CBD Öl Wirkung und Anwendung, Dosierung & Einnahme, Wissenschaftlichen Studien

CBD ÖlCannabidiol, abgekürzt CBD, wird aus der Hanfpflanze gewonnen. Dadurch halten sich bis heute gegenüber Cannabidiol-Produkten hartnäckige Vorurteile und das, obwohl sie keine psychoaktiven Effekte auf den Organismus ausüben.

CBD Öl ist legal erhältlich und führt zu keinen Rauschzuständen, wie von vielen Interessenten angenommen. Entsprechende Produkte besitzen keine Zulassung als Arzneimittel, dennoch sind die unter Anwendern sehr beliebt, da ihnen schmerzstillende und heilende Eigenschaften nachgesagt werden.

Auch die Wissenschaft hat sich mit Cannabidiol beschäftigt. Studien legen den Schluss nahe, dass CBD insbesondere für Menschen, die Probleme mit den Nerven und Schlafstörungen haben, geeignet sein könnte.

Die wichtigsten Fakten

  • CBD besitzt keine psychoaktive Wirkung.
  • die Sorte Cannabis Sativa enthält die größte Menge an CBD.
  • CBD Öl vereint viele essenzielle Nährstoffe, die vom Körper nicht selbst gebildet werden können.
  • CBD beeinflusst verschiedene Rezeptoren im menschlichen Organismus.
  • CBD Öl wird insbesondere eine antioxidative Wirkung nachgesagt.
  • die Substanz soll sich auf die Signalgebung von Adenosin auswirken, was zu der entzündungshemmenden Wirkung beitragen könnte.
  • In Tierversuchen zeigte sich CBD wirkungsvoll bei entzündlichen und neuropathischen Schmerzen.
  • CBD Öl wird bei Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Stress, nervösen Zuständen, Schlaflosigkeit, Akne und Allergien eingesetzt.

Einnahme und Dosierung

  • Die Dosierung richtet sich sowohl nach der Grunderkrankung und nach Ausprägung der Beschwerden.
  • Bei leichten Beschwerden reichen jeweils morgens und abends 3 Tropfen CBD Öl (5 %) in der 1. Woche aus. In der 2. Woche kann die Dosis auf 5 Tropfen zweimal täglich gesteigert werden.
  • Stellen sich die Beschwerden vielseitiger und schwerwiegender dar, können in den ersten zwei Wochen jeweils morgens und abends 3 Tropfen CBD Öl (5 %) eingenommen werden. In der 3. Woche können Anwender die Dosis auf 5 Tropfen dreimal täglich anpassen.
  • Bei Ängsten, Beklemmungen und nervösen Zuständen werden 3 Tropfen CBD Öl (2 %) dreimal täglich empfohlen.
  • Magen-Darm-Probleme, Schlafstörungen und leichte Schmerzen können hingegen mit jeweils 3 Tropfen CBD Öl (2 %) morgens und abends bekämpft werden.
  • Chronische Gesundheitsbeschwerden bis hin zu schweren Krankheiten oder auch Chemotherapien können mit 10-prozentigem CBD Öl begleitet werden. Hierfür werden in der 1. Woche 4 Tropfen am Morgen und Abend und in der 2. Woche 5 Tropfen zweimal am Tag empfohlen. In der 3. Woche können Patienten die Dosis noch einmal leicht anpassen.
  • Generell gilt: Bei der Höhe der Dosierung muss das Körpergewicht miteinbezogen werden. Die obigen Angaben beziehen sich auf Anwender, die ein Körpergewicht zwischen 60 und 90 kg aufweisen.
  • Um eine gute Verträglichkeit sicherzustellen, ist es sinnvoll, zunächst mit einer kleinen Menge CBD Öl zu starten.
  • Bei unerwünschten Nebenwirkungen sollte die Dosierung entsprechend angepasst werden.
  • CBD Öl kann direkt in den Mund getropft oder mit anderen Lebensmitteln wie Brot oder einer Banane eingenommen werden, sofern der Geschmack als unangenehm empfunden wird. Zudem gibt es die Möglichkeit, das Öl direkt auf schmerzende Gelenke aufzutragen.

Produkte im Test

Hier finden Sie unseren CBD Öl Test

Was ist Cannabidiol?

CBD Öl WirkungCannabidiol (CBD) stammt aus Faserhanf. Die Substanz löst im Gegensatz zu Tetrahydrocannabinol, kurz THC, keine psychoaktive Wirkung beim Anwender aus. Experten ordnen CBD den Cannabinoiden zu, welche in erster Linie aus Hanfpflanzen extrahiert werden. Im Rahmen der Pflanzenheilkunde wurden die Substanzen relativ spät entdeckt. Erst in den siebziger Jahren gelang es Wissenschaftlern, die Struktur von Tetrahydrocannabinol aufzudecken.

Daraufhin wendete sich die Medizin im 20. Jahrhundert verstärkt CBD und seinen positiven Wirkungen zu. Bis heute ist jedoch der zweifelhafte Ruf der Hanfprodukte geblieben. Noch immer leiden CBD Produkte darunter, dass sie mit Marihuana verglichen werden. Tatsächlich werden die vielen verschiedenen Sorten jedoch heute individuell angebaut und werden sogar für die Herstellung von Kleidung verwendet. Besondere Aufmerksamkeit bekommt die spezielle Züchtung Sativa, da sie einen hohen Anteil an CBD aufweist.

Inhaltsstoffe

CBD Öl besteht aus verschiedenen Substanzen, die einen positiven Einfluss auf lebenswichtige Körperfunktionen ausüben können. Neben Proteinen und Mineralstoffen befinden sich auch Vitamine, Ballaststoffe, Fettsäuren und nicht zu vergessen die wertvollen Cannabinoide im CBD Öl.

Cannabinoide

Zu den wichtigsten Substanzen von CBD Öl gehören die Cannabinoide. Sie üben insbesondere einen positiven Einfluss auf das Gehirn und Nervensystem aus. Experten unterscheiden folgende 5 Cannabinoide, denen bestimmte Wirkungen nachgesagt werden:

  • CBC (entzündungshemmend und schmerzlindernd)
  • CBD (schmerzhemmend, Anwendung bei chronischen Beschwerden wie Migräne, Arthritis, Entzündungen, Krämpfen)
  • CBDA (antiemetische Wirkung, Anwendung bei Übelkeit und bei Krebsleiden).
  • CBG (antibakteriell)
  • CBN (angstlindernde Wirkung)

Somit werden den verschiedenen Stoffen auch unterschiedliche potentielle Wirkungen zugeschrieben. Die antibakterielle, schmerzlindernde, entzündungshemmende und angstmindernde Wirkung wird sowohl bei Patienten mit chronischen Leiden als auch bei Menschen mit kurzfristigen Symptomen angewendet. Insbesondere CBD (zweithäufigstes Cannabinoid) ist bei Menschen mit chronischen Erkrankungen beliebt, da es imstande sein soll, Schmerzen zu lindern und Entzündungen entgegenzuwirken.

Gamma-Linolensäure

Ein interessanter Bestandteil von CBD Öl ist die entzündungshemmende Gamma-Linolensäure. Bekannt ist der Inhaltsstoff vor allem Menschen mit Hauterkrankungen, bei denen Gamma-Linolensäure als wirkungsvoll beschrieben wird. Deshalb wenden viele Patienten mit Neurodermitis und Schuppenflechte CBD Öl an.

Omega-3 und Omega 6-Fettsäuren

Bei einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung wird stets auf die Bedeutung von Fettsäuren hingewiesen. Das hat einen guten Grund, denn der Organismus ist auf die Aufnahme von Fettsäuren angewiesen, um die körpereigenen Zellen zu regenerieren und zu erneuern. Zudem sind die Fettsäuren für die Zellmembranen von großer Bedeutung. Auch für das Herz-Kreislaufsystem ist eine ausgewogene Zufuhr von Fettsäuren wichtig, denn damit kann der eigene Blutdruck positiv beeinflusst werden. Nicht zuletzt besitzen Fettsäuren eine entzündungshemmende Wirkung, wenn sie dem Körper in der richtigen Zusammensetzung zur Verfügung gestellt werden. Dafür ist jedoch das Verhältnis der Fettsäuren entscheidend. Die wertvollen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren finden sich auch in CBD Öl in einem Verhältnis von 1:3 wieder.

Mineralstoffe und Spurenelemente

Zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen sind verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente wichtig. Folgende von ihnen sind im CBD Öl enthalten:

  • Kalzium
  • Kalium
  • Natrium
  • Mangan
  • Kupfer
  • Magnesium
  • Eisen
  • Phosphor
  • Zink

Vitamine

Cannabidiolöl vereint auch verschiedene Vitamine, die im Körper eine elementare Rolle einnehmen. Dazu gehört vor allem Vitamin E, welches als wertvolles Antioxidant auch in vielen Hautpflegeprodukten enthalten ist. Kein Wunder, denn es soll sich positiv auf den Alterungsprozess auswirken, indem es einen protektiven Einfluss auf die körpereigenen Zellen ausübt. Aber nicht nur als Anti-Aging-Wunder ist Vitamin E bekannt, es soll auch vor zahlreichen Erkrankungen schützen.

Die vorbeugende Wirkung, die von Vitamin E ausgeht, soll sich bei Alzheimer, Schlaganfällen und kardiovaskulären Erkrankungen (zum Beispiel Herzinfarkten), zeigen. Es wäre aber falsch, CBD Produkte ausschließlich auf Vitamin E zu reduzieren. CBD Öl enthält auch das Serotoninspiegel beeinflussende Vitamin B1. Dadurch, dass es durch den Einfluss auf das körpereigene Glückshormon die Stimmung heben soll, wird es auch bei Depressionen angewendet. Nicht zuletzt enthält CBD Öl auch Vitamin B12. Es ist bekannt als ein Coenzym, welches sich innerhalb von menschlichen Zellen befindet.

Carotinoide und Chlorophyll

Wer richtig hinschaut, erkennt, dass CBD Öl eine grünliche Verfärbung aufweist. Die grüne Farbe ist auf das sogenannte Chlorophyll zurückzuführen. Die Substanz nimmt im Körper eine zentrale Rolle ein, indem sie die Zellatmung beeinflusst. Chlorophyll ist daher entscheidend bei der Entgiftung und Reinigung von körpereigenen Zellen beteiligt. Sauerstoff ist aber nicht nur für Körperzellen wichtig, sondern übt auch einen positiven Einfluss auf das Immunsystem aus.

Den goldgelben Effekt besitzt Cannabidiol Öl dank der enthaltenen Carotinoide, die als wirksame Waffe gegen eine frühzeitige Hautalterung bezeichnet werden. Diese sind scheinbar in der Lage, die Zellmembranen zu stärken und dem Immunsystem auf die Sprünge zu helfen. Beta Carotin wird nachgesagt, dass es zahlreiche positive Eigenschaften besitzt. So soll es sich protektiv auf das Herz-Kreislaufsystem und positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken. Eine Arterienverkalkung kann ernsthafte, gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Auch hierbei sollen die Inhaltsstoffe von CBD Öl vorbeugend wirken.

Was ist das Endocannabinoid-System?

Im Zusammenhang mit CBD Öl wird häufig das Endocannabinoid-System erwähnt. Dabei handelt es sich um eine Entdeckung von Wissenschaftlern, die im Jahr 1987 nachweisen konnten, dass Cannabinoide körpereigene Rezeptoren beeinflussen. Tatsächlich verfügt der menschliche Organismus über mehrere Rezeptoren, die mit Cannabinoiden interagieren. Dazu gehören der Rezeptor 1 (CB 1) und der Cannabinoid-Rezeptor 2 (CB2), welche sich in unterschiedlichen Körperzellen nachweisen lassen.

  • CB 1 befindet sich im Nervensystem des Darms und im zentralen Nervensystem.
  • CB 2 hingegen befindet sich auf Zellen, die dem Knochenstoffwechsel und dem Abwehrsystem zugeordnet werden können.

Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass die verschiedenen Rezeptoren, die zu dem Endocannabinoid-Systems gehören, verschiedene Funktion im Organismus regulieren. Darunter fallen die Schmerzwahrnehmung und die Stimmungslage. Aber auch die Leistungen des Abwehrsystems und die Entstehung von Angst sollen von den Rezeptoren beeinflusst werden. Nicht zuletzt wird dem Endocannabinoid-Systems auch nachgesagt, dass es den Appetit, die Körpertemperatur und das Schlafverhalten beeinflussen kann.1)https://www.researchgate.net/publication/269768744_Endocannabinoid_signalling_and_the_deteriorating_brain2)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2189767/

Auch wenn es zunächst verwirrend klingt, auch der Körper selbst ist in der Lage, Substanzen zu bilden, die sich auf das betreffende System auswirken. Die sogenannten Endocannabinoide scheinen neben der Zufuhr von Cannabinoiden von außen auf das Endocannabinoid-System einzuwirken. Das System könnte ursächlich dafür sein, dass die Bestandteile von CBD Öl im Körper positive Effekte hervorrufen. Noch ist die wissenschaftliche Studienlage nicht sehr umfangreich. Wissenschaftler beziehen das Endocannabinoid-System jedoch verstärkt in klinische Studie mit ein, damit sich zukünftig klare therapeutische Aussichten für Erkrankte entwerfen lassen.

Auch die Bundesärztekammer, die kassenärztliche Bundesvereinigung und die Arzneimittelkommission beschäftigten sich mit dem medizinischen Nutzen von Cannabinoiden und erklärten im Oktober 2008: „Der Nutzen einer Therapie mit Cannabinoiden ist für einige medizinische Indikationen durch kontrollierte Studien dargestellt worden, in denen überwiegend standardisierte und/oder synthetische Cannabinoidpräparate verwendet wurden. Der Einsatz dieser Präparate kann demnach bei Patienten, die unter einer konventionellen Behandlung keine ausreichende Linderung von Symptomen wie Spastik, Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Appetitmangel haben, sinnvoll sein“.3)https://www.akdae.de/Stellungnahmen/Weitere/20081001.pdf

2011 wurde dann erstmals ein Arzneimittel in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen, welches Cannabis als Basis heranzog. CBD Produkte, zu denen auch CBD Öl gehört, sind als Nahrungsergänzungsmittel frei verkäuflich, besitzen jedoch keine Zulassung als Arzneimittel.

Sind Cannabidiol-Produkte wirklich legal?

Immer wieder stellen sich Interessierte die Frage, warum CBD Produkte legal sind. Die Antwort ist ganz einfach: In CBD Öl sind keine Cannabinoide enthalten, die eine berauschende oder psychoaktive Wirkung auf den Anwender ausüben. Auch dann nicht, wenn sie in der Lage sind, Entzündungen und Schmerzen zu mindern. Wann ein Produkt rezeptpflichtig wird, hängt von dem enthaltenen THC-Gehalt ab. Liegt dieser unter 0,2 % ist das Produkt frei verkäuflich.

Dazu zählen Kosmetikprodukte aber auch Nahrungsergänzungsmittel, die online oder im Einkaufsladen erworben werden können. Jedoch darf nicht jeder CBD Produkte kaufen. Interessierte müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Ein apotheken- und rezeptpflichtiges Medikament darf nur auf ärztliche Verordnung in der Apotheke herausgegeben werden. Diese Präparate weisen im Gegensatz zu Nahrungsergänzungsmittel einen erhöhten Anteil an THC auf.

Herstellung von CBD Öl

Derzeit gelten von Seiten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung ca. 50 verschiedene Sorten Hanf als zulässig für den Anbau. Für die Zucht von Hanfpflanzen darf ausschließlich zertifiziertes Saatgut genutzt werden. Darüber hinaus sind die Betreiber dazu verpflichtet, sich eine Sondergenehmigung ausstellen zu lassen. Generell gilt: der THC-Gehalt darf höchstens 0,2 % betragen. Bei der Züchtung von Faserhanf gibt es verschiedene Erntezeiten.

Industriell genutzter Faserhanf, wobei die Hanfsamen nicht erforderlich sind, wird in dem Zeitraum zwischen Juli und September geerntet. Ist es für das spätere Produkt wichtig, auch die Hanfsamen zu verarbeiten, erfolgt die Ernte zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich zwischen September bis Oktober. Beim Faserhanfanbau erfolgt die Aussaat in zwei Schritten. Zunächst wird im April ausgesät, dann noch einmal 4 Wochen darauf. Der größte Teil des Faserhanfanbaus fällt der Industrie zu, wobei Hanföl lediglich ein Nebenprodukt darstellt.

Sollen die Hanfsamen dennoch verwendet werden, muss zunächst eine Trennung von der Hanfpflanze erfolgen. Mittels Ölmühlen gelingt es, das wertvolle Öl auspressen. Dabei ist es wichtig, dass die Produktionstemperatur zwischen 40 und 60° liegt, damit die Inhaltsstoffe nicht zerstört werden. Um das Heilmittel abzurunden, werden CBD Extrakte zugegeben, die mithilfe von Destillation gewonnen wurden.

CBD Wirkung

Wie bereits erwähnt gibt es im Körper bestimmte Rezeptoren, an die sich die Cannabinoide binden. Durch diesen Vorgang ist es möglich, dass die Inhaltsstoffe von CBD Öl an verschiedenen Stellen im Körper wirken. Insbesondere die schmerzstillende, entzündungshemmende, beruhigende und angstlösende Wirkung wird in der Literatur beschrieben. Aber auch die antioxidativen Eigenschaften und der zugehörige positive Einfluss auf die körpereigenen Zellen und das Erbgut werden erwähnt.4)http://cannabisinternational.org/info/Non-Psychoactive-Cannabinoids.pdf5)http://jpet.aspetjournals.org/content/316/2/7806)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16490313

Cannabinoide und ihre protektiven Wirkungen bei der Entwicklung von bösartigen Tumoren werden ebenfalls angeführt. Aufgrund von wissenschaftlichen Untersuchungen und Erfahrungen von Anwendern wird CBD Öl ein breites Wirkungsspektrum bei verschiedensten Erkrankungen und Beschwerden zugeschrieben.

Gegen Schmerzen

In der Literatur wird bei CBD häufig auf seine schmerzstillenden Eigenschaften hingewiesen. Tatsächlich könnte CBD die klassische Schmerzbehandlung erweitern. Opioide, die bei starken Schmerzen verschrieben werden, führen nicht selten zu ausgeprägten Nebenwirkungen. Auch rezeptfreie Medikamente wie Ibuprofen, Paracetamol und Aspirin können zu Nebenwirkungen führen und erweisen sich bei starken Schmerzen nur wenig lindernd. CBD könnte eine echte Behandlungsalternative sein, schließlich sterben allein in Deutschland jährlich ca. 2000 Menschen an Nebenwirkungen von Schmerzpräparaten.

Vor allem Patienten mit chronischen oder wiederkehrenden Schmerzen, beispielsweise bei Arthritis, Arthrose und Migräne könnten von CBD profitieren. Auch Frauen mit Menstruationsbeschwerden könnten womöglich Linderung durch entsprechende Präparate erfahren. Im Jahr 2007 widmeten sich Wissenschaftler den schmerzlindernden Eigenschaften von CBD in Rahmen von Tierversuchen.

Die Tiere wiesen nach der Gabe von CBD eine Minderung der übermäßigen Schmerzempfindlichkeit auf. Auch die Reaktion auf schmerzhafte Reize könnte sich mit der Gabe von CBD positiv verändern. Davon zeugt auch eine israelische Studie aus dem Jahr 2016. Dort konnte festgestellt werden, dass sich Einnahme von Opiaten mithilfe von Cannabis senken ließ. Die Probanden klagten weniger über Schmerzen und brauchten entsprechend weniger Schmerzpräparate.7)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26889611

Auch wenn sich die Lebensqualität der 274 teilnehmenden Patienten optimiert hat, muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass in dem Studienmodell auf medizinisches Cannabis gesetzt wurde, welches neben Cannabinoiden auch THC enthielt. Trotzdem können von der wissenschaftlichen Untersuchung gewisse Erkenntnisse abgeleitet werden

Migräne und Menstruationsbeschwerden

Während der Periode leiden Frauen vermehrt unter Unterleibsbeschwerden und hormonell bedingten Kopfschmerzen. Einige Anwender berichten über positive Erfahrungen mit CBD während der Menstruation. Als Insidertipp gelten einige Tropfen CBD Öl auf einem Tampon. Eingeführt soll er Unterleibsschmerzen effektiv beseitigen können. In Hinblick auf diese Einsatzgebiete müssen jedoch noch Studien durchgeführt werden.

Raucherentwöhnung, Rauchen aufhören

CBD bei Nikotinabusus

Eine Nikotinabhängigkeit wird mit zahlreichen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Für Menschen, die regelmäßig Tabak konsumieren, stellt eine Tabakentwöhnung eine außerordentliche Herausforderung dar. Eine Studie konnte Nachweise dafür erbringen, dass CBD bei Tabakkonsumenten zu einer verminderten Nikotinabhängigkeit beitragen kann.8)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16490313

In dem Studienmodell wurden die Probanden in zwei Gruppen aufgeteilt. 12 Raucher sollten immer dann CBD inhalieren, wenn sie den Drang nach Nikotin verspürten. Der Vergleichsgruppe wurden lediglich Placebos zur Verfügung gestellt. Das Interessante: Diejenigen Probanden, die CBD inhalierten, gaben an, ein vermindertes Bedürfnis nach Zigaretten zu verspüren. In dem Untersuchungszeitraum gelang es den betreffenden Studienteilnehmern, ca. 40 % weniger Zigaretten zu rauchen. In der Versuchsgruppe hingegen führte die Verabreichung von Placebos zu keinem signifikanten Unterschied.

Schlafprobleme und Stress

Private und berufliche Verpflichtungen belasten das Stresskonto enorm. Häufig sind dann Ein- und Durchschlafprobleme die Folge. Der Schlafentzug kann den Stresskreislauf verstärken und zu einem Gefühl von Überforderung führen. Auch nervöse Zustände und Beklemmungen können den Körper in einem ständigen Anspannungszustand halten. Durch den fehlenden Schlaf wiederum gelingt keine ausreichende Regeneration.

Nicht selten führt dieser Teufelskreis zu einem Leistungsabfall im Alltag und einem Burnout. CBD Öl wird angewendet, um Stress, Anspannungszustände und Schlafprobleme zu beseitigen. Cannabidiol-Öl kann durch seine beruhigenden und entspannungsfördernden Eigenschaften nebenwirkungsfrei eingenommen werden. Ganz im Gegensatz zu einigen Schlafmitteln führt CBD Öl nicht zu Abhängigkeitserscheinungen. In folgender Studie wurde belegt, dass die Probanden unter der Einnahme von CBD bedeutend mehr und besser schliefen: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7028792

Stimmungsaufheller bei Depressionen

Da CBD Öl Stress und Angst mindern soll, liegt das Forschungsinteresse ebenfalls im Bereich Depressionen. Hierfür wurde ein Tiermodell durchgeführt mit interessanten Ergebnissen. Die Ratten erhielten CBD und konnten so ihre Motivation steigern. Zudem kam es zum sogenannten „prohedonic“ Effekt, übersetzt „Pro-Lust-Effekt“, der insbesondere in Zusammenhang mit Depressionen eine wichtige Rolle spielt, da Betroffene in der Regel unter Motivationsmangel leiden.9)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27010632

Auch eine wissenschaftliche Untersuchung mithilfe von Mäusen konnte belegen, dass CBD zu positiven Wirkungen führen kann. Schnell wirkende Antidepressiva standen als Behandlungsalternative im Raum der Betrachtung. Besonders interessant war, dass es im Rahmen der Untersuchung zu einer Steigerung der Erregungsübertragung zwischen den Nervenzellen kam.10)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26711860

Diabetes

CBD Öl wird eine präventive Wirkung bei Diabetes nachgesagt, darauf weisen auch Studien an Mäusen hin. Denjenigen Tieren, die übergewichtig waren, wurde CBD verabreicht. Obwohl sie sich weiterhin gleich ernährten und unter Übergewicht litten, entwickelten sie keinen Diabetes. In der Vergleichsgruppe befanden sich Mäuse mit denselben Voraussetzungen, die jedoch kein CBD aufnahmen. In dieser Mäusegruppe entwickelten vergleichsweise viele Tiere Diabetes.

Übrigens konnte in klinischen Studien ebenfalls festgestellt werden, dass CBD in der Lage ist, autoimmune Entzündungsvorgänge bei Diabetes Typ 1 zu vermindern.11)https://www.researchgate.net/publication/309273203_Experimental_cannabidiol_treatment_reduces_early_pancreatic_inflammation_in_type_1_diabetes

Fibromyalgie

Laut einer These könnte CBD auch bei Fibromyalgie helfen. Bei dem Syndrom verspüren Patienten Schmerzen in verschiedenen Körperregionen und leiden unter Schlafstörungen sowie Erschöpfungszuständen. Erste Untersuchungen im Hinblick auf CBD bei Fibromyalgie wurden bereits durchgeführt. Die gesammelten Belege müssen jedoch durch weitere Forschungsarbeiten erweitert werden, um Handlungsempfehlungen für Menschen mit der Erkrankung geben zu können.

Darmerkrankungen

Unter der Einnahme von CBD Öl berichten Morbus Crohn-Patienten über eine deutliche Linderung ihrer Beschwerden. Experten vermuten, dass die Wirkung von CBD Öl bei Morbus Crohn auf die entzündungshemmenden Eigenschaften zurückgeführt werden könnte. Aber auch hierbei ist es sinnvoll, weitere Untersuchungen durchzuführen, um die Anwendungsberichte auch wissenschaftlich zu belegen.

Akne und Neurodermitis

Auch Patienten mit Akne und Neurodermitis wenden CBD Öl an, um ihre Haut mit den wertvollen Inhaltsstoffen zu pflegen. Neben Vitamin E könnten sich die antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD Öl auf Hauterkrankungen positiv auswirken. Womöglich kann mit der Anwendung der Fettgehalt der Haut gesenkt werden, was zu einer Verbesserung des Hautbildes führen kann. CBD Öl gilt als nebenwirkungsarm. Daher können Anwender das Öl auf einer begrenzten, erkrankten Hautpartie ausprobieren. Dabei ist jedoch wichtig, zunächst mit einer kleinen Menge zu beginnen und zu beobachten, wie sich die Haut nach der Anwendung verhält.

Allergien und Asthma

Allergien und Asthma sind ebenfalls interessante Forschungsgebiete, wenn es um Cannabinoide geht. Schließlich wird den Substanzen eine entzündungshemmende und eine stimulierende Wirkung auf das Immunsystem nachgesagt. Bei Allergien nimmt das Immunsystem eine wichtige Rolle ein, da durch eine entsprechende Stärkung der Abwehrkräfte Allergieschübe deutlich reduziert werden können. Auch fehlgeleitete Immunprozesse könnten so milder verlaufen. Um CBD Öl bei den betreffenden Erkrankungen zielgerichtet anwenden zu können, müssen auch hier zunächst wissenschaftliche Untersuchungen erfolgen.

Krebs

Viele Studien beschäftigen sich mit der Wirkung von CBD auf Krebserkrankungen. Dabei geht es nicht um eine bestimmte Form von bösartigen Tumoren, sondern verschiedene Krebsarten. Zum Beispiel wurde im Rahmen einer klinischen Studie die Wirkung von CBD auf Gehirntumore analysiert. Dabei konnte festgestellt werden, dass die Substanz womöglich dazu beitragen könnte, die Lebensfähigkeit von Tumorzellen zu begrenzen. Auch weitere Studien untermauern diese ersten Studienbelege.12)http://jpet.aspetjournals.org/content/308/3/83813)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21220494

CBD scheint aber nicht nur bei Gehirntumoren positive Ergebnisse hervorzubringen. Auch bei Brustkrebs kann CBD Erfolge verzeichnen. So konnte beobachtet werden, dass dem Wachstum der Karzinome und der Ausbreitung der Krebszellen entgegengewirkt werden konnte.14)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2064997615)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20859676

Selbst bei dem als aggressiv und resistent gegenüber Chemotherapie geltendem Lungenkrebs konnten Belege dafür gesammelt werden, dass CBD womöglich eine Verbesserung des Gesundheitszustandes erzielen kann.16)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2109771417)https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22198381

Zudem konnte CBD auch bei folgenden Krebserkrankungen seine Wirkung entfalten:

  • Prostatakrebs
  • Mundkrebs
  • Blutkrebs
  • Leberkrebs
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs

CBD Öl: Studien sind gefragt

CBD und seine potenziellen Wirkungen beschäftigen Wissenschaftler nach wie vor. Anhand von isolierten Zellproben und in Tiermodellen konnten schon einige wichtige Thesen der Forscher untersucht werden. Auch an Menschen wurden im Rahmen von klinischen Studien Untersuchungen durchgeführt, da sich Ergebnisse aus Tierstudien nicht automatisch auf den Menschen übertragen lassen. Die folgenden Studien konzentrierten sich auf die These, ob CBC bei Epilepsie hilfreich sein kann:

Auch Angstpatienten könnte die Substanz unterstützen, da sie beruhigende Eigenschaften besitzen soll. Die nachstehende Studie hat sich dieser Annahme gewidmet:

Nicht zuletzt könnte laut folgender Studie CBD auch in der Lage sein, die Lebensqualität von Parkinson-Patienten zu steigern:

Darüber hinaus diskutieren Experten die Wirkung von CBD auf Alzheimer, Schizophrenie, Multiple Sklerose und den Appetit.

Interessanterweise soll CBD auch eine lindernde Wirkung auf THC induzierte Psychosen ausüben:

Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Risiken

Wenn CBD Öl gemäß der Dosierungsempfehlungen eingenommen wird, treten nur selten ganz leichte Nebenwirkungen auf. Das liegt daran, dass jedes Individuum unterschiedlich auf eingenommene Substanzen reagieren kann. Aus diesem Grund sollten Anwender ihren Körper nach der Anwendung von CBD Öl beobachten. In sehr seltenen Fällen und auch nur unter extrem hohen Dosen von CBD Öl kann Durchfall, Appetitlosigkeit und Schläfrigkeit einsetzen.

Hierbei ist jedoch anzumerken, dass nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte, ob diese Nebenwirkungen auf CBD Öl zurückzuführen sind. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass eine normale Dosis CBD Öl keine Nebenwirkungen hervorruft, selbst wenn sie mal etwas höher ausfällt. Manche Anwender berichten jedoch über eine darmanregende Wirkung und über Mundtrockenheit.

Es gibt auch Personen, die auf die Einnahme CBD Öl verzichten sollten. Dazu gehören Schwangere, Stillende und Kinder. Darüber hinaus gilt es zu beachten, dass Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden sollte, wenn Medikamente wie Omeprazol und Diazepam eingenommen werden. Langzeitstudien existieren bisher nicht. Aus diesem Grund können Forscher nicht mit Bestimmtheit sagen, dass CBD Öl auch über lange Sicht keine Nebenwirkungen hervorrufen kann. Fest steht jedoch, dass die Substanz keine toxische Wirkung besitzt oder sich negativ auf den Organismus auswirkt.

CBD Öl kaufen

CBD Produkte sind nicht überall erhältlich. Das liegt daran, dass noch immer gewisse Vorurteile gegenüber CBD bestehen. Oft ist das Kaufen der Präparate mit einer ausgedehnten Suche verbunden, da Apotheken, Reformhäuser und Drogerien CBD Produkte nicht selbstverständlich im Sortiment haben. Die wohl beste Empfehlung für Interessierte ist, sich in renommierten Onlineshops umzusehen und dabei unbedingt auf eine Bio Variante zu setzen. Kunden erkennen das hochwertige Produkt am entsprechenden Bio Siegel. Wie immer gilt: Die Präparate sollten im besten Fall bei einem vertrauenswürdigen Händler gekauft werden.

Prozentangabe bei CBD Öl

Beim Kauf von CBD Öl fällt direkt auf, dass stets eine Prozentangabe vermerkt ist. 100 % reines CBD ist in seiner kristallinen Form sehr teuer. Es wurde insbesondere bei Erkrankungen wie Parkinson oder Epilepsie angewendet mit interessanten Ergebnissen. Um CBD Öl mit einer niedrigeren Prozentzahl herstellen zu können, wird die reine Substanz mit einem Trägeröl vermengt. Die Prozentzahl weist generell  auf die Menge des Gewichts an CBD hin, dass in dem Öl enthalten ist. Aktuell kann CBD Öl mit einer Konzentration von höchstens 48 % erworben werden, die Einnahme sollte jedoch unbedingt mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Welche Prozentzahl sich für den Anwender eignet, richtet sich nach dem Einsatzgebiet.

Bei Kopfschmerzen, Schlafproblemen und nervösen Zuständen kann bereits CBD Öl mit 5-15 % reichen. Starke Kopfschmerzen und Nervenzittern können mit 15-25 % bekämpft werden, wobei auch hier zunächst eine ärztliche Rücksprache gehalten werden sollte. Für starke Beschwerden eignet sich CBD Öl mit einer Konzentration von über 25 %. Der Einnahme sollte stets eine ärztliche Beratung vorangehen.

Worauf sollte beim Kauf geachtet werden?

Je nachdem, wie stark die Beschwerden ausgeprägt sind, sollte zunächst auf zwei, fünf, 7,5 oder 10 % gesetzt werden. Nach ärztlicher Rücksprache können auch Präparate mit einer höheren Prozentangabe verwendet werden. CBD Öl enthält normalerweise auch einen Anteil an Hanföl. Dadurch entsteht ein gutes Mischungsverhältnis in Hinblick auf die Fettsäuren und der Anwender erhält zusätzlich wertvolle Inhaltsstoffe. Beim Kauf sollte stets auf den Anteil von Cannabinoiden geachtet werden.

Wie lagern?

CBD Produkte sollten stets außerhalb der Reichweite von Kindern gelagert werden. Aufbewahrt an einem kühlen und dunklen Ort kann es in einer verschlossenen Flasche bis zu einem Jahr lang haltbar sein. Übrigens: Eine Aufbewahrung im Kühlschrank empfiehlt sich nicht, da sich dadurch die Konsistenz verändern kann.

CBD Darreichungsformen

CBD Öl hat einen ganz besonderen, eigenen Geschmack. Anwender geben an, dass entsprechende Präparate nach Gras oder Heu schmecken. Das gilt insbesondere, wenn es sich bei dem Trägerstoff um Hanföl handelt. Nicht jeder kann sich an diesen eigentümlichen Geschmack gewöhnen. In diesem Fall stellen andere Darreichungsformen eine gute Alternative dar. CBD ist nicht nur in Form von Öl erhältlich, sondern kann auch eingenommen werden als:

Auch bei diesen Darreichungsformen sollten Interessierte hochwertige Produkte bevorzugen. Dazu gehört, dass auf überflüssige Füll- und Zusatzstoffe gänzlich verzichtet wird, auch, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Anwender sollten auf entsprechende Bio Siegel und Zusammensetzungen achten, um ein für sie passendes Produkt zu erhalten.

Quellen   [ + ]

1.https://www.researchgate.net/publication/269768744_Endocannabinoid_signalling_and_the_deteriorating_brain
2.https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2189767/
3.https://www.akdae.de/Stellungnahmen/Weitere/20081001.pdf
4.http://cannabisinternational.org/info/Non-Psychoactive-Cannabinoids.pdf
5.http://jpet.aspetjournals.org/content/316/2/780
6, 8.https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16490313
7.https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26889611
9.https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27010632
10.https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26711860
11.https://www.researchgate.net/publication/309273203_Experimental_cannabidiol_treatment_reduces_early_pancreatic_inflammation_in_type_1_diabetes
12.http://jpet.aspetjournals.org/content/308/3/838
13.https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21220494
14.https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20649976
15.https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20859676
16.https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21097714
17.https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22198381