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Pille ohne Rezept – Liste

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Bei der Antibabypille (umgangssprachlich nur „die Pille“ genannt) handelt es sich um ein hormonelles Verhütungsmittel, welches oral eingenommen wird. Sie nimmt Einfluss auf den weiblichen Hormonhaushalt, weshalb sie nur für Frauen geeignet ist.

Etabliert hat sie sich Ende 1960. Nachdem 1970 die Gesetze für ärztliche Verordnungen etwas gelockert wurden, war die Antibabypille schnell das am meisten verwendete Verhütungsmittel.
Grundsätzlich enthalten die meisten Antibabypillen die Hormone Östrogen und Gestagen, je nach Präparat in unterschiedlichen Stärken; aber es gibt auch Präparate mit nur einem Hormon als Wirkstoff.

Welche Arten von Antibabypillen gibt es?

Wie oben bereits erwähnt, enthalten die meisten Antibabypillen zwei verschiedene Wirkstoffe, in beiden Fällen weibliche Hormone: Östrogen und Gestagen. Hierbei handelt es sich um so genannte Kombinationspräparate. Diese Tabletten nennt man Mikropille.

Im Gegensatz dazu gibt es auch Monopräparate, die lediglich Gestagen enthalten. Diese Art von Antibabypille wird Minipille genannt.
Die älteren Präparate enthalten Levonorgestrel als Wirkstoff, neuere Mittel hingegen Desogestrel. Sie unterscheiden sich in Dosierung und Einnahmezeiten.

Östrogen und Gestagen im weiblichen Körper

Östrogen und Gestagen steuern den weiblichen Zyklus und die Schwangerschaft. Das Östrogen übernimmt die Vorbereitung: Es reguliert die Reifung der Eier im Eierstock, den Eisprung und die Bereitschaft zur Empfängnis. War diese erfolgreich und die befruchtete Eizelle hat sich in die Gebärmutterschleimhaut eingenistet, setzt der nächste Mechanismus ein.
Während des Eisprungs entsteht der so genannte Gelbkörper. Nach einer erfolgreichen Empfängnis produziert dieser weiterhin Gestagen, welches vom Hormon HCG ausgelöst wird. Dieses Hormon dient der Erhaltung der Schwangerschaft und verhindert weitere Eisprünge. Außerdem verhindert es, dass die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen wird, wie es vor der Menstruation der Fall wäre.
Des Weiteren verdickt Gestagen den Schleim vor dem Gebärmuttermund, sodass keine weiteren Spermien eindringen können. Die Gebärmutterschleimhaut wird ebenfalls verdickt, damit sich kein weiteres Ei einnisten kann.

Wirkungsweise der Antibabypille

Das Östrogen in der Antibabypille verhindert den Eisprung, indem es die Eireifung verzögert bzw. gänzlich verhindert. Sollte es dennoch zu einem Eisprung kommen, verhindert das Gestagen die Befruchtung und die Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut.
Die Mikroille muss alle 24 Stunden eingenommen werden, im Optimalfall täglich um dieselbe Uhrzeit. Es gibt eine gewisse Karenzzeit, in der eine vergessene Einnahme nachgeholt werden kann. Diese beträgt 12 Stunden. Wird die Antibabypille innerhalb dieses Zeitraumes nicht eingenommen, ist der Empfängnisschutz nicht mehr garantiert.

Ein Monopräparat wirkt fast nur über die Verdickung des Schleimes vor dem Gebärmuttermund. Die Einnahme erfolgt alle 24 Stunden und sollte exakt eingehalten werden, da sonst keine sichere Verhütung mehr gegeben ist.

Die Antibabypille – ganz gleich welcher Art – nimmt keinen Einfluss auf die Fruchtbarkeit. Selbst nach jahrelanger Einnahme kann eine Frau nach dem Absetzen relativ schnell schwanger werden.

Verschiedene Präparate und die Einnahme

Je nachdem, welche Hormone in welcher Dosis eingenommen werden, gibt es verschiedene Dinge zu beachten.

Wie oben bereits erwähnt, ist bei Monopräparaten eine exakte Einnahme wichtig.
Bei Präparaten mit dem Wirkstoff Levonorgestrel muss die Einnahme alle 24 Stunden erfolgen. Bereits eine Abweichung von drei Stunden gefährdet den Verhütungsschutz.
In moderneren Präparaten ist der Wirkstoff Desogestrel enthalten, bei dem eine längere Karenzzeit erlaubt ist. Je nach Präparat kann diese wie bei der Mikropille bis zu 12 Stunden betragen.

Bei den Kombinationspräparaten gibt es große Unterschiede bezüglich der enthaltenen Hormondosen.
Während die ersten Antibabypillen, die auf den Markt kamen, sehr große Mengen Östrogen und Gestagen aufwiesen, ist die Dosis bei modernen Präparaten deutlich geringer. Mit dem Begriff Mikropille sind zumeist diese modernen Mittel gemeint. Sie sind genauso sicher, haben aber deutlich weniger Nebenwirkungen. Die Karenzzeit beträgt 12 Stunden.
Wird die Pille gänzlich vergessen, kann sie nicht nachgeholt werden. Die sichere Verhütung ist gefährdet, es sollte eine zweite Verhütungsmethode, wie etwa das Kondom, eingesetzt werden. Mit der ersten Einnahme nach der Abbruchblutung ist der Empfängnisschutz wiederhergestellt.

Es werden zwei Arten von Kombinationspräparaten unterschieden: Auf der einen Seite die monophasische Kombination, in der bei allen Tabletten die Östrogen- und Gestagendosis gleich hoch ist. Auf der anderen Seite stehen die bi- oder triphasischen Kombinationspräparate(= zwei- bzw. dreiphasige Präparate), bei denen die jeweiligen Hormondosen variieren. Bei der Einnahme gilt es hier zwei bzw. drei verschiedene Phasen zu beachten. Diese sind oft farblich markiert, entweder in den Blistern und/oder den Tabletten selbst. Eine Verwechslung der Phasen kann den Verhütungsschutz negativ beeinflussen.

Die meisten Kombinationspräparate werden 21 Tage lang genommen, danach folgt eine 7-tägige Einnahmepause. In dieser Zeit kommt es zu einer Abbruchblutung, die an die Menstruation erinnert. Während dieser Zeit ist der Empfängnisschutz nicht garantiert.
Um die Routine zu wahren, gibt es Antibabypillen, die 7 Placebo-Tabletten enthalten. Die Frau nimmt somit auch während der Pause eine Tablette ein, die keine Wirkung hat. Das sichert die Verhütung.

Wer dazu neigt, die Einnahme zu vergessen, sollte kleine Rituale einführen oder die Pille an einen gut sichtbaren Platz legen, der jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit aufgesucht wird. So könnte die Antibabypille bei der Zahnbürste liegen oder auf dem Nachtschrank neben dem Buch, das vor dem Einschlafen gelesen wird. Eine Erinnerung im Handy kann sich ebenfalls als nützlich erweisen.

Zur Wirksamkeit bzw. Sicherheit der Pille wird der Pearl-Index herangezogen.
Dieser ist definiert über 100 Frauen, die ein Jahr lang dasselbe Verhütungsmittel eingenommen haben und dennoch ungewollt schwanger wurden.
Bei der Antibabypille liegt der Pearl-Index zwischen 0,1 und 0,9 – somit ist sie eine der sichersten Verhütungsmethoden.

Übrigens kann die Einnahme von Antibiotika oder eine Magen-Darm-Erkrankung die Wirksamkeit der Pille beeinflussen. Wer ein Antibiotikum schlucken muss oder mit einem Magen-Darm-Virus zu kämpfen hat(te), sollte eine zusätzliche Verhütungsmaßnahme ergreifen.
Die Antibabypille wird erst wieder sicher wirksam, wenn sie nach der Abbruchblutung wie gehabt eingenommen wird.
Wer viel auf Reisen ist, sollte die Zeitverschiebungen im Blick haben. Diese können zu einer Verzögerung des gewohnten Einnahmezeitpunktes führen und die Verhütung gefährden.

Risiken und Nebenwirkungen

Die Antibabypille ist nicht ohne Nebenwirkungen, welche in verschiedenen Schweregraden auftreten können.
In modernen Präparaten ist die Menge an Hormonen im Vergleich zu den ersten Mitteln, die auf den Markt kamen, deutlich geringer. Somit sinken auch die Nebenwirkungen in Häufigkeit und Intensität. Dennoch ist es sehr individuell, ob und welche Nebenwirkungen sich ausprägen – und wie stark. Generell gilt: Sind Nebenwirkungen zu intensiv, sollte die Anwenderin mit ihrem Frauenarzt sprechen. Eventuell ist ein Wechsel der Antibabypille notwendig.

Häufig vorkommende Nebenwirkungen bei Kombinationspräparaten sind:

  • Blähbauch (und eventuell auch Gasabgänge)
  • Gewichtszunahme
  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen
  • Blutungsstörungen
  • Spannung in der Brust
  • Verringerung der Libido (weniger Lust)
  • Intime Trockenheit

Bei Monopräparaten können folgende Nebenwirkungen zusätzlich auftreten:

  • Akne
  • Zysten an den Eierstöcken
  • Vermännlichung (tiefere Stimme, vermehrte Behaarung)

Alle Pillen vermehren das Risiko auf Thrombosen, Herzinfarkt, Gebärmutterhalskrebs sowie Brustkrebs, plötzlich auftretende Durchblutungsstörungen und eine Abnahme der Knochendichte.
In sehr vielen Studien wurden die Gründe dafür erforscht, doch es gibt bis heute keine sicheren Aussagen. Die Erhöhung des Risikos ist abhängig von der Antibabypille selbst, aber auch von den äußeren Faktoren im Lebensumfeld der Frau. Dazu gehört Ernährung, Übergewicht, Rauchen, Genuss von Alkohol, Einnahme anderer Medikamente, etc.
Auch, wenn es keine harten Zahlen gibt, sollte sich jede Frau über die Risiken im Klaren sein.

In jedem Fall entscheidet der Frauenarzt, welche Pille für die Anwenderin am besten geeignet ist. Daher ist es wichtig, dass die Patientin ihrem Arzt vertraut und er die gesamte Kranken- und Medikamentengeschichte kennt. Nur so kann er ein passendes Präparat verordnen.

Es gibt übrigens auch sehr positive Nebenwirkungen der Pille.
Kombinationspräparate können das Hautbild bei Akne deutlich verbessern. Das gilt sowohl für die entzündliche als auch für die nicht entzündliche Akne. Allerdings darf die Pille nicht nur gegen Akne verschrieben werden.
Bei vielen Frauen treten kaum noch Regelschmerzen auf. Die Abbruchblutung ist kürzer und schwächer.
Zudem lässt sich der Zeitpunkt der Blutung mit dem Einnahmebeginn kontrollieren. Durch die 21-tägige Einnahme lässt sich der Beginn genau vorhersagen.

Wer die Pille nicht einnehmen sollte

Es gibt eine Reihe von Frauen, die die Antibabypille nicht einnehmen sollten.
Dazu gehören Schwangere. Es gibt zwar keine Nachweise, dass die Einnahme am Anfang der Schwangerschaft dem Ungeborenen schadet, doch die Pille sollte abgesetzt werden, sobald die Schwangerschaft gesichert ist. Sie verliert ohnehin ihren Sinn an dieser Stelle.

Starke Raucherinnen sollten entweder das Rauchen einschränken (oder ganz damit aufhören) oder auf eine Minipille umsteigen. Ein Kombinationspräparat gibt keinen ausreichenden Verhütungsschutz.

Bei hohem Risiko für Thrombose (zum Beispiel durch Medikamente oder Erkrankung) oder gestörtem Fettstoffwechsel sollte auf die Pille verzichtet werden. Auch hier ist der Verhütungsschutz nicht garantiert, die Nebenwirkungen können gefährlich werden.
Nach erlittenen Schlaganfällen , Herzinfarkten oder bei Blutgerinnungsstörung sollte auf die Einnahme einer Antibabypille verzichtet werden.

Bei Frauen ab 40 und Frauen mit starkem Übergewicht muss der Arzt das Nutzen-Risiko-Verhältnis besonders gut abwägen.

Bei Leberentzündung oder bevorstehender Operation, muss die Pille auf jeden Fall einige Wochen lang abgesetzt werden.

Treten Symptome wie Migräne auf, sollte der Arzt konsultiert werden. Die Antibabypille kann pausiert werden oder ein anderes Präparat wird verschrieben.

Preise für die Pille

Es gibt für die Antibabypille keinen Pauschalpreis. Zum sind verschiedene Packungsgrößen erhältlich (Ein-Monats-Bedarf, Drei-Monats-Bedarf und Sechs-Monats-Bedarf), zum anderen ist es auch abhängig vom Wirkstoff. Neben Präparaten von Herstellern in Deutschland gibt es so genannte Reimporte, die oft billiger sind; im Gegenzug tragen sie oft andere Sprachen auf der Verpackung und müssen mit deutschen Etiketten überklebt werden.
So liegen die Kosten für die Pille im Monat zwischen 5€ und 25€.

Die Krankenversicherung übernimmt die Antibabypille voll bis einschließlich 17 Jahren. Zwischen dem 18. und dem einschließlich 21. Lebensjahr ist die gesetzliche Zuzahlung zu leisten. Spätestens ab dem 22. Lebensjahr müssen Frauen ihr Präparat privat in voller Höhe zahlen. Der Gang zum Frauenarzt ist dennoch notwendig. Zum einen ist die Pille verschreibungspflichtig, zum anderen sollten alle Frauen die vorgeschriebenen Untersuchungen (Krebsvorsorge, Abstrich) machen lassen.

Alternative Verhütungsmethoden

Verhütung ist nicht nur mit der Antibabypille möglich. Aus verschiedenen Gründen möchten oder müssen Frauen auf diese Methode verzichten.

Weitere hormonelle Verhütungsmittel sind das Implantat, die Dreimonatsspritze, das Hormonpflaster, der Verhütungsring oder die Hormonspirale.

Hormonimplantate

Das Implantat selbst ist ein ca. 4cm langes Stäbchen aus biegsamem Plastik. Es wird vom Arzt am Oberarm unter die Haut geschoben, es ist also ein subkutanes Implantat. Es setzt beständig und gleichmäßig Hormone frei, die Wirkung ist ähnlich wie bei der Minipille. Alle drei Jahre muss das Implantat erneuert werden.
Blutungen bleiben bei dieser Behandlung meistens aus oder kommen nur sehr unregelmäßig.

Die Vorteile: Die Frau muss nicht ständig an die Einnahme denken. Frauen, die kein Östrogen aufnehmen dürfen oder wollen, können das Implantat nutzen. Magen-Darm-Infektionen oder -Beschwerden sind problemlos.
Wenn Nebenwirkungen auftreten, ähneln sie denen der Mikropille (siehe oben). Außerdem führen hier Medikamente wie Antibiotika oder Johanniskraut zu einer Abschwächung der Wirkung, auch bei einigen Psychopharmaka kann dies geschehen. Es ist wichtig, bei anderen Medikamenten immer den Beipackzettel zu beachten und ggf. eine weitere Verhütung, zum Beispiel das Kondom, im Zweifelsfall anzuwenden.

Wurde das Implantat sachgemäß von einem erfahrenen Arzt eingesetzt, liegt der Pearl-Index bei 0 bis 0,008. Das Hormonimplantat ist damit das sicherste Verhütungsmittel.

Dreimonatsspritze

Wie der Name vermuten lässt, wird diese Spritze alle drei Monate injiziert. Entweder in den Oberarm oder in den Gesäßmuskel. Die Spritze enthält eine hohe Dosis Gestagen, welches über zwei bis drei Monate hinweg den Eisprung verhindert.

Wegen der hohen Hormondosis treten Nebenwirkungen häufiger auf als bei der Pille. Aus diesem Grund wird die Dreimonatsspritze nur ausnahmsweise verschrieben, zum Beispiel, wenn die Frau ein chronisches Darmleiden hat und eine Pille daher wirkungslos wäre.

Vorteilhaft ist hier wieder, dass nicht an die Einnahme gedacht werden muss und die Spritze nur alle paar Monate gegeben werden muss.
Die Nachteile liegen in den Nebenwirkungen. Außerdem kann die Dreimonatsspritze negativen Einfluss auf die Knochendichte nehmen.
Selbst nach Absetzen der Spritze kann es bis zu 12 Monaten dauern, bis der normale Zyklus wiederhergestellt ist.
Der Pearl-Index liegt bei 0,3 bis 0,88.

Hormonpflaster

Beim Hormonpflaster handelt es sich wieder um ein Kombinationspräparat, das Gestagen und Östrogen enthält.
Das Pflaster wird für jeweils sieben Tage aufgeklebt. Dabei sollte diese Stelle möglichst haarfrei sein und wenig Reibung von Kleidung ausgesetzt. Schulterblätter oder Oberarme bieten sich beispielsweise an.

Wie bei der Pille erfolgt nach drei Wochen eine Pause, auch hier tritt die Abbruchblutung auf. Anders als bei der Pille ist beim Hormonpflaster nur der Tag für den Pflasterwechsel ausschlaggebend, die Uhrzeit ist gleichgültig.

Der Vorteil ist, dass die Frau nicht täglich an die Verhütung denken muss. Weil die Hormone hier über die Haut aufgenommen werden, spielt der Darm keine Rolle. Das Hormonpflaster ist gut geeignet für Frauen mit Magen-Darm-Erkrankungen.

Ein Nachteil ist, dass manche Frauen den Kleber nicht gut vertragen; die meisten können das Pflaster dennoch verwenden, es kommt nur zu einer leichten Rötung. Das Thromboserisiko ist etwas höher als bei der Antibabypille.

Der Pearl-Index liegt etwa bei 9, wobei die Studien wenig aussagekräftig sind. Im Allgemeinen sagen Ärzte, dass das Pflaster ungefähr so sicher ist wie die Antibabypille, solange das Körpergewicht der Anwenderin unter 90kg liegt.

Verhütungsring

In diesem Kunststoffring von etwa 5cm Durchmesser befinden sich Hormone, die permanent freigesetzt werden. Der Ring wird eingeführt, manchen Präparaten liegt eine Einführhilfe bei. Der Ring kann nicht zu tief in eingeführt werden und seine exakte Lage spielt für die Verhütung keine Rolle. Auch der Ring wird nach 21 Tagen für eine 7-tägige Pause entfernt, in welcher die Abbruchblutung erfolgt. Der Ring wird entsorgt, nach der Pause wird ein neuer Ring eingesetzt.

Vorteil hier: Die Frau muss nicht täglich an die Verhütung denken, lediglich zweimal im Monat (einmal zum Einführen und einmal zum Herausnehmen). Anders als viele andere Verhütungsmittel wirkt der Ring auch bei Magen-Darm-Erkrankungen sicher.

Die Nachteile: Die Nebenwirkungen ähneln denen der Pille, in seltenen Fällen kann es zu Reizungen und Ausfluss kommen.
Der Ring kann selten heraus rutschen. Wenn dies geschieht, sollte er mit lauwarmem Wasser (keine Seife!) abgespült werden und sofort wieder eingesetzt.
In sehr seltenen Fällen stört der Verhütungsring beim Verkehr. Auch hier kann er kurzfristig entfernt und anschließend sofort wieder eingesetzt werden, ohne dass der Verhütungsschutz gefährdet ist.

Hormonspirale

Die Hormonspirale ist ein Intrauterinpessar, sie wird folglich vom Arzt in die Gebärmutter eingesetzt.
Es handelt sich um ein Monopräparat, das lediglich konstant Gestagen in den Körper abgibt. Sie wirkt also ähnlich wie die Minipille (siehe oben).
Es gibt unterschiedliche Modelle, die sich in Hormonmenge, Größe der Spirale und Dauer der Anwendung (drei bis fünf Jahre) unterscheiden.
Der Vorteil liegt wieder darin, dass die Frau nicht ständig an Verhütung denken muss, Einnahmefehler sind ausgeschlossen. Auch Menstruationsbeschwerden nehmen ab. Regelblutungen fallen deutlich schwächer aus oder bleiben sogar aus.

Die Nebenwirkungen sind ebenfalls ähnlich wie die der Minipille (siehe oben). Bei der Anwendung einer Hormonspirale kann es vermehrt zu Schmier- und Zwischenblutungen kommen.
Der Pearl-Index liegt bei 0,16. Die Hormonspirale ist damit etwa so sicher wie eine Sterilisation.
Es ist empfehlenswert, die Lage der Spirale etwa alle sechs Monate vom Arzt kontrollieren zu lassen.

Neben den Verhütungsmitteln mit Hormonen gibt es auch hormonfreie Verhütungsmethoden.

Kupferpräparate

Ob Kupferkette, Kupferspirale oder Kupferperlenball: Sie alle sind ohne Hormone wirksam. Außerdem handelt es sich bei allen dreien um Intrauterinpessare. Sie werden in den Uterus, die Gebärmutter, eingesetzt. Trotz der unterschiedlichen Formen wirken alle Mittel auf die gleiche Weise. Sie alle setzen eine geringe Menge Kupfer frei, was eine Veränderung des Schleimes zur Folge hat sowohl beim Schleim vor dem Muttermund als auch beim Gebärmutterschleim. Das widerum sorgt dafür, dass Spermien schlechter eindringen können. Wenn doch eine befruchtete Eizelle durchkommt, kann sie sich nicht in der verdickten Gebärmutterschleimhaut einnisten. Die Empfängnis wird verhindert.

Der Vorteil dieser Methode ist, dass die Kupferpräparate über Jahre im Körper bleiben können, somit muss die Frau nicht ständig aktiv an Verhütung denken. Diese Intrauterinpessare sind für alle Altersklassen geeignet und es spielt keine Rolle, ob die Frau bereits Kinder bekommen hat oder nicht.

Der Nachteil ist, dass diese Verhütungsmittel nur beim Arzt gewechselt werden können. Jeder Eingriff birgt zudem ein geringes Infektionsrisiko. Wird das falsche Modell für die Gebärmutter gewählt, können Kupferpräparate zu Verschlimmerung der Menstruationsbeschwerden führen.
Der Pearl-Index liegt bei 0,3 bis 0,7.

Diaphragma und Portiokappe

Das Diaphragma ist häufig aus Latex, die Portiokappe (=FemCap) ist aus Silikon. Bei beiden handelt es sich um runde Kappen, lediglich die Materialhärte unterscheidet sich.
Sie werden eingeführt und von der weiblichen Anatomie an Ort und Stelle gehalten. Dabei bedecken sie den Muttermund, sodass eindringende Spermien nicht bis in die Gebärmutter vordringen können.

Sicherheitshalber werden zusätzlich Verhütungsgele empfohlen.

Wie beim Kondom für den Mann wird dieses hormonfreie Verhütungsmittel nur bei Bedarf eingesetzt und hat daher keine Nebenwirkungen.
Nachteilig ist, dass der Einsatz Übung erfordert. Wenn das Diaphragma nicht richtig sitzt, ist der Verhütungsschutz gefährdet. Es ist sinnvoll, sie die Anwendung vom Frauenarzt oder bei einer Beratungsstelle genau erklären und zeigen zu lassen.

Der Pearl-Index des Diaphragma liegt bei 1,2 bis 8. Die Portiokappe hat einen Pearl-Index von 4 bis 14 mit Verhütungsgel, bis zu 20 ohne Verhütungsgel.

Frauenkondom

Ähnlich wie beim Kondom für den Mann sind Frauenkondome schlauchförmig. Sie bestehen oft aus Polyurethan oder Nitril, an dessen Enden jeweils ein Ring angebracht ist. Einer davon wird eingeführt und hält das Kondom in der Frau, der andere bleibt außen und wird über die Lippen gestülpt.

Ein Gleitmittel ist empfehlenswert. Sowohl im Frauenkondom als auf auf dem Glied.
Auch dieses Verhütungsmittel wird nur bei Bedarf eingesetzt und hat somit keine Nebenwirkungen. Ein großer Vorteil ist der Schutz vor Krankheiten.
Nachteilig ist die umständliche Anwendung. Das Risiko, dass das Frauenkondom ganz in den Unterleib gelangt, ist recht hoch. Zudem kann das Frauenkondom beim Verkehr knisternde Geräusche machen, die oft als störend empfunden werden.

Der Pearl-Index liegt bei 3 bis 25, allerdings gibt es nur wenig Studien für dieses Verhütungsmittel.

Das Kondom

Die meisten Kondome bestehen aus Latex, aber es gibt auch latexfreie Modelle, falls eine Allergie vorliegt.
Vor dem Verkehr wird es über das erigierte männliche Glied gestülpt. Dabei ist zu beachten, dass die Luft aus dem Reservoir mit zwei Fingern herausgedrückt wird und das Kondom dort festhalten wird während des Abrollens. Nach dem Verkehr muss das Kondom am Schaft festgehalten werden beim Herausziehen, da es sonst abrutschen und steckenbleiben kann.
Kondome verhindern, dass Spermien in die Frau gelangen.

Der Vorteil liegt hier wieder klar bei den fehlenden Nebenwirkungen. Latexallergiker können auf alternative Materialien zurückgreifen. Außerdem ist auch hier ein Schutz vor übertragbaren Krankheiten gegeben.

Nachteilig ist, dass Kondome empfindlich sein können. Lange Fingernägel, falsche Lagerung (zu kalt/zu heiß) oder der Transport in der Geldbörse können zu Beschädigungen führen. Gleiches gilt für ölhaltige Gleitmittel und Medikamente gegen Pilze im Genitalbereich.
Der Pearl-Index liegt bei 2-12, wobei einige ungewollte Schwangerschaften auf Anwendungsfehler zurückzuführen sind.

Temperaturmethode, Billings-Methode und symptothermale Methode

Diese drei Verhütungsmethoden sind so genannte natürliche Verhütungsmethoden.
Bei der Temperaturmethode wird durch Messung der Basaltemperatur der Zeitpunkt des Eisprunges ermittelt. Diese Temperatur sinkt kurz vor dem Eisprung minimal ab und steigt nach de Eisprung langsam, aber konstant wieder an. Mit dieser Methode können die unfruchtbare und die unsichere Zeit erkannt werden. Die Methode erfordert Disziplin, weil die Frau jeden Morgen zur selben Zeit ihre Körpertemperatur messen muss.
Der Pearl-Index liegt bei 0,8 bis 3.

Die Billings-Methode wurde nach dem australischen Neurologen John Billings benannt. Dieser bemerkte, dass eine Veränderung des Schleimes am Muttermund kurz vor dem Eisprung stattfindet. Bei dieser Methode wird also täglich der Schleim am Muttermund begutachtet und die Ergebnisse in einer Tabelle notiert. Der Schleim verändert sich einmal vor und einmal nach dem Eisprung, daher können die fruchtbaren und die unfruchtbaren Tage relativ genau bestimmt werden. In den unfruchtbaren Tagen ist der Schleim dickflüssig und zäh; steht der Eisprung bevor wird er klarer und flüssiger. Während der besonders fruchtbaren Zeit zieht der Schleim zwischen den Fingern Fäden. Nach dem Eisprung wird er wieder dickflüssig und zäh.
Der Pearl-Index liegt bei etwa 15, weshalb diese Methode zur Verhütung nur bedingt geeignet ist.
Die Kombination aus beiden oben genannten Methoden ist die symptothermale Methode. Es werden sowohl die Temperaturschwankungen als auch die Veränderungen des Schleimes vor dem Muttermund ausgewertet.

Herrscht während der fruchtbaren Tage Abstinenz, liegt der Pearl-Index bei 0,4. Übrigens kann diese Verhütungsmethode mit Software oder speziellen Geräten unterstützt werden.

Chemische Verhütungsmittel

Diese Verhütungsmittel enthalten chemische Stoffe, welche die Spermien hemmen oder abtöten. Sie werden vor dem Verkehr eingeführt. Dies kann in Tablettenform geschehen, aber auch als Zäpfchen (Zäpfchen werden auch Ovula genannt) oder in Gel- bzw. Cremeform. Verwendet die Frau Ovula oder Tabletten, sollte sie diese etwa zehn Minuten vor dem Verkehr anwenden, da sie sonst nicht ausreichend wirken.

Der Vorteil ist klar: Die Mittel sind freiverkäuflich, sie müssen nur bei Bedarf angewendet werden. Vieles ist ohne ärztliche Verschreibung erhältlich.
Die Nachteile: Die Inhaltsstoffe reichen lediglich für einen Samenerguss. Zudem können sie zu Reizungen der Schleimhaut oder des Gliedes führen. Im schlimmsten Fall kommt es zu Entzündungen oder dauerhaften Schäden.

Der Pearl-Index liegt bei 3 bis 21. Chemische Verhütungsmittel gelten als sehr unsicher, weshalb sie immer mit einem Diaphragma oder einer Portiokappe verwendet werden sollten. Latexkondome sind nicht sicher, da die Wirkstoffe das Material zerstören können.