CBD auf MCT Öl Basis

CBD MCT ÖlIn der Welt der Nahrungsergänzungsmittel werden stetig neue Lebensmittel mit vielversprechenden Stoffen entdeckt. Zwei der wichtigsten Lebensmittel in diesem Bereich sind Hanf und Kokosfett.

CBD und MCT, die beiden Stoffe, die aus Hanf und Kokosfett gewonnen werden, haben ein breites Einsatzspektrum. So kann CBD Stress, Epilepsie und entzündlichen Erkrankungen entgegenwirken. MCT Öl wirkt dagegen positiv auf das Immunsystem und erhöht die Leistungsfähigkeit.

Eine häufige Frage ist daher, ob die Kombination von CBD mit MCT-Öl sinnvoll ist. Die Antwort liefert dieser Artikel.

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CBD auf MCT Öl Basis – Test, Bewertung und Vergleich

 

Was ist CBD?

Die Cannabispflanze ist eine unvergleichliche Pflanze. Sie ist die einzige Pflanze, die über hundert einzigartiger Cannabinoide bildet. Eines dieser Cannabinoide ist CBD.

CBD ist eine Abkürzung und steht für Cannabidiol. Es ist neben THC und Anandamid das bekannteste Cannabinoid. Die Besonderheit von CBD ist, dass es nicht psycho-aktiv wirkt. Das bedeutet, es erzeugt keinen Rauschzustand. Deswegen fällt CBD nicht unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) und ist legal.

Wird CBD oral eingenommen, resorbieren die Mundschleimhäute und die Schleimhäute des Dünndarms den Pflanzenstoff. Da CBD fettlöslich ist, wird CBD häufig als CBD-Öl angeboten. Dadurch steigt Bioverfügbarkeit und der Dünndarm kann mehr CBD resorbieren.

Ein kleiner Blick in die Geschichte von CBD

Entdeckt wurde CBD erst 1940 durch amerikanische Wissenschaftler. Der Einsatz der Hanfpflanze begann jedoch schon lange vor der westlichen Zeitrechnung.

Die alten Chinesen verwendeten die robusten Hanffasern für Kleidung, Stoffe und Seile. Von China aus breitete sich die Pflanze über die ganze Welt aus und wurde von fast allen großen Kulturen der Welt verwendet. So ähnelten sich die alten Griechen und Ägypter in der Kleidung, die sie trugen. Beide verwendeten Stoffe aus Hanf.

Wann die berauschende Wirkung von Hanf entdeckt wurde, lässt sich nicht eindeutig datieren. Einen Hinweis gibt ein Blick in die indische Geschichte. In Indien wurde vor circa 3.000 Jahren “Bhang” als Willkommensgeschenk und für hinduistische Rituale verwendet. “Bhang” ist ein Getränk aus Hanfblättern und -blüten. Doch die Erkenntnis, dass Hanf berauschend wirkt, ging über die Zeit auch wieder verloren. So verkauften Amerikaner um das Jahr 1860 Haschisch-Süßigkeiten mit berauschender Wirkung an Kinder.

In den letzten 30 Jahren rückten die gesundheitlichen Einsatzgebiete von Hanf in den Vordergrund. So behandelten Betroffene ihre Arthritis-Schmerzen vermehrt selbstständig mit Marihuana. In der Wissenschaft fand ebenfalls ein Umdenken statt. Hanf wurde nicht mehr nur auf das berauschende THC reduziert, sondern andere Cannabinoide wie CBD gewannen an Aufmerksamkeit.

Heute sind Hanf im Allgemeinen und CBD im Speziellen für ihre therapeutische Einsatzvielfalt bekannt. Das zeigt nicht nur die Zulassung von CBD für die Behandlung von zwei seltenen Epilepsieformen in Amerika. Die CBD-Branche wächst seit Jahren im Gleichschritt mit der Zahl der wissenschaftlichen Studien, die positive Ergebnisse über CBD liefern.

Wie wirkt CBD?

In den 90er Jahren entdeckten Wissenschaftler das Endocannabinoid-System (ECS). Diese Entdeckung verhalft den Wissenschaftlern zu zwei Erkenntnissen:

  1. externe Cannabinoide vermitteln ihre Wirkung über das ECS
  2. der Mensch verfügt über körpereigene Cannabinoide

Beides bewahrheitete sich in den folgenden Jahren. Inzwischen ist belegt, dass das Endocannabinoid-System aus verschiedenen Rezeptoren besteht. Diese Cannabinoid-Rezeptoren sind die erste Andockstelle für die Cannabinoide der Hanfpflanze. CBD entfaltet seine Wirkung somit über die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems. Die Rezeptoren werden in zwei Gruppen eingeteilt:

  • CB1-Rezeptoren:Zentrales Nervensystem, Gehirn, andere Organe
  • CB2-Rezeptoren:Magen-Darm-Trakt, Zellen des Immunsystens, Lunge, andere Organe

Interessant ist, dass sich die CB-Rezeptoren nicht nur an den Zellen, sondern auch an den Zellorganellen (beispielsweise Mitochondrium) befinden können. Die Wirkung der Cannabinoide ist daher sehr komplex.

Zudem wirken nicht alle Cannabinoide gleich. Während THC beispielsweise agonistisch wirkt und die CB1-Rezeptoren aktiviert, hat CBD eine gegenteilige Wirkung. CBD wirkt antagonistisch und hemmt die Wirkung der CB1-Rezeptoren. Das führt wiederum zu einer erhöhten Ausschüttung körpereigener Cannabinoide wie Anandamid, welche wieder anders auf die Cannabinoid-Rezeptoren wirken.

Weitere Infos zur CBD Öl Wirkung in unserem wissenschaftlichen Artikel.

Bei welchen Beschwerden kann CBD helfen?

Die Wechselwirkung von CBD und Endocannabinoid-System ist zu kompliziert, um eindeutig auf eine Wirkung zu schließen. CBD verändert zelluläre Prozesse auf verschiedenen Ebenen in verschiedenen Körperregionen, sodass es Forschern schwerfällt, eindeutige Zusammenhänge herzustellen. Um einen genaueren Einblick in die Wirkungsweise zu gewinnen, sind klinische Studien notwendig.

Einige der wissenschaftlich fundierten und durch Studien nachgewiesenen Effekte von CBD auf die Gesundheit sind:

  • CBD senkt die Anzahl der Epilepsie-Anfälle bei Dravet-Kindern und bei Betroffenen des Lennox-Gastaut-Syndroms(1)(2)
  • CBD wirkt angstlindernd(3)
  • CBD verbessert den Schlaf(4)
  • CBD wirkt schmerzlindernd(5)
  • CBD wirkt den Symptomen einer Schizophrenie entgegen(6)
  • CBD wirkt entzündungshemmend, was insbesondere bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis relevant ist(7)(8)
  • CBD wirkt antidepressiv (Wirkung nicht über ECS, sondern über Serotonin-Rezeptoren)(9)
  • wirkt Akne entgegen, indem es die Sekretion der Talgdrüsen reguliert(10)

Ist CBD legal?

CBD wird zwar aus der Hanfpflanze gewonnen, wirkt jedoch entgegengesetzt der allgemeinen Meinung nicht berauschend. Die berauschende Wirkung von Marihuana und Co. ist auf THC zurückzuführen. THC ist ein anderes Cannabinoid der Hanfpflanze, welches psycho-aktiv wirkt.

Das bedeutet, CBD-Produkte sind legal. Da CBD jedoch aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen wird, welche neben CBD auch THC enthält, ist Vorsicht geboten. Der THC-Gehalt eines legalen CBD-Produktes darf 0,2 Prozent nicht überschreiten. Andernfalls fällt es unter das Betäubungsmittelgesetz und ist illegal.

Um Probleme zu verhindern, ist es ratsam, CBD-Produkte bei namhaften Herstellern zu kaufen. Diese orientieren sich an den Vorschriften der EU und bieten Produkte an, die der deutschen Rechtslage entsprechen.

Was ist MCT-Öl?

Das Interesse an MCT-Öl ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Die Ursache dafür liegt an der zunehmenden Anzahl an Studien, die sich auf die positiven Wirkungen von Kokosfett auf die Gesundheit konzentrieren.

MCT steht für “medium-chain triglycerides”, was auf Deutsch “mittelkettige Fettsäuren” bedeutet. Der größte Teil der Fettsäuren in unserer Ernährung sind sogenannte langkettige Fettsäuren (LCTs). Langkettige Fettsäuren sind 13 bis 21 Kohlenstoff-Atome lang. MCTs enthalten dagegen zwischen 6 bis 12 Kohlenstoff-Atome.

MCTs werden unterteilt in:

  • Capronsäure (6 Kohlenstoff-Atome)
  • Caprylsäure (8 Kohlenstoff-Atome
  • Caprinsäure (10 Kohlenstoff-Atome
  • Laurinsäure (12 Kohlenstoff-Atome

In der Wissenschaft wird jedoch diskutiert, ob Laurinsäure (C12) dieselben potenten Eigenschaften hat wie die anderen drei Fettsäuren. In vielen Studien wird lediglich die Wirkung der Fettsäuren mit 6, 8 und 10 Kohlenstoff-Atome untersucht.

Ein gutes MCT-Öl besteht vorrangig aus Caprylsäure und Caprinsäure.

Was unterscheidet MCTs von anderen Fettsäuren?

Langkettige und kurzkettige Fettsäuren werden lange verdaut, bis sie dem Körper zur Verfügung stehen. Im Magen werden sie mit Wasser vermischt, damit sie anschließend besser durch die Enzyme der Bauchspeicheldrüse aufgespalten werden können. Dann gehen die Fette eine Verbindung mit Gallensäure ein, die auch Mizelle genannt wird. Die kleinen Molekülkomplexe gelangen über die Darmwände in die Lymphe und von dort in die Blutbahn. Das Transportmolekül Carnitin transportiert die Fette anschließend in die Zellen, wo sie verstoffwechsel werden.

Kurz: Die Verdauung von lang- sowie kurzkettigen Fetten ist zeitintensiv und kompliziert.

Die Verdauung von MCTs ist für den Körper einfacher. MCTs werden im Magen durch die Magenlipase enzymatisch aufgespalten. Der größte Teil der Fettsäuren wird somit im Magen aufgespalten. Anschließend gelangen gespaltene sowie ungespaltene Fettsäuren in den Dünndarm. Dort werden sie über die Blutbahn zur Leber transportiert, wo sie verstoffwechselt werden. Die Besonderheit: Werden MCTs in der Leber verstoffwechselt, entstehen Ketone.

Ketone und insbesondere ketogene Ernährung sind mit einer Vielzahl gesundheitlicher Vorteile verbunden. Der Körper bezieht seine Energie dann nicht mehr aus Glucose, sondern aus Ketonkörpern. Somit bleibt der Anstieg des Insulinspiegels aus. Befürworter der ketogenen Ernährung sehen darin eine Möglichkeit, Zivilisationserkrankungen wie Diabetes vorzubeugen.

Vor allem Menschen, die körperlich oder kognitiv leistungsfähig sein müssen, profitieren von den Ketonkörpern. Ketonkörper sind eine alternative Energieform für die Zellen des Körpers, die mehr Energie liefert als Glucose.

Woher kommt MCT-Öl?

MCT kommen natürlich in Lebensmitteln vor. Kokosöl besteht zu 55 Prozent aus MCTs, Palmkernöl zu 54 Prozent und Butter enthält 8 Prozent mittelkettige Fettsäuren.

Dabei variiert das Verhältnis der MCTs in den Lebensmitteln. Kokosöl besteht beispielsweise zu 42 Prozent aus Laurinsäure. Dagegen enthalten Milchprodukte weniger Laurinsäure und dafür mehr Fettsäuren mit 6, 8 oder 10 Kohlenstoff-Atomen.

Daneben gibt es künstlich hergestelltes MCT-Öl, welches aus Kokosfett oder Palmkernöl gewonnen wird. Es beinhaltet häufig entweder nur Caprylsäure oder Caprinsäure.

Wie wirkt MCT-Öl?

MCTs werden zwar schon seit Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht, doch nicht in allen Forschungsbereichen konnten eindeutige Erkenntnisse erlangt werden.

Fakt ist, dass MCT-Öl für alle interessant ist, die die ketogene Ernährung ausprobieren wollen. Diese Ernährungsform bietet zwar zahlreiche gesundheitliche Vorteile, aber es kann schwer sein, in die Ketose zu kommen. In der Ketose bezieht der Körper seine Energie vorrangig aus Ketonkörpern.

Um in Ketose zu kommen, müssen jedoch fast alle Glucosereserven aufgebraucht sein und keine neuen Kohlenhydrate zugeführt werden. Am besten geht das mit einer Kombination aus Fasten und Sport. Der Körper kann zu dieser Zeit seine Energie noch nicht aus Fetten gewinnen. Eine Ausnahme bilden hier MCTs, aus denen der Körper sofort Ketonkörper herstellen kann. Somit erleichtert MCT-Öl den Einstieg in die ketogene Ernährung.

Einige populäre Werbeaussagen über MCT-Öl auf dem Prüfstand:

  • MCT-Öl zum Abnehmen: Die Studienlage ist unübersichtlich. In einigen Studien konnten die Teilnehmer mithilfe von MCT-Öl mehr Gewicht verlieren als die Teilnehmer der Kontrollgruppen. In anderen Studien gab es keinen signifikanten Effekt. Einheitliche Ergebnisse sind auch deshalb schwierig, weil es keine standardisierte MCT-Dosierung gibt.(11) Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) untersuchte die Studienlage 2011 zuletzt und bemängelt ebenfalls die Studienlage.(12)
  • MCT-Öl für sportliche Leistung: MCTs erhöhen das Energielevel und dienen als alternative Energiereserve, wenn die Glykogenreserven erschöpft sind. Insbesondere Ausdauersportler profitieren davon. MCT-Öl wird sowohl von Amateur-, Hobby- als auch von Profisportlern verwendet. Erste Studienergebnisse sind vielversprechend.(13)(14)
  • MCT-Öl verbessert den Stoffwechsel: MCTs erhöhen den Stoffwechsel kurzfristig. In einer kanadischen Studie aus dem Jahr 1999 konnte ein positiver Effekt von MCTs auf den Stoffwechsel sieben Tage nach Einnahme festgestellt werden. Nach 14 Tagen gab es jedoch keinen signifikanten Effekt mehr.(15) Die Studie hatte nur 12 Teilnehmer.
  • MCT-Öl gegen Herzkrankheiten: Sowohl in Tier- als auch in Humanstudien konnte eine Verbindung zwischen MCTs und einem niedrigen Cholesterinspiegel hergestellt werden. In einer 12-wöchigen Studie von 2009 wurden 40 Frauen in zwei Gruppen eingeteilt. Die Teilnehmer der ersten Gruppe konsumierte täglich 30 ml Sojabohnenöl und die der zweiten Gruppe 30 ml Kokosöl. Alle Frauen verringerten ihre Kalorienaufnahme. Nach den zwölf Wochen stellten die Forscher fest, dass die Teilnehmerinnen der Kokosöl-Gruppe einen besseren Cholesterinspiegel hatten.(16)
  • MCT-Öl gegen Diabetes: Es gibt nur wenige Studien, die den Zusammenhang zwischen MCTs und Diabetes untersucht haben. Erste Humanstudien liefern vielversprechende Ergebnisse.(17)(18)
  • MCT-Öl gegen neurodegenerative Erkrankungen: Ketone sind eine alternative Energieform für Gehirnzellen. Dadurch können MCTs eine Rolle bei der Behandlung von Demenz und Alzheimer spielen.(19) In einer kanadischen Studie konnten Wissenschaftler nachweisen, dass sich die kognitive Leistungsfähigkeit von Alzheimer-Erkrankten im Rahmen einer ketogenen Ernährung verbesserte.(20)
  • MCT-Öl und Epilepsie: Eine ketogene Ernährung gilt schon seit über einem Jahrhundert als effektive Epilepsietherapie. MCT-Öl kann hier ergänzend eingesetzt werden.(21)

CBD in MCT-Öl – Erfahrungen

Damit der Körper CBD resorbiert, muss es in der richtigen Form vorliegen. CBD-Öl ist perfekt für die maximale Bioverfügbarkeit des Cannabinoids.

Es gibt zwei Erklärungen, warum Fett die Bioverfügbarkeit von Cannabinoiden erhöht:

  1. Insbesondere lang- und kurzfristige Fettsäuren regen die Produktion von Gallensäure im Magen an. Gallensäure löst lipophile Stoffe wie Cannabinoide, wodurch sie besser resorbiert werden.
  2. Die Fette helfen dem Cannabinoid, vom Dünndarm in die Lymphe und von dort aus in die Blutbahn zu gelangen. Die Fette umschließen das CBD und schützen es somit vor Enzymen.

Diese beiden Erklärungen beziehen sich vor allem auf kurz- sowie langkettige Fettsäuren.

Eine dritte Möglichkeit sehen Experten in mittelkettigen Fettsäuren. MCTs umschließen die Cannabinoide und schützen sie so vor den Enzymen des Verdauungstrakts. Da MCTs ohne große Umwege in der Leber verstoffwechselt werden, gelangt das CBD schneller in den Organismus. Die erhöhte Bioverfügbarkeit und die Zuverlässigkeit sprechen für CBD in MCT-Öl. Zudem hat CBD-Öl selbst positive Effekte auf die Gesundheit.

MCT-Öl gilt daher als bessere Grundlage für CBD als Hanföl. Hanföl hat lediglich den Vorteil, dass es Terpene enthält. Terpene (beispielsweise Myrcen, Limonen, Caryophyllen und Pinen) und CBD haben synergistische Effekte. Dadurch wirkt das Cannabinoid teilweise besser. Das gleicht jedoch die bessere Aufnahme durch die MCTs nicht aus.

Zudem lassen sich Vollspektrum-Öl und MCT-Öl kombinieren, sodass Verbraucher von den Vorteilen beider Formen profitieren können.

Einnahme und Dosierung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, CBD-Öl einzunehmen. Häufig wird das Öl mithilfe einer Dosierpipette unter die Zunge getropft. Dort befinden sich Schleimhäute, die das CBD resorbieren. Eine gängige Empfehlung ist, dass CBD-Öl eine Minute unter der Zunge zu behalten, bevor es heruntergeschluckt wird. Bei dieser Methode sollte es nur wenige Minuten dauern, bis eine erste Wirkung eintritt.

Da die Mundschleimhaut nur einen Bruchteil des CBDs resorbieren kann, sollte das restliche CBD-Öl heruntergeschluckt werden.

Eine Dosierungsempfehlung zu geben, ist bei CBD-Produkten immer schwierig. CBD ist noch nicht gut erforscht und Anwender reagieren unterschiedlich auf die Dosierungen. Zur Orientierung: In Studien wurden Dosen zwischen 5 bis 100 mg CBD pro Tag verwendet.

Eine weitere Orientierung können die Angaben der Hersteller sein. Grundsätzlich gilt, dass erste Effekte schon bei niedrigen Dosierungen auftreten. Es ist zu empfehlen, die Dosierung langsam zu erhöhen.

Fazit  Bewertung

Die Frage aus der Einleitung, ob eine Kombination aus CBD und MCT-Öl Sinn macht, kann deutlich bejaht werden. Studien zeigen, dass beide Stoffe potente Alleskönner sind, wenn es um den Erhalt der Gesundheit geht. Eine Kombination aus CBD und MCT-Öl erscheint aber auch aus einer anderen Perspektive sinnvoll. MCT-Öl verbessert die Aufnahme von CBD, da es direkt in der Leber verstoffwechselt wird. Dadurch gelangt das Cannabinoid schnell und zuverlässig in den Stoffwechsel.

Quellen:

(1) https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1611618
(2) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29768152
(3) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22290374
(4) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6326553/
(5) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12617376
(6) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29241357
(7) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5922297/
(8) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4851925/
(9) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2823358/
(10) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27094344
(11) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22566308
(12) https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/mittelkettige-triglyceride-adipositastherapie/
(13) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7876928
(14) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19436137
(15) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10348498
(16) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19437058
(17) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1568535
(18) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17570262
(19) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24413538
(20) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27458340
(21) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26859528

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