Schöne HaareSupplemente können eine gesunde, vollwertige und abwechslungsreiche Ernährungsweise sinnvoll ergänzen. Das gilt nicht nur für unsichtbare Körperbereiche wie beispielsweise innere Organe, sondern auch für sichtbare Bereiche wie zum Beispiel die Haut oder die Haare.

Schöne Haare bekommen

Die Nägel, Haare und die Haut eines Menschen sagen sehr viel über seinen aktuellen Gesundheitszustand aus. Nahrungsergänzungspräparate helfen wirksam dabei, die Haare zu kräftigen, die Nägel zu festigen und die natürliche Schutzbarriere der Haut zu erhalten.

Für eine gesunde und schöne Haarpracht spielt die individuelle Ernährungsweise eine zentrale Rolle, denn sie gewährleistet eine ideale Nährstoffversorgung des gesamten Körpers. Eine proteinreiche Ernährung sowie die Zufuhr der Mikronährstoffe Eisen, Zink, Kuper und Biotin wirken effizient gegen Haarausfall und stärken die Haare aus der Tiefe heraus.

Wer unter einem chronischen Haarausfall leidet, sollte unbedingt einen Facharzt konsultieren. Dieser kann eine genau Analyse durchführen, um exakt zu ermitteln, welche Vitamine dringend für die Haare benötigt werden.

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Inhalt

Was sind eigentlich Haare und warum sind Vitamine so wichtig?

Grundsätzlich sind Haare Hornfäden, die aus Kreatin bestehen. Aus diesem Stoff bestehen auch die Nägel und die Hornhaut des Menschen. Damit Haare geschmeidig und gesund bleiben können und einen natürlichen Glanz haben, müssen sie mit bestimmten Vitaminen versorgt werden. Schätzungen zufolge, hat ein Mensch rund fünf Millionen Haare, davon ungefähr 100.000 als Kopfschmuck. Pro Tag wächst ein Kopfhaar ungefähr 0,3 Millimeter.

Es fallen jedoch auch zahlreiche Haare wieder aus: Zwischen 50 und 100 Haare verlieren wir Menschen allein bei der Haarwäsche. Ist der Haarausfall deutlich höher, wird vom „krankhaften Haarausfall“ gesprochen. Dieser kann genetisch bedingt, aber auch die Folge einer unzureichenden Mineralstoff- und Vitaminversorgung sein. Vitamine beeinflussen also nicht nur das äußere Erscheinungsbild der Haarmähne, sondern auch wie gut Haare wieder nachwachsen.

Supplemente für die Haare – welche sind sinnvoll und weshalb?

Nicht alle Vitamine, die dem Organismus zugeführt werden können, haben einen Einfluss auf die Haarpracht. Für gesunde und schön glänzende Haare sind insbesondere die Vitamine A, C, E, H sowie die Gruppe der B-Vitamine von großer Bedeutung. Vor allem die Haare des Menschen reagieren sehr empfindlich auf Nährstoffmängel, Stresssituationen oder negative äußere Faktoren wie zum Beispiel Rauchen. So kann in sehr stressigen und fordernden Zeiten eine zusätzliche Supplementierung der Haare mit Vitaminen durchaus sehr sinnvoll sein.

Auf einen Blick – essenzielle Nährstoffe und Vitamine gegen Haarausfall

  • Eisen: Vor allem bei Frauen ist Eisenmangel sehr weit verbreitet. Um diesem wirksam vorzubeugen ist eine passende Ernährung von zentraler Bedeutung. Wertvolle Eisenlieferanten sind beispielsweise Hülsenfrüchte, Schweinefleisch oder Leber. Vitamin C trägt hilft dem Organismus dabei, das Eisen besser aufzunehmen und für sich zu verwerten.
  • Biotin ist eines der „Basis-Vitamine“ für das gesunde Wachstum der Haare. Es sorgt beispielsweise dafür, dass Haare und Nägel kräftig und gesund nachwachsen. Zudem bewirkt Biotin, dass Haare einen natürlich schönen Glanz haben. Wichtige Biotin-Lieferanten sind zum Beispiel Spinat, Bananen, Haferflocken und Erdbeeren.
  • Essenzielle B-Vitamine wie Vitamin B3, B5 oder B6 aktiveren den Zellstoffwechsel und sorgen somit für eine kräftige Haarstruktur. Des Weiteren regen sie die Talgproduktion an und sorgen somit für eine gesunde Kopfhaut. B-Vitamine finden sich insbesondere in Hülsenfrüchten und Nüssen aber auch in vielen Nahrungsergänzungsmitteln.
  • Zink ist ein lebensnotwendiges Spurenelement das vom Organismus unter anderem für ein gesundes Haarwachstum benötigt wird. Zink ist an der Kollagen- und Keratinbildung beteiligt, was für Haare von essenzieller Bedeutung ist. Liegt ein akuter Zinkmangel vor, kann es beispielsweise zu Haarausfall kommen. Natürlicherweise kommt dieses Spurenelement in Milch, Käse, Fleisch und Eiern vor. Insbesondere Vegetarier und Veganer sind daher von einem Zinkmangel betroffen.
  • Die schwefelhaltige Aminosäure L-Cysin ist ebenfalls an der Haarbildung beteiligt. Wird beispielsweise Haarausfall mit entsprechenden Supplementen behandelt, darf dieser wichtige Grundbaustein auf keinen Fall fehlen.

Tabletten und Kapseln

Supplemente gegen Haarausfall beziehungsweise zur Unterstützung gesunder und kräftiger Haare gibt es in Tabletten- oder auch in Kapselform. Neben den eben aufgezählten essentiellen Mikronährstoffen enthalten Nahrungsergänzungspräparate auch noch Kalium, Silizium, Kupfer und Magnesium: Das sorgt insgesamt für einen unwiderstehlichen Glanz und ein gesundes Haarwachstum. Wie lange es dauert, bis sich Resultate bemerkbar machen, lässt sich nicht exakt sagen. Dies hängt von vielen individuellen Faktoren ab.

Vitamin A – ein grundlegend wichtiges Vitamin für schöne und gesunde Haare

Dieses essenzielle Vitamin zählt zu den fettlöslichen Vitaminen und kommt natürlicherweise in vielen tierischen, aber auch pflanzlichen Nahrungsmitteln vor. In pflanzlichen Lebensmitteln ist es in Beta-Carotin-Form enthalten. Vitamin A spielt nicht nur für die Haare eine sehr wichtige Rolle, sondern auch bei der Regulierung des Knochenwachstums sowie für die Haut und die Augen.

Im Zusammenhang mit Vitamin A begegnet man immer wieder den sogenannten Provitaminen: Hierbei handelt es sich um Vorstufen des Vitamins, die der menschliche Körper aber in Vitamin A umwandeln kann. Bei Beta-Carotin handelt es sich beispielsweise um Provitamin A.

Die Wirkung von Vitamin A (Retinol)

In der Fachterminologie wird Vitamin A auch als Retinol bezeichnet. Es sorgt unter anderem für kraftvolles, glänzendes und geschmeidiges Haar. Vitamin A beeinflusst das Haarwachstum sowie die Fettsynthese in den Haar-Follikeln sehr positiv. Aus diesem Grund ist dieser Mikronährstoff ein zentraler Bestandteil in Supplementen zur Behandlung von Haarausfall.

Vitamin A kann dem Organismus beispielsweise durch den Verzehr von tierischen Nahrungsmitteln zugeführt werden. Der Körper des Menschen kann es jedoch auch aus Provitamin A, dem sogenannten Beta-Carotin, das in vielen pflanzlichen Lebensmitteln steckt, herstellen.

Folgen eines Vitamin-A-Mangels

  • Störungen des Haarwachstums
  • Trockene Augen, Haare und Nägel
  • Haarausfall
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Verminderte Sehschärfe
  • Beeinträchtigter Tast- und Geruchssinn
  • Verminderter Appetit.

Der empfohlene Tagesbedarf kann sowohl über die direkte Vitamin-A-Zufuhr als auch über Provitamin A (Beta-Carotin) gedeckt werden. Wie hoch der exakte Tagesbedarf ist, hängt von mehreren Faktoren ab wie dem eigenen Lebensalter, dem Geschlecht sowie den persönlichen Lebensumständen. Männer benötigen in der Regel eine höhere Menge als Frauen. Grundsätzlich liegt die empfohlene Tagesdosis für eine erwachsene Person bei etwa einem Milligramm. Wird nur Beta-Carotin zugeführt erhöht sich die Dosis auf zwei Milligramm pro Tag.

Grundsätzlich steckt Vitamin A in folgenden Lebensmitteln

  • Eier
  • Süßkartoffeln
  • Spinat
  • Grünkohl
  • Leberwurst und
  • Karotten.

Dieses Vitamin verträgt sich mit Licht und Sauerstoff sehr schlecht. Aus diesem Grund sollten Nahrungsmittel, die Vitamin A enthalten, dunkel und kühl gelagert werden. Beim Kochen verflüchtigt sich zudem noch ein Anteil von rund zehn bis dreißig Prozent des enthaltenen Vitamingehalts.

Ein weiteres bedeutendes Supplement für die Haare: Vitamin B12

Vitamin B12, in der Fachterminologie Cobalamin genannt, ist ein lebensnotwendiger Mikronährstoff für den Organismus. Das bedeutet, dass der Körper dieses wasserlösliche Vitamin nicht von sich aus herstellen kann und auf eine Zufuhr von außen dringend angewiesen ist. Vitamin-B12-Lieferanten sind beispielsweise Leber oder auch Hering.
Streng genommen handelt es sich hier gar nicht um ein einzelnes Vitamin, sondern um eine Vitamingruppe, die sogenannten Cobalamine.

Vitamin B12 erfüllt eine zentrale Funktion beim Abbau bestimmter Fettsäuren und ist auch maßgeblich an der Blutbildung beteiligt. Menschen sollten ab dem 15. Lebensjahr auf eine tägliche Vitamin-B12-Zufuhr von 3 µg achten. In der Schwangerschaft und Stillzeit wird eine etwas höhere Dosis von rund 4 µg pro Tag benötigt.

Die Folgen eines Vitamin-B12-Mangels

Wenn über einen längeren Zeitraum zu wenig B-Vitamine aufgenommen werden, können die Haare infolgedessen stumpf und brüchig werden. Es kann sogar zu Haarausfall kommen!

Bei gesunden Menschen kommt ein akuter Vitamin-B12-Mangel in der Regel nie vor. Das liegt zum einen darin begründet, dass tierische Lebensmittel einen Großteil der Ernährung ausmachen. Zum anderen scheiden gesunde Personen den Großteil des im Organismus vorhandenen Vitamins nicht im Verdauungsprozess aus, sondern speichern dieses. Das bedeutet also, dass sich auch im Rahmen einer sehr ungesunden und einseitigen Ernährungsweise ein akuter Mangel erst nach vielen Jahren bemerkbar macht.

Wertvolle Vitamin-B12-Lieferanten

Insbesondere tierische Produkte wie Eier, Fisch und Fleisch enthalten viel Vitamin B12. Diese Nahrungsmittel sollten jedoch in Maßen verzehrt werden. Milchprodukte dürfen hingegen ruhig öfter auf dem täglichen Speiseplan erscheinen. Wer sich insgesamt abwechslungsreich und ausgewogen ernährt, braucht sich um einen Vitamin-B12-Mangel keine Sorgen zu machen.

Ein Basis-Vitamin für schöne und kraftvolle Haare: Biotin

Dieses essenzielle Vitamin ist an vielen internen Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper beteiligt, so beispielsweise an der Umsetzung von Kohlenhydraten, Proteinen und Fettsäuren. Zudem trägt es zu einem ausbalancierten Energiestoffwechsel bei. Biotin ist jedoch auch für das Nervensystem des Menschen von sehr großer Bedeutung.

Biotin gilt als „Schönheitsvitamin“ und leistet einen effektiven Beitrag zur Erhaltung gesunder und kraftvoller Haare. Des Weiteren hat es auch einen sehr positiven Einfluss auf die Nägel und die Haut.

Die Haare sind auf eine ausreichende Biotin-Versorgung dringend angewiesen, denn dieses Vitamin unterstützt die sogenannten Keratin-Proteine: Diese sorgen für widerstandsfähiges und kraftvolles Haar.

Auf einen Blick – die Wirkung von Biotin im menschlichen Organismus

  • Regulierung des Blutzuckerspiegels
  • Regulierung der Cholesterinwerte
  • Prävention eines Schwangerschaftsdiabetes
  • Kräftigung der Nägel
  • Beteiligung am Energiestoffwechsel.

Folgen eines Biotin-Mangels

Ein Mangel kann sich auf unterschiedliche Art und Weise bemerkbar machen, beispielsweise durch:

  • stumpfes und glanzloses Haar
  • spröde Nägel
  • Unregelmäßigkeiten des Hautbildes
  • Müdigkeit
  • Erschöpfung und Antriebslosigkeit
  • erhöhte Gesamtcholesterinwerte.

Sobald Mangelerscheinungen auftreten, sollte Biotin als Nahrungsergänzung eingenommen werden. Empfohlen wird eine Supplementierung mit hochdosiertem Biotin über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten: Auf diese Weise können sich die betroffenen Stellen wieder vollständig regenerieren.

Laut Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt die empfohlene Tagesmenge für erwachsene Personen bei ca. 30 bis 60 Mikrogramm dieses Vitamins.

Biotin steckt vor allem in folgenden Lebensmitteln

  • Reis
  • Eigelb
  • Haferflocken
  • Erdnüsse.

Ein essenzielles Vitamin für den gesamten Organismus – Vitamin C

Vitamin C ist grundlegend wichtig für den gesamten Organismus: Die Haut, die Gefäße, die Körpermuskulatur und das Immunsystem sind auf eine ausreichende Vitamin-C-Versorgung dringend angewiesen. Viele Menschen kennen Vitamin C eher als Ascorbinsäure. Das Vitamin gehört neben Folsäure sowie neben der Gruppe der B-Vitamine zu den sogenannten wasserlöslichen Vitaminen: Das heißt, dass der Organismus nur geringe Mengen dieses Vitamins speichern kann. Aus diesem Grund ist eine ausreichende Zufuhr über die tägliche Nahrung von sehr großer Bedeutung.

Vitamin C ist für die Gesundheit unverzichtbar und nicht nur die Haut profitiert von einer ausreichenden Versorgung mit diesem Mikronährstoff. Auch für die Haare ist dieses Vitamin äußerst wichtig. Es bietet einen umfassenden Schutz vor freien Radikalen und ist wesentlich am Aufbau der Haarfollikel beteiligt.

Des Weiteren braucht der menschliche Körper Vitamin C für viele interne Stoffwechselvorgänge, so beispielsweise für die Bildung bestimmter Botenstoffe und Hormone sowie zum Aufbau von neuem Bindegewebe. Zudem begünstigt Vitamin C die Eisenaufnahme im Darm und hilft wirksam dabei gesundheitsschädliche Nitrosamine aus Lebensmitteln zu neutralisieren und unschädlich zu machen.

Vitamin C ist wesentlich an folgenden Prozessen und Vorgängen im Organismus beteiligt

  • Immunabwehr
  • Schutz der Körperzellen vor oxidativem Stress
  • Nervensystem
  • Kollagenbildung
  • Aufbau der Knochen sowie des Knochengewebes
  • Energiestoffwechsel.

Die Folgen eines Vitamin-C-Mangels

Wer sich vollwertig und ausgewogen ernährt, kann den erforderlichen Vitamin-C-Bedarf problemlos decken. Heutzutage gibt es ein breitgefächertes Angebot an frischen Obst- und Gemüsesorten, sodass Mangelerscheinungen äußerst selten auftreten.
Die Vitamin-C-Aufnahme im Körper kann jedoch von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst werden. Infolgedessen kann sich ein Mangel bemerkbar machen. Zu diesen äußeren Faktoren gehört beispielsweise die Einnahme bestimmter Medikamente, eine einseitige Ernährungsweise oder ein starker Tabakkonsum.

Die wohl bekannteste Vitamin-C-Mangelerscheinung ist Skorbut. Kennzeichnend für diese Krankheit sind Blutungen der Schleimhäute sowie in der Muskulatur und Verhornungsstörungen der Haut. Bei den betroffenen Patienten ist die Bildung des Bindegewebes gestört und die Wundheilung verzögert.

Je nach Stadium der Mangelerscheinung können die Symptome unterschiedlich ausfallen. Ist der Mangel noch nicht zu stark ausgeprägt, sind lediglich Anzeichen von Energielosigkeit und Erschöpfung zu beobachten. Auch eine erhöhte Infektanfälligkeit kann ein Anzeichen für einen Vitamin-C-Mangel sein.

Welche Tagesmenge ist zu empfehlen?

Vitamin C kann der menschliche Organismus also nicht selbst bilden. Auch verfügt er nicht über eine Speichermöglichkeit dieses Vitamins. Um daher eine optimale Versorgung zu gewährleisten, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung für Frauen eine Tagesdosis von 95 Milligramm und für Männer eine Dosis von 110 Milligramm. Für Kinder reicht – entsprechend dem jeweiligen Alter – auch eine geringere Tagesmenge aus. Raucher benötigen hingegen eine rund 40 Prozent höhere Vitamin-C-Dosis pro Tag. Auch schwangere und stillende Frauen haben einen etwas höheren Tagesbedarf.

Menschen, die unter Dünndarm- und Magengeschwüren leiden müssen bedenken, dass ihr Köper das Vitamin nur erschwert aufnehmen kann. Der Transport des Mikronährstoffs und dessen Verwertung sind in solchen Fällen also etwas beeinträchtigt. Möglicherweise muss hier die Tagesdosis ein wenig angepasst werden.

Ebenso können bestimmte Medikamente für einen erhöhten Vitamin-C-Verbrauch sorgen, so beispielsweise Mittel zur Empfängnisverhütung, bestimmte Schmerzmittel oder Antibiotika.
In stressigen Zeiten wird ebenfalls eine höhere Tagesmenge benötigt. Auch Menschen mit einer geschwächten Immunabwehr und Diabetiker sind auf eine erhöhte Zufuhr angewiesen. Des Weiteren müssen Leistungssportler, Senioren sowie Menschen mit einer einseitigen Ernährungsweise auf eine leicht erhöhte Vitamin-C-Zufuhr achten.

Für diese Personengruppen empfiehlt sich ein Vitamin-C-Supplement. Das fördert die Gesundheit der Haare und des gesamten Körpers.

Vitamin C ist vor allem in folgenden Lebensmitteln enthalten:

  • Acerola
  • Zitronen
  • Hagebutten
  • Sanddornbeeren
  • Erdbeeren
  • schwarze Johannisbeeren
  • Petersilie
  • Kartoffeln
  • Kohl
  • Brokkoli
  • Orangen
  • Paprika
  • Spinat
  • Tomaten.

Eisen als Supplement für gesunde und kräftige Haare

Dieses Spurenelement erfüllt zentrale Funktionen für den gesamten Organismus. Es ist insbesondere für die Energiebereitstellung in den Körperzellen unverzichtbar.

Für ein starkes und schönes Haarwachstum ist Eisen grundlegend wichtig. Eisen verbessert den Sauerstofftransport im Blutkreislauf und verbessert die Versorgung der Körperzellen mit Energie. Des Weiteren ist Eisen an der Herstellung bestimmter Proteine beteiligt.

Ein Eisenmangel kann zur Folge haben, dass die Haare spröde werden, ihren natürlichen Glanz verlieren und schließlich sogar abbrechen.

Die Folgen eines Eisenmangels

Um festzustellen, ob ein Eisenmangel vorliegt, muss eine Blutuntersuchung beim Arzt durchgeführt werden. Mangelerscheinungen dieses essenziellen Spurenelements äußern sich sowohl körperlich als auch seelisch. Anzeichen für einen akuten Eisenmangel können Erschöpfung, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Gereiztheit, Herz- und Kreislaufbeschwerden sowie brüchige Nägel und dünnes Haar sein.

Männer sollten täglich rund zehn Milligramm des Spurenelements aufnehmen und Frauen fünfzehn Milligramm. In der Schwangerschaft und Stillzeit wird grundsätzlich mehr Eisen vom Körper benötigt. Eisen benötigt der Körper für diverse Stoffwechselprozesse und interne Vorgänge, es ist jedoch grundlegend wichtig, eine Überdosierung von Eisenpräparaten zu vermeiden. Eine zu hohe Eisenkonzentration kann negative Folgen für die Gesundheit haben. Aber auch eine zu geringe Konzentration des Spurenelements kann zu gesundheitlich negativen Folgen führen.
Aus diesem Grund ist es wichtig, den aktuellen Stand ärztlich abzuklären und unter Umständen Eisen über ein entsprechendes Supplement zuzuführen.

Wird der Körper ausreichend mit diesem essenziellen Spurenelement versorgt, kann er problemlos seinen Körperfunktionen nachkommen und für starke Muskeln sowie gesunde Haare, Haut und Nägel sorgen.

Eisen kommt vor allem in folgenden Lebensmitteln vor

  • Tierische Lebensmittel wie Wurst, Fleisch oder Leber.
  • Hülsenfrüchte
  • Getreide
  • Champignons
  • Kohlrabi.

Vitamin C sorgt dafür, dass das Eisen vom Körper besser aufgenommen und leichter verwertet werden kann. Eine eisenreiche und ausgewogene Ernährung trägt effizient dazu bei, Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Kupfer als Supplement für ein gesundes Haarwachstum

Auch diesem Spurenelement kommen im menschlichen Körper lebenswichtige Funktionen zu. So ist es beispielsweise für die Zellatmung von grundlegend wichtiger Bedeutung. Bereits kleinste Mengen an Kupfer reichen dem Organismus aus. Eine Überdosierung kann hingegen schwerwiegende Gesundheitsschäden nach sich ziehen.

Insgesamt ist Kuper an der Funktionsweise von 16 Enzymen beteiligt. Zudem ist dieses Spurenelement auch an der Bildung roter Blutkörperchen maßgeblich mitbeteiligt. In Kombination mit der Aminosäure Tyrosin sorgt Kupfer für eine gesunde Pigmentierung der Haut. Dieser Mikronährstoff ist von zentraler Bedeutung für die Blutgefäße, die Knochen, das Gewebe und auch die Haare des Menschen.

Folgen eines Kupfermangels

  • Appetitlosigkeit
  • Pigmentstörungen der Haare und der Haut
  • Durchfall
  • Blutarmut
  • Gelenkprobleme
  • Knochenprobleme.

Liegt eine akute Mangelerscheinung vor, kann das Spurenelement in Tablettenform als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Der Tagesbedarf liegt im Durchschnitt bei rund zwei Milligramm. Wer sich abwechslungsreich und gesund ernährt, kann den empfohlenen Tagesbedarf problemlos decken. In einigen Fällen kann jedoch eine erhöhte Tagesmenge notwendig sein. Dies sollte im Einzelfall immer im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.
Wenn eine Unterversorgung gegeben ist, kann eine Supplementierung mit Kupfer durchaus sinnvoll sein. Ein unabsichtlich herbeigeführter Kupfermangel kann gesundheitlich schwere Folgen nach sich ziehen.

Kupfer steckt vor allem in folgenden Lebensmitteln

  • Innereien
  • Schalentiere
  • Nüsse
  • Kakao
  • grünes Gemüse
  • Gewürze wie Majoran, Pfeffer, Muskat und Basilikum
  • Fisch.

Zink als Supplement für die Haare

Auch hierbei handelt es sich um ein sehr wichtiges Spurenelement, das an vielen wichtigen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt ist. So ist Zink beispielsweise für die Zellteilung und den Eiweißstoffwechsel grundlegend wichtig. Des Weiteren ist Zink an der Bildung von Keratin und Kollagen beteiligt und somit essenziell für ein gesundes Haarwachstum. Auch für ein intaktes Immunsystem ist der Organismus des Menschen auf dieses Spurenelement dringend angewiesen.

Bei einem Zinkmangel ist daher ein entsprechendes Supplement sehr empfehlenswert, um die Gesundheit der Haare zu fördern.

Folgen eines Zinkmangels

Zink erfüllt im Körper sehr wichtige interne Funktionen. Ein Mangel kann daher unterschiedliche Symptome und Beschwerden hervorrufen, zum Beispiel eine verminderte Wundheilung, Appetitlosigkeit oder Haarausfall. Des Weiteren kann es zu Furchtbarkeits- und Wachstumsstörungen kommen.

Ein erwachsener Mensch hat täglich einen durchschnittlichen Zinkbedarf von etwa zwölf bis fünfzehn Milligramm.

Zink steckt vor allem in folgenden Lebensmitteln

  • Fleisch (Leber, Rindfleisch, Kalb und Schweinefleisch)
  • Fisch
  • Meeresfrüchte und Austern
  • Haferflocken
  • Käse (Gouda, Tilsiter und Edamer)
  • Sojabohnen
  • Sonnenblumenkerne
  • Hülsenfrüchte wie grüne Erbsen oder Linsen
  • Weizenmischbrot
  • Hirse
  • Eier.

Unverzichtbar für schöne Haare – Silicium

In Form von Kieselerde ist Silicium ebenfalls an vielen internen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Silicium kommt im Körper des Menschen insbesondere im Zahnschmelz, im Bindegewebe sowie in den Knochen vor. Es wird hauptsächlich über Gemüse, Getreideprodukte und Wasser aufgenommen. Fast jede Körperzelle enthält Silicium: Es spielt eine zentrale Rolle als Aufbaustoff für schöne Haut, Haare, Nägel sowie ein straffes Bindegewebe.

Als Kieselerde hat Silicium sehr positive Auswirkungen auf die Haarfülle sowie die Haarfeuchtigkeit.

Folgen eines Silicium-Mangels:

Medizinexperten sagen, dass es das Phänomen „Silicium-Mangel“ grundsätzlich nicht gibt. Wer jedoch die natürliche Schönheit und Gesundheit der Haare, der Haut und der Nägel fördern möchte, kann Silicium als Nahrungsergänzungsmittel zuführen.

Silicium steckt vor allem in folgenden Lebensmitteln

  • Mais
  • Spinat
  • Weintrauben
  • Zwiebeln
  • Erbsen
  • Paprika
  • Reis
  • Kartoffeln
  • Hirse
  • Vollkornprodukte
  • Petersilie
  • Blumenkohl.

Sägepalme – welchen Einfluss hat die Pflanze auf die Haare?

Die Sägepalme wird in der Fachsprache auch als Sabal serrulata bezeichnet und ist eine der bedeutendsten Pflanzen für die unteren Harnwege des Mannes. Bei Frauen wird sie insbesondere für die Behandlung von Haarausfall sowie eines polyzystischen Ovarialsyndroms verwendet.

Auch ein hormonell bedingter Haarausfall lässt sich durch diese Pflanze, Studien zufolge sehr wirksam behandeln. Wichtig ist jedoch die nötige Portion Geduld: Die Behandlung mit Sägepalme-Präparaten braucht einige Zeit, um ihre optimale Wirkung zu entfalten. Erste Resultate lassen sich häufig erst nach etwas vier bis fünf Wochen beobachten.

Um die Wirkung solcher Supplemente noch zu intensivieren, wird der Sägepalmenextrakt noch mit anderen Pflanzenwirkstoffen angereichert: Das regt die Durchblutung zusätzlich an.

MSM für schöne, kräftige Haare

MSM ist das Kürzel für „Methylsulfonylmethan“: Konkret geht es hier um eine Schwefelverbindung, die den Körper mit diesem natürlichen und lebensnotwendigen Element versorgt.

Liegt eine Mangelerscheinung vor, kann es zu einem Elastizitätsverlust der Haut kommen. Die Haut wird faltig, rau und altert frühzeitig. Auch die Nägel werden brüchig und die Haare trocken und spröde.

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