Pfennigkraut – Heilwirkung und Anwendung der Pflanze – Heilmittel

Pfennigkraut dt.
Lysimachia nummularia lat.

weitere Namen:
Brautkranz, Egelkraut, Fuchsenkraut, Goldpfennigkraut, Hellerkraut, Kränzelkraut, Kranzkraut, Münzkraut, Schlangen-Otter-Chrut, Schlangenwurzel, Tausendkrankheitskraut, Wischengold, Wundkraut

Diese mehrjährige krautige Pflanze hat dünne, kriechende Stengel und gegenständig wachsende Blätter, deren Form der Form von Münzen gleicht, daher der Name – Pfennig- oder Münzkraut. Blütezeit: Juni-August, Farbe der Blüten – gelb.

Vorkommen:

feuchte Böden, Wassergräben, Uferböschungen, feuchte Gebüsche sonnig bis halbschattig.

Inhaltsstoffe:

Saponine, Primverase (ein Enzym), Gerbstoffe und viel Kieselsäure

Wirkung

  • schmerzlindernd
  • antiseptisch
  • krampflösend
  • entzündungshemmend
  • wundheilend

Anwendungsgebiete

innerlich bei:

  • Durchfall
  • Krämpfen
  • Husten

äußerlich bei:

  • schlecht heilenden Wunden
  • Gelenkrheuma und Gelenksentzündungen
  • zur Mundspülung bei Mundgeruch

Anwendung

Tee

1 Esslöffel des Krauts mit 250 ml Wasser abbrühen, 2 Stunden ziehen lassen, abseihen. 3-4 Mal täglich je 2 Esslöffel des Absuds vor dem Essen einnehmen.

Sehr wirkungsvoll gegen chronische Atemwegserkankungen ist eine Gundermann-Pfennigkraut-Teemischung:
Beide Kräuter zu gleichen Teilen mischen. 1 Teelöffel der Mischung mit 250 ml Wasser abberühen, 10 Min ziehen lassen, abseihen. 3-4 Mal täglich je 1/2 Tasse trinken.

Umschlag

Zubereitung wie oben beim Tee beschrieben. Ein Baumwoll- oder Leinentuch anfeuchten, auf rheumatisch entzündete Stellen, sowie Ekzeme auflegen.

Blätterauflage

klein geschnittene Blätter der Pflanze bei Rheuma auf betroffene Stellen auflegen.