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Schwarzer Mundschutz In anderen Ländern, wie beispielsweise China, ist der Anblick verdeckter Gesichter bereits Alltag. Bei uns wird sie noch heiß diskutiert: Die Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus. Viele Bundesländer haben die Maskenpflicht in diesen Tagen bereits eingeführt, doch nicht jeder versteht ihre Notwendigkeit.

Im Folgenden soll zum einen erklärt werden, mit welcher Art Virus wir es überhaupt zu tun haben und warum das Tragen von Atemschutzmasken jetzt sinnvoll ist. Zum anderen wird hier darüber aufgeklärt, was man bei dem Kauf von Atemschutzmasken beachten sollte, um sich und andere bestmöglich zu schützen.

 

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Was ist das Coronavirus und warum ist es so gefährlich?

Die Bezeichnung Coronavirus ist eigentlich nicht ganz richtig, da sie viel zu allgemein ist. Der wissenschaftlich korrekte Name des Virus lautet nämlich SARS-CoV-2. Was zunächst verwirrend aussieht ist lediglich eine Aneinanderreihung von Abkürzungen verschiedener medizinischer Fachbegriffe, die allesamt mit dem Virus in Verbindung stehen.

So leitet sich die Abkürzung SARS von der englischen Bezeichnung severe acute respiratory syndrome ab, was zu deutsch das akute Atemwegssyndrom bezeichnet. Einigen mag der Name SARS hier bereits bekannt vorkommen. Bereits im Jahre 2002/2003 grassierte das SARS weltweit als ansteckende Viruserkrankung und wird, da es heute als „Ursprung“ für das nun grassierende SARS-CoV-2 gilt, oft als SARS-CoV-1 bezeichnet. Die Abkürzung CoV-2 steht logischerweise für das Coronavirus-2, die Nummer 2 als Kennzahl dafür, dass es nunmehr die zweite auf dem SARS-Virus basierende Viruserkrankung ist. Der Name Corona bezeichnet schlussendlich die gemeinsame Virusfamilie Coronaviridae, dem sowohl SARS-CoV-1, als auch SARS-CoV-2 zugeordnet sind.

Covid-19

Die aus der Ansteckung mit dem Coronavirus entstehende Erkrankung nennt man wiederum Covid-19. Hier steht Covid als Abkürzung für die englische Bezeichnung coronavirus disease. Die Zahl 19 bezeichnet das Jahr, in dem das SARS-CoV-2 erstmals ausgebrochen ist bzw. entdeckt wurde. Fälschlicherweise wird Covid-19 häufig als Name des Coronavirus benutzt.

Covid-19 kann verschiedene Verläufe mit sich bringen. Die Inkubationszeit, also die Zeitspanne zwischen Ansteckung mit dem SARS-CoV-2 und dem Ausbruch erster Symptome kann bis zu 14 Tage dauern. Das macht das Virus zu einer gefährlichen tickenden Zeitbombe, da mitunter bereits infizierte Personen aufgrund von anfänglicher Symptomlosigkeit unwissentlich wiederum andere Personen anstecken können.

Symptome

Bei Befragungen von Personen, die bereits an dem Coronavirus erkrankt oder wieder genesen sind, werden als häufigste Symptome sehr hohes Fieber bis mitunter 40 Grad Celsius sowie starker trockener Husten angegeben. Jedoch können auch Symptome, wie Atemnot, Halsschmerzen oder der plötzliche Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn auftreten. Je nach körperlicher und gesundheitlicher Verfassung nimmt die Viruserkrankung einen milden bis schweren Verlauf. So können Personen mit starkem Immunsystem und in guter gesundheitlicher Verfassung auch nahezu symptomfrei sein. In den meisten Fällen kann die Viruserkrankung daher eigenständig und in mindestens 14-tägiger häuslicher Quarantäne auskuriert werden, ohne dass es zu weiteren Komplikationen kommt. Es gibt aber auch sogenannte „Risikogruppen“.

Risikogruppen

Zu diesen zählen ältere Personen ab 50 Jahren, Personen mit diversen Vorerkrankungen, beispielsweise Vorschädigungen der Lunge oder Herzinsuffizienzen, oder generell immungeschwächte Personen. Hier kann die Viruserkrankung einen schweren Verlauf nehmen und muss gegebenenfalls mittels Krankenhausaufenthalt und Beatmungsgeräten behandelt werden. Außerdem kann die Viruserkrankung bei besonders schweren oder fortgeschrittenen Verläufen über Lungenversagen bis hin zum Tod führen. Dem ein oder anderen leuchtet vielleicht bereits jetzt die Notwendigkeit der Eindämmung des Coronavirus mittels Schutzmaßnahmen ein.

Ist der Mundschutz als Schutzmaßnahme sinnvoll?

Absolut. Hierfür sollte man sich zunächst den Übertragungsweg des Virus bewusst machen. Denn wie viele andere Viren auch, überträgt sich das Coronavirus mittels Tröpfcheninfektion. Dies bedeutet, vereinfacht gesagt, dass sich die Viren bei infizierten Personen in sämtlichen Flüssigkeiten befinden, die aus Rachen-, Mund- oder Nasenräumen stammen. Niesen und Husten sind der häufigste Weg, auf dem sich Viren verbreiten. Sie befinden sich dann in winzigen Speichel- oder Sekrettröpfchen, die wiederum durch unzureichende Sicherheitsabstände zueinander über die Luft auf die Schleimhäute anderer Personen gelangen und diese dann anstecken können. Außerdem wird oft die sogenannte Niesetikette, das Niesen in die Armbeuge statt in die Hand oder in Richtung anderer Personen, nicht oder nur unzureichend eingehalten. So können sich Viren noch einfacher verbreiten.

Mund Nase Schutz

An dieser Stelle kommt die schwarze Atemschutzmaske ins Spiel. Sie wirkt wie ein „Schutzschild“ vor Mund und Nase und verhindert zum einen, wenn wir selbst niesen müssen beispielsweise, dass wir eventuell andere Personen anstecken. Aber sie sorgt auch dafür, dass unsere empfindlichen Schleimhäute abgeschottet sind und sich dort keine Viren niederlassen können, wenn andere Personen in unserer Gegenwart husten oder niesen. Ein weiterer Pluspunkt der Maske: wir können uns nicht unbewusst an Mund oder Nase fassen. Dies ist nämlich auch ein häufiger Übertragungsweg, da andere infizierte Personen eventuell in die Hand geniest und beispielsweise Einkaufswagen angefasst haben, die wir nach ihnen benutzen.

Welche Maske ist die richtige und was muss beim Kauf besonders beachtet werden?

Das Angebot ist mittlerweile vielfältig und reicht über selbstgenähte Schutzmasken über Einwegmasken aus der Apotheke bis hin zu Spezialmasken. Gerade letztere bieten den besten Schutz, da sie als sogenannte FFP Masken eine Luftfiltervorrichtung enthalten, die u.a. Viren aus der eingeatmeten Luft filtert.

Partikelfiltermasken mit oder ohne Ventil: FFP1, FFP2 und FFP3

Hierbei gibt es die schwarze FFP Masken von Schutzstufe 1 bis 3, wobei Stufe 3 ausschließlich Menschen empfohlen wird, die direkten Kontakt mit infizierten Personen haben und diesen nicht vermeiden können, wie beispielsweise in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder anderen medizinischen Einrichtungen. Auch Personen, die zu oben genannten Risikogruppen zählen, sollten eine solche Spezialmaske tragen.

Für Personen, die von zu Hause aus arbeiten können und das Haus momentan nur selten verlassen, genügt für den Einkauf im Supermarkt oder die Fahrt mit der Straßenbahn bereits eine einfache Einwegmaske oder ein selbstgenähtes Exemplar. Auch wer in gesunder körperlicher Verfassung ist und ein starkes Immunsystem hat, darf den Risikopersonen gern den Vortritt beim Erwerb der speziellen FFP Masken lassen. Aber aufgepasst: nur weil FFP drauf steht, ist nicht FFP drin! So sollte auf den Kauf über dubiose Internetanbieter verzichtet werden, da es sich hierbei häufig um überteuerte und gefälschte Ware ohne echte Schutzvorrichtung handeln kann. Auch beim Kauf im Fachgeschäft sollte immer darauf geachtet werden, dass die Maske einzeln verpackt ist und so keinem direkten Berührungskontakt anderer Personen ausgesetzt ist. Auch sollte man vor dem Kauf kontrollieren, dass die Maske keine Risse, Löcher oder andere Beschädigungen enthält. Beim Tragen der Maske sollte zudem immer beachtet werden, dass sowohl Mund als auch Nase vollständig bedeckt sind. Nur so kann die Schutzmaske uns vor einer Ansteckung bewahren.

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Coronaviren traten laut den Angaben des Robert-Koch-Instituts erstmals in den 1960er Jahren auf. Sieben verschiedene Coronaviren können beim Menschen Atemwegserkrankungen auslösen, teilweise sogar in einem tödlichen Ausmaß. Die neu aufgetretene Lungenkrankheit wird als Covid-19 bezeichnet, weil dieser Stamm des Coronavirus erstmals im Jahr 2019 bei einem Menschen gefunden wurde. Aktuell sind kaum Informationen über das neue Virus bekannt. Fledermäuse gelten als Reservoir des Coronavirus, von ihnen soll die Krankheit auf die Menschen übergesprungen sein.

Die ersten Fälle haben sich auf dem Markt der chinesischen Stadt Wuhan ereignet. Auf diesem Markt werden unter anderem auch Wildtiere wie Fledermäuse und Flughunde gehandelt und von den Menschen verzehrt. Möglicherweise hat das Virus sich bereits seit längerer Zeit an den Menschen angenähert, weil es sehr gut an den menschlichen Organismus angepasst zu sein scheint. Manche Forscher gehen aktuell auch davon aus, dass es noch einen Zwischenwirt gab, welcher dem Virus eine Mutation ermöglicht haben könnte. Die Lungenerkrankung verläuft ähnlich wie eine normale Grippewelle, allerdings sind die Symptome teilweise sehr stark ausgeprägt, andere Symptome wiederum sind noch gänzlich unbekannt. China hat drastische Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Virus unternommen, der Ausbruch einer Pandemie lies sich allerdings nicht vermeiden.

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Coronavirus Einwegmasken benutzen

Viele Menschen sind der Meinung, dass das Tragen eines Mundschutzes das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus signifikant senkt. Es gibt derzeit keine Belege für diese Tatsache, deshalb sollte man hier Vorsicht walten lassen. Die WHO geht sogar davon aus, dass durch den Mundschutz ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugt werden könnte und deshalb viel wirkungsvollere Hygienemaßnahmen, wie beispielsweise ausgiebiges Händewaschen, vernachlässigt werden. Atemschutzmasken dienen eigentlich einem anderen Zweck, nämlich dem Schutz der Mitmenschen, wenn der Träger der Maske eine Infektion hat. Im OP wird immer mit einer Gesichtsmaske gearbeitet, damit keine Infektionen vom Chirurgen an den Patienten übertragen werden können. Als Erkrankter macht es Sinn, einen Mundschutz zu tragen, damit man seine Mitmenschen nicht ansteckt.

Falls man von einem erkrankten Mitmenschen direkt angehustet oder angeniest wird, können die Masken einen Großteil der Tropfen anfangen, ein hundertprozentiger Schutz wird allerdings nicht gewährleistet. Menschen greifen sich am Tag sehr häufig an den Mund oder an die Nase, dadurch können die Viren in die Atemwege gelangen und den Körper infizieren. Ein Mundschutz kann hilfreich sein indem er verhindert, dass ein Mensch sich direkt ins Gesicht fasst.

Infektionskette unterbrechen mit Mundschutz

Die Infektionskette kann am besten unterbrochen werden, wenn jeder Mensch beim Sprechen einen Mundschutz trägt. Dabei kann es sich auch um einen selbstgenähten Mundschutz handeln, denn diese sind nicht grundsätzlich schlechter. Sie dämmen die Tröpcheninfektion ein und sehen toll aus. Als Privatperson sollte man sich keine professionellen Atemschutzmasken beschaffen, damit diese für das medizinische Personal bleiben. Professionelle Masken minimieren das Infektionsrisiko bei Kontakt zu Betroffenen. Um Engpässe zu vermeiden, sollten Privatpersonen auf ein einfacheres Modell ausweichen, weil dies im Umgang mit den Mitmenschen vollkommen ausreichend ist. Zu Hause oder beim Spazieren gehen muss man übrigens keinen Mundschutz tragen.

Das wichtigste beim Tragen des Schutzes ist, dass er dicht ist und keine Tropfen an den Seiten oder durch das Material entweichen können. Außerdem ist es wichtig, dass man die Grundregeln der Hygiene weiterhin einhält.

Desinfektionsmittel für die Hände gegen Viren / Coronavirus kaufen – Händedesinfektion Viruzid

coronavirus-desinfektionsmittelDas Coronavirus, abgekürzt mit Covid-19 (der Begriff stammt aus dem Englischen: Corona Virus Disease 2019), ist eine in Europa im Februar 2020 zum ersten Mal aufgetretene Lungenerkrankung. Coronaviren existieren schon seit längerer Zeit, nach Angaben des Robert Koch-Instituts wurden sie erstmals Mitte der 1960er Jahre identifiziert.

Der Erreger des „neuartigen“ Coronavirus, das momentan die Welt in Atem hält, trägt den Namen: Sars-CoV-2. Ihren Ursprung hat die Krankheit in China. Auf einem Markt in der chinesischen Stadt Wuhan wurden Ende des Jahres 2019 erstmals Fälle des neuartigen Coronavirus gemeldet. Mögliche Überträger des Virus waren wohl Fledermäuse und Flughunde, die auf besagtem Markt zum Verkauf angeboten wurden und in einigen Regionen Asiens gerne gegessen werden. Beim Verzehr dieser Tiere haben sich die Menschen folglich mit dem Virus infiziert.

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Das Robert Koch Institut (RKI) empfiehlt auf seiner Homepage:

Zur chemischen Desinfektion sind Mittel mit nachgewiesener Wirksamkeit, mit dem Wirkungsbereich “begrenzt viruzid” (wirksam gegen behüllte Viren), “begrenzt viruzid PLUS” oder “viruzid” anzuwenden.

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Bei einer Infektion mit dem Coronavirus werden die Atemwege des Patienten befallen, der Verlauf der Krankheit ist sehr individuell und unterschiedlich. Menschen ohne Vorerkrankungen mit intaktem Immunsystem verspüren bei einer Infektion oft die Symptome einer gewöhnlichen Erkältung: Fieber, Abgeschlagenheit oder trockener Husten. Nur selten zeigen sich bei den Patienten auch Symptome wie Schnupfen oder Kopf-und Gliederschmerzen. Für Menschen allerdings, die den sogenannten Risikogruppen angehören, kann eine Infektion mit dem Coronavirus potentiell tödlich enden, da der Virus hier mitunter schwerste Grippesymptome auslösen kann, die zu einer Lungenentzündung führen können. Zu den sogenannten Risikogruppen zählen beispielsweise ältere und schwache Menschen, aber auch Menschen mit chronischen Krankheiten und Immunschwäche.

Desinfektionsmittel und Händewaschen als effektiver Schutz gegen Coronavirus und Covid 19

Da das Virus durch Tröpfcheninfektion oder Schmierinfektion verbreitet und übertragen wird, ist eine gründliche Handhygiene ein unverzichtbarer Bestandteil für all jene, die sich vor einer Ansteckung mit Corona schützen möchten.

Eine Tröpfcheninfektion bezeichnet dabei beispielsweise das Anhusten anderer Personen, von Schmierinfektion hingegen ist dann die Rede, wenn mit Viren kontaminierte Objekte oder Gegenstände, zum Beispiel Türklinken, Griffe von Einkaufswägen oder Haltestangen in den öffentlichen Verkehrsmitteln mit den Händen berührt werden und diese dann Mund, Nase oder Augen berühren.

Um die Hände bestmöglich zu reinigen und von Viren zu entfernen, wird der Einsatz von Desinfektionsmittel empfohlen.
Besonders sinnvoll ist die Verwendung von Desinfektionsmittel dann, wenn ein Mitglied der Familie erkrankt ist oder Personen mit Immunschwäche, die folglich besonders gefährdet sind, im Haushalt leben. Gerade auch beim Betreten von Krankenhäusern oder Altenheimen ist es ratsam, zur Händedesinfektion zu greifen. Dabei ist es wichtig, das Desinfektionsmittel auf die Handinnenseiten zu geben und kräftig mit beiden Händen zu verreiben. Bei der Verteilung auf die Handflächen sollte darauf geachtet werden, dass das Mittel alle Bereiche der Hand bedeckt, also auch solche, die eher schwieriger zugänglich sind, wie beispielsweise die Bereiche unter den Fingernägeln oder zwischen den einzelnen Fingern.

Zusätzlich zur Verwendung eines Desinfektionsmittels ist es des Weiteren auch zum Schutz vor einer Infektion nötig, sich die Hände lange und gründlich mit Seife zu waschen. Um möglichst alle Viren und Keime abzuspülen, wird empfohlen mindestens 20 Sekunden lang die Finger und Hände einzuseifen und weitere 20 Sekunden unter fließendem Wasser abzuspülen. Die Temperatur des Wassers spielt dabei keine Rolle. Um die Zeit besser abschätzen zu können, hilft folgender Richtwert: 10 Sekunden entsprechen etwa der Dauer des Happy-Birthday-Lieds, folglich muss dieses für eine Zeitspanne von 20 Sekunden zweimal gedanklich gesungen werden. Diese Regel lässt sich anhand des bekannten Liedes schnell anwenden und eignet sich zudem auch für Kinder.

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Das Corona-Virus, ausgelöst durch COVID-19, ist aktuell in aller Munde. Ob in den Medien, beim Einkaufen oder in der Freizeitgestaltung, um das Thema Corona kommt man schlichtweg nicht drum herum. Doch was hat es damit eigentlich auf sich?

Bei dem neuartigen Corona-Virus handelt es sich um eine hochansteckende Lungenkrankheit. Den Namen „Corona“ hat sie der kronenartigen Form ihrer Organismen zu verdanken. In den meisten bekannten Fällen haben sich die Infizierten vermutlich durch die Tröpcheninfektion angesteckt. Hierbei ist man nicht nur beim direkten Austausch von Speichel ,wie beim Küssen, gefährdet. Auch Gespräche auf engstem Raum oder das Übertragen von Viren durch die Berührung infizierter Gegenstände und das anschließende verreiben dieser in Nasen-, Augen- oder Mundregion, kann eventuell zur Ansteckung führen.

Wie die Krankheit verläuft ist von Person zu Person unterschiedlich. Bei jüngeren Betroffenen wirken sich die Symptome oft nicht allzu stark aus, bei älteren kann die Kankheit dahingegen schwerer verlaufen. Husten ist dabei ein Symptom, das sich bei über 60% aller Infizierten zeigen. Bei Fieber sind es sogar weit über 80%. Etwas seltener leiden die Betroffenen unter Kurzatmigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Hals- und Kopfschmerzen. Auch Übelkeit, Schnupfen und Durchfall sind bekannte Begleiterscheinungen der Virusinfektion.

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Gegenmittel und Heilung noch nicht verfügbar

Da der Coronavirus noch eine Neuerscheinung ist, war es bisher nicht möglich, ein Gegenmittel zu finden. Die Folgen sind offensichtlich: Alltäglich wird man von Nachrichten erreicht, die von tausenden Neuansteckungen und etlichen weiteren Todesopfern berichten. Dabei waren die meisten Verstorbenen zwar bereits älter oder hatten Vorerkrankungen, doch in der Statistik mehren sich inzwischen auch gesunde und junge Menschen, die die Krankheit nicht überlebt haben.

Und doch reichen die Maßnahmen, die zur Prävention von Neuansteckungen getroffen werden, oft nicht aus. Im Internet findet man Forenbeiträge von Reisenden aus Krisengebieten und von Menschen, die Kontakt zu Infizierten hatten, die berichten, aufgrund der völlig überlasteten Kapazitäten der Behörden und Krankenhäuser ewig warten müssen um einen Corona-Test machen zu dürfen. Gewissheit über ihren Gesundheitszustand erhalten sie mit den Testergebnissen oft erst nach Tagen.

Pflegekräfte, Ärzte und im Verkauf Tätige werden in verschiedensten Einrichtungen angehalten, aufgrund des aktuen Personalmangels trotz Symptomen weiterzuarbeiten. Will man sich auf das Virus testen lassen, reicht es nicht, Symptome zu zeigen. Man muss zustätzlich noch in einem der Risikogebiete gewesen sein oder Kontakt zu nachweislich Infizierten gehabt haben. Doch was, wenn man Symptome zeigt und mit Risikogruppen zusammenlebt oder arbeitet? Die Dunkelzahl der Corona-Erkrankten wird schließlich hoch geschätzt und nur mit der Gewissheit über die eigene Gesundheit kann der Alltag angemessen bewältigt werden. Bisher konnten jene, die Sichergehen wollten, einen freiwilligen Labortest machen. Die Kosten in Höhe von 130-250€ hatte man dabei allerdings selbst zu tragen und auch hier muss man mit einer Wartezeit von mehreren Tagen rechnen, bis die Ergebnisse vorliegen.

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Seit Kurzem wurde dafür eine Lösung gefunden. Sogenannte Schnelltests verraten innerhalb von zehn Minuten, ob eine Ansteckung vorliegt, oder nicht. Sie können rezeptfrei unter dem Namen „Covid 19 Rapid Selbsttest“ auf Seiten wie https://www.dokteronline.com/de/covid-19-rapid-selbsttest relativ günstig erworben werden. Den Test kann man dabei ganz einfach selbst zu Hause machen. Doch wie funktionieren solche Schnelltests?

Wie fnuktioniert der Coronavirus Heimtest?

Sobald sie sich mit dem Virus infiziert haben, beginnt das körpereigene Immunsystem, gegen die Krankheit zu kämpfen. Dabei bildet es sogenannte Anti-Körper, die sich im Blut, Serum oder Plasma des Blutes nachweisen lassen. Abgenommen werden kann dies durch das punktieren der Fingerspitze mit einer mitgelieferten Lanzette. Gibt man eine kleine Menge einer dieser Flüssigkeiten in die Testkassette des Covid-19 rapid Selbsttests, so wird sie mit einem COVID-19 Antigen in Kontakt gebracht.

Reagieren beide miteinander, wird im Ergebnisfenster zusätzlich zu der Testlinie eine weitere farbige Linie angezeigt – sie sind Corona-Positiv. Falls dies der Fall sein sollte, wird empfohlen, den Hausarzt zu informieren und sich beraten zu lassen. Zudem sollte sich an die Richtlinien des Robert Koch-Institutes (RKI) gehalten werden, um die Ansteckung Anderer zu vermeiden.
Erscheint allerdings nur eine farbige Linie, so sind sie gesund und haben sich nicht mit dem Corona-Virus angesteckt. Sie können ihren Alltag sorgenfrei fortführen, ohne die Angst mit sich zu tragen, krank zu sein oder durch Unwissenheit Andere anzustecken.

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„Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst.“

So lauteten die Worte der Bundeskanzlerin Angela Merkel, welche sich am 18.03.2020 in ihrer Rede an die Nation mit einem dringenden Appell an die deutsche Bevölkerung wandte: Größte Vorsicht und Vernunft im gemeinsamen Kampf gegen das Coronavirus walten zu lassen.
Covid-19, auch das Coronavirus genannt, kann sowohl Menschen als auch Tiere infizieren und bei erkrankten Personen eine Krankheit verursachen, deren Ausmaß ganz unterschiedlich stark ausfallen kann.

So kann eine infizierte Person eine harmlose Erkältung und nur abgeschwächte Symptome verspüren, aber auch eine schwere Infektion der Atemwege bis hin zu einer bedrohlichen Lungenentzündung erleiden müssen. Vor allem für die Risikogruppe kann eine Infektion mit dem neuartigen Virus tödlich verlaufen.

Die Inkubationszeit der Krankheit kann bis zu 14 Tage dauern. Daher und zeitgleich der Tatsache verschuldet, dass einige Personen nur sehr abgeschwächte Symptome verspüren, erfolgt die Verbreitung des Virus extrem schnell.

Das neuartige Virus hat sich mittlerweile über die ganze Welt verbreitet und zu einer Pandemie entwickelt. Auch in Deutschland sind mittlerweile etliche Personen infiziert und die Zahlen der Neuinfektionen und Toten steigen weltweit täglich.

Daher ist es, wie auch die deutsche Bundeskanzlerin betont hat, besonders wichtig, mit möglichst wenig Personen in Kontakt zu treten und sich möglichst gut zu schützen.

Doch wie kann man sich während des Einkaufens oder bei einem unvermeidbaren Arztbesuch vor Covid-19 schützen?

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Wie kann ein Mundschutz gegen die Verbreitung des Coronavirus helfen?

Bisher haben die Gesundheitsbehörden deutschlandweit noch keine Empfehlung oder Verordnung von Atemschutzmasken veranlasst.
Dahingegen wird aber die exakte Befolgung der Hygienerichtlinien verordnet. So sollten die Menschen regelmäßig ihre Hände desinfizieren und gründlich waschen sowie genügend Abstand voneinander halten und den Kontakt miteinander möglichst vermeiden.

Wenn Sie sich zudem noch konsequenter und besser schützen wollen, können Sie auch zu einer Atemschutzmaske greifen, da das Coronavirus per Tröpfcheninfektion übertragen werden kann und Sie so im Kontakt mit anderen Personen diese Gefahr mindern.
Vor allem wenn Sie zur Risikogruppe gehören oder zum Beispiel Arzt oder Pfleger sind und eventuell mit infizierten Personen in Kontakt stehen könnten sollten Sie diese tragen. Auch bei einem Arztbesuch ist eine Atemschutzmaske empfehlenswert.

Worauf sollte man bei der Auswahl eines Mundschutzes achten?

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Schutzmasken.

  • Einerseits gibt es sogenannte OP-Masken, die Mund und Nase verdecken. Diese werden bei einer Operation von den Operateuren getragen und haben vor allem den Zweck, dass sie die Umgebung des Operateurs vor Keimen, die dieser verbreiten könnte, schützen sollen.
  • Andererseits gibt es noch Atemschutzmasken, die den Träger schützen sollen. Atemschutzmasken wären beispielsweise für Sie, bei einem Arztbesuch, hilfreich.

Zudem verhindert das Tragen eines Mundschutzes den Träger automatisch daran, sich zu oft ins Gesicht zu fassen und senkt auch dadurch das Risiko einer Infektion.

Da eine Atemschutzmaske Sie vor Covid-19 schützen soll, ist eine Schutzmaske mit einem Partikelfilter, der Viren und Mikroorganismen abhält, empfehlenswert.

Hierbei gibt es wiederum verschiedene Abstufungen. So ist beispielsweise die partikelfiltrierende Halbmaske (FFP) in drei verschiedenen Sicherheitsstufen erhältlich: FFP1, FFP2 und FFP3, wobei der Schutz von FFP1 nicht als ausreichend eingestuft wird.
Achten Sie daher auf die vierstellige Nummer auf der Maske, anhand welcher Sie die Sicherheitstufe erkennen können und wählen Sie eine entsprechende Schutzmaske.

Zudem sollten Sie vor allem beachten, dass Sie die Maske richtig anlegen, davor Ihre Hände gründlich reinigen und die Maske gemäß der Anleitung so lückenlos anlegen, dass sie Mund und Nase vollkommen abdeckt. Zudem sollten Sie diese nicht mit einer anderen Person teilen und möglichst nicht wiederverwenden.

Welche Vorteile hat ein waschbarer wiederverwendbarer Mundschutz?

Einige Atemschutzmasken sind waschbar und somit wiederverwendbar. Dadurch sparen Sie einerseits Geld, da Sie die selbe Maske immer wieder verwenden können und andererseits ist dieses auch ressourcensparendera und somit sehr viel schonender für die Umwelt.
Besonders aufgrund der Tatsache, dass momentan ein großer Mangel an Atemschutzmasken für medizinisches Hilfspersonal herrscht, ist eine wiederverwendbare Maske besonders sinnvoll.

Dafür sollten Sie aber spezielle waschbare und wiederverwendbare Masken gebrauchen und nicht eine herkömmliche Maske einfach waschen. Achten Sie beim Kauf darauf, ob diese in der Waschmaschine gewaschen werden darf und bei wie viel Grad diese desinfizierend gereinigt wird.

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coronacirus atemmaske Coronaviren, die derzeit in aller Munde sind, wurden bereits erstmals Mitte der 1960er Jahre entdeckt. Sie können Menschen und auch unterschiedliche Tiere infizieren, darunter Säugetiere und Vögel. Die Coronaviren verursachen bei den Menschen verschiedene Symptome, von Erkältungen bis zu gefährlichen oder sogar tödlich verlaufenden Erkrankungen.

Das neuartige Coronavirus wird in der Fachsprache SARS-CoV-2 genannt und ist unter den Menschen leicht übertragbar. Es wurden Fälle bekannt, in denen sich Menschen vor allem bei Betroffenen angesteckt haben, welche nur leichte und auch unspezifische Symptome aufgewiesen hatten.

Das neuartige Coronavirus verursacht vor allem respiratorische Erkrankungen des Atmungssystems. Es ist auch davon auszugehen, dass eine Übertragung in erster Linie über Sekrete aus dem Respirationstrakt erfolgt. Die neuartigen Vieren wurden sogar in Stuhlproben einiger Erkrankter gefunden. Ob sich das SARS-CoV-2 auch fäkal-oral verbreiten kann, ist nicht abschließend aufgeklärt.

Wie bei anderen respiratorische Erregern kann die Infektion mit dem neuen Coronavirus zu Symptomen wie Schnupfen, Halskratzen, Husten und Fieber führen. Einige der Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der erkrankten Patienten, bei denen das Virus diagnostiziert wurde, ist ein schwerer Verlauf zu beobachten und es kommt zu Atemproblemen und einer Lungenentzündung. Todesfälle traten bislang vor allem bei Patienten auf, die bereits älter waren und zuvor an bestimmten chronischen Erkrankungen litten. Zurzeit liegt der Anteil der Todesfälle bei etwa 2 Prozent. Zudem ist es aber wahrscheinlich, dass der Anteil durchaus geringer ist, weil sich vorhandene Daten auf hospitalisierte Erkrankte beziehen.

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Das Robert Koch Institut empfiehlt auf seiner Homepage:

[…]dicht anliegende Atemschutzmaske (Schutzstufe FFP2; FFP3 oder Respirator insbesondere bei ausgeprägter Exposition[…]

Hier haben wir verschiedene Antiviren Schutzmasken aufgeführt, die diesen Schutzstufen entsprechen:

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Wie kann man sich gegen das Coronavirus schützen?

Zur Vorbeugung der Infektion sind ähnliche Hinweise zu beachten, die auch bei Influenza gelten. Hierzu gehört vor allem eine Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene sowie ein ausreichender Abstand zu den Erkrankten.

Atemmasken und Mundschutz

Wenn eine an der akuten Infektion erkrankte Person sich in einem öffentlichen Raum bewegt, kann ein Tragen des speziellen Mund-Nasen-Schutzes sinnvoll sein, um ein Risiko der Ansteckung durch andere Personen zu verhindern. Durch Tröpfchen, die beim Husten und Niesen entstehen, wird durch diesen Fremdschutz eine Infektion verringert bzw. auch vermieden. Für eine optimale Wirksamkeit ist es ebenfalls wichtig, dass der Schutz korrekt sitzt, d.h. er muss eng anliegend getragen werden. Bei einer Durchfeuchtung muss er auch regelmäßig gewechselt werden und während des Tragens sollte keine Manipulationen hieran vorgenommen werden. Dennoch gibt es keine ausreichende Evidenz dafür, dass ein Tragen des Mund-Nasen-Schutzes das Risiko der Ansteckung für gesunde Menschen, die ihn tragen, signifikant vermindert wird. Gemäß den Angaben der WHO kann das Tragen der Maske in Situationen, in welchen dieses nicht empfohlen ist, das falsche Sicherheitsgefühl erzeugen. Durch zentrale Hygienemaßnamen wie ausreichende Händehygiene kann dies vernachlässigt werden.

Aktuelle Untersuchungen zeigen auch, dass eine Übertragung bei Kontakt zwischen den Menschen möglich ist. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand kann eine Übertragung über Tröpfchen und Kontakt, z.B. durch Körpersekreten oder auch Ausscheidungen, erfolgen. Hieraus leiten sich die Hygienemaßnahmen in Anlehnung an die Maßnahmen bei SARS und MERS ab.

Handhygiene und Desinfektionsmittel

Um sich vor dem Virus zu schützen ist eine gute Handhygiene wichtig. Die Hände sollten gründlich für mindestens 20 Sekunden gewaschen werden. Hierzu gehören auch die Handgelenke, die Fingerzwischenräume sowie das Nagelbett. Auch eine anschließende Desinfektion wird empfohlen. Beim Husten und Niesen sollten Einmaltaschentücher verwendet und anschließend sofort entsorgt werden.

Quellenangaben:

  1. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Hygiene.htm
  2. https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

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In den kalten Jahreszeiten sind Krankheiten wie eine Erkältung oder ein grippaler Infekt wieder auf dem Vormarsch. Diejenigen, die mit ihren Leiden dann zum Arzt gehen, bekommen in vielen Fällen Antibiotika verschrieben, um die Krankheit auszukurieren. Aber was sind Antibiotika überhaupt? Wie wirken sie? Und mit welchen Risiken ist bei der Einnahme der Mittel zu rechnen?

Was sind Antibiotika?

Unter Antibiotika versteht man in der Medizin Medikamente, die zur Bekämpfung von Bakterien eingesetzt werden. Die Mittel, die ursprünglich selbst aus Bakterien oder aus bestimmten Pilzsorten gewonnen wurden, dienen dazu Bakterien im Körper zu verstören oder ihre Verbreitung zu verbreiten. Manche Leute denken auch, dass Antibiotika zur Behandlung von Viren eingesetzt werden. Dem ist aber nicht so! Antibiotika dienen allein der Bekämpfung von Bakterien. Sie richten gegen Viren nichts aus!

Die Entdeckung der Antibiotika

Die Entdeckung der ersten Antibiotika geht eigentlich auf ein Zufallsprodukt zurück. Der schottische Bakteriologe Alexander Fleming hatte 1928 für einige Untersuchungen Staphylokokken in Petrischalen herangezüchtet. Bevor er in den Urlaub fuhr, entsorgte er die Schalen. Dabei hatte Fleming wohl ein paar Petrischalen übersehen.

Nach seiner Rückkehr stellte der Wissenschaftler fest, dass sich auf den Nährböden in den Schalen Schimmelpilze gebildet hatten. Das war eigentlich nichts Ungewöhnliches. Allerdings bemerkte Fleming, dass um den Schimmelpilz herum keine Staphylokokken existierten. Fleming folgerte daraus, dass der Schimmelpilz die Bakterien abgetötet haben müsste. Fleming stellte mehrere Versuche mit Bakterien und dem Schimmelpilz an. Er schrieb über seine Entdeckung einen Artikel, in dem er das vermeintliche Mittel gegen Bakterien als „Penicillin“ nach dem Schimmelpilz „Penicillium“ benannte.

Als amerikanische Wissenschaftler während des Zweiten Weltkriegs nach Möglichkeiten suchten die Verletzungen von verwundeten Soldaten zu verarzten, stießen sie auf Flemings Bericht. Die Amerikaner überprüften Flemings Forschung und stellten fest, dass Penicillin tatsächlich gegen eine Reihe bekannter Bakterien wirkte. Sie produzierten aus dem Schimmelpilz ein Serum, in dem der antibakterielle Wirkstoff enthalten war und der verwundeten Patienten verabreicht werden konnte. Damit wurde das erste Antibiotikum geschaffen, das den Grundstein für andere Entdeckungen im Bereich der Bakterienbekämpfung legte.

Wie wirken Antibiotika?

Bei der Frage nach der Wirkung von Antibiotika wird nach der Funktion der jeweiligen Mittel unterscheiden. Auf der einen Seite gibt es die sogenannten bakteriziden Antibiotika und auf der anderen Seite stehen die bakteriostatischen Antibiotika.
Bei bakteriziden Antibiotika handelt es sich um Präparate, die die Bakterien direkt angreifen. Die Mittel lösen die Zellwände der Bakterien auf und zersetzen die Erreger auf diese Weise. Dabei kommt bei den bakteriziden Antibiotika eine Besonderheit der Bakterien zum Einsatz. Denn der Wirkstoff der Mittel zielt nur darauf ab eine Zuckerverbindung namens Murein aufzulösen, aus dem die Zellwände der Bakterien bestehen. Murein ist eine Stoffverbindung, die ausschließlich von Bakterien produziert wird. Sie kommt im menschlichen Körper überhaupt nicht vor. Darum greifen bakterizide Antibiotika auch keine Körperzellen an, sondern beseitigen ausschließlich die Bakterien.

Bakteriostatische Antibiotika haben dagegen einen anderen Wirkmechanismus. Sie stören das Wachstum von Bakterienzellen und unterbinden gleichzeitig ihre Versorgung mit Nährstoffen. Dazu blockieren die Wirkstoffe bestimmte Aminosäuren namens Ribosomen, die die Bakterien produzieren. Durch die Blockade der Ribosomen können die Krankheitserreger keine neuen Zellen erschaffen. Die Erreger sterben dann einfach aus, ohne sich zu vervielfältigen. Manche bakteriostatischen Antibiotika stören auch Stoffwechselprozesse der Bakterienzellen. Das hat zur Folge, dass ein Bakterium einfach ausgedrückt verhungert und abstirbt.

Obwohl die Funktionsweisen unterschiedlich sind, ist die Abgrenzung zwischen bakteriziden und bakteriostatischen Antibiotika schwierig. Denn ein bakterizides Präparat kann in sehr geringen Dosen auch eine bakteriostatische Wirkung haben. Umgekehrt kann ein bakteriostatisches Medikament in hohen Dosen bakterizid wirken.

Das Spektrum der Antibiotika

Es gibt Antibiotika, die gegen eine kleine Gruppe von Bakterien effektiv sind. Sie werden auch als Antibiotika mit einem geringen Spektrum bezeichnet. Antibiotika dieser Art wirken direkt auf die Erregerzellen selbst und täuschen zum Beispiel vor, dass sie wichtige Stoffe sind, die das Bakterium benötigt. Sie durchdringen die Zellwände und können ihre Wirkung direkt im Bakterium selbst auslösen. Der Vorteil der Präparate besteht darin, dass sie sehr zielgerichtet sind. Somit ist das Risiko geringer, dass die Antibiotika zum Beispiel Bakterien zerstören, die im Darm vorkommen und dort für die Verdauung von Nahrungsmittel wichtig sind.

Den Präparaten mit geringen Spektren gegenüber stehen sogenannte Breitbandantibiotika. Ihre Wirkung ist so allgemein gestellt, dass sie viele Bakterien beeinflussen können. Breitbandantibiotika zielen häufig darauf ab, bestimmte Funktionen zu unterbinden, die Bakterien zur Zellteilung oder zur Versorgung mit Nährstoffen durchführen müssen. Dadurch lässt sich die Ausbreitung von unerwünschten Erregern verhindern.

Weil Breitbandantibiotika nicht zielgerichtet sind, greifen sie auch Bakterien an, die im Körper vorkommen und wichtige Funktionen erfüllen. Darum kann die Einnahme von Breitbandantibiotika sich zum Beispiel auf die Funktion des Darms auswirken, wenn sie unsachgemäß angewendet werden.

Gegen welche Leiden werden Antibiotika eingesetzt?

Antibiotika kommen immer dann zum Einsatz, wenn eine Erkrankung durch Bakterien ausgelöst wird oder wenn die Gefahr besteht, dass Bakterien in den Körper gelangen können. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Patient unter einer Erkältung leidet. Die Krankheit wird durch Bakterien ausgelöst, die man sich zum Beispiel durch Hautkontakt oder mit einer Tröpfcheninfektion einfängt. Gerade bei kaltem und feuchtem Wetter ist die Ansteckungsrate sehr hoch, da das Immunsystem der Menschen unter solchen Gegebenheiten schlechter arbeitet. Der menschliche Körper ist zwar in den meisten Fällen selber in der Lage die Bakterien auszuschalten und sich mit der Zeit gegen die Krankheit zu wehren. Die Verabreichung von Antibiotika unterstützt allerdings den Genesungsvorgang und entlastet das eigene Immunsystem.

Wenn der Körper eines Patienten aber von vorneherein bereits geschwächt ist, dann werden Antibiotika häufig verschrieben, um einer möglichen Infektion mit Bakterien vorzubeugen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn das Immunsystem eines Patienten durch eine Vireninfektion beeinträchtigt wird. Eine Grippe wird durch Influenzaviren ausgelöst und beansprucht die Abwehrkräfte eines Körpers derart stark, dass er sich nicht mehr effektiv gegen andere Krankheitserreger wehren kann. Selbst vermeintlich harmlose Bakterien können dann ungestört in den Organismus eindringen und Folgeerkrankungen wie eine Lungenentzündung auslösen. Ein anderes Beispiel wäre ein Krebspatient, der eine Chemotherapie erhält. Durch den Einsatz von radioaktiven Präparaten und aggressiven Medikamenten sollen Krebszellen zerstört werden, um die Krankheit zu bekämpfen. Allerdings sind die Präparate so stark, dass sie auch das Immunsystem des Patienten angreifen. Als Folge davon kann der Körper des Patienten sich nicht mehr selbst vor dem Eindringen von Bakterien schützen. Darum verschreiben Ärzte in so einem Fall Antibiotika, die als präventives Mittel die Funktion des Immunsystems übernehmen sollen, bis die Chemotherapie abgeschlossen ist.

Welche Arten von Antibiotika gibt es?

Bei der Unterscheidung der verschiedenen Antibiotika geht man nicht nur nach ihrer Funktion vor, sondern auch nach ihrer Struktur und ihren Wirkstoffen. Insgesamt gibt es sieben unterschiedliche Arten von Antibiotika:

β-Lactame

β-Lactame tragen ihren Namen, weil in der Struktur eine Verbindung von Atomen vorkommt, die auch als β-Lactam-Ring bezeichnet wird. Die Antibiotika blockieren die Produktion bestimmter Enzyme in den Zellwänden der Antibiotika. Dadurch können sich die Zellen der Erreger nicht erneuern und es bilden sich mit der Zeit kleine Löcher, die auch Läsionen genannt werden. Durch diese Öffnungen strömen Flüssigkeiten unkontrolliert in die Bakterienzellen und bewirken, dass die Zellen unter dem hohen Druck irgendwann platzen. Zu den β-Lactamen zählen unter anderem Penicilline, Cephalosporine und Carbapeneme.

Glykopeptide

Glykopeptide wirken ähnlich wie β-Lactame, da sie auch die Zellwände von Bakterien instabil machen. Allerdings setzten sie in ihrer Wirkung bei neuen Zellen an. Sie blockieren Stoffwechselprozesse, die für das Ausbilden von Gitterstrukturen in neuen Zellwänden verantwortlich sind. Wenn die neuen Bakterienzellen wachsen, entstehen in den Wänden große Löcher und die Zellen kollabieren durch das unkontrollierte Einströmen von Flüssigkeiten. Bekannte Vertreter von Glykopeptiden sind Antibiotika wie Vancomycin oder Dalbavancin.

Polyketide

Polykektide wie zum Beispiel Tetracycline unterbinden das Reproduktion und die Lebensdauer von Bakterienzellen. Die Wirkstoffe setzten sich direkt an die Ribosomen der Erreger und verhindern entweder, dass eine komplett neue Bakterienzelle entstehen kann oder sie beeinflussen, wie viele Proteine von den Ribosomen für die Versorgung von Bakterienzellen gebildet werden können. Polypektide sind somit bakteriostatisch, da sie bereits bestehende Zellen nicht selbst zersetzen. Patienten, die Polypektide einnehmen, dürfen die Mittel nicht zusammen mit Milch oder Milchprodukten einnehmen. Das hängt damit zusammen, dass der Wirkstoff mit Bestandteilen der Milch wie zum Beispiel mit Caliumionen komplexe Verbindungen eingehen kann. Dadurch verändert sich seine chemische Struktur und der Wirkstoff wirkt schlechter.

Aminoglykosid-Antibiotika

Aminoglykosid-Antibiotika sind bakterizide Wirkstoffe, die die Herstellung von Proteinen beeinflussen. Die Antibiotika setzten sich an die Ribosomen der Bakterien, während diese Proteine produzieren. Die Ribosomen werden dadurch verformt und produzieren Proteinketten, die keine Funktion erfüllen können. Die Bakterien können die falsch hergestellten Proteine nicht zu Energie umwandeln und auch nicht für den Aufbau von Zellwänden nutzen. Als Folge sterben die Erreger einfach ab.

Polypeptid-Antibiotika

Polypeptid-Antibiotika dringen in die Membranen der Bakterienzellen ein und stören den Abtransport von Abfallprodukten, die die Zelle während ihrer Energieproduktion erzeugt. Da die Abfallprodukte für die Zellen hochgiftig sind, werden sie normalerweise gefiltert und durch die Zellmembranen ausgeschieden. Polypeptid-Antibiotika halten die Schadstoffe aber in den Zellen und vergiften sie quasi von innen heraus. Darum gehören Polypeptid-Antibiotika auch zur Gruppe der bakteriziden Wirkstoffe. Ihre bekanntesten Vertreter sind unter anderem Polymyxine, Bacitracin und Tyrothricin.

Chinolon-Antibiotika

Chinolon-Antibiotika oder auch einfach nur Chiolone sind Wirkstoffe, die nicht in der Natur vorkommen. Sie werde synthetisch hergestellt. In ihrer Funktion beeinflussen sie die Vervielfältigung von Bakterien. Dazu blockieren die Wirkstoffe das Enzym DNA-Gyrase. Dieses Enzym sorgt in einer Bakterienzelle dafür, dass ihr DNA-Strang aus seiner Spiralform in eine lange Kette umgewandelt wird. Diese langen Ketten werden von anderen Enzymen ausgelesen und nachgebaut, sodass neue DNA-Stränge für neue Bakterienzellen entstehen. Indem Chiolone allerdings die Umwandlung der DNA von seiner Spiralform zu langen Ketten unterbindet, kann die DNA auch nicht ausgelesen werden. Somit können keine neuen Zellen mehr entstehen. Chinolon-Antibiotika zählen somit zur Gruppe der bakteriostatischen Präparate.

Auch bei Chinolonen kommt es zu einer Umwandlung, wenn sie zusammen mit Milch oder Milchprodukten umgenommen werden. Die Caliumionen der Milch verbinden sich mit den Chinolon-Molekülen und verändern sie so, dass sie das DNA-Gyraseenzym nicht mehr richtig blockieren können. Darum müssen Patienten dringend darauf achten, dass sie Chinolon-Antiobiotika nie zusammen mit Milch oder Milchprodukten zu sich nehmen.

Sulfonamide

Sulfonamide sind bakteriostatische Antibiotika, die mit Schwefelverbindungen gebildet werden. Sie ähneln in ihrem Aufbau bestimmten Wachstumsfaktoren, die den Aufbau der Zellwände einer Bakterienzelle steuern. Darum kann ein Bakterium die Sulfonamide auch in sich aufnehmen. Die Wirkstoffe greifen in der Zelle in ihren Folsäurezyklus ein und stören auf diese Weise die Herstellung von neuen DNA-Strängen. Somit können keine neuen Erreger im Körper mehr produziert werden.

Wie werden Antibiotika richtig eingenommen?

Antibiotika gehören zu den Medikamenten, die die Patienten selber einnehmen können. Die Präparate liegen in Form von kleinen Pillen vor, die die Patienten einfach nur schlucken müssen. Im Magen werden die festen Bestandteile aufgelöst und die Wirkstoffe gelangen in die Blutbahn, wo sie ihren Kampf gegen die Bakterien beginnen können.

Allerdings gibt es ein paar Dinge, auf die Patienten achten müssen, wenn sie die Medikamente zu sich nehmen. Denn nur bei einer korrekten Einnahme der Antibiotika können diese auch ihre volle Wirkung im Körper entfalten. Aus diesem Grund geben sowohl Ärzte als auch Apotheker immer Hinweise zur korrekten Einnahme der Antibiotika und machen auf diese Punkte aufmerksam:

Auf Zeiten und Häufigkeiten achten

Bei den meisten Antibiotika ist genau vorgeschrieben, wie häufig und ich welchen Abständen Patienten die Mittel einnehmen müssen. Manche Präparate müssen dreimal pro Tag eingenommen werden. Das entspricht einem Zeitintervall von acht Stunden. Präparate, die nur zweimal pro Tag eingenommen werden haben dagegen eine längere Wirkungsdauer, die ungefähr zwölf Stunden beträgt. Bei sehr aggressiven Erregern können dagegen auch Antibiotika zum Einsatz kommen, die eine Einnahme alle vier Stunden erfordern.

Eine möglichst zeitgenaue Einnahme der Medikamente ist notwendig, damit sich ein gleichbleibender Spiegel an Wirkstoffen im Blut aufbauen kann. Nur dann zeigen sich Antibiotika wirklich effektiv. Nimmt man die Präparate dagegen eher unregelmäßig ein, dann besteht das Risiko, dass die Bakterienzellen nicht ausreichend bekämpft werden und sich die Erreger trotz Antibiotikaeinnahme weiter verbreiten.

Flüssigkeiten und Nahrungsmittel

Für die Einnahme einiger Präparate wird empfohlen die Mittel mit ausreichend Flüssigkeit einzunehmen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die Tablette bequem durch die Speiseröhre rutschen kann und nicht im Hals stecken bleibt. Ärzte empfehlen deshalb die Präparate mit mindestens einem Glas Wasser einzunehmen. Die Einnahme zusammen mit Milch, Jogurt oder Alkohol muss dagegen vermieden werden, da es sonst zu Wechselwirkungen kommen kann.

Wenn empfohlen wird, dass ein Präparat vor dem Essen eingenommen werden soll, dann bedeutet das, dass die Patienten das Medikament mindestens eine halbe Stunde vor der Nahrungsaufnahme zu sich nehmen sollen. Auf diese Weise soll gewährleistet werden, dass das Präparat zersetzt wird, bevor der Magen mit der Verdauung anderer Nahrungsmittel beschäftigt wird.

Auf mögliche Wechselwirkungen achten

Die Wirkung von Antibiotika kann durch andere Medikamente und Präparate beeinflusst werden, die Patienten gleichzeitig einnehmen. In einigen Fällen verlieren die Wirkstoffe komplett ihre Funktion. In anderen Fällen wird die Wirkungsweise verändert oder eingeschränkt. Es können aber auch negative Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Schwindel oder Kopfschmerzen auftreten, wenn andere Mittel mit den Antibiotika reagieren. Darum müssen Patienten einem Arzt auch alle Medikamente und Präparate nennen, die sie regelmäßig einnehmen. Dazu zählen auch frei erhältliche Aufbauprodukte wie Vitamintabletten oder Mineralstoffe in Pulverform. Nur wenn der Arzt genau weiß, was ein Patient regelmäßig zu sich nimmt, kann er auch ein Antibiotikum verschreiben, das den gewünschten Effekt ohne Wechselwirkungen erzielt.

Die Behandlungsdauer einhalten

Antibiotika werden in der Regel in einer Stückzahl verkauft, die den tatsächlichen Bedarf überschreitet. In einer Packung können sich zum Beispiel genug Tabletten befinden, damit ein Patient drei Wochen lang jeden Tag das Präparat regelmäßig einnehmen kann. Aber der Patient stellt bereits nach zwei Wochen fest, dass seine Krankheit abgeklungen ist. Weil er sich gesund fühlt, nimmt er die restlichen Tabletten dann eventuell nicht mehr ein.

Das ist allerdings ein Fehler. Denn auch wenn ein Leiden abgeklungen ist, bedeutet das nicht automatisch, dass der Körper von den Krankheitserregern befreit ist. Es können noch einzelne Bakterienzellen zurückbleiben. Diese produzieren dann möglicherweise Abwehrstrategien gegen die Reste des Antibiotikums, sodass bei einer erneuten Erkrankung ein Präparat nicht mehr wirken kann. Um dem vorzubeugen sollten Patienten Antibiotika so lange einnahmen, wie es ihnen ihr Arzt verordnet. Im Normalfall reicht es, dass sie das Präparat so lange einnehmen, bis die Packung leer ist.

Risiken und Nebenwirkungen

Bei Antibiotika handelt es sich um Medikamente, die in Einzelfällen negative Einwirkungen auf den Körper haben können. Bekannte Nebenwirkungen der Präparate sind unter anderem:

  • Ausschläge
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Schwindelgefühle

Die Penicillin-Allergie

Einen Sonderfall im Bereich der Wechselwirkungen stellen Präparate auf Penicillin-Basis dar. Diese Präparate können bei manchen Patienten allergische Reaktionen auslösen, die zu einem Hautauschlag, Juckreiz, Atembeschwerden und in sehr extremen Fällen auch zu einem anaphylaktischen Schock führen können. Mediziner sprechen auch von einer Penicillin-Allergie. Bei dieser Form der Allergie machen sich erste Symptome bereits innerhalb einer Stunde nach der Einnahme eines Präparats bemerkbar. Patienten, bei denen sich Anzeichen für eine Allergie zeigen, sollten darum auch direkt zum Arzt gehen, bevor es zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen kommt. Der Arzt behandelt dann zunächst die Penicillin-Allergie. Anschließend bekommen die Patienten dann ein anderes Antibiotikum verschrieben.

Einnahme von Antibiotika und der Pille

Antibiotika wie Sulfonamide und Penicilline können sich auf die Wirksamkeit der Antibaby-Pille auswirken. Als Folge der Einnahme der Präparate werden Bakterien abgetötet, die im Darm für die Aufnahme des Hormons Östrogen verantwortlich sind. Dadurch gelangen geringere Mengen des Hormons in den Kreislauf und eine ausreichende Verhüttung ist nicht länger gewährleistet. Darum sollten Frauen in dem Zeitraum, in dem sie Antibiotika einnehmen bei Geschlechtsverkehr nicht nur auf die Pille vertrauen, sondern zusätzliche Maßnahmen zur Verhütung einsetzen.

Alkohol zu den Antibiotika

Medikamente werden über die Leber abgebaut, nachdem sie ihren Zweck erfüllt haben. Trinkt man zusätzlich zur Einnahme eines Antibiotikums Alkohol, kann dieser von der Leber schwerer zersetzt werden. Als Folge bleibt der Alkohol länger im Körper, was zu Schäden im Magen, im Darm und auch im Gehirn führen kann. Alkohol gehört nämlich zu der Gruppe der Nervengifte und kann in anhaltender Konzentration die Zellen von Organen und Muskeln beschädigen. Dadurch können sich schwere gesundheitliche Folgen bilden. Unter anderem kann ein anhaltender Alkoholspiegel Gehirnzellen abbauen und dadurch Krankheiten wie eine Demenz begünstigen. Der Alkohol kann aber auch die Schleimhaut von Organen zerstören, sodass Krankheitserreger leichter in den Körper gelangen und dort Erkrankungen wie Entzündungen oder sogar Krebs verursachen können.

Einige Antibiotika wie zum Beispiel die gegen Streptokokken genutzten Cephalosporine bilden im Zusammenspiel mit Alkohol auch toxische Produkte. Diese können beispielsweise Übelkeit und Magenkrämpfe auslösen. Darum sollten Patienten es unbedingt vermeiden Alkohol zu trinken, wenn sie Antibiotika einnehmen sollen.

Entwicklung von Resistenzen

Durch eine vermehrte Verwendung von Antibiotika besteht das Risiko, dass sich Resistenzen entwickeln. Dabei verändern Bakterienzellen ihre Struktur oder ihre Stoffwechselprozesse, sodass ein vorher wirkendes Antibiotikum beim erneuten Einsatz keinen Effekt mehr zeigt. Damit sich Resistenzen ausbilden können, müssen Bakterien zunächst mit geringen Mengen eines Antibiotikums in Berührung kommen. Das ist unter anderem dann der Fall, wenn ein Patient seine Medikamente nicht regelmäßig einnimmt oder wenn er die Behandlung mit einem Antibiotikum zu früh abbricht. Während ein Großteil der Erreger abgetötet wird, bleiben einzelne Zellen zurück und passen sich den geringer werdenden Wirkstoffen der Antibiotika langsam an.

Die ausgebildeten Resistenzen geben die Bakterien bei jeder Zellteilung an die neuen Erregerzellen dann weiter, sodass die neugebildeten Zellen von dem Antibiotikum auch nicht mehr bekämpft werden können. Wenn die Bakterien dann noch zum Beispiel über die Atemwege ins Freie gelangen und sich auf einer Oberfläche anhaften, kann eine andere Person mit ihnen in Berührung kommen. Die resistenten Keime verbreiten sich somit immer mehr und neue Antibiotika müssen entwickelt werden, um die Erreger wieder zu bekämpfen. Um das vermeiden ist es wichtig, dass die Patienten die Verordnungshinweise der Antibiotika genau befolgen und die Einnahme der Medikamente auch bei Linderung der Leiden nicht vorzeitig beenden.

Übersicht wichtiger Antibiotika

Es gibt viele Antibiotika auf dem Markt und ständig werden neue Präparate entwickelt, um Bakterien effektiv zu bekämpfen. Trotzdem gibt es eine Reihe von Medikamenten, die sich in den letzten Jahren etabliert haben und auf die Ärzte häufig zurückgreifen. Zu diesen Antibiotika zählen:

Amoxicillin

Amoxicillin gehört zu den β-Lactamen und stammt aus der Gruppe der Aminopenicillinen. Das Präparat ist bereits seit den 80er Jahren auf dem Markt. Seine Hauptanwendung liegt in der Bekämpfung von Infektionen, die den Magen-Darm-Trakt, die Gallenwege, die Harnwege, die Atemwege oder das Mittelohr befallen. Vereinzelt wird das Präparat auch eingesetzt, wenn ein Patient sich einen Tierbiss beispielsweise von einem Hund zugezogen hat. Amoxicillin bekämpft dabei nicht nur einen Erreger, sondern gehört zur Gruppe der Breitbandantibiotika.

Cefuroxim

Cefuroxim ist ein Breitbandantibiotikum aus der Gruppe der β-Lactame. Sie gehört zu der Gruppe der Cephalosporinen. Das Präparat wird verschrieben, wenn Patienten unter einer akuten oder einer chronischen bakteriellen Infektion der Atemwege, der Nieren oder der Haut leiden. Das Influenza-Bakterium Haemophillus influenza sowie Enterobactericaceae werden hauptsächlich mit Cefuroxim behandelt. Außerdem kommt das Präparat meistens zum Einsatz, wenn eine Sepsis behandelt werden muss. Aber auch eine Meningitis wird mit diesem Antibiotikum behandelt.

Ciprofloxacin

Das synthetische Antibiotikum Ciprofloxacin gehört zu den Chinolonen und stammt aus der Gruppe der Flurochinolone. Es ist gegen viele Arten von Bakterien effektiv, da das Antibiotikum die Produktion neuer Zellen unterbindet. Als Breidbandantibiotikum wird es unter anderem gegen alle Bakterien eigesetzt, die infektiöse Darmerkrankungen auslösen können. Außerdem wird Ciprofloxacin in der Bekämpfung des Erregers Pseudomonas aeruginosa angewendet. Dieses Bakterium gilt auch als Problemkeim, weil es gegen viele Antibiotika resistent ist. Darum kann das Antibiotikum als sogenanntes Reserveantibiotikum eingesetzt gegen komplizierte Harnwegsinfektionen eingesetzt werden, die vermeintlich durch Pseudomonas aeruginosa ausgelöst wurden. Darüber hinaus wird Ciprofloxacin zur Bekämpfung von Milzbrand angewendet.

Doxycyclin

Doxycyclin gehört zu der Klasse der Polyketide und stammt aus der Gruppe der Tetracycline. Als bakteriostatisches Antibiotikum wird es gegen Infektionen der Atemwege, der Harnwege, des Magen-Darm-Trakts, der Gallenwege sowie Erkrankungen wie Akne, Rosazea, Chlamydien und Borrellose angewendet. Auch seltene aggressive Krankheiten wie die Pest und Milzbrand können mit Doxycyclin behandelt werden. Zusätzlich gilt das Mittel als Präventionsmaßnahme gegen Malaria. Darum wird Menschen empfohlen sich von einem Arzt Doxycyclin verschreiben zu lassen, wenn sie eine Reise in die Tropen unternehmen möchten.

Azithromycin

Azithromycin stammt aus der Klasse der Glykopeptide. Das Antibiotikum gehört zu der Gruppe der Makrolid-Antibiotika und ist seit den 90er Jahren in Europa erhältlich. Azithromycin kann gegen Infektionen der Atemwege wie zum Beispiel einer Bronchitis, einer Nasennebenhöhlenentzündung oder einer Mandelentzündung eingesetzt werden. Auch bei einer akuten Mittelohrentzündung, Wundinfektionen, einer Lyme-Borreliose, einer Infektion durch Chlamydien und einer Bindehautentzündung verschrieben werden. Darüber hinaus wird das Antibiotikum als Prophylaxe gegen eine MAK-Infektion genutzt, wenn Patienten unter einem schwachen Immunsystem leiden.

Fazit

Antibiotika sind effektive Mittel, um Bakterien und Keime zu bekämpfen. Es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen. Manche Präparate gehen aggressiv gegen Bakterien vor und machen auch vor körpereigenen Zellen nicht halt. Andere Präparate gehen schonender vor, sind dafür aber eventuell nicht so effektiv. Wissenschaftler sind immer wieder darum bemüht neue Mittel zu entdecken, die auch hartnäckige Erreger zerstören können, während sie gleichzeitig schonend zum Körper der Patienten sind. Aber Antibiotika müssen auch verantwortungsvoll eingesetzt werden. Durch die falsche Einnahme der Medikamente können sich Risiken wie gesundheitliche Beschwerden oder Bakterienresistenzen entwickeln, die die Präparate unwirksam machen. Um solche unerwünschten Effekte zu vermeiden sind Patienten gut beraten, wenn sie Antibiotika nur nach Verordnung eines Arztes einnehmen und sich dann auch genau an die Gebrauchshinweise halten. Auf diese Weise entfalten die Präparate die gewünschte Wirkung und helfen den Patienten dabei wieder gesund zu werden.

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Cannabis und CBD Öl

CBD Öl wird aus Cannabis hergestellt, allerdings meistens aus Faserhanf. Dabei handelt es sich um eine Sorte von Nutzhanf, welche beispielsweise auch für die Textilindustrie genutzt wird. Dieser enthält von Natur aus viel Cannabidiol (CBD) und nur sehr wenig Tetrahydrocannabinol (THC). Bei THC handelt es sich um den Stoff, der in den Drogenhanfsorten enthalten ist und den Rausch beim Konsum dieser auslöst. CBD hingegen wirkt nicht psychoaktiv, weshalb es auch in den meisten Ländern legal ist. CBD Öl wird deshalb ebenfalls aus Nutzhanf hergestellt, da der Gehalt an THC somit minimal ist und unter der erlaubten Grenze von 0,2 % liegt.

CBD

Das im Nutzhanf enthaltene CBD gehört zu den sogenannten Phytocannabinoiden. Dabei handelt es sich um Substanzen, die so ähnlich auch vom menschlichen Körper produziert werden. Die Phytocannabinoide können an das menschliche Endocannabinoidsystem binden und ihn dadurch auf vielfältige Weise beeinflussen. CBD soll unter anderem entzündungshemmend, schmerzlindernd, krampflösend und sogar angstlösend wirken.

Inhaltsstoffe von CBD Öl

Cannabinoide

CBD ist neben THC wohl eines der bekanntesten und am meisten erforschten Cannabinoide. Daneben gibt es jedoch auch noch einige andere Cannabinoide, die ebenfalls in CBD Öl enthalten sind und auch positive Auswirkungen haben können:

  • Cannabinol (CBN): Dieser Stoff hat zwar eine leicht psychoaktive Wirkung, ist allerdings nur in einer sehr geringen Konzentration vorhanden. Es hat eine angstlindernde Wirkung und kann außerdem Augeninnendruck verringern.
  • Cannabichromen (CBC): Diese Substanz soll sowohl schmerzlindernd als auch entzündungshemmend wirken. Zusätzlich soll sie eine wichtige Rolle bei der Erneuerung der Zellen spielen.
  • CBD-A: Hierbei handelt es sich um die Vorstufe von CBD, also um die Säurenform. Die Substanz soll antiemetisch wirken, also Übelkeit und Brechreiz lindern können.
  • Cannabigerol (CBG): Dieser Stoff ist noch kaum erforscht, soll aber eine antibakterielle Wirkung aufweisen.

Weitere Inhaltsstoffe

Neben CBD und den anderen Cannabinoiden enthält das aus Hanf hergestellte Öl noch eine Vielzahl andere gesunder Inhaltsstoffe. Davon kann der menschliche Körper viele nicht selbst herstellen, obwohl sie für die Aufrechterhaltung seiner Funktionen essenziell sind. So enthält das Öl unter anderem wertvolle Mineralien, Proteine, Ballaststoffe und auch Vitamine. Zu den enthaltenen Wirkstoffen gehören:

  • Fettsäuren: CBD Öl enthält Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren, die im optimalen Verhältnis zueinander stehen und zwar von 1 : 3. Die Fettsäuren sind wichtig für die Regeneration der menschlichen Zellen. Aber auch beim Aufbau der Zellmembranen sind die Fettsäuren beteiligt. Zusätzlich haben sie eine entzündungshemmende Wirkung und können eine positive Wirkung auf den Blutdruck haben.
  • Gamma-Linolensäure: Auch diese Substanz soll einen entzündungshemmenden Effekt aufweisen. Außerdem ist sie sehr gut zur Behandlung von Hautproblemen geeignet, was besonders für Menschen mit Schuppenflechte oder Neurodermitis von Bedeutung ist.
  • Vitamine: Das Öl enthält eine Vielzahl an Vitaminen, darunter insbesondere die Vitamine B1, B2 und E. Das Vitamin B1 beeinflusst den Serotoninspiegel und wird deshalb beispielsweise bei Depressionen verwendet. B2 ist ein sogenanntes Co-Enzym, welches wichtig für die Funktionsweise von Enzymen ist. Das Vitamin E gilt als Antioxidans, wodurch es die menschlichen Zellen vor freien Radikalen schützt und somit auch Krankheiten vorbeugt.
  • Chlorophyll: Dieser Stoff ist in vielen Pflanzen enthalten und sorgt für die grünliche Farbe des Öls. Es hat eine positive Wirkung auf die Reinigung und Entgiftung des Blutes, wodurch die Sauerstoffversorgung verbessert und das Immunsystem unterstützt wird.
  • Carotinoide: Dieser Stoff sorgt für den goldgelben Schimmer des CBD Öls. Es stärkt die Membranen der Zellen und hat eine unterstützende Wirkung auf das Immunsystem. Zusätzlich können sich Carotinoide positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken.
  • Mineralstoffe und Spurenelemente: Das CBD Öl enthält viele dieser wichtigen Stoffe, die vom Körper nicht selbst hergestellt werden können. Dazu gehören:
  • Eisen
  • Kalium
  • Kalzium
  • Kupfer
  • Mangan
  • Magnesium
  • Natrium
  • Phosphor
  • Zink

Wirkung und Anwendung von CBD Öl

Hier finden Sie wissenschaftliche Studien zur Wirkung von CBD.

Bei Schlafstörungen

Schlaflosigkeit wirkt sich negativ auf den menschlichen Körper aus. So sinkt die Aufmerksamkeit, es kommt zu Anspannung und Gereiztheit. Das kann wiederum zu einer schlechteren Leistung und auch zu Fehlern in Beruf und Alltag führen. Deshalb ist ausreichend Schlaf essenziell. Bei einem gestörten Schlaf nehmen viele Menschen aus diesem Grund direkt Schlafmittel ein. Diese bergen allerdings auch Gefahren, da sie abhängig machen können. CBD Öl aus der Apotheke kann eine gute Alternative sein, da es so gut wie keine Nebenwirkungen aufweist. Zusätzlich wirkt es sanfter, weshalb der nächste Morgen damit viel entspannter und erholter angegangen werden kann.

Hier finden Sie weitere Schlaf Supplements.

Bei Hautproblemen

Die menschliche Haut wird ebenfalls durch das Endocannabinoidsystem beeinflusst. Aus diesem Grund kann sich CBD Öl positiv auf Hautprobleme, wie beispielsweise Akne auswirken. So kann das Öl eine regulierende Funktion auf die Talgdrüsen der Haut ausüben, wenn diese übermäßig Talg produzieren. Zusätzlich wirkt das Öl durch seine entzündungshemmende Wirkung sich positiv auf die mit Akne einhergehenden Entzündungen aus.

Bei Schmerzen

Insbesondere bei chronischen Schmerzen werden häufig Opioide genutzt, welche jedoch zahlreiche Nebenwirkungen haben und sogar abhängig machen können. Andere frei verkäufliche Schmerzmittel wirken jedoch bei chronischen Schmerzen meist nicht. In Tierversuchen wurde beispielsweise festgestellt, dass die tägliche Einnahme von CBD die übermäßige Schmerzempfindlichkeit reduzieren konnte. Eine Studie an Schmerzpatienten konnte sogar nachweisen, dass durch die Gabe von Cannabis die Schmerzen von chronischen Schmerzpatienten verringert werden konnte und dadurch auch die Lebensqualität gesteigert wurde. Dabei wurde den Patienten allerdings medizinisches Cannabis verabreicht, welches auch THC enthält. Dadurch können die Ergebnisse nicht auf CBD Öl verallgemeinert werden, sind aber vielversprechend.

Bei Regelschmerzen

Wie oben erwähnt soll CBD unter anderem schmerzlindernd wirken, weshalb es auch bei Schmerzpatienten sehr beliebt ist. Deshalb eignet es sich auch für den Einsatz gegen Regelbeschwerden. Besonders junge Frauen haben während ihrer Periode häufig mit starken Unterleibskrämpfen zu kämpfen. Diese können zwar durch die Einnahme der Antibabypille gelindert werden, aber mittlerweile möchten immer mehr Frauen auf zusätzliche Hormone verzichten oder dürfen diese nicht einnehmen. Hier ist CBD Öl eine gute Alternative. Hier gibt es sogar mittlerweile einen besonderen Trick, den viele Frauen anstatt der normalerweise oralen Einnahme verwenden. So hat es sich bewährt einige wenige Tropfen des Öls auf den Tampon zu geben, bevor dieser eingeführt wird. So wird die Substanz direkt am gewünschten Wirkungsort eingesetzt und kann dort effektiv die Schmerzen bekämpfen.

Bei Angststörungen

In Studien konnte gezeigt werden, dass CBD auch einen anxiolytischen, also angstlösenden Effekt haben kann. So hat das Endocannabinoidsystem auch einen Einfluss auf das limbische System, welches wichtig für die Entstehung von Furchtreaktionen ist. Das System kann Angst und auch Stressreaktionen durch die Ausschüttung von Endocannabinoiden regulieren, was den angstlösenden Effekt von CBD erklären kann. Aus diesem Grund kann CBD Öl bisherige Angstlöser sehr gut ergänzen.

Bei Alzheimer

Cannabinoide sollen unter anderem eine neuroprotektive Wirkung haben, weshalb auch die Wirkung von CBD auf Alzheimer untersucht wird. So konnte in einer Studie an Mäusen gezeigt werden, dass durch den Einsatz die Degeneration des Gedächtnisses verlangsamt werden kann. Hierfür wurde den Mäusen Cannabis verabreicht, welches nicht psychoaktiv wirkte. Auch hier sind noch weitere Erkenntnisse vonnöten, die ersten Ergebnisse sind allerdings vielversprechend.

Bei Allergien und Asthma

Sowohl Allergien als auch Asthma entstehen durch eine Fehlfunktion des Immunsystems. Da CBD Öl das Immunsystem unterstützt, kann sich seine Einnahme positiv bei diesen Krankheiten auswirken. Zusätzlich wirkt es entzündungshemmend, was ebenfalls eine förderliche Wirkung haben kann. Durch die Einnahme können beispielsweise Allergieschübe reduziert werden.

Bei der Vorbeugung von Diabetes

Durch sein optimales Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren kann CBD Öl auch dabei helfen, Diabetes vorzubeugen. Diese Wirkung konnte bis jetzt jedoch nur in einer Studie an Mäusen gezeigt werden. Hierbei erhielt eine Versuchsgruppe an übergewichtigen Mäusen CBD Öl, während die ebenfalls übergewichtige Kontrollgruppe ein Placebo erhielt. Die Tiere der Versuchsgruppe entwickelten weniger häufig Diabetes, als die Tiere der Kontrollgruppe, von denen ein Großteil Diabetes entwickelte. Aus diesem Grund sind die Aussichten für CBD Öl als vorbeugendes Mittel für Diabetes vielversprechend.

Bei Multipler Sklerose

Auch hierzu wurde eine Studie an Mäusen durchgeführt, deren Ergebnisse vielversprechend sind. Die an multipler Sklerose erkrankten Mäuse erhielten über 10 Tage lang CBD Öl, wodurch sich ihre Beweglichkeit und auch der Allgemeinzustand verbesserten. Das gibt erste Anhaltspunkte dafür, dass CBD Öl sich positiv bei Multipler Sklerose auswirken könnte.

Bei Morbus Crohn und Fibromyalgie

Wie oben beschrieben hat CBD Öl aus der Versandapotheke einen entzündungshemmenden Effekt. Dieser könnte sich insbesondere bei Morbus Crohn positiv auswirken. So soll die Einnahme die Beschwerden der Krankheit deutlich verbessern. Allerdings beruhen diese Aussagen nur auf Erfahrungsberichten, weshalb es noch keine gesicherten Erkenntnisse hierzu gibt.

Allerdings wurde schon eine Studie zu Fibromyalgie und der Einnahme von CBD Öl durchgeführt. In dieser erhielt eine Gruppe von Patienten zusätzlich zu ihren gewohnten Medikamenten von CBD, während eine zweite Gruppe nur ihre Medikamente einnahm. Die erste Gruppe berichtete im Gegensatz zur zweiten Gruppe von deutlichen Verbesserungen ihrer Beschwerden. Auch hier muss die Aussagekraft noch durch die Ergebnisse weiterer Studien untermauert werden, aber die Ergebnisse sind vielversprechend.

Bei Krebs

Bei Krebs handelt es sich um eine wirklich schlimme Erkrankung, die durch das Wachstum von bösartigen Zellen und Tumoren gekennzeichnet ist. Das Problem bei der Behandlung ist, dass die Krankheit unglaublich vielschichtig ist und theoretisch jedes Organ und jeden Körperteil betreffen kann. Dabei gibt es auch unterschiedliche Arten von Krebs. Aus diesem Grund hat es die Medizin so schwer ein Heilmittel für die Krankheit zu finden. In letzter Zeit gibt es immer wieder Berichte, dass CBD Krebs heilen könnte. Diese Berichte basieren allerdings nur auf einzelnen Erfahrungsberichten oder spezialisierten Forschungsergebnissen.

Bei den meisten der bisher durchgeführten Studien handelt es sich um Tierversuche oder Versuche an isolierten Krebszellen. Die Ergebnisse dieser Studien sind leider nur beschränkt und lassen sich nicht auf den Menschen verallgemeinern. Allerdings haben diese Ergebnisse und die Erfahrungsberichte den positiven Effekt, dass immer mehr zu diesem Thema geforscht wird. Bis jedoch gesicherte Erkenntnisse zu diesem Thema verfügbar sind, kann die Aussage von CBD als Heilmittel für Krebs nicht bestätigt werden. Allerdings hat sich CBD Öl schon häufig als Hilfsmittel bei Krebserkrankungen erwiesen.

So gehen die bekannten Therapien, wie Chemo oder Bestrahlung häufig mit vielen Beschwerden einher. So können die Behandlungen zu Schmerzen, Übelkeit oder auch zu Verstimmungen führen. Diese Symptome können durch die Einnahme von CBD-Öl gelindert werden. Aus diesem Grund können Krebspatienten trotzdem von der Verwendung des Öls profitieren.

Einnahme und Dosierung

Das CBD Öl aus der Apotheke wird zumeist oral eingenommen. Dafür wird die gewünschte Anzahl an Tropfen unter die Zunge gegeben. Diese sollten nicht sofort heruntergeschluckt werden, sondern für ein paar Minuten im Mund behalten werden. Dort werden die Wirkstoffe dann über die Mundschleimhaut aufgenommen. Wer das erste Mal CBD Öl einnimmt, der sollte lieber langsam beginnen, denn der Körper sollte an das Öl gewöhnt werden. Deshalb sollte am besten mit einer niedrigen Dosierung begonnen werden, welche bei Bedarf nach und nach gesteigert werden kann. Die Steigerung richtet sich nach den zu behandelnden Symptomen, aber auch nach dem eigenen Körpergefühl und der Stärke der Beschwerden.

Nebenwirkungen

In einigen Studien wurden die potenziellen Nebenwirkungen von CBD Öl untersucht und normalerweise verursacht es kaum Beschwerden. In den meisten Studien zeigte sich, dass selbst hohe Dosierungen keine Nebenwirkungen verursachten. Teilweise waren die Teilnehmer bei einer hohen Dosis jedoch von Schläfrigkeit, Durchfall und abnehmendem Appetit betroffen.

Schwangere sollten jedoch auf jeden Fall auf die Einnahme von CBD Öl verzichten, auch wenn es sich um eine sehr geringe Dosierung handelt. Auch bei einer regelmäßigen Einnahme von bestimmten Medikamenten, zum Beispiel Omeprazol oder Diazepam, sollte vorerst auf die Nutzung von CBD Öl verzichtet werden. Hier sollte zuerst ein Arzt zurate gezogen werden.

Kauf von CBD Öl in der Apotheke

Vor dem Kauf von CBD Produkten sollten einige Dinge beachtet werden. So sollte unbedingt ein qualitativ hochwertiges Öl gekauft werden, damit die positiven Eigenschaften auch voll wirken können. So sollte das CBD Öl unter anderem ein sogenanntes Analysezertifikat (Certificate of Analyses) vorweisen können. Außerdem sollte auf das enthaltene CBD geachtet werden, da es hier unterschiedliche Formen gibt. Für Einsteiger empfiehlt sich ein Öl mit 5 % CBD, während Fortgeschrittene auch ein Öl mit höherem Gehalt wählen können. Zusätzlich sollten insbesondere Allergiker sich vor dem Kauf über das verwendete Trägeröl informieren.

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch gratis beantragen – 40 Euro Box kostenlos online bestellen

Pflege zu Hause Pflege daheim ist nie leicht für Angehörige. Zur seelischen Belastung kommt oft die finanzielle, denn auch die vielen Einmalhandschuhe oder Desinfektionsmittel gehen ins Geld.

Deshalb gibt es die Pflegehilfsmittel zum Verbrauch: Mit monatlich 40 Euro bezuschusst die Pflegekasse diese Art der Hilfsmittel. Aber was genau versteht man eigentlich darunter? Wer bekommt diese Hilfen und wie beantragt man sie?

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch kostenlos ohne Rezept beantragen

Hier stellen wir Ihnen drei sehr gute Hilfsmittelboxen vor, die gratis online bestellt werden können.

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Was sind Pflegehilfsmittel zum Verbrauch?

Alle Hilfsmittel der Kranken- oder Pflegekassen haben etwas gemeinsam: Sie unterstützen Menschen mit Einschränkungen im Alltag. Das geschieht entweder unmittelbar oder dadurch, dass Helfern die Arbeit erleichtert wird. Geht es speziell um die Pflege, sprechen wir von Pflegehilfsmitteln.

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch in Höhe von 40 euro pro Monat

Für die Pflege daheim hat der Gesetzgeber anerkannt, dass es bei Pflege durch Angehörige zu beträchtlichen Mehrbelastungen kommt. Deshalb fördern die Pflegekassen bestimmte Arten von Pflegehilfsmitteln auch finanziell. Je nach Art der Pflegehilfsmittel gibt es bis zu 40 Euro pro Monat, diese Summe gibt es seit Inkrafttreten des Pflegestärkungsgesetzes im Jahr 2015. Doch nicht alles zählt zu den Pflegehilfsmitteln. Häufig kommt es bei pflegenden Angehörigen zu Missverständnissen, was Pflegehilfsmittel überhaupt sind.

Pflegehilfsmittel erleichtern die Arbeit

Dabei sind Pflegehilfsmittel genau definiert: Sie sollen die Pflege daheim erleichtern. Damit ist nicht nur den Pflegenden geholfen, sondern vor allem auch der pflegebedürftigen Person, deren Beschwerden gelindert werden. Weiter gibt der Gesetzgeber vor, dass Pflegehilfsmittel auch solche sind, die ein selbstständigeres Leben ermöglichen.

Pflegehilfsmittel Definition

  • erleichtern die Pflege daheim
  • dienen zur Linderung von Beschwerden der Pflegebedürftigen
  • ermöglichen ihnen selbstständigeres Leben

Liest man diese Definition, fallen einem viele Dinge ein, die sich als Pflegehilfsmittel nutzen ließen. Kann man diese nun also alle von der Pflegekasse zahlen lassen?

Leider ist es nicht so einfach, denn die Pflegekassen geben genau vor, was ein Pflegehilfsmittel ist und was nicht. Dafür nutzen sie verschiedene Kataloge: In ihnen finden sich alle erdenklichen Arten von Pflegehilfsmitteln.

Die zwei Arten von Pflegehilfsmitteln

Dabei unterteilt man Pflegehilfsmittel in zwei übergeordnete Arten. Beide unterscheiden sich klar voneinander:

  1. technische Pflegehilfsmittel
  2. Pflegehilfsmittel zum Verbrauch

Technische Pflegehilfsmittel haben einen anderen Verwendungszweck als die Gruppe der Pflegehilfsmittel zum Verbrauch. Sie lassen sich zudem mehrfach nutzen. Das sind unter anderem Rollstühle oder auch ein Treppenlift.

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch hingegen unterliegen einem starken Verschleiß. Diese Gruppe umfasst etwa bestimmte Desinfektionsmittel oder eine bestimmte Art von Bettschutz. Auch Einmalhandschuhe zählen dazu. Sie können oft aufgrund ihrer Anwendung und Eigenschaften nicht mehrfach verwendet werden. Dies ist der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Gruppen. Betrachtet man die Liste der Pflegehilfsmittel zum Verbrauch genauer, wird die Einteilung klarer.

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch Liste

Für die pflegebedürftige Person:

  • Bettschutzeinlagen saugfähig, Einmaleinlagen (Größe mindestens 40 x 60 cm)
  • Einmallatz zum Anreichen von Essen und Getränken

Für die private Pflegeperson:

  • Schutzschürzen: für den Einmalgebrauch, aber auch wiederverwendbar
  • sonstige Schutzbekleidung zum Einmalgebrauch
  • Desinfektionsmittel: für Flächen und Hände (nicht aber Wunddesinfektion!)
  • Einmalhandschuhe
  • Fingerlinge
  • Mundschutz

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch – was ist was?

Schutzschürzen dienen ebenso wie andere Schutzbekleidung der Hygiene. Sie schützen sowohl die Pflegeperson als auch die pflegebedürftige Person: Nach Gebrauch zu entsorgen, verringern sie die Ansteckungsgefahr bei Keimen beträchtlich. Damit tragen sie viel zur Hygiene bei. Sie sind aus wasserfestem Kunststoff.

Bettschutzeinlagen oder auch -auflagen sorgen für besseres Bettklima, indem sie Feuchtigkeit möglichst aufsaugen. Ist es einmal nicht möglich, das Bettzeug sofort zu wechseln, schützen sie zudem das Bett. Doch sie tun auch der pflegebedürftigen Person gut, weil sie Nässestau verhindern.

Einmalhandschuhe sorgen im Zusammenhang mit spezieller Händedesinfektion für ein weitgehend keimfreies Arbeitsumfeld. Auch Flächendesinfektion vernichtet Keime. Das ist nicht nur im Ansteckungsfall wichtig. Gute Pflege schützt stets vor Infektionen und Verunreinigungen.

Fingerlinge hingegen dienen dem Schutz des Fingers, wenn er verletzt wurde und ein Pflaster Verwendung findet. Dann gilt es, auch das Pflaster zu schützen und so dafür zu sorgen, dass es seine Aufgaben auch bei der Arbeit noch erfüllt.

All diese Artikel dienen der häuslichen Grundpflege: Nur sie werden bezahlt. Alles hier nicht Enthaltene wird woanders gelistet oder gar nicht erstattet. Oft fällt es aber nur in eine andere Kategorie. Das kann auch heißen, dass es nicht mehr die Pflegekasse, sondern die Krankenkasse zahlt. Weil dies oft recht undurchschaubar scheint, hier ein kurzer Blick auf die Kataloge, die das regeln.

Verwechslungsgefahr: Mehr zum Unterschied zwischen Hilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln

Die gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen bedienen sich eines Hilfsmittelverzeichnisses. Im Hilfsmittelverzeichnis sind sämtliche Produkte aufgeführt, deren Kosten ganz oder teilweise übernommen werden. Grundlage ist stets eine Leistungspflicht der Kassen. Wo sie nicht existiert, wird auch nichts bezahlt. Die Art der Hilfen ist dabei sehr unterschiedlich: Manche Produkte gibt es leihweise, dann gehen sie im Anschluss an die Nutzung wieder zurück. Andere wiederum werden mit einer Pauschale gefördert. Es gibt aber auch Hilfsmittel, die zahlt die zuständige Kasse zur Gänze.

Hilfsmittelverzeichnis

All das steht im Hilfsmittelverzeichnis. Ein Blick hinein lohnt sich, denn dann wird auch klarer, was in welche Kategorie gehört – und damit in welche Zuständigkeit. Einer der Hauptunterschiede ist die Trennung in Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel.

  • Hilfsmittel übernimmt die Krankenkasse.
  • Pflegehilfsmittel übernimmt die Pflegekasse.

Im Katalog der Hilfsmittel finden sich auch die beiden Arten von Pflegehilfsmitteln. Die Pflegehilfsmittel zum Verbrauch fallen in die letzte Kategorie, haben also die Nummer PG 54. Alle anderen 50er Gruppen bis dahin sind technische Pflegehilfsmittel.

Die Pflegehilfsmittelkataloge:

  • PG 50 – Erleichterung der Pflege, etwa Lifter
  • PG 51 – spezielle Körperpflege, wie Duschsitz
  • PG 52 – Mobilitätshilfen, zum Beispiel Rollator
  • PG 53 – Linderung spezieller Beschwerden
  • PG 54 – Pflegehilfsmittel zum Verbrauch wie oben gelistet

Daran wird ersichtlich, warum die folgenden Hilfsmittel keine Pflegehilfsmittel zum Verbrauch sein können.

Was ist kein Pflegehilfsmittel zum Verbrauch? Beispiele:

  • Inkontinenzartikel: Slipeinlagen, Hygienehosen, Windeln
  • Produkte zur Körperpflege, etwa Duschgel
  • Spezialseife wie Sagrotan
  • Pflegetücher, Einmalwaschlappen oder -waschhandschuhe
  • WC-Reiniger und andere Einigungsmittel
  • Material zur Wundversorgung wie etwa Pflaster
  • Bettzeug

Warum sind Inkontinenzmittel nicht inbegriffen?

Häufig besteht Unklarheit darüber, ob Inkontinenzmaterial in diese Kategorie fällt. Inkontinenzmittel, auch Windeln oder Einlagen genannt, lassen sich bei Weitem nicht über die 40 Euro abdecken. Obwohl es sich also auch hier um Einmalartikel handelt, sind sie in der Pflege ein eigener Posten. Sie werden nicht mit den 40 Euro verrechnet und bei Bedarf zusätzlich zu diesen verschrieben. Der Gang zum Arzt ist hier aber unvermeidlich, denn es braucht dafür ein Rezept. Und schließlich übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

Dieser Unterschied ist wichtig, denn daran zeigt sich, worauf es ankommt: Übernimmt die Pflegekasse oder die Krankenkasse? Alles, wofür die Krankenkasse zuständig ist, benötigt ein Rezept. Bei der Pflegekasse hingegen reicht ein Antrag, häufig sogar formlos.

Was sind die Voraussetzungen? Wer hat Anspruch?

Dennoch erhält die Pflegemittel zum Verbrauch nicht Jeder erstattet. Ein paar grundlegende Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit die Leistung erfolgt. An erster Stelle steht hier die Einstufung der pflegebedürftigen Person. Sie muss zwingend einen der fünf Pflegegrade erhalten haben, sonst ist der Antrag auf Pflegemittel zum Verbrauch sinnlos.

Das klingt banal, ist es aber nicht: Besonders ältere Menschen erhalten häufig Hilfe zu Hause, jedoch nicht im Rahmen eines Pflegegrads. Oder sie haben einen Pflegegrad, erhalten die nötige Pflege aber ausschließlich von einem ambulanten Dienst. Die zweite Voraussetzung besteht deshalb darin: Ein Angehöriger muss die Pflege oder einen Teil davon übernehmen. Und zwar bei der pflegebedürftigen Person zu Hause.

Allerdings sind auch neue Wohnformen für Ältere oder Behinderte mit einbezogen. Lebt die pflegebedürftige Person also in einer Wohngemeinschaft oder in einem betreuten Wohnen, erstattet die Pflegekasse ebenfalls die Pflegehilfsmittel zum Verbrauch.

Das sind die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Antrag:

  • Die pflegebedürftige Person wurde in einen der fünf Pflegegrade eingestuft.
  • Die pflegebedürftige Person lebt zu Hause oder in einer WG, auch betreutes Wohnen.
  • Die Pflege erfolgt ganz oder teilweise durch eine Privatperson.

Eine Anmerkung zum Begriff der Privatperson. Hier sind nicht professionell ausgebildete Pfleger gemeint, dies betrifft vor allem Angehörige. Aber auch dann, wenn eine Freundin die Pflege übernimmt, sind die Voraussetzungen für die Beantragung erfüllt.

Pflegebedürftige Person hingegen kann jeder sein, der Pflege benötigt. Hier geht es also auch um Kinder oder Jugendliche, wenn sie besondere Pflege benötigen. Senioren kommen darum ebenso in den Genuss der Finanzierung wie Behinderte oder sonstige pflegebedürftige Personen.

Pflegehilfsmittel fallen also stets in die Pflegeversicherung. Anspruch haben alle Pflegebedürftigen, wenn sie die genannten Voraussetzungen erfüllen. Eine weitere zwingende Voraussetzung ist der Antrag bei der zuständigen Pflegekasse. Wie das vonstatten geht, erfahren Sie weiter unten.

Anspruch auf Pflegehilfsmittel im Wert von 40 Euro pro Monat: Gesetzliche Grundlage

Das Elfte Sozialgesetzbuch (SGB XI) regelt die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen dazu. Sie finden sich in § 40 unter „Pflegehilfsmittel und wohnumfeldverbessernde Maßnahmen“. Nachlesen lässt sich das Ganze bequem online, es findet sich in den unten aufgeführten Quellen.

Das Gesetz beschreibt die soziale Pflege. Was wem zusteht, wird hier exakt definiert und erläutert. Interessant sind vor allem die ersten beiden Absätze. Normalerweise prüft die Pflegekasse die Notwendigkeit, indem sie eine Fachkraft oder den Medizinischen Dienst hinzuzieht (Absatz 1). So soll eine der Gesamtsituation angemessene Entscheidung gefällt werden. Denn Fachkenntnisse braucht es in jedem Fall, um zu entscheiden, bei welcher Pflegebedürftigkeit welche Hilfsmittel vonnöten sind.

In Absatz 2 findet sich die Erklärung, wie hoch die Kostenübernahme ist, nämlich maximal 40 Euro. Im Klartext heißt das aber auch: Kosten die Pflegehilfsmittel zum Verbrauch mehr als 40 Euro, dann bleiben die Mehrkosten beim Antragsteller. Des Weiteren erwähnt das Gesetz ausdrücklich die Möglichkeit der Kostenerstattung.

Wie beantragt man die Kostenübernahme für Pflegehilfsmittel bei der Pflegekasse?

Für den Antrag auf Pflegehilfsmittel gilt stets: Der Antragsteller sollte vorher wissen, was er braucht. Im vorliegenden Fall hilft dabei das oben erwähnte Hilfsmittelverzeichnis. Denn eine Pauschale gibt es nur für diejenigen Pflegehilfsmittel, welche dort aufgeführt sind.

Möglicherweise werden bereits im Gutachten des MDK denkbare Pflegehilfsmittel aufgelistet. Dann sollte dies mit erwähnt werden, denn es kann den Antrag beschleunigen. Immer aber gilt: Kein Rezept erforderlich! Für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch ist also nur ein Antrag nötig. Wie aber sieht der genau aus? Und wohin soll er gehen?

Zuständige Pflegekasse finden

Der Antrag auf Kostenübernahme geht stets an die zuständige Pflegekasse. Sie ist im Zweifel aus den Unterlagen der pflegebedürftigen Person ersichtlich. Die zuständige Pflegekasse gliedert sich stets an die Krankenkasse des Versicherten an. Ist jemand also beispielsweise bei der AOK versichert, dann geht der Antrag an die AOK-Pflegekasse.

Vordruck oder formlos? Woraus ein Antrag besteht

Solch ein Antrag auf Pflegehilfsmittel lässt sich auf viele Arten stellen. Das kann per Telefon, schriftlich oder auch online erfolgen. Der Antrag bedarf somit keiner besonderen Form. Was danach auf Sie zukommt, hängt davon ab, ob Sie selbst aktiv werden oder die Arbeit quasi auslagern.

Ein Dienstleister wie etwa ein Sanitätshaus nimmt Ihnen vieles ab. Auch der Prozess der Antragstellung verkürzt sich hier für Sie, da ihn der Dienstleister komplett übernimmt. Er benötigt dann nur die wichtigsten Daten der pflegebedürftigen Person. Dann bleibt der Antrag für Sie komplett formlos.

Anders sieht das aus, wenn Sie alles selbst machen möchten. Dann erhalten Sie von der Pflegekasse ein Formular, das Sie ausfüllen. Es beinhaltet wichtige Angaben zur Art der Hilfsmittel und zur Höhe der Pauschale.

Hintergrund: Manch einer benötigt anfangs weniger Pflegehilfsmittel zum Verbrauch. Dann ist eine nachträgliche Änderung jederzeit möglich, etwa wenn sich der Pflegeaufwand erhöht. Wie bereits erwähnt kann die Pauschale hier aber immer nur maximal 40 Euro betragen.

Wichtig bei diesem Antrag sind vor allem die Anlagen 2 und 4. In der Pflegehilfsmittel Anlage 2 geben Sie die benötigten Pflegemittel an. Die Anlage 4 hingegen ist der eigentliche Antrag auf Kostenübernahme in Höhe der Pauschale von 40 Euro. Der gesamte Antrag geht ausgefüllt und unterschrieben an die Pflegekasse zurück.

Vordrucke erhalten Sie ganz bequem online. Sie können aber auch zunächst formlos beantragen, die Pflegekasse schickt Ihnen die Vordrucke dann zu.

Wichtige Angaben: Das muss rein!

Diese Angaben über die pflegebedürftige Person benötigt die Pflegekasse:

  • Name
  • Geburtsdatum
  • Versicherungsnummer

Erstattung nachträglich oder pauschal?

Der Unterschied liegt nicht nur im Zeitpunkt der Erstattung. Eine Pauschale zahlt Ihnen die Kasse jeweils zum Monatsanfang. Die nachträgliche Erstattung hingegen erfolgt rückwirkend, nachdem also die Hilfsmittel bereits erworben wurden.

Doch nur die Überweisung zum Monatsanfang ist eine echte Pauschale. Dann erhalten Sie die vollen 40 Euro und können sie frei verwenden. Lassen Sie sich hingegen alles rückwirkend erstatten, kann es sein, dass Sie die 40 Euro nicht ausschöpfen – oder sie sogar übersteigen, weshalb Sie dann Mehrkosten haben.

Zudem müssen Sie die Ausgaben nachweisen. Das geht am besten in Form von Quittungen. Die sollten Sie sowieso immer sammeln: Es kann auch sein, dass anfangs noch kein Bedarf bestand. Tritt er dann ein, lassen sich die Ausgaben exakt nachweisen.

Wohin mit dem Antrag?

Hier gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. selbst an die Pflegekasse senden, oder
  2. Box vom Hilfsmittelanbieter nutzen, oder
  3. ein Sanitätshaus in der Nähe beauftragen

Der Pflegekasse ist egal, auf welchem Weg sie der Antrag erreicht. Anbieter von Hilfsmittelboxen übernehmen einen Teil der nötigen Arbeit. Wer sich dafür entscheidet, alles von A bis Z selbst zu machen, hat also mehr Aufwand. Zudem muss er die Hilfsmittel selbst aussuchen.

Dann kauft man die Pflegemittel persönlich, sammelt die Quittungen und beantragt im Anschluss die Erstattung. Da das auf Dauer sehr lästig werden kann, bieten große Kassen wie die AOK ihren Kunden eine Erleichterung: Es braucht lediglich drei aufeinander folgende Monate mit Anträgen über mindestens 40 Euro. Im Anschluss daran, also ab dem vierten Monat, läuft das Ganze dann automatisch, ohne Nachweispflicht. Nur dann, wenn die Gesamtwert keine 40 Euro erreicht, müssen noch jeweils die Quittungen nachgeliefert werden.

Quittungen richtig einreichen:

  • Versicherungsnummer nicht vergessen!
  • Die Quittungen müssen die Produkte eindeutig beschreiben.
  • Die Kasse rechnet nach Monat ab. Entscheidend dafür ist der Zeitpunkt der Lieferung oder auch des Kaufs.

Selber beantragen: Lohnt sich der Aufwand?

Aufwändig ist hier nicht nur der Antrag selbst. Auch der spätere Kauf und die ständige Beachtung der Hilfsmittelkataloge sind lästig. Die Hilfsmittelnummer ist für den Antrag wichtig. Quittungen müssen gesammelt und eingereicht werden. Was liegt da näher, als sich den Aufwand zu sparen und die paar Euro selbst zu zahlen?

Wer sich aufgrund der Umstände genötigt fühlt, diese Beträge aus eigener Tasche zu begleichen, sollte sich das noch einmal gut überlegen. Schließlich ergeben 40 Euro im Monat ganze 480 Euro im Jahr!

Dennoch ist das Prozedere anstrengend und kostet Zeit und Nerven. Gerade in der schwierigen Pflegesituation kann das zu Überforderung führen. Stress ist die Folge, denn eigentlich hat man schon genug zu tun. Doch es gibt eine Möglichkeit, die wichtigste Arbeit auszulagern.

Vorteile von Services wie pflegebox.de oder hysana.de

Zwei Dinge stehen dann im Vordergrund. Eine unkomplizierte Antragstellung und die regelmäßige Lieferung von Hilfsmitteln nach Hause. Und das möglichst ohne weitere Umstände: Hilfsmittelanbieter stellen Boxen zusammen, welche spezielle Pflegehilfsmittel zum Verbrauch beinhalten.

Häufig sind Varianten möglich, etwa mit mehr Flächendesinfektion, dafür weniger Handschuhe, oder umgekehrt. So kann man mit diesen Boxen individuell auf die Pflegesituation eingehen.

Weil er so praktisch ist, hat sich der Hilfsmittelversand in den letzten Jahren etabliert. Online finden sich zahlreiche Anbieter, welche den pflegenden Angehörigen die Arbeit erleichtern. Das Ganze funktioniert ohne Zuzahlung, weil die Anbieter die Pauschale genau beachten. Die Antragstellung ist ebenfalls umsonst, sie gehört quasi zum Service. Anbieter einer solchen Pflegebox verrechnen sogar direkt bei der Pflegekasse.

Die Vorteile dabei liegen auf der Hand:

  • Arbeitserleichterung: Die Profis übernehmen die Zusammenstellung, die lange und oft mühselige Auswahl entfällt.
  • Gesetzeskonform: Eine Orientierung am Hilfsmittelverzeichnis ist somit sicher.
  • Kein Stress mit Formularen: formloser Antrag genügt. Den Rest übernimmt der Dienstleister mit der ersten Bestellung.
  • Große Auswahl: Mehrere Boxen mit unterschiedlichem Inhalt stehen zur Auswahl und sichern der pflegebedürftigen Person ihre Individualität zu.

Hilfsmittelboxen: So funktioniert es

Online sucht man sich die benötigte Box aus. Anschließend erfolgt die Bestellung, wobei ein Antrag für die Pflegekasse nötig ist (formlos). Nun braucht es nur noch die Bewilligung des Antrags durch die Pflegekasse.

Ist die Box erst einmal bestellt, erfolgt die Lieferung monatlich direkt an die Haustür. Das ist wesentlich bequemer als der eigene Einkauf und es spart Zeit. Natürlich kann eine solche Lieferung jederzeit gekündigt werden. Auch Änderungen sind zeitnah möglich, der Bedarf kann angepasst werden. Ergibt sich beispielsweise die Notwendigkeit von Bettschutzeinlagen, genügt eine kurze Information, dann stehen diese zum jeweils nächsten Monat bereit.

Läuft wider Erwarten etwas schief, entstehen dennoch keine Kosten: Lehnt die Pflegekasse den Antrag ab, erfolgt einfach keine Lieferung. Ihnen entstehen dann aber keine Kosten!

Das Formular zum Antrag lässt sich je nach Anbieter per Mail oder schriftlich zusenden. Viele Dienstleister helfen darüber hinaus beim Ausfüllen online mit Ausfüllhilfen. Wie immer gibt es auch hier ein 14-tägiges Widerrufsrecht.

Das sind die Alternativen zur Pflegehilfsmittelbox

Die Pflegehilfsmittel zum Verbrauch lassen sich aber auch im Sanitätshaus oder in der Apotheke ordern. Auch diese Häuser haben auf den wachsenden Bedarf reagiert. Auf den ersten Blick unterscheidet sie kaum etwas von den Anbietern der Hilfsmittelboxen.

Im Vergleich zu den Online-Anbietern hat der Kauf im Sanitätshaus oder der Apotheke jedoch einige Nachteile:

  • Eine Lieferung nach Hause erfolgt nur selten kostenfrei.
  • Der Weg in die nächste Filiale raubt Zeit.
  • Trotz professioneller Hilfe bei der Auswahl muss man letztlich alles selbst zusammenstellen.

Natürlich hat es auch Vorteile. Eine direkte Abrechnung mit der Pflegekasse erspart man sich auch hier, denn die übernimmt das Sanitätshaus. Im allgemeinen haben solche Häuser Vertragspartner bei den Kassen. Sie verfügen über die entsprechenden Formulare, helfen beim Ausfüllen und erledigen alles Weitere.

Liegt das Sanitätshaus etwa in unmittelbarer Nachbarschaft, dann kann der Kauf dort von Vorteil sein. Ist es aber weiter entfernt, lohnt ein Blick auf die Online Anbieter der kostenlosen Hilfsmittelbox.

Drogerie

Das gilt auch für den Kauf in der Drogerie. Hier kommt noch hinzu, dass tatsächlich alles in Eigenregie zu erledigen ist. Man muss sich gut mit den Gesetzen auskennen, alles selbst beantragen und nach Hause tragen muss man es auch allein. Weiter muss man die Quittungen ordentlich aufbewahren und monatlich einreichen. Die vermeintliche Freiheit in der Auswahl wird so bald zu zusätzlichen Belastung. Wie sich bereits beim Sanitätshaus zeigte, ist das nur für einen kleinen Kundenkreis interessant.

FAQ Pflegehilfsmittel zum Verbrauch

Gibt es bei ambulanter Pflege auch Pflegehilfsmittel zum Verbrauch?

Ein Pflegedienst bringt normalerweise seine Pflegehilfsmittel mit. Trotzdem besteht auch hier ein Anspruch vonseiten der pflegenden Angehörigen. Der Grund: Dieser Anspruch hat mit dem Verbrauch des Pflegedienstes nichts zu tun, er wird extra abgerechnet. Darum wird der ambulante Dienst stets die eigenen Pflegehilfsmittel verwenden, während die pflegenden Angehörigen zusätzlich Anspruch auf kostenlose Hilfsmittel haben.

Und wie ist das im Heim?

Hier entfällt der Anspruch komplett, denn hier pflegt Fachpersonal. Angehörige legen zwar auch oft Hand an, das wird aber normalerweise nicht abgerechnet. Deshalb stehen Ihnen hier auch keine Pflegehilfsmittel zum Verbrauch mehr zu. Das Heim hat die entsprechenden Hilfsmittel zu stellen! Dies gilt für alle Heime, also Seniorenheime wie auch für Einrichtungen der Behindertenpflege.

Ich bin privat versichert. Wie ist das bei mir?

Privatversicherte müssen selbst mit ihrer Versicherung klären, was sie übernimmt. Im allgemeinen reichen sie die Quittungen ein und bekommen das Geld daraufhin rückerstattet. Auch hier gilt die Pauschale von 40 Euro. Bei Lieferung einer Hilfsmittelbox gilt der Lieferschein als Quittung.

Wichtig: Die private Krankenversicherung hat einen eigenen Hilfsmittelkatalog. Er umfasst alle erstattungsfähigen Hilfsmittel auch für Pflegebedürftige. Der Tarif entscheidet, wozu man Zugang hat: zum offenen oder zum geschlossenen Katalog. Offene Kataloge enthalten mehr, geschlossene hingegen weniger Hilfsmittel. Weil das tarifabhängig ist, ist eine Krankenversicherung mit Zugang zu offenen Hilfsmittelkatalogen auch teurer.

Wie lange dauert es bis zur Bewilligung?

Solch ein Antrag kann bis zu sechs Wochen in Bearbeitung sein. Im allgemeinen dauert es aber nicht so lange. Die Pflegekasse und ihre Auslastung sind hier entscheidend.

Muss man den Antrag regelmäßig erneuern?

Das ist normalerweise nicht nötig. Die meisten Anträge werden unbefristet genehmigt. Allerdings kann es auch vorkommen, dass solch eine Bewilligung nur den Zeitraum von einem Jahr umfasst. In diesem Fall muss die Verlängerung jeweils zum Ende hin beantragt werden. Dann muss der Anspruch erneut geprüft werden. Näheres findet sich im Bewilligungsschreiben.

Eigentlich gilt aber: Solange die Versorgung daheim erfolgt, solange besteht ein Anspruch auf die 40 Euro. Hilfsmittelboxen werden im Allgemeinen ebenfalls unbefristet oder für ein Jahr bewilligt.

Wenn die Kasse nicht zustimmt – was geschieht dann?

Bei Bestellung einer Box entstehen keine weiteren Kosten – es wird nur nichts zugesandt.

Ab welchem Pflegegrad steht demjenigen Pflegehilfsmittel zum Verbrauch zu?

Ab Pflegegrad 1, also die niedrigste Stufe.

Es gibt fünf Pflegegrade, die sich in der Form der Unterstützung unterscheiden. Steigt denn auch die Pauschale mit dem Pflegegrad?

Nein, die Pauschale beträgt immer nur maximal 40 Euro. Zwar ist ein Pflegegrad Voraussetzung für die Pauschale, aber sie ändert sich nicht mit dem Pflegegrad.

Wo kann ich das komplette Pflegehilfsmittelverzeichnis einsehen?

Das komplette Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbandes findet sich online. Darin enthalten ist natürlich auch die Produktgruppe 54. Bei Interesse lässt sie sich abrufen unter dem folgenden Link:
https://hilfsmittel.gkv-spitzenverband.de/produktartlisteZurPG_input.action?paramGruppeId=38

Mich interessieren die anderen Arten von Pflegehilfsmitteln. Wo erfahre ich mehr darüber?

Im Online Ratgeber, der vom Bundesgesundheitsministeriums gefördert wird. Er enthält Hilfsmittelgruppen und -beschreibungen, ebenso wie auch Tipps zum Umgang und zur Versorgung damit.
https://www.online-wohn-beratung.de/hilfsmittel-fuer-die-haeusliche-pflege/

Fazit & Bewertung

Wer daheim einen Angehörigen oder eine Freundin pflegt, hat es schwer. Der Gesetzgeber trägt dem Rechnung und möchte mit verschiedenen Hilfsmitteln die Pflege erleichtern. Und das unabhängig davon, ob noch ein ambulanter Dienst tätig wird. So erstattet die Pflegekasse sogenannte Pflegehilfsmittel zum Verbrauch. Diese umfassen viele Materialien, die nur einmal benutzt werden. Ob Händedesinfektion oder Einmal- Latz zum Anreichen: Auch solche kleineren Pflegehilfsmittel gehen ins Geld.

Bei monatlich 40 Euro ergibt sich pro Jahr eine Summe von 480 Euro. Sie wird allen gesetzlich Versicherten unter bestimmten Voraussetzungen von der zuständigen Pflegekasse erstattet. Hilfreich sind sogenannte Hilfsmittelboxen. Denn deren Anbieter übernehmen auch die Antragstellung und kümmern sich um fristgerechte Lieferung. Wer eine solche Box ordert, spart damit vor allem Zeit und Nerven. Das ist wichtig, weil in solch einer Situation jede Minute für die pflegebedürftige Person ein Mehr an Lebensqualität bedeutet.

Quellen und weiterführende Informationen

  1. https://www.online-wohn-beratung.de/finanzielle-hilfen-kostenuebernahme/tipps-zur-versorgung-mit-hilfsmitteln-ueber-die-kranken-und-pflegekassen/
  2. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/leistungen-der-pflege/pflegehilfsmittel.html
  3. https://www.aok.de/pk/fileadmin/user_upload/AOK-PLUS/05-Content-PDF/Infoblatt-Kostenerstattung-Pflegehilfsmittel.pdf
  4. https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbxi/40.html

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Bei der Antibabypille (umgangssprachlich nur „die Pille“ genannt) handelt es sich um ein hormonelles Verhütungsmittel, welches oral eingenommen wird. Sie nimmt Einfluss auf den weiblichen Hormonhaushalt, weshalb sie nur für Frauen geeignet ist.

Etabliert hat sie sich Ende 1960. Nachdem 1970 die Gesetze für ärztliche Verordnungen etwas gelockert wurden, war die Antibabypille schnell das am meisten verwendete Verhütungsmittel.
Grundsätzlich enthalten die meisten Antibabypillen die Hormone Östrogen und Gestagen, je nach Präparat in unterschiedlichen Stärken; aber es gibt auch Präparate mit nur einem Hormon als Wirkstoff.

Welche Arten von Antibabypillen gibt es?

Wie oben bereits erwähnt, enthalten die meisten Antibabypillen zwei verschiedene Wirkstoffe, in beiden Fällen weibliche Hormone: Östrogen und Gestagen. Hierbei handelt es sich um so genannte Kombinationspräparate. Diese Tabletten nennt man Mikropille.

Im Gegensatz dazu gibt es auch Monopräparate, die lediglich Gestagen enthalten. Diese Art von Antibabypille wird Minipille genannt.
Die älteren Präparate enthalten Levonorgestrel als Wirkstoff, neuere Mittel hingegen Desogestrel. Sie unterscheiden sich in Dosierung und Einnahmezeiten.

Östrogen und Gestagen im weiblichen Körper

Östrogen und Gestagen steuern den weiblichen Zyklus und die Schwangerschaft. Das Östrogen übernimmt die Vorbereitung: Es reguliert die Reifung der Eier im Eierstock, den Eisprung und die Bereitschaft zur Empfängnis. War diese erfolgreich und die befruchtete Eizelle hat sich in die Gebärmutterschleimhaut eingenistet, setzt der nächste Mechanismus ein.
Während des Eisprungs entsteht der so genannte Gelbkörper. Nach einer erfolgreichen Empfängnis produziert dieser weiterhin Gestagen, welches vom Hormon HCG ausgelöst wird. Dieses Hormon dient der Erhaltung der Schwangerschaft und verhindert weitere Eisprünge. Außerdem verhindert es, dass die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen wird, wie es vor der Menstruation der Fall wäre.
Des Weiteren verdickt Gestagen den Schleim vor dem Gebärmuttermund, sodass keine weiteren Spermien eindringen können. Die Gebärmutterschleimhaut wird ebenfalls verdickt, damit sich kein weiteres Ei einnisten kann.

Wirkungsweise der Antibabypille

Das Östrogen in der Antibabypille verhindert den Eisprung, indem es die Eireifung verzögert bzw. gänzlich verhindert. Sollte es dennoch zu einem Eisprung kommen, verhindert das Gestagen die Befruchtung und die Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut.
Die Mikroille muss alle 24 Stunden eingenommen werden, im Optimalfall täglich um dieselbe Uhrzeit. Es gibt eine gewisse Karenzzeit, in der eine vergessene Einnahme nachgeholt werden kann. Diese beträgt 12 Stunden. Wird die Antibabypille innerhalb dieses Zeitraumes nicht eingenommen, ist der Empfängnisschutz nicht mehr garantiert.

Ein Monopräparat wirkt fast nur über die Verdickung des Schleimes vor dem Gebärmuttermund. Die Einnahme erfolgt alle 24 Stunden und sollte exakt eingehalten werden, da sonst keine sichere Verhütung mehr gegeben ist.

Die Antibabypille – ganz gleich welcher Art – nimmt keinen Einfluss auf die Fruchtbarkeit. Selbst nach jahrelanger Einnahme kann eine Frau nach dem Absetzen relativ schnell schwanger werden.

Verschiedene Präparate und die Einnahme

Je nachdem, welche Hormone in welcher Dosis eingenommen werden, gibt es verschiedene Dinge zu beachten.

Wie oben bereits erwähnt, ist bei Monopräparaten eine exakte Einnahme wichtig.
Bei Präparaten mit dem Wirkstoff Levonorgestrel muss die Einnahme alle 24 Stunden erfolgen. Bereits eine Abweichung von drei Stunden gefährdet den Verhütungsschutz.
In moderneren Präparaten ist der Wirkstoff Desogestrel enthalten, bei dem eine längere Karenzzeit erlaubt ist. Je nach Präparat kann diese wie bei der Mikropille bis zu 12 Stunden betragen.

Bei den Kombinationspräparaten gibt es große Unterschiede bezüglich der enthaltenen Hormondosen.
Während die ersten Antibabypillen, die auf den Markt kamen, sehr große Mengen Östrogen und Gestagen aufwiesen, ist die Dosis bei modernen Präparaten deutlich geringer. Mit dem Begriff Mikropille sind zumeist diese modernen Mittel gemeint. Sie sind genauso sicher, haben aber deutlich weniger Nebenwirkungen. Die Karenzzeit beträgt 12 Stunden.
Wird die Pille gänzlich vergessen, kann sie nicht nachgeholt werden. Die sichere Verhütung ist gefährdet, es sollte eine zweite Verhütungsmethode, wie etwa das Kondom, eingesetzt werden. Mit der ersten Einnahme nach der Abbruchblutung ist der Empfängnisschutz wiederhergestellt.

Es werden zwei Arten von Kombinationspräparaten unterschieden: Auf der einen Seite die monophasische Kombination, in der bei allen Tabletten die Östrogen- und Gestagendosis gleich hoch ist. Auf der anderen Seite stehen die bi- oder triphasischen Kombinationspräparate(= zwei- bzw. dreiphasige Präparate), bei denen die jeweiligen Hormondosen variieren. Bei der Einnahme gilt es hier zwei bzw. drei verschiedene Phasen zu beachten. Diese sind oft farblich markiert, entweder in den Blistern und/oder den Tabletten selbst. Eine Verwechslung der Phasen kann den Verhütungsschutz negativ beeinflussen.

Die meisten Kombinationspräparate werden 21 Tage lang genommen, danach folgt eine 7-tägige Einnahmepause. In dieser Zeit kommt es zu einer Abbruchblutung, die an die Menstruation erinnert. Während dieser Zeit ist der Empfängnisschutz nicht garantiert.
Um die Routine zu wahren, gibt es Antibabypillen, die 7 Placebo-Tabletten enthalten. Die Frau nimmt somit auch während der Pause eine Tablette ein, die keine Wirkung hat. Das sichert die Verhütung.

Wer dazu neigt, die Einnahme zu vergessen, sollte kleine Rituale einführen oder die Pille an einen gut sichtbaren Platz legen, der jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit aufgesucht wird. So könnte die Antibabypille bei der Zahnbürste liegen oder auf dem Nachtschrank neben dem Buch, das vor dem Einschlafen gelesen wird. Eine Erinnerung im Handy kann sich ebenfalls als nützlich erweisen.

Zur Wirksamkeit bzw. Sicherheit der Pille wird der Pearl-Index herangezogen.
Dieser ist definiert über 100 Frauen, die ein Jahr lang dasselbe Verhütungsmittel eingenommen haben und dennoch ungewollt schwanger wurden.
Bei der Antibabypille liegt der Pearl-Index zwischen 0,1 und 0,9 – somit ist sie eine der sichersten Verhütungsmethoden.

Übrigens kann die Einnahme von Antibiotika oder eine Magen-Darm-Erkrankung die Wirksamkeit der Pille beeinflussen. Wer ein Antibiotikum schlucken muss oder mit einem Magen-Darm-Virus zu kämpfen hat(te), sollte eine zusätzliche Verhütungsmaßnahme ergreifen.
Die Antibabypille wird erst wieder sicher wirksam, wenn sie nach der Abbruchblutung wie gehabt eingenommen wird.
Wer viel auf Reisen ist, sollte die Zeitverschiebungen im Blick haben. Diese können zu einer Verzögerung des gewohnten Einnahmezeitpunktes führen und die Verhütung gefährden.

Risiken und Nebenwirkungen

Die Antibabypille ist nicht ohne Nebenwirkungen, welche in verschiedenen Schweregraden auftreten können.
In modernen Präparaten ist die Menge an Hormonen im Vergleich zu den ersten Mitteln, die auf den Markt kamen, deutlich geringer. Somit sinken auch die Nebenwirkungen in Häufigkeit und Intensität. Dennoch ist es sehr individuell, ob und welche Nebenwirkungen sich ausprägen – und wie stark. Generell gilt: Sind Nebenwirkungen zu intensiv, sollte die Anwenderin mit ihrem Frauenarzt sprechen. Eventuell ist ein Wechsel der Antibabypille notwendig.

Häufig vorkommende Nebenwirkungen bei Kombinationspräparaten sind:

  • Blähbauch (und eventuell auch Gasabgänge)
  • Gewichtszunahme
  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen
  • Blutungsstörungen
  • Spannung in der Brust
  • Verringerung der Libido (weniger Lust)
  • Intime Trockenheit

Bei Monopräparaten können folgende Nebenwirkungen zusätzlich auftreten:

  • Akne
  • Zysten an den Eierstöcken
  • Vermännlichung (tiefere Stimme, vermehrte Behaarung)

Alle Pillen vermehren das Risiko auf Thrombosen, Herzinfarkt, Gebärmutterhalskrebs sowie Brustkrebs, plötzlich auftretende Durchblutungsstörungen und eine Abnahme der Knochendichte.
In sehr vielen Studien wurden die Gründe dafür erforscht, doch es gibt bis heute keine sicheren Aussagen. Die Erhöhung des Risikos ist abhängig von der Antibabypille selbst, aber auch von den äußeren Faktoren im Lebensumfeld der Frau. Dazu gehört Ernährung, Übergewicht, Rauchen, Genuss von Alkohol, Einnahme anderer Medikamente, etc.
Auch, wenn es keine harten Zahlen gibt, sollte sich jede Frau über die Risiken im Klaren sein.

In jedem Fall entscheidet der Frauenarzt, welche Pille für die Anwenderin am besten geeignet ist. Daher ist es wichtig, dass die Patientin ihrem Arzt vertraut und er die gesamte Kranken- und Medikamentengeschichte kennt. Nur so kann er ein passendes Präparat verordnen.

Es gibt übrigens auch sehr positive Nebenwirkungen der Pille.
Kombinationspräparate können das Hautbild bei Akne deutlich verbessern. Das gilt sowohl für die entzündliche als auch für die nicht entzündliche Akne. Allerdings darf die Pille nicht nur gegen Akne verschrieben werden.
Bei vielen Frauen treten kaum noch Regelschmerzen auf. Die Abbruchblutung ist kürzer und schwächer.
Zudem lässt sich der Zeitpunkt der Blutung mit dem Einnahmebeginn kontrollieren. Durch die 21-tägige Einnahme lässt sich der Beginn genau vorhersagen.

Wer die Pille nicht einnehmen sollte

Es gibt eine Reihe von Frauen, die die Antibabypille nicht einnehmen sollten.
Dazu gehören Schwangere. Es gibt zwar keine Nachweise, dass die Einnahme am Anfang der Schwangerschaft dem Ungeborenen schadet, doch die Pille sollte abgesetzt werden, sobald die Schwangerschaft gesichert ist. Sie verliert ohnehin ihren Sinn an dieser Stelle.

Starke Raucherinnen sollten entweder das Rauchen einschränken (oder ganz damit aufhören) oder auf eine Minipille umsteigen. Ein Kombinationspräparat gibt keinen ausreichenden Verhütungsschutz.

Bei hohem Risiko für Thrombose (zum Beispiel durch Medikamente oder Erkrankung) oder gestörtem Fettstoffwechsel sollte auf die Pille verzichtet werden. Auch hier ist der Verhütungsschutz nicht garantiert, die Nebenwirkungen können gefährlich werden.
Nach erlittenen Schlaganfällen , Herzinfarkten oder bei Blutgerinnungsstörung sollte auf die Einnahme einer Antibabypille verzichtet werden.

Bei Frauen ab 40 und Frauen mit starkem Übergewicht muss der Arzt das Nutzen-Risiko-Verhältnis besonders gut abwägen.

Bei Leberentzündung oder bevorstehender Operation, muss die Pille auf jeden Fall einige Wochen lang abgesetzt werden.

Treten Symptome wie Migräne auf, sollte der Arzt konsultiert werden. Die Antibabypille kann pausiert werden oder ein anderes Präparat wird verschrieben.

Preise für die Pille

Es gibt für die Antibabypille keinen Pauschalpreis. Zum sind verschiedene Packungsgrößen erhältlich (Ein-Monats-Bedarf, Drei-Monats-Bedarf und Sechs-Monats-Bedarf), zum anderen ist es auch abhängig vom Wirkstoff. Neben Präparaten von Herstellern in Deutschland gibt es so genannte Reimporte, die oft billiger sind; im Gegenzug tragen sie oft andere Sprachen auf der Verpackung und müssen mit deutschen Etiketten überklebt werden.
So liegen die Kosten für die Pille im Monat zwischen 5€ und 25€.

Die Krankenversicherung übernimmt die Antibabypille voll bis einschließlich 17 Jahren. Zwischen dem 18. und dem einschließlich 21. Lebensjahr ist die gesetzliche Zuzahlung zu leisten. Spätestens ab dem 22. Lebensjahr müssen Frauen ihr Präparat privat in voller Höhe zahlen. Der Gang zum Frauenarzt ist dennoch notwendig. Zum einen ist die Pille verschreibungspflichtig, zum anderen sollten alle Frauen die vorgeschriebenen Untersuchungen (Krebsvorsorge, Abstrich) machen lassen.

Alternative Verhütungsmethoden

Verhütung ist nicht nur mit der Antibabypille möglich. Aus verschiedenen Gründen möchten oder müssen Frauen auf diese Methode verzichten.

Weitere hormonelle Verhütungsmittel sind das Implantat, die Dreimonatsspritze, das Hormonpflaster, der Verhütungsring oder die Hormonspirale.

Hormonimplantate

Das Implantat selbst ist ein ca. 4cm langes Stäbchen aus biegsamem Plastik. Es wird vom Arzt am Oberarm unter die Haut geschoben, es ist also ein subkutanes Implantat. Es setzt beständig und gleichmäßig Hormone frei, die Wirkung ist ähnlich wie bei der Minipille. Alle drei Jahre muss das Implantat erneuert werden.
Blutungen bleiben bei dieser Behandlung meistens aus oder kommen nur sehr unregelmäßig.

Die Vorteile: Die Frau muss nicht ständig an die Einnahme denken. Frauen, die kein Östrogen aufnehmen dürfen oder wollen, können das Implantat nutzen. Magen-Darm-Infektionen oder -Beschwerden sind problemlos.
Wenn Nebenwirkungen auftreten, ähneln sie denen der Mikropille (siehe oben). Außerdem führen hier Medikamente wie Antibiotika oder Johanniskraut zu einer Abschwächung der Wirkung, auch bei einigen Psychopharmaka kann dies geschehen. Es ist wichtig, bei anderen Medikamenten immer den Beipackzettel zu beachten und ggf. eine weitere Verhütung, zum Beispiel das Kondom, im Zweifelsfall anzuwenden.

Wurde das Implantat sachgemäß von einem erfahrenen Arzt eingesetzt, liegt der Pearl-Index bei 0 bis 0,008. Das Hormonimplantat ist damit das sicherste Verhütungsmittel.

Dreimonatsspritze

Wie der Name vermuten lässt, wird diese Spritze alle drei Monate injiziert. Entweder in den Oberarm oder in den Gesäßmuskel. Die Spritze enthält eine hohe Dosis Gestagen, welches über zwei bis drei Monate hinweg den Eisprung verhindert.

Wegen der hohen Hormondosis treten Nebenwirkungen häufiger auf als bei der Pille. Aus diesem Grund wird die Dreimonatsspritze nur ausnahmsweise verschrieben, zum Beispiel, wenn die Frau ein chronisches Darmleiden hat und eine Pille daher wirkungslos wäre.

Vorteilhaft ist hier wieder, dass nicht an die Einnahme gedacht werden muss und die Spritze nur alle paar Monate gegeben werden muss.
Die Nachteile liegen in den Nebenwirkungen. Außerdem kann die Dreimonatsspritze negativen Einfluss auf die Knochendichte nehmen.
Selbst nach Absetzen der Spritze kann es bis zu 12 Monaten dauern, bis der normale Zyklus wiederhergestellt ist.
Der Pearl-Index liegt bei 0,3 bis 0,88.

Hormonpflaster

Beim Hormonpflaster handelt es sich wieder um ein Kombinationspräparat, das Gestagen und Östrogen enthält.
Das Pflaster wird für jeweils sieben Tage aufgeklebt. Dabei sollte diese Stelle möglichst haarfrei sein und wenig Reibung von Kleidung ausgesetzt. Schulterblätter oder Oberarme bieten sich beispielsweise an.

Wie bei der Pille erfolgt nach drei Wochen eine Pause, auch hier tritt die Abbruchblutung auf. Anders als bei der Pille ist beim Hormonpflaster nur der Tag für den Pflasterwechsel ausschlaggebend, die Uhrzeit ist gleichgültig.

Der Vorteil ist, dass die Frau nicht täglich an die Verhütung denken muss. Weil die Hormone hier über die Haut aufgenommen werden, spielt der Darm keine Rolle. Das Hormonpflaster ist gut geeignet für Frauen mit Magen-Darm-Erkrankungen.

Ein Nachteil ist, dass manche Frauen den Kleber nicht gut vertragen; die meisten können das Pflaster dennoch verwenden, es kommt nur zu einer leichten Rötung. Das Thromboserisiko ist etwas höher als bei der Antibabypille.

Der Pearl-Index liegt etwa bei 9, wobei die Studien wenig aussagekräftig sind. Im Allgemeinen sagen Ärzte, dass das Pflaster ungefähr so sicher ist wie die Antibabypille, solange das Körpergewicht der Anwenderin unter 90kg liegt.

Verhütungsring

In diesem Kunststoffring von etwa 5cm Durchmesser befinden sich Hormone, die permanent freigesetzt werden. Der Ring wird eingeführt, manchen Präparaten liegt eine Einführhilfe bei. Der Ring kann nicht zu tief in eingeführt werden und seine exakte Lage spielt für die Verhütung keine Rolle. Auch der Ring wird nach 21 Tagen für eine 7-tägige Pause entfernt, in welcher die Abbruchblutung erfolgt. Der Ring wird entsorgt, nach der Pause wird ein neuer Ring eingesetzt.

Vorteil hier: Die Frau muss nicht täglich an die Verhütung denken, lediglich zweimal im Monat (einmal zum Einführen und einmal zum Herausnehmen). Anders als viele andere Verhütungsmittel wirkt der Ring auch bei Magen-Darm-Erkrankungen sicher.

Die Nachteile: Die Nebenwirkungen ähneln denen der Pille, in seltenen Fällen kann es zu Reizungen und Ausfluss kommen.
Der Ring kann selten heraus rutschen. Wenn dies geschieht, sollte er mit lauwarmem Wasser (keine Seife!) abgespült werden und sofort wieder eingesetzt.
In sehr seltenen Fällen stört der Verhütungsring beim Verkehr. Auch hier kann er kurzfristig entfernt und anschließend sofort wieder eingesetzt werden, ohne dass der Verhütungsschutz gefährdet ist.

Hormonspirale

Die Hormonspirale ist ein Intrauterinpessar, sie wird folglich vom Arzt in die Gebärmutter eingesetzt.
Es handelt sich um ein Monopräparat, das lediglich konstant Gestagen in den Körper abgibt. Sie wirkt also ähnlich wie die Minipille (siehe oben).
Es gibt unterschiedliche Modelle, die sich in Hormonmenge, Größe der Spirale und Dauer der Anwendung (drei bis fünf Jahre) unterscheiden.
Der Vorteil liegt wieder darin, dass die Frau nicht ständig an Verhütung denken muss, Einnahmefehler sind ausgeschlossen. Auch Menstruationsbeschwerden nehmen ab. Regelblutungen fallen deutlich schwächer aus oder bleiben sogar aus.

Die Nebenwirkungen sind ebenfalls ähnlich wie die der Minipille (siehe oben). Bei der Anwendung einer Hormonspirale kann es vermehrt zu Schmier- und Zwischenblutungen kommen.
Der Pearl-Index liegt bei 0,16. Die Hormonspirale ist damit etwa so sicher wie eine Sterilisation.
Es ist empfehlenswert, die Lage der Spirale etwa alle sechs Monate vom Arzt kontrollieren zu lassen.

Neben den Verhütungsmitteln mit Hormonen gibt es auch hormonfreie Verhütungsmethoden.

Kupferpräparate

Ob Kupferkette, Kupferspirale oder Kupferperlenball: Sie alle sind ohne Hormone wirksam. Außerdem handelt es sich bei allen dreien um Intrauterinpessare. Sie werden in den Uterus, die Gebärmutter, eingesetzt. Trotz der unterschiedlichen Formen wirken alle Mittel auf die gleiche Weise. Sie alle setzen eine geringe Menge Kupfer frei, was eine Veränderung des Schleimes zur Folge hat sowohl beim Schleim vor dem Muttermund als auch beim Gebärmutterschleim. Das widerum sorgt dafür, dass Spermien schlechter eindringen können. Wenn doch eine befruchtete Eizelle durchkommt, kann sie sich nicht in der verdickten Gebärmutterschleimhaut einnisten. Die Empfängnis wird verhindert.

Der Vorteil dieser Methode ist, dass die Kupferpräparate über Jahre im Körper bleiben können, somit muss die Frau nicht ständig aktiv an Verhütung denken. Diese Intrauterinpessare sind für alle Altersklassen geeignet und es spielt keine Rolle, ob die Frau bereits Kinder bekommen hat oder nicht.

Der Nachteil ist, dass diese Verhütungsmittel nur beim Arzt gewechselt werden können. Jeder Eingriff birgt zudem ein geringes Infektionsrisiko. Wird das falsche Modell für die Gebärmutter gewählt, können Kupferpräparate zu Verschlimmerung der Menstruationsbeschwerden führen.
Der Pearl-Index liegt bei 0,3 bis 0,7.

Diaphragma und Portiokappe

Das Diaphragma ist häufig aus Latex, die Portiokappe (=FemCap) ist aus Silikon. Bei beiden handelt es sich um runde Kappen, lediglich die Materialhärte unterscheidet sich.
Sie werden eingeführt und von der weiblichen Anatomie an Ort und Stelle gehalten. Dabei bedecken sie den Muttermund, sodass eindringende Spermien nicht bis in die Gebärmutter vordringen können.

Sicherheitshalber werden zusätzlich Verhütungsgele empfohlen.

Wie beim Kondom für den Mann wird dieses hormonfreie Verhütungsmittel nur bei Bedarf eingesetzt und hat daher keine Nebenwirkungen.
Nachteilig ist, dass der Einsatz Übung erfordert. Wenn das Diaphragma nicht richtig sitzt, ist der Verhütungsschutz gefährdet. Es ist sinnvoll, sie die Anwendung vom Frauenarzt oder bei einer Beratungsstelle genau erklären und zeigen zu lassen.

Der Pearl-Index des Diaphragma liegt bei 1,2 bis 8. Die Portiokappe hat einen Pearl-Index von 4 bis 14 mit Verhütungsgel, bis zu 20 ohne Verhütungsgel.

Frauenkondom

Ähnlich wie beim Kondom für den Mann sind Frauenkondome schlauchförmig. Sie bestehen oft aus Polyurethan oder Nitril, an dessen Enden jeweils ein Ring angebracht ist. Einer davon wird eingeführt und hält das Kondom in der Frau, der andere bleibt außen und wird über die Lippen gestülpt.

Ein Gleitmittel ist empfehlenswert. Sowohl im Frauenkondom als auf auf dem Glied.
Auch dieses Verhütungsmittel wird nur bei Bedarf eingesetzt und hat somit keine Nebenwirkungen. Ein großer Vorteil ist der Schutz vor Krankheiten.
Nachteilig ist die umständliche Anwendung. Das Risiko, dass das Frauenkondom ganz in den Unterleib gelangt, ist recht hoch. Zudem kann das Frauenkondom beim Verkehr knisternde Geräusche machen, die oft als störend empfunden werden.

Der Pearl-Index liegt bei 3 bis 25, allerdings gibt es nur wenig Studien für dieses Verhütungsmittel.

Das Kondom

Die meisten Kondome bestehen aus Latex, aber es gibt auch latexfreie Modelle, falls eine Allergie vorliegt.
Vor dem Verkehr wird es über das erigierte männliche Glied gestülpt. Dabei ist zu beachten, dass die Luft aus dem Reservoir mit zwei Fingern herausgedrückt wird und das Kondom dort festhalten wird während des Abrollens. Nach dem Verkehr muss das Kondom am Schaft festgehalten werden beim Herausziehen, da es sonst abrutschen und steckenbleiben kann.
Kondome verhindern, dass Spermien in die Frau gelangen.

Der Vorteil liegt hier wieder klar bei den fehlenden Nebenwirkungen. Latexallergiker können auf alternative Materialien zurückgreifen. Außerdem ist auch hier ein Schutz vor übertragbaren Krankheiten gegeben.

Nachteilig ist, dass Kondome empfindlich sein können. Lange Fingernägel, falsche Lagerung (zu kalt/zu heiß) oder der Transport in der Geldbörse können zu Beschädigungen führen. Gleiches gilt für ölhaltige Gleitmittel und Medikamente gegen Pilze im Genitalbereich.
Der Pearl-Index liegt bei 2-12, wobei einige ungewollte Schwangerschaften auf Anwendungsfehler zurückzuführen sind.

Temperaturmethode, Billings-Methode und symptothermale Methode

Diese drei Verhütungsmethoden sind so genannte natürliche Verhütungsmethoden.
Bei der Temperaturmethode wird durch Messung der Basaltemperatur der Zeitpunkt des Eisprunges ermittelt. Diese Temperatur sinkt kurz vor dem Eisprung minimal ab und steigt nach de Eisprung langsam, aber konstant wieder an. Mit dieser Methode können die unfruchtbare und die unsichere Zeit erkannt werden. Die Methode erfordert Disziplin, weil die Frau jeden Morgen zur selben Zeit ihre Körpertemperatur messen muss.
Der Pearl-Index liegt bei 0,8 bis 3.

Die Billings-Methode wurde nach dem australischen Neurologen John Billings benannt. Dieser bemerkte, dass eine Veränderung des Schleimes am Muttermund kurz vor dem Eisprung stattfindet. Bei dieser Methode wird also täglich der Schleim am Muttermund begutachtet und die Ergebnisse in einer Tabelle notiert. Der Schleim verändert sich einmal vor und einmal nach dem Eisprung, daher können die fruchtbaren und die unfruchtbaren Tage relativ genau bestimmt werden. In den unfruchtbaren Tagen ist der Schleim dickflüssig und zäh; steht der Eisprung bevor wird er klarer und flüssiger. Während der besonders fruchtbaren Zeit zieht der Schleim zwischen den Fingern Fäden. Nach dem Eisprung wird er wieder dickflüssig und zäh.
Der Pearl-Index liegt bei etwa 15, weshalb diese Methode zur Verhütung nur bedingt geeignet ist.
Die Kombination aus beiden oben genannten Methoden ist die symptothermale Methode. Es werden sowohl die Temperaturschwankungen als auch die Veränderungen des Schleimes vor dem Muttermund ausgewertet.

Herrscht während der fruchtbaren Tage Abstinenz, liegt der Pearl-Index bei 0,4. Übrigens kann diese Verhütungsmethode mit Software oder speziellen Geräten unterstützt werden.

Chemische Verhütungsmittel

Diese Verhütungsmittel enthalten chemische Stoffe, welche die Spermien hemmen oder abtöten. Sie werden vor dem Verkehr eingeführt. Dies kann in Tablettenform geschehen, aber auch als Zäpfchen (Zäpfchen werden auch Ovula genannt) oder in Gel- bzw. Cremeform. Verwendet die Frau Ovula oder Tabletten, sollte sie diese etwa zehn Minuten vor dem Verkehr anwenden, da sie sonst nicht ausreichend wirken.

Der Vorteil ist klar: Die Mittel sind freiverkäuflich, sie müssen nur bei Bedarf angewendet werden. Vieles ist ohne ärztliche Verschreibung erhältlich.
Die Nachteile: Die Inhaltsstoffe reichen lediglich für einen Samenerguss. Zudem können sie zu Reizungen der Schleimhaut oder des Gliedes führen. Im schlimmsten Fall kommt es zu Entzündungen oder dauerhaften Schäden.

Der Pearl-Index liegt bei 3 bis 21. Chemische Verhütungsmittel gelten als sehr unsicher, weshalb sie immer mit einem Diaphragma oder einer Portiokappe verwendet werden sollten. Latexkondome sind nicht sicher, da die Wirkstoffe das Material zerstören können.

Health Claims Verordnung (HCVO)

Im europäischen Recht existieren zahlreiche Begriffe, die für den Laien nicht unbedingt schlüssig erscheinen. Einer dieser Begriffe ist die sogenannte Health-Claims-Verordnung.

Wer sich schon ein Mal näher mit dem Thema der gesunden Ernährung im Speziellen und Ernährung im Generellen auseinandergesetzt hat, hat auch eventuell schon ein mal etwas davon gehört. Da der Begriff an sich zunächst nicht viel aussagt, sollen im Folgenden die wichtigsten Fragen zu dieser Verordnung beantwortet werden.

Was ist die Health-Claims-Verordnung?

Vereinfacht gesagt handelt es sich bei der Health-Claims-Verordnung – oder kurz: HCVO – um einen rechtsgültigen EU-Beschluss, der untersagt, mit gesundheitlichen oder nährwertbezogenen Angaben bzw. Vorteilen für Lebensmittel zu werben, solange diese nicht in einem ebenfalls von der EU festgelegten, wissenschaftlichen Verfahren eindeutig bewiesen sind. Es geht also weniger um Nahrungsmittel oder ihre Qualität, sondern mehr um die Art und Weise, wie diese der Öffentlichkeit von einem Lebensmittelhersteller präsentiert und verkauft werden dürfen.

Obwohl das gesellschaftliche Bewusstsein für gesunde und nachhaltige Ernährung vor allem in den kürzlich vergangenen Jahren spürbar an Bedeutung gewonnen hat, ist die HCVO schon weit über 10 Jahre alt. Sie wurde bereits am 20. Dezember 2006 vom Europäischen Parlament und nachfolgend im Europarat verabschiedet und trat am 1. Juli 2007 in Kraft. Durch diese Bestätigung der höchsten europäischen Institutionen ist die Verordnung in allen EU-Mitgliedsstaaten verbindlich und hat damit gesetztescharakter. Damit ist sie nicht einfach nur eine Empfehlung, sondern im Recht festgeschrieben.

Was genau regelt die HCVO?

Konkret regelt die HCVO die folgenden Angelegenheiten:

Vermeidung irreführender Werbung oder Nährwertangaben

Wie bereits oben in der kurzen Zusammenfassung erwähnt, dient die Health-Claims-Verordnung vor allem der Vermeidung irreführender Angaben über den Nährwert oder Gesundheitsaspekt eines Lebensmittels. Einfacher ausgedrückt bedeutet das: Ein Produkt darf z.B. nicht als gesundheitsfördernd beworben werden, wenn dies nicht in breit akzeptierten wissenschaftlichen Studien auch belegt ist. Besondere Nährstoffe müssen in ausreichenden Mengen im Produkt vorhanden sein, damit mit eben jenen tatsächlich Werbung gemacht werden darf. Außerdem muss der entsprechende Nährstoff auch vom Körper verwertbar sein. Umgekehrt gilt dies ebenfalls für reduzierte Mengen an bestimmten Nährstoffen (z.B. Zucker), die dann auch nachweisbar in geringerem Umfang im Lebensmittel enthalten sein müssen. Produkte, die mehr als 1,2 Volumenprozent Alkohol enthalten, dürfen nach dieser Verordnung grundsätzlich nicht mit positiven Nährwerteigenschaften beworben werden. Kurz gesagt: Lebensmittel dürfen nicht als „besonders gut“ vermarktet werden, wenn nicht zweifelsfrei bewiesen ist, dass sie tatsächlich einen gesundheitlichen oder ernährungsphysiologischen Mehrwert für den Endverbraucher haben.

Nährwertkennzeichnung

Die Verordnung besagt ebenso, dass ein Lebensmittel, welches mit einem konkreten Nährwertaspekt beworben wird, eindeutige Kennzeichnungen und Mengenangaben für diese Nährstoffe besitzen muss. Für die Verständlichkeit folgt hier ein kurzes Beispiel: Wenn ein Hersteller auf der Verpackung eines Produktes etwa angibt, es sei zuckerreduziert, muss sich auf derselben Verpackung eine ganz genaue Angabe dazu befinden, wie viel Zucker tatsächlich im Produkt vorhanden ist. Gerade deutsche Verbraucher kennen diese Angabe bereits in Form der Nährwerttabelle, die hierzulande auf jeder Lebensmittelverpackung aufgedruckt sein muss.

Nährwertprofile und Grenzwerte

Die HCVO legt darüber hinaus auch sogenannte „Nährwertprofile“ fest. Das bedeutet, dass Lebensmittel, die bestimmte Nährstoffe in zu hohen Mengen enthalten, nicht mehr als gesund oder ernährungsphysiologisch positiv vermarktet werden dürfen. Auch hier soll wieder ein kleines Beispiel den Sachverhalt verständlicher machen: Enthält ein Produkt besonders hohe Mengen an Vitamin C, gleichzeitig aber auch ungesund hohe Mengen an Fett und Zucker, darf der Hersteller sein Produkt nicht mehr mit Slogans wie „Besonders reich an Vitamin C“ bewerben, da so auf den ersten Blick der Eindruck entstünde, das Lebensmittel sei gesund, obwohl das Gegenteil der Fall ist. Der gesundheitliche Vorteil macht die bestehenden Nachteile also nicht wett. Es gibt allerdings Ausnahmeregelungen, wenn z.B. der gesunde und der weniger gesunde Nährstoff sich ungefähr die Waage halten oder nur ein einziger Nährstoff in zu hohen Mengen vorhanden ist.

Nährwertbezogene Aussagen

Wie bereits kurz angeschnitten, dürfen Lebensmittel nur dann mit einem Nährwertvorteil beworben werden, wenn bestimmte, von der EU verhängte Auflagen erfüllt werden. Die Europäische Union hat etwa festgelegt, dass der Begriff „energiereduziert“ nur dann verwendet werden darf, wenn das Produkt auch einen um mindestens 30 Prozent geringeren Brennwert aufweist.

Gesundheitsbezogene Angaben

Äquivalent zu dem vorherigen Abschnitt dürfen Lebensmittel nur dann mit einem Gesundheitsvorteil vermarktet werden, wenn diese konkrete EU-Auflagen erfüllen. Die EU führt hierzu eine Positivliste, auf der alle gesundheitlichen Aspekte und Grenzwerte bei Nahrungsmitteln festgehalten werden. So muss etwa ein Kaugummihersteller die Anforderungen dieser Liste erfüllen, damit er behaupten darf, sein Kaugummi verringere das Kariesrisiko.

Welche Ziele verfolgt die HCVO und an wen richtet sie sich?

Kernpunkt der Health-Claims-Verordnung ist, wie bereits mehrfach kenntlich gemacht, die Vermeidung von irreführender Werbung. Ein Verbraucher muss sofort erkennen können, welche Vor- und Nachteile ein bestimmtes Nahrungsmittel mit sich bringt. Die HCVO dient damit in erster Linie dem Verbraucherschutz.

Insbesondere in jüngerer Zeit gewinnt das Thema einer bewussten und gesunden Ernährung in der Gesellschaft deutlich an Gewicht. Um sicherzustellen, dass jeder EU-Bürger und jede EU-Bürgerin seine oder ihre Ernährungsgewohnheiten dementsprechend anpassen kann, ist es unerlässlich, dass er oder sie wahrheitsgemäß über den Nährwert und die gesundheitlichen Auswirkungen eines Produktes informiert ist.

Besonders betroffen von der HCVO sind sogenannte Superfoods. Dabei handelt es um einen Modebegriff in der Ernährungswissenschaft, der benutzt wird, um ganz bestimmten Lebensmittel besonders positive Eigenschaften zuzuschreiben.

Allerdings ist Ernährung eine komplexe Angelegenheit. Einerseits verändern sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse über Lebensmittel praktisch am laufenden Band. Produkte, die heute noch als gesund oder zumindest unbedenklich gelten, können morgen schon wieder als ungesund eingestuft werden. Die Health-Claims-Verordnung stellt an dieser Stelle sicher, dass Marketing im Lebensmittelbereich also immer konform mit den gesicherten Erkenntnissen ist und nicht etwa mit den allerneuesten oder jenen, die nur von vereinzelten Forschern vertreten werden. Superfoods sind hiervon ganz speziell betroffen, da die genauen ernährungsphysiologischen Eigenschaften oftmals noch nicht gründlich genug erforscht sind.

Das führt zwangsläufig zum zweiten Aspekt. Denn andererseits ist die Ernährung durch aktuelle Trends und Entwicklungen auch ein hart umkämpfter Markt geworden. Produzenten bemühen sich im Angesicht einer immer weiter sensibilisierten und bewussten Gesellschaft ihre Nahrungsmittel als besonders positiv zu vermarkten. Die HCVO schreitet hier regulierend ein und verhindert Kennzeichnungen an Lebensmitteln, die schlicht und ergreifend nicht der Wahrheit entsprechen und einfach nur eine bestimmte Zielgruppe locken sollen. Auch hier ist eine Verknüpfung mit dem Kampfbegriff des „Superfoods“ naheliegend. Lebensmittel sollten nicht als solche beworben werden, nur um gesundheitsbewusste Kundschaft anzusprechen.

Auch an dieser Stelle soll die Problematik abschließend noch ein mal mit Beispielen verdeutlicht werden. Kakao gilt demnach etwa als positiv für die Gesundheit, da er Stoffe enthält, die den Blutdruck senken und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen können. Allerdings sind diese Stoffe in so geringen Mengen enthalten, dass sie mit dem durchschnittlichen Konsum von kakaohaltigen Produkten kaum ausreichend aufgenommen werden können. Dazu kommt noch, dass die geläufigsten kakaohaltigen Lebensmittel, allen voran Schokolade, so viele andere Nährstoffe wie Zucker enthalten, dass ein gesteigerter Konsum wiederum mit gesundheitlichen Nachteilen gepaart wäre. Die HCVO sorgt hier dafür, dass Schokoladentafeln im Supermarkt nicht massenhaft als förderlich für den Kreislauf gekennzeichnet sind, da der Vorteil die Nachteile einfach nicht aufwiegt.

Ein weniger bekanntes, als Superfood geltendes Produkt ist die in Südamerika beheimatete Açai-Beere. Diese beinhaltet angeblich Antioxidantien, die unter anderem Gedächtnisschwund entgegenwirken sollen. Allerdings ist diese Behauptung und Wirkung nach aktuellem Stand nicht ausreichend wissenschaftlich belegt. Die Health-Claims-Verordnung verhindert also auch hier irreführende Werbung, solange eben jener wissenschaftliche Beweis nicht endgültig und allgemeinakzeptiert erbracht ist.

Fazit und Bewertung

Die HCVO ist summa sumarum demnach ein wirksames Mittel, die Verbraucher in den nicht immer ganz eindeutigen Wirren um Vor- und Nachteile bestimmter Lebensmittel vor Desinformation zu schützen und trägt somit zur Beschränkung fragwürdiger Geschäftspraktiken einerseits und zur Förderung der öffentlichen Gesundheit andererseits bei.

Der Verordnungstext kann hier eingesehen werden: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32006R1924R(01)&from=PL

Weitere Infos gewünscht? Wir empfehlen das Standardwerk zur HCVO:

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JUUL E-Zigarette in Deutschland online kaufen: Test & Shops

juul Die per USB aufladbare elektronische Zigarette aus den USA erfreut sich in vielen Teilen Europas zunehmender Beliebtheit. Seit geraumer Zeit herrscht bezüglich der doch umstrittenen JUUL E-Zigaretten ein regelrechter Hype. Viele ehemalige Tabakraucher schwören auf die E-Zigarette. Endlich können die verteufelten Kippen außen vor bleiben.

Die eigentliche Nikotinsucht kann zwar nicht unbedingt bekämpft werden. Viele andere schädliche Stoffe, die beim Tabakrauchen mitinhaliert werden, können jedoch mithilfe einer JUUL E-Zigarette umgangen werden. Die Zielgruppe dieses neuen Gerätes sind laut dem Hersteller Juul Labs ganz klar erwachsene Personen. Zu dem neuen Produkt greifen aber auch sehr viele Jugendliche. Die möglichen Nebenwirkungen von E-Zigaretten sollten deshalb nicht bagatellisiert werden.

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Das Wichtigste zur JUUL E-Zigarette in Kürze

Der USB-Stick zum Rauchen ist allen voran bei Lehrern und Drogenschutzbeauftragten heftig umstritten. Doch was kennzeichnet diese neue Form des Rauchens eigentlich? Die Highlights der neuen Rauchvariante sollen in Folge in Form von Stichpunkten aufgezeigt werden:

  • Die JUUL-Pods enthalten keinen Tabak.
  • Bei den JUUL-Pods wird auf Nikotinsalze gesetzt.
  • Die ideale Form der neuen E-Zigaretten passt in jede Tasche.
  • Den Zug an der Zigarette ahmt der feste MTL-Zug exakt nach.
  • Damit Dry-Hits verhindert werden können, ist im USB zum Rauchen ein Temperaturkontrollsystem eingebaut.
  • Der Akku hält bis zu 200 Puffs.
  • Innerhalb einer Stunde ist der Akku des Gerätes neu aufgeladen.
  • Die Bedienung der neuen E-Zigarette ist leicht.
  • Das Wechseln der Pods ist bei einer JUUL E-Zigarette supereinfach.
  • Der JUUL E-Zigaretten Benutzer bekommt einen angenehmen Nikotin-Flash.
  • Das Raucherlebnis ist bei einer JUUL E-Zigarette dem konventionellen Zigarettenrauchen sehr ähnlich.
  • Liquids für den USB Stick zum Rauchen gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Royal Cream, Rich Tobacco, Mint, Apple und Mango. Weitere Varianten sind im Handel erhältlich. Das USB-Ladegerät ist magnetisch.

 

 

E-Zigarette Test

Was sind E-Zigaretten?

Unzähligen Menschen gelingt es einfach nicht, mit dem Rauchen aufzuhören. Aus verschiedenen Gründen suchen viele nikotinsüchtige Menschen darum nach geeigneten Alternativen. Denn allein das Einschränken des Tabakrauchens erscheint vielen Betroffenen oftmals nicht als eine ideale Lösung ihres Problems. Seit einigen Jahren gibt es neue Wege, um dem normalen Zigarettenpaffen absagen zu können. Die weit gesündere und zudem sehr reizvolle Alternative zur klassischen Zigarette ist die elektrische Zigarette.

Das Prinzip der E-Zigarette ist einfach und überraschend modern. Sie bietet eine Alternative zu all den klassischen Tabakwaren. Ein elektronisch betriebenes Rauchgerät verdampft Wasser und Aromen. Das kleine Gerät bringt mittels Akku-Energie den nötigen Strom auf. Auf diese Weise kann die Flüssigkeit samt Aromazusatz verdampft werden. Das bedeutet, im Gegensatz zu einer normalen Tabakzigarette wird hier kein Tabak geraucht, sondern der im Gerät erzeugte Dampf inhaliert.

Die elektronische Zigarette wird aufgrund der Funktionsweise gerne auch als Dampfer bezeichnet. Beim Rauchen einer elektronischen Zigarette spricht man deshalb häufig vom Dampfen. Die Flüssigkeit in der E-Zigarette wird beim Aktivieren des Gerätes schnell erhitzt und anschließend zum Verdampfen gebracht. Mittels einer kleinen Heizwendel im Inneren der elektronisch betriebenen Zigarette erfolgt die Erhitzung.

Als Liquid wird jene Flüssigkeit bezeichnet, die zum Verdampfen gebracht werden muss. Der Rauch wird durch den Nassdampf gebildet. Es kommt hierbei jedoch im Vergleich zu einem normalen Glimmstängel nicht zum gefährlichen Verbrennungsprozess. Die Benutzer von E-Zigaretten paffen den Nassdampf oder sie inhalieren ihn etwas tiefer ein.

Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit ist die Handhabung einer E-Zigarette ganz simpel und im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten deutlich sauberer. Denn Nutzer von E-Zigaretten können auf Streichhölzer, Feuerzeuge und Aschenbecher komplett verzichten.

Das Inhalieren und das Ziehen sind bei den E-Zigaretten und bei Tabakzigaretten weitgehend derselbe Vorgang. Das Ergebnis ist aber entscheidend anders. Denn bei der klassischen Zigarette wird verbrannt, bei einer E-Zigarette wird verdampft. Bei der E-Zigarette spielt der Verdampfer die Hauptrolle. Er allein ist für das Liquiderhitzen zuständig und auch dafür, mit der Heizspindel das Liquid in Dampf zu verwandeln.

JUUL Starter Kit Test: Unterschied & Vergleich zu normalen E-Zigaretten

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Es gibt wohl einige Unterschiede zwischen den normalen E-Zigaretten und den JUUL E-Zigaretten. Vorab sollte aber geklärt werden, was sich der Raucher vom Dampfen erwartet. Denn was der Nutzer einer E-Zigarette nicht will und was er vom Gerät erwartet, ist hierbei ausschlaggebend. Laut den Erfahrungsberichten vieler Nutzer sind die sogenannten „echten“ Dampfer vom neuen Produkt alles andere als begeistert. Laut deren Meinung sei mit dem neuen Produkt aus den USA kein echtes Dampfen möglich. Es erzeugt keinen Flash und qualmt einfach nicht genug.

Mit den normalen E-Zigaretten lebt man in einer Dampfwolke. Die JUUL E-Zigaretten hingegen produzieren beim Rauchen keinen Industrieschornstein und keine Dampflokwolke. Nutzer von E-Zigaretten können ihr Liquid mixen, brauen, anrühren und so neue chemische Verbindungen für sich entdecken, die einfach toll schmecken. Mit einer JUUL E-Zigarette ist das nicht möglich. Der Nutzer geht in den Laden, kauft sich dort die Pods und steckt diese ganz einfach in den Akkuhalter. Mit den JUUL E-Zigaretten können die Konsumenten nur die von JUUL Vape Pen angebotenen Geschmacksrichtungen erwerben und verdampfen.

Ist der Tank leer, wir der leere Pod (Kapsel) entfernt und ein neuer Pod in das Gerät gesteckt. Im Gegensatz zu den herkömmlichen E-Zigaretten, müssen die Nutzer von JUUL E-Zigaretten nichts nachfüllen, nichts mixen und auch nichts reinigen. Sie brauchen auch den Verdampfer niemals austauschen. Somit fällt im Vergleich zu den herkömmlichen E-Zigaretten deutlich weniger Müll an und das JUUL Gerät ist deutlich umweltfreundlicher.

E-Zigaretten sind billiger, denn die Systeme mit den Pods kosten erheblich mehr. Die normale Dampfe kann mit einem beliebigen Liquid befüllt werden und erzeugt deutlich mehr Qualm. Im Verhältnis zu den Rauchern schneiden die E-Zigaretten-Dampfer und auch die JUUL-E-Nutzer immer noch wesentlich besser ab, was die täglichen Kosten anbelangt. Obwohl jegliches Rauchen ungesund ist, hat der JUUL Konsument, rein auf das Dampfen bezogen, die Möglichkeit, den Suchtstoff Nikotin über eine weitaus weniger gesundheitsschädliche Art und Weise aufzunehmen.

Vorteile von JUUL: Warum ist sie so beliebt?

Die JUUL E-Zigarette ist vor allem bei der hippen Generation beliebt. Junge Menschen lieben den Nikotinflash, ohne dabei auffallen zu wollen. Beim Konsum einer JUUL E-Zigarette merkt kein Mensch den Rauchergeruch. Die stylishe, grau-schwarze und zudem äußerst schlanke E-Zigarette ist aus diesem Grund bei Jugendlichen so beliebt. Die begehrte Nikotin-Dosis ist zum Dampfen in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich.

Die Gründer von JUUL entwickelten ursprünglich das Gerät, um erwachsenen Rauchern zu helfen. Mit ihrem Produkt wollten sie den Tabak als Genussmittel überflüssig machen. Das eingeschränkt erhältliche Produkt darf in vielen Ländern nicht an Minderjährige verkauft werden. Das Ziel der Vertreiber von JUUL ist es, die schädlichen Zigaretten vom Antlitz des Planeten Erde zu tilgen. Sie sind felsenfest davon überzeigt, JUUL sei da beste Produkt, um den Nikotingenuss zu erleben, ohne den Tod und all die Raucher-Krankheiten mit einkalkulieren zu müssen.

Was aber genau fasziniert vor allem junge Menschen vom Produkt JUUL? Die Entwickler haben in der neuen E-Zigarette einige eindeutige Features eingebaut. Das macht JUUL für Jugendliche so spannend. So gibt es E-Zigaretten von JUUL in süßlichen Fruchtaromen. Minderjährige kommen gut ohne den rauchig-bitteren Tabakgeschmack aus. Ein weiterer Vorteil ist zweifelsohne das puristische Design. JUUL E-Zigaretten werden als „iPhones“ unter den E-Zigaretten bezeichnet. Der Verdampfer ist einem USB-Stick sehr ähnlich.

Für die minderjährigen Nutzer und Nutzerinnen hat der Gebrauch von JUUL E-Zigaretten dadurch einen durchaus praktischen Nebeneffekt. Wo immer sie dampfen wollen, gelingt es ihnen. Wenig Dampf und ein unauffälliges Design, das und vieles mehr macht das JUUL Produkt für viele junge Menschen so enorm interessant.

Wie funktioniert die JUUL E-Zigarette?

Der Nikotin-Flash ist bei JUUL perfekt. Der Throat Hit, der feste Zug, ist phänomenal. Laut den Herstellern ist in einer Kapsel dieselbe Menge an Nikotin enthalten wie in einer Schachtel Zigaretten. Eine JUUL Kapsel hält zwischen zwei bis drei Tage. Neueinsteiger sind der Gefahr ausgesetzt, zu viele Züge auf einmal zu nehmen. Es verführt einen regelrecht dazu, ständig an der elektronischen JUUL-Zigarette zu ziehen.

Zu viele Züge am Stück kann Übelkeit verursachen. Im schlimmsten Fall kann das übermäßige Ziehen zu einem Nikotinschock führen. Aus einer Kapsel kann der Nutzer ungefähr 200 Züge herausholen. Erfahrene JUUL Nutzer nehmen auf einmal rund vier oder sechs Züge und stecken die JUUL dann in die Tasche.

Je nach Nutzverhalten ist die JUUL mit einer sehr guten Akkulaufzeit ausgestattet. Bei regelmäßiger Nutzung hält der Akku den ganzen Tag. Bei den meisten Nutzern von JUUL hält ein Pod maximal zwei Tage. Die gute Funktionalität der JUUL E-Zigarette bereitet vielen Menschen große Freude. Für viele Nutzer ist JUUL nach kürzester Zeit zum Lieblingsverdampfer geworden.

Nikotinsüchtige wechselten in den letzten Jahren vielfach zur E-Zigarette. Leider machten viele von ihnen mehr schlechte als gute Erfahrungen mit den elektronisch betriebenen Glimmstängeln. Vom Tabakrauchen wegzukommen, ist der richtige Schritt in Richtung gesünderes Leben. Doch mithilfe der E-Zigarette verschwand bei vielen das lästige Husten nicht. Auch die komplizierte Technik machte vielen Nikotinliebhabern zu schaffen. Die richtige Handhabung ist bei den normalen E-Zigaretten wichtig. Nach all dem Ausprobieren von Geräten, Nikotinstärken und unzähligen Liquids haben viele ehemalige Zigarettenraucher das Handtuch geworfen und sind von den E-Zigaretten wieder zu den normalen Zigaretten zurückgekehrt.

JUUL E-Zigaretten sind jedoch kinderleicht zu bedienen. Die Funktionsweise der JUUL Produkte lässt kein Experimentieren, keine Luftregulierungen und keine verstellbaren Leistungen zu. Bei den JUUL E-Zigaretten gibt es weder undichte Tanks noch verschmort schmeckende Verdampfer. JUUL funktioniert simpel und sauber. Zudem ist die neue E-Zigarette für jeden Dampfer einfach zu benutzen.

Design und Handhabung

Die Größe der JUUL entspricht einer Zigarette. Das Positive daran ist: Der Umgang erscheint dem Nutzer sehr vertraut. Das montierte Gerät, also JUUL-Pod und Akku, ist nur wenige Gramm schwer und wenige Zentimeter lang. Das ergonomische Design der JUUL E-Zigarette finden viele Nutzer toll. Die elektronische JUUL-Zigarette kann wie eine echte Zigarette bequem zwischen den Fingern gehalten werden. Sie ist auch leicht genug, um das Gerät zwischen die Lippen zu nehmen und daran zu ziehen.

Das JUUL Gerät besitzt ein kleines LED-Licht. Wird eine JUUL-Kapsel in den Akku eingesetzt, leuchtet das LED-Licht auf. Auch wenn der Nutzer an der JUUL zieht, ist die Leuchte erkennbar. Möchte der JUUL Nutzer die verbleibende Akkulaufzeit überprüfen, dann genügt es, zweimal auf den Bereich zu tippen, der sich unterhalb der Leuchte befindet. Dann erfolgt ein Blinkzeichen in drei Farben. Blinkt es rot auf, dann sollte die JUUL möglichst schnell ans JUUL-Ladegerät angeschlossen werden. Bei der Farbe Gelb ist der Akku noch halb voll. Ist ein grünes Licht zu sehen, dann ist der Akku vollständig aufgeladen.

Sowohl die Verarbeitung als auch die Qualität der JUUL sind top. Die spektakuläre Konstruktion begeistert viele JUUL Nutzer. Das Gerät und der Akku bestehen aus einem einzigen Stück. Es sind keine Nähte zu sehen und die Oberfläche einer JUUL E-Zigarette ist robust und gleichmäßig. Von erstklassiger Qualität ist auch die magnetische Ladestation. Die JUUL muss lediglich in den Steckplatz gesteckt werden. Das Gerät wird sofort geladen, ohne dass der Nutzer zuvor den Akku auf ein USB-Ladegerät aufstecken muss und ohne die Geschmackskapsel vorher abschrauben zu müssen. Dies ist bei den meisten anderen E-Zigaretten notwendig.

JUUL Pods

Die Nutzer können nur jene Kapseln verwenden, die das Unternehmen zum Kauf anbietet. Es gibt Pods in fünf verschiedenen Geschmacksrichtungen. Für viele Interessierte war dies anfänglich ein Grund, nicht auf die JUUL E-Zigarette umzusteigen. Viele E-Zigaretten-Nutzer ändern sehr gerne und auch häufig E-Liquid-Geschmacksrichtungen. All jene aber, die von der E-Zigarette auf die JUUL umgestiegen sind, waren von den im Kit enthaltenen Pods begeistert. Die Sorte Virginia Tobacco beispielsweise trifft laut den Erfahrungsberichten vieler Nutzer punktgenau den Geschmack von echtem Tabak.

Das Besondere an JUUL ist auch der Aspekt, dass die elektronische Zigarette zwar klein ist, aber dennoch verfügt sie über eine eingebaute Temperaturregelung. Aus diesem Grund schaltet sich die JUUL sofort ab, wenn in den Pods keine Flüssigkeit mehr enthalten ist. So bekommen die Nutzer von JUUL E-Zigaretten auch keinen Dry Hit. Bei den Nutzern punktet die handliche Form, wodurch die JUUL auslaufsicher transportiert und unauffällig untergebracht werden kann.

Das Rauchen ist in keiner Form gesund, das ist erwiesen. Dennoch ist dies für viele Raucher kein Grund, um nicht mehr zu rauchen. Studien haben zwar ergeben, dass in JUUL-Pods die gefährliche Benzoesäure enthalten ist, wenn auch nur in einer relativ geringen Konzentration. Aber selbst in der Umgebungsluft befindet sich Benzol, das von jedem Raucher und jedem Nichtraucher eingeatmet wird.

Doch sind JUUL-Pods a priori als schlecht einzustufen? Nein! Vielmehr geht es darum, dass beim Vertrieb genau auf die Kontrolle und auf die präzise Regulierung geachtet werden muss. Das Rauchverhalten der Nutzer entscheidet letztendlich, ob das Rauchen einer JUUL als gesundheitsschädigend gilt oder nicht. Viele Nutzer vertreten die Ansicht, dass es nicht notwendigerweise auf die Konzentration in den Pods ankommt. Vielmehr kommt es beim Dampfen auf die Heiztemperatur und auf die Nikotingesamtmenge an. Das allein sind die entscheidenden Faktoren, die Aufschluss darüber geben, ob das Dampfen einen negativen Einfluss auf die körperliche Gesundheit des Menschen nimmt.

JUUL Starter-Set

Das tragbare Gerät eignet sich besonders gut für Dampfer, die diskret dampfen möchten. Auch für all jene ist das JUUL Starter-Set ideal, die nur gelegentlich nach einem guten Nikotinschub aus sind. Der Dampfer bekommt mit einer JUUL E-Zigarette eine angenehme Nikotin-Abgabe. Das einfache Ersetzen der JUUL Kapseln zeichnet das JUUL Startes-Set ebenso aus wie die lange Laufzeit des Akkus und das schnelle Laden desselben.

Das JUUL Starter-Set bietet Konsumenten einen großartigen Throat Hit und die selbstständige Temperaturregulierung des Gerätes verhindert einen Nikotinschock. Zudem sind die Pods in dem JUUL Starter-Set mit einer niedrigen Nikotinstärke erhältlich. Das mögen manche Nutzer als negativ bewerten. Wer aber mithilfe von JUUL E-Zigaretten den Vorsatz trifft, endgültig von der Nikotinsucht wegzukommen, der hat mit dem neuen Produkt aus den USA gute Chancen.

Zur Verpackung und zum Preis von JUUL-Zigaretten

Die Verpackung ist neutral gestaltet. Die Nikotinwarnungen sind auf dem Päckchen gut sichtbar. Die Päckchen sind in der Regel in der Farbe Weiß gehalten. Eine Farbe, die den erwachsenen Konsumenten anspricht und darauf hinweisen soll: Das Produkt enthält einen Stoff (Nikotin), der abhängig machen kann. Somit werden Minderjährige vonseiten des Herstellers absolut nicht angesprochen.

Was den Preis anbelangt, so muss der Konsument bei der Anschaffung mit ungefähr 35 Euro rechnen. Das Einsteigerpaket enthält vier Kartuschen und ein Dampfgerät samt Ladestation. Fürs weitere Dampfen legt der JUUL E-Zigaretten Nutzer rund 13 Euro auf den Tisch. Das Nachfüllpaket enthält immer vier Kartuschen.

Was kann bezogen auf die Gesundheit vermerkt werden?

Die Idee hinter dem Originalprodukt war, ein Produkt auf den Markt zu bringen, das ein möglichst nahes Erlebnis zum Rauchen von Zigaretten bietet, aber deutlich weniger Nikotin enthält. Dennoch sind sich Experten darüber einig, dass JUUL E-Zigaretten nicht unbedenklich sind. Wenngleich sie für die Gesundheit des Menschen nicht so gefährlich sind wie herkömmliche Zigaretten. Generell enthält der Dampf der elektronisch betriebenen Zigaretten erheblich weniger Schadstoffe als der Zigarettenqualm.

Laut Public Health England (Gesundheitsbehörde) soll das Dampfen weniger gesundheitsgefährdend sein. Man geht hierbei von rund 95 Prozent aus. Mediziner warnen dennoch davor, da in Bezug auf E-Zigaretten und somit auch JUUL E-Zigaretten noch keine Langzeitdaten von Anwendern vorliegen.

Das problematische Thema: Rauchentwöhnung und Jugendschutz

Die Zielgruppe, so der Hersteller Juul, seien rauchende Menschen ab 30 Jahren. Viele Menschen, die sich in der Blüte ihres Lebens befinden, möchten nicht, dass ihre Klamotten, ihre Hände und ihre Haare nach Rauch riechen. Viele von ihnen haben auch gar kein Verlangen bzw. keine Lust mehr, Zigaretten zu rauchen.

Mithilfe von JUUL-Zigaretten erhoffen sich viele Raucher, sich langsam, aber sicher von der Nikotinsucht befreien zu können. Schlussendlich hängt das Rauchverhalten aber primär immer vom Menschen selbst ab. Die Frage, ob JUUL- E-Zigaretten nun eher zum Rauchen verleiten oder ob JUUL für einen Rauchstopp sorgt, kann nicht objektiv beantwortet werden.

Wie sieht es mit dem Jugendschutz aus?

Jeder Staat ist für den Jugendschutz zuständig. Das Produkt richtet sich offiziell nur an erwachsene Raucher. Die einzelnen Vertriebsunternehmen setzen für die Gewährung des Jugendschutzes auf Testkäufe, Schulungen und auf Alterskontrollen. Verstößt ein Händler gegen die gesetzlich geregelten Vorschriften, dann wird seitens JUUL die Zusammenarbeit mit dem entsprechenden Händler sofort beendet.

Alternativen

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  • Atrovent
  • Clenil Modulite
  • Eucreas
  • Montelukast
  • Prednisolon
  • Pulmicort Turbohaler
  • QVAR
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  • Salamol
  • Salbutamol
  • Singulair
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Zur Übersicht: www.dokteronline.com/asthma

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Asthma die verkannte Volkskrankheit: Plötzliche Atemnot, ein Engefühl in der Brust, pfeifende Atmung, Kurzatmigkeit und trockener Reizhusten, dies sind typische Symptome von Asthma. Die Schleimhaut der Bronchien schwillt an und bildet einen zähen Schleim, der das Luft holen und Ausatmen stark beeinträchtigt. In schweren Fällen kann ein Asthmaanfall sogar lebensbedrohlich sein. Dann hilft oft nur noch ein Asthmaspray.

Asthmasprays sind die am häufigsten verwendeten Medikamente gegen Asthmaanfälle. Die Sprays können die belasteten Bronchien wieder erweitern und die Beschwerden lindern. Asthma ist ein Lehnwort aus dem griechischen „ásthma“ [ἆσθμα] = Atemnot). Die meist beklemmenden und manchmal angstauslösenden Symptome von Asthma, insbesondere die Atemnot, treten anfallsartig häufig nachts oder auch gegen Morgen auf. In Deutschland sind etwa 10-15 % der Kinder und etwa 5-7 % der Erwachsenen mit dieser Erkrankung belastet. Aus medizinischer Sicht wird hauptsächlich unterschieden zwischen allergischem, nicht-allergischem und gemischtförmigem Asthma.

Als Auslöser von allergischen Asthmaerkrankungen gelten bestimmte in der Atmungsluft vorkommende Allergene, wie z. B. Pollen, bestimmter Gräser, Sträucher und Bäume, Schimmelpilzsporen, Ausscheidungen von Hausstaubmilben oder Tierhaaren. Etwa ein Viertel der Pollenallergiker entwickelt nach längerer Zeit allergisches Asthma. Bei den durch die Hausstaubmilben hervorgerufenen Allergien sind es etwa die Hälfte. Des Weiteren kann die Veranlagung zu allergischem Asthma auch genetisch vererbt werden. Untersuchungen belegen das, sofern bereits beide Elternteile an allergischem Asthma erkrankt waren, die Kinder ein 60- bis 80-prozentiges Risiko hatten, ebenfalls daran zu erkranken.

Nicht-Allergisches Asthma kann ausgelöst werden durch Viren- oder Bakterien-Infektionen, Tabakrauch, kalte Luft oder starken Wind, Luftschadstoffe (Ozon, Stickstoffdioxid etc.) sowie bestimmte Duftstoffe, Parfüm und Abgase. Aber auch durch zu hohe Belastung (sogenanntes Anstrengungsasthma) und Stress. Häufig leiden Asthmakranke auch an einer Mischform zwischen allergischem und nicht-allergischem Asthma. Dabei entwickelt sich aus einem ursprünglich allergischen Asthma im Laufe der Zeit ein nicht allergisches Asthma. Im letzten Jahrzehnt sind sowohl Häufigkeit als auch Schweregrad von Asthmaerkrankungen bedenklich angestiegen. Die Ursache ist strittig. Es wird aber vermutet, dass ein möglicher Auslöser die zunehmende Luftverschmutzung sein könnte.

Ein kleiner Exkurs in die Geschichte von Asthmasprays

Inhaliergeräte bei Asthma sind heutzutage als Spray, Pulver oder Vernebler allgemein gebräuchlich. Die Geschichte dieser Geräte beginnt im Jahr 1778 als der englische Arzt und Astronom John Mudge erstmalig den Begriff „Inhaler“ für ein von ihm entworfenes Gefäß zur Inhalation von Dampf verwendete. Er gilt seither als Erfinder der Inhalationsapparate. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dann vom Pariser Pulmologen Jean Sales-Girons (1840-1897) der erste, mit komprimierter Luft betriebene Inhalator, erfunden.

1862 führte der österreichische Arzt Friedrich Fieber auch im deutschsprachigen Raum als erster Sales-Girons Inhalationstherapie ein. 1863 erfand Emil Siegle aus Stuttgart den sogenannten Siegleschen Dampfinhalator, der den erforderlichen Druck im Gerät mittels Wasserdampf aufbaute. Erst im frühen 20. Jahrhundert wurden die ersten Kompressor-Vernebler verwendet. Das erste treibgasbetriebene Dosieraerosol wurde 1956 eingeführt. Anfang der 70er-Jahre wurden dann auch die Trockenpulverinhalatoren in den Apotheken angeboten. Die heutigen modernen Inhalationsgeräte dosieren die Arzneistoffe automatisch. Die früher noch übliche Vorheizung ist entfallen. Ein Anschluss der Geräte an Druckluft oder Strom ist ebenfalls nicht mehr nötig.

Die kleinen Inhalationsgeräte passen in jede Hand- bzw. Hosentasche und stehen dem Asthmatiker bei Bedarf auch unterwegs stets zur Verfügung. Anfänglich enthielten Asthmasprays noch Arzneimittel mit den Wirkstoffen Atropin und Ephedrin. Diese Alkaloide haben bronchienerweiternde Eigenschaften aber auch zahlreiche Nebenwirkungen. Wirklich bahnbrechend in der Geschichte der bronchialerweiterenden Asthmasprays war daher die Entwicklung neuer Wirkstoffe wie Terbutalin, Fenoterol und Salbutamol in den Jahren 1969/70. Doch alle Asthmasprays hatten eins gemeinsam. Diese Präparate enthielten das Treibgas FCKW, welches für das Ozonloch mitverantwortlich ist. Das im Jahr 1987 von 150 Ländern unterzeichnete Montreal-Abkommen verbietet die Produktion und den Verbrauch von FCKW in Konsumgütern, da die FCKW-Emissionen die Ozonschicht gefährden.

Bereits Anfang des 21. Jahrhunderts wurde FCKW daher durch alternative Treibgase ersetzt, die keine Auswirkungen auf die Ozonschicht mehr haben. Seit dem Jahr 2005 sind nur noch FCKW-freie Asthmasprays im Handel. Auch Doping spielt in der Geschichte der Asthmasprays eine bedeutsame Rolle. Asthmamittel erweitern die Atemwege und verbessern die Sauerstoffaufnahme, weshalb sie bei Spitzensportlern sehr beliebt sind. Es gibt zwar Asthmakranke auch unter Sportlern, doch viele verwenden Asthmaspray einfach nur um besser Luft zu bekommen. Noch bis ins Jahr 2012 benötigten Sportler daher stets Ausnahmegenehmigungen (TUEs), um Asthmasprays inhalieren zu dürfen. Seid einiger Zeit ist der Umgang mit Asthmasprays etwas lockerer: Die Wirkstoffe Salbutamol, Formoterol und Salmeterol sind bis zu gewissen Tageshöchstdosen erlaubt. Genehmigungen sind nur noch für die Einnahme anderer Asthmamittel oder größerer Mengen nötig.

Wie wirken Asthmasprays?

Asthmasprays sind die am häufigsten eingesetzten Medikamente gegen Asthma. Die Inhaltsstoffe und die Wirkung der Sprays, ist jedoch unterschiedlich.

Es gibt Asthmasprays mit bronchienerweiternder Wirkung und solche mit entzündungslindernder Wirkung. Die Sprays mit bronchienerweiternder Wirkung wiederum unterscheiden sich hinsichtlich Wirkungseintritt und Wirkungsdauer. Kurzwirksame Sprays helfen schnell bei akuten Asthma-Anfällen. Vorausgesetzt der Asthmatiker führt das Spray immer griffbereit mit sich.

Die bronchienerweiternde Wirkung tritt innerhalb von wenigen Minuten (ca. 3-5) ein und hält dann 3 bis zu 5 Stunden an. Kurzwirksame Sprays sind zur Vorbeugung weniger gut geeignet. Mit einer Ausnahme: Kurz vor vor einer sportlichen Aktivität inhaliert, können sie helfen Asthmaanfällen die durch körperliche Belastung ausgelöst werden, vorzubeugen. Die bronchienerweiternde Wirkung bei langwirksamen Sprays tritt ebenfalls innerhalb von 5 - 10 Minuten ein, hält aber wesentlich länger an, etwa bis zu 12 Stunden. Diese Asthmasprays werden vorwiegend zur Behandlung von fortgeschrittenen Asthmaerkrankungen eingesetzt.

Welche Einsatzmöglichkeiten von Asthmasprays gibt es?

Bei Asthmasprays wird grundsätzlich zwischen zwei Hauptgruppen unterschieden: Controllern und Relievern.

  • Die Ersteren werden für Zwecke der Langzeittherapie eingesetzt. Sie lindern die chronischen Atemwegsentzündungen bei Asthmakranken, erleichtern das Abhusten von Schleim und verringern die Neubildung. Langzeit-Asthmasprays sorgen dafür, dass die Asthmaanfälle seltener und abgemildert auftreten. Die Wirkung von Controllern setzt normalerweise erst nach einer Woche ein. Damit langfristig eine vorbeugende Wirkung sichergestellt ist, müssen sie täglich verwendet werden.
  • Die zweite Gruppe von Asthmasprays, die Reliever, sind sogenannte Notfall-Asthmasprays. Dabei handelt es sich um Beta-2-Mimetika oder Beta-2-Agonisten, die nur in Notfallsituationen verwendet werden. Sie wirken entspannend und entkrampfend auf die belastete Bronchienmuskulatur. Die verengten Atemwege werden schnell wieder erweitert und der Betroffene kann wieder leichter atmen. Im Unterschied zur ersten Gruppe eignen sie sich aber nur als Notfallmedikament bei akuten Asthmaanfällen, da sie ausschließlich die Beschwerden lindern, nicht aber die dafür ursächliche Entzündung bekämpfen.
    Diese Art von Asthmaspray darf auch nur bei Bedarf eingesetzt werden, da bei sehr häufiger Anwendung die Gefahr besteht, dass die Bronchien empfindlicher gegenüber äußeren Reizen werden. Des Weiteren kann sich der Asthmakranke an das Spray gewöhnen, womit dessen Wirkung mit der Zeit nachlässt. Die Notfall-Asthmasprays gibt es entweder als kurzwirksame, mit einer Wirkungsdauer von 2 bis 6 Stunden oder als langwirksame Reliever mit einer Wirkungsdauer 6 bis 12 Stunden.

Wirkstoffe

Der häufigste Wirkstoff von Langzeit-Asthmasprays ist Kortison. Die Asthmasprays für den Notfall hingegen enthalten adrenalinähnliche Substanzen. Wegen ihrer entkrampfenden Wirkung auf die Bronchien werden sie auch als Bronchodilatatoren bezeichnet.

Kombipräparate beinhalten Kortison und ein Beta-2-Mimetikum. Bekannte Handelsnamen sind unter anderem Viani, Foster und Inuvair. Zur effektiven Behandlung von Asthma werden am häufigsten die Bronchodilatatoren eingesetzt. Aus pharmakologischer Sicht unterscheidet man bei diesen zwischen drei Wirkstoffgruppen:

  1. β-Adrenozeptoragonisten: Wichtigster Wirkstoff dieser Gruppe sind die sogenannten β2-Sympathomimetika. Diese bewirken eine Entspannung und Erweiterung der Bronchialmuskulatur und werden daher vor allem in der Therapie des Bronchialasthmas und der COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankungen)eingesetzt. Es gibt sie als schnellwirksame Mittel (rapid acting beta agonists, RABA), kurzwirksame (short acting beta agonists, SABA) und langwirksame (long acting beta agonists, LABA) Mittel.
    Die beiden Ersteren haben sich als Akuttherapie besonders bei obstruktiven Atemwegserkrankungen bewährt. Bekannte Arzneistoffe aus der Gruppe der schnell und kurzfristig wirkenden β2-Sympathomimetika sind Salbutamol, Albuterol, Fenoterol und Reproterol. Die langwirkenden Wirkstoffe wiederum werden vor allem zum Zwecke der Dauertherapie und der erfolgreichen Prophylaxe von Asthmaanfällen eingesetzt. Bewährte Arzneistoffe dieser Gruppe sind Salmeterol und Formoterol
  2. Theophyllin: Dieser Wirkstoff blockiert die Adenosinrezeptoren, die bei Asthmaerkrankungen sonst eine Verengung der Bronchien bewirken. Aufgrund seiner entzündungshemmenden, bronchien- und gefäßerweiternden Eigenschaften eignet sich Theophyllin ebenfalls gut zur Behandlung von Bronchialasthma und COPD. Im Handel ist der Wirkstoff in Form von Retardtabletten und als Injektionspräparat (z. B. Unifyl®, Aminophyllin®) erhältlich
  3. Muskarinrezeptorantagonisten: In dieser Wirkstoffgruppe unterscheidet man hinsichtlich ihrer Wirkung zwischen Parasympatholytika und Anticholinergika. Parasympatholytika dämpfen die Wirkung des Parasympathikus, eines wichtigen Teils des autonomen Nervensystems und Gegenspieler des Sympathikus. Sie wirken im Wesentlichen bronchienerweiternd und sind daher gut zur Behandlung von Asthma indiziert. Anticholinergika wirken ebenfalls bronchienerweiternd, gehören aber zu einer anderen Gruppe von Bronchodilatatoren. Im Unterschied zu den Beta-Agonisten, die auf die Bronchiolen (sog. kleine Atemwege) wirken, beeinflussen Anticholinergika die Muskulatur der Bronchien (sog. große Atemwege). Infolge von Asthmaanfällen werden die Lungen stark gereizt. Durch den anstrengenden Husten straffen sich die Muskelbänder der Lungen, was zu einer Verengung der Bronchien führen kann

Welche Asthmasprays sind in Deutschland rezeptfrei und welche rezeptpflichtig?

Wegen der starken Nebenwirkungen sind rezeptfreie Asthmasprays mit Cortison in Deutschland nicht erhältlich. In rezeptfreien Asthmasprays sind, im Unterschied zu den rezeptpflichtigen, ausschließlich rezeptfreie Inhaltsstoffe enthalten. Dazu gehört zum Beispiel Cromoglicinsäure. Dieser Wirkstoff ist nicht nur gut geeignet um die Symptome von allergischem Asthma zu bekämpfen, sondern er wird auch gerne vorbeugend gegen Asthmaanfälle verwendet. Voraussetzung ist allerdings, die Einnahme erfolgt über einen längeren Zeitraum, da die Wirkung zeitverzögert erst nach einigen Wochen eintritt.

Weitere rezeptfreie Arzneimittel sind Ambroxol, Acetylcystein und Bromhexin. Alle drei Wirkstoffe erleichtern das Abhusten von Schleim. Und schließlich noch Cetirizin, ein Medikament, das allergische Reaktionen bei Asthmatikern vermindern kann. Hilfreich bei Asthma sind aber auch rezeptfreie Asthmasprays auf pflanzlicher Basis. Vor allem Thymian und Fenchel können Keime abtöten und Entzündungen wirksam bekämpfen. Des Weiteren können auch Inhalationslösungen auf Meerwasserbasis Schleim in den Lungen aktiv lösen und zu einer Linderung der Symptome beitragen.

Doch der Einsatz von Asthmasprays hat, neben der schnellen Hilfe bei akuten Notfällen, auch das Ziel die Beschwerden einer Asthma-Erkrankung und das Risiko einer künftigen Verschlechterung so gering wie möglich zu halten. Dieses Ergebnis können rezeptfreie Asthmasprays in der Regel auf Dauer nicht gewährleisten. Alle rezeptfreien Asthmasprays haben daher eins gemeinsam. Sie sind nur bei milden Formen von Asthma empfehlenswert. Bei höheren Schweregraden muss der Patient auf rezeptpflichtige Mittel zurückgreifen.

Da bei entsprechender Indikation auf eine Arztkonsultation sowieso nicht verzichtet werden kann, ist das aber kein Problem. Denn nur der Arzt kann beurteilen, welches Medikament bzw. Asthmaspray das richtige ist. Für eine Festlegung der richtigen Therapie wird heutzutage vor allem eine längere Verlaufsbeurteilung der Krankheit mit herangezogen. Je nach Grad dieser sogenannten Asthmakontrolle wird dann das geeignete Rezept ausgestellt.

Auf dem Markt gibt es zahlreiche Arzneistoffe gegen Asthma. Unter den kurz wirksamen Bronchodilatatoren sind Ipratropiumbromid (Handelsnamen: Fenoterol, Atrovent, Itrop, IpraBronch) die gängigsten, unter den lang wirksamen Tiotropiumbromid (Handelsnamen: Srivasso, Braltus, Spiriva), Glycopyrroniumbromid (Handelsname: Sialanar), Aclidiniumbromid (Handelsnamen Eklira, Bretaris) und Umeclidiniumbromid (Handelsnamen: Incruse, Rolufta, Laventair, Anoro).

Welche rezeptpflichtigen Asthmasprays werden in Deutschland meistens verkauft?

Für Notfallzwecke bzw. zur Behandlung und Vorbeugung von Asthma bronchiale und Anstrengungsasthma, wird in Deutschland besonders Salbutamol Spray von Ärzten gerne verschrieben. Der Wirkstoff gehört zur Gruppe der β2-Sympathomimetika und ist in der EU als Monopräparat unter dem Handelsnamen "Salbutamol-ratiopharm" oder "Salbutamol AL" erhältlich oder auch als Kombipräparat (Combivent, Dospir, Ipramol usw.).

Weitere häufig verschriebene Asthmasprays sind Fenoterol (Handelsname: ‎Berotec N) sowie Terbutalin (Handelsnamen: Bricanyl, Aerodur). Zur Dauermedikation werden in Deutschland überwiegend folgende Asthmasprays verschrieben: Formoterol (Handelsnamen: Symbicort, Foster) und Salmeterol (Handelsnamen: Serevent, Viani Mite).

In welchen Darreichungsformen sind Asthmasprays erhältlich und wie wendet man sie richtig an?

Asthmasprays werden im Handel am häufigsten in Form von Pulverinhalatoren oder als Dosieraerosol angeboten. Die Wirkung ist bei beiden gleich. Ein wesentlicher Unterschied liegt jedoch in der Inhalationstechnik. Beim Aerosol gelangt der Wirkstoff durch den Sprühvorgang bereits fein verteilt in die Lunge. Beim Pulverinhalator wird der Wirkstoff erst durch das Einatmen in winzige Teilchen zerkleinert und gelangt dann in die Lunge. Beide Inhalationsarten erfordern daher auch unterschiedliche Techniken. Nur bei Anwendung der richtigen Technik kann der Arzneistoff auch tief genug in die Bronchien eindringen und dort seine Wirkung entfalten.

Ein häufig vorkommender Fehler ist folgender: Oft scheitern Patienten daran, dass sie gleichzeitig einatmen und sprühen müssen. Ziemlich häufig wird auch vergessen, dass nach dem Sprühstoß die Luft kurz anzuhalten ist. Bei Pulverinhalatoren ist die Sachlage ähnlich. Wenn beim Inhalieren zum Beispiel nicht tief genug eingeatmet wird, bleibt ein großer Teil des Wirkstoffs im oberen Lungenbereich hängen. Da viele Patienten dann sofort wieder ausatmen und die Luft nicht, wie eigentlich erforderlich, kurz anhalten, wird der Wirkstoff quasi wieder ausgeatmet. Patienten sollten sich von ihrem Arzt daher genau erklären lassen, wie das Asthmaspray richtig anzuwenden ist. Wenn aber folgende Schritte bei der Anwendung beachtet werden, kann eigentlich nichts schiefgehen:

  1. Spraydose vor der Anwendung kräftig schütteln
  2. Gerät aufrecht halten und vollständig ausatmen
  3. Mundstück ansetzen und mit den Lippen umschließen
  4. Kopf etwas nach hinten neigen, damit der Wirkstoff leichter in die Lunge gelangt
  5. Tief einatmen und gleichzeitig den Sprühknopf betätigen. Wichtig: Langsam Luft holen
  6. Weiter einatmen und für einige Sekunden (5-10) die Luft anhalten
  7. Ansatzstück aus dem Munde nehmen und langsam durch die Nase wieder ausatmen

Die richtige Anwendung eines Pulverinhalators erfolgt im Prinzip genauso. Ein gebräuchliches Trockenpulver-Inhalationssystem ist der Turbohaler. Das Wirkstoffpulver gelangt durch einen Drehmechanismus auf ein Sieb im Inneren des Gerätes und wird von dort eingeatmet. Dieses Inhalationssystem ist bei Asthmatikern besonders beliebt, da es keine Treibgase benötigt und den Einsatz nur geringer Wirkstoffmengen ermöglicht.

Selbst bei akuter, schwerer Atemnot kann der Turbohaler eine Verbesserung der Lungenfunktion bewirken. Die richtige Handhabung des Geräts ist schnell zu erlernen. Im Unterschied zu Dosieraerosolen entfällt beim Turbohaler zum Beispiel die Schwierigkeit, das Einatmen exakt mit dem Sprühstoß zu koordinieren. Um das Gerät richtig zu nutzen, ist der Turbohaler nach der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung anzuwenden:

  1. Wichtig: Steht die Füllstandsanzeige des Turbohalers auf "0" ist der Behälter leer
  2. Ansonsten Schutzkappe abschrauben
  3. Gerät aufrechthalten und Dosierring einmal hin und her drehen
  4. Ausatmen, Mundstück ansetzen und Kopf zurückneigen
  5. Tief einatmen und gleichzeitig Inhalator betätigen
  6. Atem kurz anhalten (5-10 Sekunden)und Gerät absetzen
  7. Mundstück anschließend absetzen und langsam durch die Nase ausatmen
  8. Jeden Hub einzeln inhalieren. Zwischen den Hüben einige Minuten warten
  9. Schutzkappe wieder auf den Turbohaler schrauben
  10. Nach jeder Anwendung den Mund mit Wasser ausspülen

Niemals in das Mundstück ausatmen, da sonst das Pulver im Gerät feucht wird und verklumpen kann. Für alle Asthmasprays gilt außerdem: Geräte regelmäßig reinigen. Empfohlen wird einmal wöchentlich, am besten ist es jedoch nach jeder Anwendung, denn das Mundstück kann durch dort abgelagerte Wirkstoffreste verstopfen. Weitere gebräuchliche Systeme bei Asthma-Inhalatoren sind die Düsen- und Ultraschallvernebler und die Überdruckinhalationsgeräte.

Die Ersteren kommen vorrangig bei Kindern und älteren Menschen zum Einsatz, da diese manchmal nicht ausreichend tief einatmen. Bei diesem System wird ein feiner, inhalierbarer Nebel erzeugt und mithilfe von Druckluft verwirbelt. Der Nebel wird dann über ein Mundstück oder eine Maske vom Patienten eingeatmet. Bei den Überdruckinhalationsgeräten handelt es sich um eine Kombination aus einem Beatmungsgerät und einem Vernebler. Die Atemwege werden dabei durch eine leichte Druck- und Sauerstoffzufuhr offengehalten, damit der Nebel mit dem Wirkstoff die Bronchien optimal erreicht.

Welche Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und Dosierungen sind bei der Anwendung von Asthmasprays zu beachten?

Die Nebenwirkungen von kortisonhaltigen Asthmasprays sind hinreichend bekannt. Die längere Verwendung kann gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Unter anderem zählen dazu Blutdruckanstieg, Erhöhung der Blutfette bis hin zur Zuckerkrankheit. Des Weiteren berichten Betroffene von einer durch Heißhunger verusachten Gewichtszunahme. Außerdem gehören auch Wassereinlagerungen im Gewebe, erhöhte Infektanfälligkeit und eine zunehmende Knochenschwäche (Osteoporose) zu den Nebenwirkungen von Kortison. Asthmapatienten, die mit Kortison behandelt werden, klagten auch über auftretende Muskelschwäche in den Extremitäten (Arme und Beine).

Obwohl Kortison immer noch eines der wichtigsten Medikamente in der Asthmatherapie ist, sollten Nutzen und Nebenwirkungen sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Grundsätzlich sollte bei einem Abklingen der Beschwerden, nach einer Behandlung mit Kortison, die Therapie mit anderen Medikamenten fortgesetzt werden. Die möglichen Nebenwirkungen bei Asthma-Medikamenten sind abhängig davon ob sogenannte Reliever gegen akute Atemnot oder Controller zur Dauermedikation eingesetzt werden. Als Reliever kommen oft die kurzwirksamen Beta-2-Sympathomimetika (auch Beta-2-Agonisten oder SABA genannt) zum Einsatz.

Die darin enthaltenen adrenalinartigen Substanzen sind nicht frei von Nebenwirkungen. Sie können Herzrasen, Zittern, Unruhe und Schlaflosigkeit verursachen, die in der Regel jedoch nicht lange anhalten. Tritt der Wirkstoff jedoch durch eine Überdosierung in den Blutkreislauf ein, kann es auch zu gravierenderen Stoffwechselveränderungen wie zum Beispiel Überzuckerung und Mineralstoffmangel kommen. Die bekanntesten und am häufigsten verwendeten Reliever sind Salbutamol, Fenoterol und Terbutalin. Im Einzelnen sind folgende Nebenwirkungen und Kontraindikationen bei Verwendung von Asthmasprays mit diesen Wirkstoffen möglich.

  • Salbutamol: Die häufigsten Nebenwirkungen bei der Anwendung von Salbutamol-Sprays sind unter anderem Kopfschmerzen und ein anhaltendes Schwächegefühl. In einigen Fällen wurde auch von Muskelkrämpfen und peripherer Dilatation, sowie Reizungen der Mund- und Rachenschleimhaut berichtet.Kontraindikationen: Salbutamol-Spray darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Salbutamol, in der Schwangerschaft und Stillzeit und bei gleichzeitiger Einnahme von unselektiven Betablockern zur Behandlung von Bluthochdruck, Angina pectoris oder Herzrhythmusstörungen, wie zum Beispiel Propranolol.Dosierung: Salbutamol wird in der Regel drei- bis viermal täglich inhaliert.Überdosierungen Eine Überdosierung des Wirkstoffs kann Schlafstörungen, Unruhe, Zittern, Brustschmerzen und beschleunigten Herzschlag auslösen
  • Terbutalin: Die Anwendung von Terbutalinspray kann verschiedene unerwünschte Nebenwirkungen haben. Dazu zählen Hände- und Fingerzittern (Tremor), Unruhegefühl, Herzklopfen und Herzjagen sowie Kopfschmerzen. Weitere Nebenwirkungen können Schlafstörungen, Übelkeit und Erbrechen, Appetitlosigkeit, Diarrhö, starkes Schwitzen sowie Blutdruckveränderungen sein.Kontraindikationen: Das Spray darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Terbutalin, Schilddrüsenüberfunktion, Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelentzündung, Bluthochdruck, frischem Herzinfarkt und koronarer Herzkrankheit. Weitere Kontraindikationen sind Bluthochdruck, Diabetes mellitus sowie Schwangerschaft und Stillzeit.Dosierung: Bei plötzlich auftretender Atemnot werden 1 bis 2 Sprühstöße (entspricht 0,5 mg) inhaliert. Zur Vorbeugung genügen ebenfalls 1 bis 2 Sprühstöße, aber 10 bis 15 Minuten vorher inhaliert. Bei einer Dauerindikation werden 3-mal 1 bis 2 Sprühstöße pro Tag empfohlen.Überdosierungen können folgende Symptome bewirken: Ruhelosigkeit, Pulsbeschleunigung, Herzklopfen, systolischer Blutdruckanstieg, diastolischer Blutdruckabfall sowie Brustschmerzen und starker Tremor (Zittern der Hände bis hin zum ganzen Körper)
  • Fenoterol: Bei der Anwendung von Asthmaspray mit Fenoterol können folgende Nebenwirkungen auftreten: Husten und Zittern (Tremor), Übelkeit und Erbrechen, Kopfschmerzen, Erregung und Nervosität, Herzrhythmusstörungen, Muskelkrämpfe sowie Rachenirritation.Kontraindikationen: Der Wirkstoff ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen Fenoterol sowie, bei Herzerkrankungen wie hypertropher, obstruktiver Kardiomyopathie und Tachyarrhythmie (krankhaftem Herzzittern).Dosierung: 1 Sprühstoß zu Beginn des Anfalls. Bei unzureichender Wirkung kann ein weiterer Sprühstoß nach 5-10 Minuten inhaliert werden.Überdosierungen Überschreitungen der empfohlenen Dosis können Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Brustschmerzen und Zittern verursachen

Controller-Sprays stehen im Ruf häufig Mundsoor (eine Pilzinfektion), Hals- oder Zungenbeschwerden und eine heisere Stimme zu verursachen. Sie sind zur Behandlung akuter Asthmaanfälle grundsätzlich nicht geeignet. Zur Dauerindikation werden in Deutschland überwiegend Sprays mit den Wirkstoffen Formoterol, Salmeterol und Indacaterol verordnet. Im einzelnen sind folgende Nebenwirkungen und Kontraindikationen möglich:

  • Formoterol: Bei diesem Wirkstoff können folgende Nebenwirkungen auftreten: Kopfschmerzen, Zittern (Tremor) Bronchospasmen, Halsentzündung, Muskelkrämpfe und Muskelschmerzen, Schwindel, Geschmacksstörungen sowie erhöhter Blutdruck.Kontraindikationen: bei Überempfindlichkeit gegen Formoterol, bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Störungen der Schilddrüse.Dosierung: Der Wirkstoff ist für eine Langzeitbehandlung je einmal morgens und abends oder alternativ nur einmal täglich zu verabreichen.Überdosierungen: eine erhebliche Überschreitung der empfohlenen Tagesdosis kann schwere Herz-Kreislauf-Reaktionen auslösen.
  • Salmeterol: Am häufigsten treten Nebenwirkungen in Form von Herzklopfen, Muskelkrämpfe, Tremor, Kopfschmerzen und innere Unruhe auf.Kontraindikationen: Die Kontraindikationen beschränken sich auf Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff.Dosierung: Der Wirkstoff wird in der Regel zweimal täglich inhaliert.Überdosierungen: Bei Überschreitung der täglichen Gesamtdosis können Überdosierungserscheinungen wie Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Brustschmerzen und Zittern auftreten.

Welche Alternativen zum Asthmaspray gibt es?

Ohne Zweifel sind Sprays ein effektives und wirksames Mittel bei Asthmaanfällen und im Regelfall auch unverzichtbar. Doch Sprays haben manchmal Nebenwirkungen: Siehe oben. Es gibt aber eine Hoffnung, vor allem für schwerkranke Asthmapatienten und diejenigen, welche besonders mit Nebenwirkungen behafteten cortisonhaltigen Asthmasprays benötigen. Das sind nach Schätzungen immerhin 10-15 Prozent aller Asthmapatienten. Das neue Wundermittel heißt: "Tezepelumab". Dabei handelt es sich um Antikörper-Wirkstoffe, die in der Lage sind, bestimmte asthmaauslösende Botenstoffe zu hemmen.

In verschiedenen Versuchsreihen mit über 500 Patienten wurde der neue Wirkstoff getestet. Mit sensationellen Zwischenergebnissen. Die Asthmaanfälle bei den behandelten Patienten konnten bis zu 70 % reduziert werden. Die Studien sind aber noch nicht abgeschlossen. Das Mittel ist in Deutschland auch noch nicht zugelassen und zudem sehr teuer.

Hausmittel

Es gibt aber eine Reihe von einfachen Hausmitteln die zur Unterstützung der verordneten Asthma-Therapie genutzt werden können und das ohne jede Nebenwirkung:

  • Kaffee oder Cola: Koffein wirkt Bronchien erweiternd und erleichtern damit das Atmen
  • Kurkuma: wirkt entzündungshemmend
  • Ingwer: wirkt ebenfalls entzündungshemmend
  • Isländisch Moos, Fenchel, Spitzwegerich: wirken schleimlösend und erleichtern das Atmen
  • Magnesium: entspannt die Bronchialmuskulatur
  • Omega-3-Fettsäuren: wirkt vorbeugend gegen Entzündungen
  • Vitamin D: es gibt Erkenntnisse, das ein Mangel an Vitamin D das Asthmarisiko erhöhen kann

Sport

Und nicht zu vergessen: Auch regelmäßiger Sport kann die Atemmuskulatur kräftigen und damit Asthmaanfällen vorbeugen. Doch Vorsicht, nicht alle Sportarten sind für Asthmatiker gleich gut geeignet. Für Asthma-Patienten eignen sich besonders gut Ausdauersportarten mit einer stetig gleichbleibenden Belastung wie Radfahren, Schwimmen oder Wandern. Diese Sportarten vertragen Asthmatiker in der Regel sehr gut.

Akupunktur

Des Weiteren haben Betroffene berichtet, dass sich auch die Akupunktur, zumindest für eine kurzfristige Symptomlinderung, als geeignet gezeigt hat. Die Stimulation bestimmter Punktkombinationen, wie der sogenannte Zustimmungspunkt der Lunge sowie Lunge 7 und Magen 40, haben sich erfahrungsgemäß bewährt.

Atemtechniken

Auch bestimmte Atemtechniken, wie zum Beispiel die Buteyko-Atemtechnik, haben sich als Behandlungsmethode bei Asthma bewährt. Der Patient lernt sich bewusst mit dem eigenen Atmen auseinanderzusetzen und in verschiedenen Phasen durch diese besondere Form zu atmen. Dadurch kann man die Beschwerden der Krankheit verringern. Die Wirksamkeit der Buteyko-Atemtechnik bei Asthma ist empirisch belegt. Zudem hat sich bei der Ausübung dieser Technik gezeigt, dass auch der Gebrauch von Asthmasprays weniger oft erforderlich wird.

Homöopathie

Verschiedentlich wird auch versucht, das Asthmaspray durch Homöopathie zu ersetzen. Das Prinzip dahinter ist, Gleiches mit Gleichem zu heilen. Dazu muss der Patient stark verdünnte Mittel einnehmen, die dann asthmaähnliche Symptome hervorrufen. Eine endgültige Bestätigung der Wirksamkeit dieser Methode konnte bisher aber noch nicht erbracht werden, da diesbezügliche Studien zu unterschiedlichen Ergebnissen kamen.

Manuelle Therapie

Auch durch manuelle Therapien, wie zum Beispiel Massagen, können die Symptome von Asthma zumindest gelindert werden. Daneben gibt es auch Ansätze zum Beispiel durch Relaxationstherapie, Ernährungstherapie, Hypnose, Luftfeuchtigkeitskontrolle oder Speläotherapie Einfluss auf Asthma zu nehmen.

Abschließende Bestätigungen der Wirksamkeit solcher Therapien stehen aber noch aus. Viele Asthmatiker wollen ihr Spray nicht lebenslang verwenden. Patienten mit starken Beschwerden sollten aber auf keinen Fall das Asthmaspray auf eigene Faust absetzen und ohne Rücksprache mit ihrem Arzt auf alternative Methoden vertrauen. Die Folge, könnten lebensbedrohliche Asthmaanfälle sein. Es gibt bisher leider noch keine wirksame Alternative zum Asthmaspray.

Was tun, wenn ein Asthmaanfall kommt und man kein Asthmaspray griffbereit dabei hat?

Für Asthmatiker ist Regel Nr. 1 ihr Asthmaspray immer in Reichweite zu haben. Wenn es doch einmal vorkommen sollte, dass kein Spray griffbereit ist, können folgende einfache Maßnahmen ergriffen werden. Auch wenn es schwerfällt, gilt es zunächst einmal Ruhe zu bewahren. Stress kann zu einer Hyperventilierung (zu schnelles Atmen) führen, mit der Folge das sich die Atemnot noch verschlimmert.

Als Gegenmaßnahme am besten in eine Tüte atmen. Dadurch wird zu viel abgeatmetes Kohlendioxid wieder eingeatmet und die Atmung beruhigt sich wieder. Wenn nötig, Hilfe holen. Weitere Maßnahmen: Um eine atemerleichternde Haltung einzunehmen, leicht in die Knie gehen und die Hände auf den Oberschenkeln abstützen. Die Lippen locker aufeinanderlegen und durch die verkleinerte Öffnung langsam und so lange wie möglich ausatmen. Bei plötzlicher, starker Atemnot ist aber unbedingt ein Notarzt zu rufen!

Was gibt es beim Online-Kauf von Asthma Spray zu beachten?

Rezeptfreie Asthmasprays, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Cromoglicinsäure, können in Deutschland ohne Weiteres online gekauft werden. Bei rezeptpflichtigen Asthmasprays hingegen gibt es einiges zu beachten. Grundsätzlich sind Sprays, die ausdrücklich nur zur Behandlung von Asthma verwendet werden sollen, verschreibungspflichtig. Seriöse Online-Apotheken verlangen daher immer ein Rezept. Um ein Asthmaspray bei deutschen Online-Apotheken zu bestellen, muss der Patient, selbst in akuten Fällen, sich daher erst ein Rezept vom Arzt besorgen. Anders sieht es im EU-Ausland aus.

Rezeptpflichtige Asthmasprays per Online Rezept und Ferndiagnose

Aufgrund der Richtlinie 2011/24/EU, auch Patientenmobilitätsrichtlinie genannt, können EU-Bürger Gesundheitsleistungen auch in anderen EU-Ländern in Anspruch nehmen, zum Beispiel rezeptpflichtige Medikamente wie Asthmaspray per Ferndiagnose aus dem EU Ausland bestellen. Für den Online-Kauf von rezeptpflichtigen Asthmasprays ist zunächst ein medizinischer Online-Fragebogen auszufüllen. Im Bogen sind bestimmte Fragen zur körperlichen Verfassung, Vorerkrankungen, Blutdruck usw. zu beantworten. Nach dem der Bogen ausgefüllt wurde, werden die Angaben von einem Arzt online in der Ferndiagnose begutachtet bzw. überprüft und das Asthmaspray danach unverzüglich versendet.

Was sollten Asthmatiker auf Reisen beachten?

Damit die Urlaubsfreude ungetrübt bleibt, sollten Asthmatiker einige Punkte im Umgang mit Asthmasprays beachten. Wichtigster Punkt ist auf jeden Fall, vor dem Urlaubsantritt Asthmaspray in ausreichender Menge für die gesamte Urlaubszeit zu besorgen und dies auch mitzuführen. Neben dem eigentlichen Asthmaspray sollten noch weitere Medikamente für den Notfall, zum Beispiel Kortisontabletten, mitgenommen werden. Das Asthmaspray auch am besten in der Originalpackung aufbewahren, damit andere Personen wissen um was für ein Medikament es sich handelt, um im Notfall gegebenenfalls helfen zu können.

Das Asthmakranke ihr Asthmaspray außerdem immer griffbereit bei sich führen sollten, ist wohl selbstverständlich. Bei Flugreisen ist das Spray zum Beispiel im Handgepäck zu verstauen. Nur so ist gewährleistet, dass es bei Bedarf auch sofort erreichbar ist, wenn die Koffer bereits aufgegeben oder nach der Landung am Urlaubsort noch nicht wieder ausgegeben wurden. Erfahrungsgemäß ist es auch nützlich, eine ärztliche Bescheinigung über das Asthmaspray in englischer Sprache dabei zu haben. So werden u. U. unnötige Schwierigkeiten bei Grenzübergängen oder bei Zollkontrollen vermieden. In sehr warmen Urlaubsregionen ist darauf zu achten, dass das Spray nicht zu lange großer Hitze ausgesetzt wird. Asthmasprays können dadurch ihre Wirkung verlieren, deshalb stets im Schatten oder noch besser bei üblicher Raumtemperatur aufbewahren.

Letzter Punkt: Menschen, die an allergischem Asthma leiden, sollten Urlaubsorte vorziehen, an denen es zur Urlaubszeit wenig Allergene gibt. Es gibt zwar keine komplett allergenfreien Urlaubsregionen, doch Allergiker, vor allem Pollenallergiker, die ihre Allergie auslösenden Pollen kennen, können unter Berücksichtigung von Blütezeit sowie landschaftlichen und klimatischen Verhältnissen solche Urlaubsziele wählen, in denen diese Pollen noch nicht, nicht mehr oder sogar überhaupt nicht fliegen. Besonders empfehlenswerte Reiseziele für Asthmatiker sind daher zum Beispiel die Ostsee, die Alpen oder das Allgäu.

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CBD Öl

CBD Öl ist die wohl bekannteste und natürlichste CBD-Form. Wichtig ist die Frage, ob es sich um ein hochwertiges Vollspektrum CBD Öl handelt, oder ein Isolat, das in Hanföl gelöst wurde.

Vollspektrum CBD Öl

Das Vollspektrum CBD Öl ist geschmacklich für manchen eine Herausforderung, für andere aber das natürlichste CBD Produkt überhaupt. Es enthält noch alle Terpene, Cannabinoide und Flavonoide, die in der Industriehanf-Pflanze zu finden sind. Man geht davon aus, dass die Begleitstoffe Aufnahme und Wirkung des Cannabidiols unterstützen.

Isolat

Bei einem in Öl gelösten CBD Isolat handelt es sich um ein Produkt, bei dem das CBD hochgradig rein ist und von allen Beistoffen befreit wurde. Es unterscheidet sich daher geschmacklich und in der Wirkung. Unter den CBD Fans gilt das Vollspektrum CBD Öl jedoch als das hochwertigere Produkt.

Medizinische Wirkung

Die medizinischen Vorteile des CBD Öls gleichen denen, die alle CBD Produkte für sich reklamieren. Die medizinischen Wirkungen betreffen Aspekte wie Entzündungshemmung, Krampflösung, Schmerzlinderung, Angstlösung, Beruhigung oder Ausgleich. Außerdem kann mit CBD Öl und anderen CBD-Präparaten Übelkeit als Folge einer Chemotherapie oder anderer Erkrankungen behandelt werden. Inwieweit CBD oder kombinierte CBD Präparate mit einem Anteil an THC in der Krebsbehandlung erfolgreich sind, ist Gegenstand weiterer Studien.

Pflanzliches veganes Trägeröl

Als Vorteil sehen viele die natürliche Lösung von CBD in einem pflanzlichen Trägeröl und die medizinischen Wirkungen, die damit umsetzbar sind. Es scheint, dass CBD zukünftig bei der Mitbehandlung von Krebs eine Rolle spielen könnte. Zumindest kann CBD die Übelkeit bei Chemotherapie-Behandlungen lindern. Nachteilig ist jedoch, dass CBD Öl geschmacklich stark nach Hanf schmeckt. Das liegt nicht jedem.

Zudem erweisen sich beim CBD Öl manche Aufnahmewege als nachteilig, weil das CBD beim Weg durch den Verdauungstrakt einen Großteil seiner Wirkung verliert. Trotz des Vorhandenseins eines körpereigenen Endocannabinoid-Systems, das entsprechende Rezeptoren in menschlichen Körper bereitstellt, neutralisiert die Leber den vermeintlich nicht benötigten Überschuss an Cannabidiol. Möglicherweise hält sie das zugeführte CBD Öl für nicht benötigtes körpereigenes CBD.

Am Sinnvollsten ist die Aufnahme von CBD Öl in sublingualer Form. Das bedeutet, dass der Nutzer das Öl in der gewünschten Dosis unter die Zunge träufelt und eine Weile im Mund behält. Das CBD wird dann über die Mundschleimhaut aufgenommen und kommt vollständig zur Wirkung. Anschließend bleibt ein öliger Film im Mund. Das empfinden viele Menschen als unangenehm.

Anwendung und Einnahme von CBD Öl

Die Anwendung von CBD Öl ist simpel. Das Öl wird entweder in der gewünschten Dosis unter die Zunge geträufelt und sublingual aufgenommen. Oder es wird zur Abmilderung des typischen Hanfgeschmacks in einem Getränk konsumiert. Durch die Darmpassage geht ein Teil der Wirkung verloren. Dieser muss ausgeglichen werden. Die hilfreiche Dosis an CBD ist immer individuell. Bei manchen Menschen helfen kleine CBD-Dosen. Andere müssen erstaunlich hohe Dosen CBD zu sich nehmen, um Linderung zu erfahren. Der Einstieg mit CBD sollte langsam, und mit niedrig dosierten CBD Produkten erfolgen. Daher ist CBD Öl das meist gekaufte Produkt für Einsteiger.

CBD Liquid

CBD Liquid ist eine verflüssigte Form des CBDs, die mit einem Verdampfer oder Vaporisator zum Vapen bzw. Inhalieren genutzt werden kann. Die Liquids mit CBD Gehalt sind unterschiedlich angelegt. Es gibt welche mit Nikotingehalt und ohne. Es gibt aromatisierte CBD Liquids und solche, die nur nach Hanf schmecken. Grundlage der Liquids sind hochreine CBD Kristalle.

Inhalieren

Die wichtigste Eigenschaft eines CBD Liquids ist, dass der Wirkstoff CBD beim Inhalieren bereits nach wenigen Zügen eine entspannende und beruhigende Wirkung entfaltet. Was nicht mitgeliefert wird, ist eine psychoaktive Wirkung des THCs, das in geringen Dosen in einem Liquid enthalten ist. Der Gesetzgeber schreibt genau vor, wie gering die Restmenge an THC in einem CBD Liquid sein darf.

Fakt ist, dass das CBD geringe Restgehalte an THC in der Wirkung aushebeln und neutralisieren kann. Die frei verkäuflichen Liquids gelten als Nahrungsergänzungsmittel bzw. als Genussmittel. Diese können medizinische Effekte erzeugen und sind daher legal. Sie gelten aber nicht als Medikament.

Schneller Eintritt der Wirkung

Den Vorteil der CBD Liquids sehen viele Nutzer darin, dass das Inhalieren bzw. Vapen von CBD eine schnelle Wirkung entfaltet. Die Aufnahme über die Lunge bringt den Wirkstoff ohne nennenswerte Wirkverluste an den Ort, wo er gebraucht wird. Zudem wird die Umwelt weniger belastet, denn Zigarettenrauch enthält zahlreiche Toxine, die auch Nichtraucher gesundheitlich belasten können. Daher steigen immer mehr Raucher auf E-Zigaretten mit angenehmen Aromen um und vapen das CBD.

Kratzen im Hals

Reines CBD Liquid verursacht das bekannte Kratzen im Hals, für das auch selbstgedrehte Zigaretten mit Cannabis bekannt sind. Daher verdünnen viele Verwender CBD Liquids mit anderen Liquids. Sie schmälern damit aber auch deren Wirkung. Möglicherweise erzeugen sie mit solchen eigenmächtigen Veränderungen auch andere Effekte, die unerwünscht sind.

Jüngst gab es Berichte über eine steigende Zahl Jugendlicher in den USA, die durch das Vapen von aromatisierten Substanzen todkrank geworden sind. Ihre Lunge erlitt Schäden, die als irreparabel gelten. Es gab bereits einen Todesfall. Manche Jugendlichen ringen noch mit dem Tod oder brauchen eine Lungentransplantation. Fakt ist aber, dass die amerikanischen Jugendlichen anscheinend verschiedene CBD und legale THC Präparate mit Aromen inhaliert hatten und möglicherweise zusätzlich Shishas und Zigaretten geraucht haben.

Noch ist unklar, inwieweit das Vapen Lungenschäden auslösen kann. Bisher stehen die Aromen oder die Mischung verschiedener Substanzen im Verdacht, zu so fatalen Entwicklungen geführt zu haben. In Deutschland sind bisher jedenfalls keine ähnlichen Fälle bekannt geworden.

Vapen, Verdampfen

Die Anwendung von CBD Liquids zum Vapen ist simpel. CBD Liquids werden in kleinen Ampullen eingelagert. Diese können in einen geeigneten Vaporisator oder Verdampfer eingelegt werden. Nach dem Aktivieren inhaliert der Nutzer das CBD-haltige Liquid. Mit dem inhalierten Dampf kann das CBD über die Lunge aufgenommen werden. Wirkstoffverluste gibt es nicht.

Zu achten ist auf die geeignete Temperatur. Beim Vapen von CBD sollten niemals mehr als 200 Grad Celsius entstehen. Bei Temperaturen von 240 Grad Celsius verbrennen die Bestandteile der CBD Liquids. Das führt mittelfristig zu Gesundheitsschäden.

CBD Blüten, Hash und Gras

CBD Blüten und CBD Gras gehören mit zu den natürlichen CBD Produkten. Auch wenn der Begriff „Gras“ einen berauschenden THC-Gehalt suggeriert, ist dieser im industriell oder medizinisch nutzbaren Faserhanf nur gerin. Er wird zudem vom CBD neutralisiert. Der Gesetzgeber schreibt genau vor, welcher THC-Restgehalt gegeben sein darf und als legal angesehen wird. Wichtig ist aber, dass niemand auf die Idee kommt, Gras oder Blüten mit CBD-Gehalt aus Cannabis im Eigenanbau selbst herzustellen. Mit dem dann umgesetzten THC-Gehalt wäre man in der Illegalität und kriminell. Es muss sich bei CBD Gras, Blüten oder Hanfblättern um ein legales Produkt handeln.

Rauchen ohne Rausch

Vom Rauchen von CBD Gras kann niemand „bekifft“ werden. Die im Handel zu findenden CBD Grasprodukte sind allerdings mit einem unterschiedlich hohen THC-Restgehalt bestückt. Trotzdem sei gesagt: um davon berauscht zu werden, müsste man so große Mengen davon rauchen, dass man nicht mehr von einem Gesundheitswert ausgehen könnte. Es ist faktisch unmöglich, von gekauftem CBD Gras berauscht zu werden. Gleiches gilt für CBD Blüten. Beide haben medizinische Eigenschaften. Bei CBD Gras oder Blüten steht die entspannende und entkrampfende Wirkung im Vordergrund.

Entspannende Wirkung

Die entspannende Wirkung ist ein klarer Vorteil von CBD Blüten und Gras. Beide mildern Stresserscheinungen. Sie helfen bei Einschlafstörungen und können bei der Nikotinentwöhnung sehr hilfreich sein. Bei zu hohem Konsum von CBD Gras oder Blüten kann es aber zu Trägheit und einem tiefenentspannten Dämmerzustand kommen, der das Bedienen von Maschinen oder Fahrzeugen gefährlich macht.

Rauchen, verdampfen, trinken als Tee

Die Anwendung von CBD Blüten sind im medizinischen Bereich zu suchen. Der hohe Gehalt an CBD ist dafür wunderbar geeignet. Blüten sind wegen der darin enthaltenen Terpene und Flavonoide Vollspektrum-Präparate. Legal sind CBD Blüten jedoch nur, wenn diese für die Herstellung von Tee, Nahrungsergänzung oder Räucherwerk benutzt werden. Das Rauchen oder Vapen von CBD Blüten ist gesetzeswidrig. Es wird entsprechend des Betäubungsmittelgesetztes geahndet.

Ob das Sinn macht, ist strittig. Vermutlich mischen jedoch einige Konsumenten CBD Blüten und CBD Gras mit selbstgezogenen und THC-haltigen Cannabisblüten. Damit sind sie jenseits des legal erlaubten THC-Restgehalts. Vermutlich zielt das Ahnden obiger Nutzungen auf diese illegalen Nutzungen von CBD Blüten und CBD Gras ab.

CBD Gras kann durchaus geraucht werden. Es tritt jedoch nicht die Wirkung von Haschisch oder Marihuana ein – es sei denn, der Konsument begäbe sich in den illegalen Bereich und mischt CBD Gras mit selbst angebautem Marihuana. Das wäre eine Straftat.

CBD Kristalle

CBD Kristalle sind eigentlich eher ein Pulver, das aus einem CBD Isolat hergestellt wird. Isolate mit CBD sind hochreine, auch von der Pharmaindustrie genutzte, Produkte. Sie enthalten Cannabidiol mit einem Reinheitsgrad von maximal 99.87 Prozent. Trotzdem bleiben alle natürlicherweise im Faserhanf enthaltenen Terpene, Flavonoide und nicht-psychoaktiven Cannabinoide darin enthalten.

Hoher Reinheitsgrad

Die medizinischen Eigenschaften von CBD Kristallen sind wegen der Reinheit und der hohen Konzentration von CBD sehr gut. Die CBD Kristalle werden in der Regel in reiner Form verwendet, obwohl sie auch in einem hochwertigen Trägeröl aufgelöst werden können. Das verdünnt sie jedoch auch.

Kristalle können oral zugeführt oder mit Tabak vermischt geraucht werden. Wegen der intensiveren Wirkung empfehlen sich Kristalle nicht für CBD Einsteiger. Grundsätzlich sollten die Verwender mit dem CBD Öl beginnen und erst einmal mit niedrigen Dosierungen experimentieren. Das minimiert eventuell auftretende Nebenwirkungen wie Durchfall oder Übelkeit.

Bleiben die niedrig dosierten CBD Produkte wirkungslos, oder ist die gewünschte Wirkung nicht stark genug, um Schmerzen oder andere Beschwerden zu beheben, kann der Nutzer nach längerer Zeit zu den hochgradig reinen CBD Kristallen wechseln. Inzwischen hat sich sein Organismus an die erhöhte Zufuhr von CBD gewöhnt.

Vorteile und Nachteile

Der größte Vorteil der CBD Kristalle ist eindeutig ihr Reinheitsgrad. Dieser entsteht durch die überkritische CO1-Extraktion. Außerdem punkten die Kristalle mit einer hohen CBD Dosis. Die medizinische Wirkung ist daher weitaus intensiver. Sie ist aber auch hier nicht als berauschende oder psychoaktive Wirkung möglich. Der THC-Restgehalt muss auch bei den höher konzentrierten Kristallen bei weniger als 0,2 Prozent THC liegen.

CBD Kristalle werden vornehmlich von Verwendern benutzt, die schon mit anderen CBD Produkten Erfahrungen gemacht haben. Möglicherweise wechseln manche Verwender zu CBD Kristallen, weil diese effektiver sind und geringer dosiert werden können. Es ist schließlich auch eine Kostenfrage, da solche Produkte als Nahrungsergänzung gelten und meist selbst finanziert werden müssen.

Da die Kristalle meistens ohne weitere Verdünnung oder Vermischung mit anderen Trägern oral oder sublingual eingenommen werden, tritt die Wirkung schnell ein. Die Aufnahme in den Körper erfolgt meist gar nicht erst über den Verdauungstrakt, sondern bereits durch die Mundschleimhaut. Geschmacklich sind die Kristalle neutral. Auch das wird gegenüber dem CBD Öl als Vorteil angesehen.

Würde jemand ohne Umwege sofort zu den reinen CBD Kristallen greifen, würde er wahrscheinlich unangenehme Nebenwirkungen erleben. Nachteilig ist außerdem, dass die Dosierung mittels einer feinen Waage vorgenommen werden muss. Nachteilig ist der aufwändige und daher teure Herstellungsprozess von CBD Kristallen. Die meisten CBD Kristalle sind zudem Isolate, die unter Verwendern als „minderwertiger“ gelten.

„Minderwertiger“ ist zwar nicht der passende Begriff, weil ein hochreines CBD Isolat niemals wirklich minderwertig ist. Im Gegenteil: Es ist viel effektiver und stärker. Konsumenten und Forscher gehen jedoch davon aus, dass die natürlichen Beistoffe wie Terpene, weitere Cannabinoide oder Flavonoide die Wirkung eines CBD Präparates verbessern. Bekannt ist jedoch seit Langem, dass synthetische Stoffe vom Organismus nicht so gut aufgenommen werden können, wie Vital- und Nährstoffe, die noch im natürlichen Verbund bleiben, wie sie in der Pflanze vorgelegen haben.

Diese Annahme ist bewiesen und gilt als allgemein korrekt. Daher ziehen viele Verwender Vollspektru CBD-Produkte vor. Sie sehen ein Isolat nicht als das von ihnen am meisten wertgeschätzte CBD Produkt an. Andere Nutzer wiederum sehen gerade im hochreinen Isolat eine Möglichkeit, schnell zu einer effektiven Wirkung des Inhaltsstoffes zu kommen.

Anwendung und Dosierung

Bei der Anwendung kann die Dosis bei erfahrenen Verwendern frei gewählt werden. Diese Menschen wissen bereits, welche Dosen CBD sie benötigen, um z. B. Schmerzen zu lindern. Neueinsteigern, die bereits mit CBD Öl Erfahrungen gesammelt hatten, können anfangs mit 5 bis maximal 25 Milligramm als Tagesdosis beginnen. Diese Dosis sollte ausreichen, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Dieser tritt aber nicht bei jedem und nicht sofort ein. Daher wird allgemein angeraten, dass die erste Dosis CBD Kristalle wegen angenommener Wirkungslosigkeit nicht schon nach kurzer Zeit mit einer zweiten Dosis ergänzt wird. Man sollte nach der ersten Einnahme von CBD Kristallen drei oder vier Stunden warten, bevor man eine weitere Dosis einnimmt. Diese Dosis darf dann aber etwas höher ausfallen als die erste.

CBD Kapseln und Tabletten

CBD Tabletten und CBD Kapseln wirken auf viele Menschen wie Medizinprodukte. Sie sind aber tatsächlich Nahrungsergänzung und frei verkäufliche Genussmittel, in denen ein weißes CBD-Pulver verarbeitet wird. Das ist mittlerweile legal, weil das CBD aus dem THC-armen Faserhanf stammt.

Eigenschaften

Die Eigenschaften von CBD Kapseln und Tabletten ähneln denen des CBD Öls. Kapseln und Tabletten sind in der Regel eine ebenso preiswerte Alternative, um an CBS zu kommen. Ausnahme: bei hohen Dosierungen summieren sich die Nachkäufe.

Leicht zu dosieren

Der Vorteil von Kapseln und Tabletten ist, dass sie leicht zu dosieren sind. Verwender führen bei gleich bleibender Einnahme einer Tablette oder Kapsel immer dieselbe Dosis zu. Das mühsame Abwiegen oder Träufeln entfällt. Kapseln und Tabletten sind außerdem ideal unterwegs einzunehmen. Da sie geruchsneutral sind, fällt der typische Hanfgeruch anderer CBD Produkte weg.

Kein Geschmack

Wer CBD Öl geschmacklich zu intensiv findet, ist mit Kapseln und Tabletten bestens bedient. Bei beiden erfolgt der Effekt durch das CBD verzögert. Die Aufnahme in den Blutkreislauf dauert länger. Tabletten und Kapseln mit CBD müssen den Weg durch den Verdauungstrakt antreten. Durch die Leber werden Teile der Wirkung neutralisiert. Etwa 60 Prozent Wirkungsverlust muss eingerechnet werden. Das kann ein Nachteil sein.

Höherer Verbrauch

Da CBD bei Einsteigern zunächst langsam andosiert wird, macht das zunächst nichts aus. Später muss die Dosis aber diesen Wirkverlust ausgleichen. Das bedeutet, der Verbrauch an Kapseln und Tabletten ist höher und somit teurer. Bei Menschen, denen mit niedrigen Dosen CBD geholfen ist, macht das vielleicht nichts. Anders ist es bei Konsumenten, die höhere Dosen CBD benötigen. Das wird unter Umständen ein kostenintensiver Behandlungsweg.

Für solche Menschen sind CBD Liquids oder Kristalle die bessere Lösung. CBD Kapseln bestehen meist aus Gelatine. Das ist für vegan lebende Menschen von Nachteil. Tabletten sind vorzuziehen – bei den bereits genannten Einschränkungen durch die hinzunehmenden Wirkungsverluste.

Anwendung und Einnahme von CBD Kapseln

Die Anwendung von Tabletten und Kapseln ist einfach. Je nach Packungsaufschrift sollte nur die empfohlene Maximaldosis je Tag eingenommen werden. Genügt diese nicht, sollte ein höher dosiertes Tabletten- oder Kapsel-Präparat gekauft werden.

CBD Tee

Tee ist eine beliebte Form, Arzneimittel zu sich zu nehmen. Für Hanfprodukte ist der Konsum durch Tee eher ungewöhnlich, aber durchaus machbar. Zum einen können CBD Öle, Tropfen oder Kristalle im Tee gelöst werden. Zum anderen bietet der Handel auch Hanfblüten oder Hanfblätter als Tee an. Auch der sogenannte Cannabistee enthält CBD. Er dient zum Beispiel als Einschlafhilfe. Das CBD löst sich beim Übergießen mit heißem Wasser aus den Blüten oder Blättern.

Eigenschaften

Zu den herausragenden Eigenschaften von CBD – ob im Hanftee oder in anderer Form genossen – gehören seine schmerzlindernden, entzündungshemmenden, entspannenden, schlaffördernden, stressmindernden, angstlösenden und beruhigenden Eigenschaften. CBD Tee kann als Begleittherapie bei Übelkeit und anderen Beschwerden getrunken werden. Außerdem kann das enthaltene CBD die Lungenfunktion verbessern helfen, das Herz-Kreislauf-System stärken, als Abnehmhilfe oder beim Entwöhnen von Nikotin gute Dienste leisten.

Hanfblätter Tee und Hanfblütentee

CBD als Teegetränk zu sich zu nehmen, empfinden viele Menschen als wohltuend. Tee aus Hanfblättern oder -blüten kann der Verbesserung des Allgemeinbefindens und der Linderung von Schlafstörungen oder Übelkeit dienen.

Der wichtigste Unterschied zwischen Hanfblätter- und Hanfblütentee ist in deren Zusammensetzung zu suchen. In einem Cannabis- oder Hanftee sind Blüten und Blätteranteile enthalten. In einem Hanfblütentee dürfen nur Blüten der Hanfpflanze enthalten sein. Diese enthalten mehr CBD. Daher sind Hanfblütentees meistens hochwertiger und kosten mehr.

Hanfblütentee enthält jedoch nicht so viele natürliche Terpene wie der Hanftee. Das können manche Verwender, die Vollspektrum CBD-Präparate bevorzugen, als Nachteil ansehen. Nachteilig kann sein, dass der Wirkungseintritt relativ lange dauern kann. Zur Behandlung von Krankheiten eignet sich Tee daher nicht. Bestenfalls ist er als Begleittherapie bei Schlafstörungen oder Stressbeschwerden sinnvoll. Klar ist aber: Frei verkäuflichem Teesorten aus dem Faserhanf enthalten die versprochenen Mengen an CBD, aber nur winzige Mengen des psychoaktiven THCs.

Anwendung & Zubereitung von CBD Tee

Teeaufgüsse mit CBD Gehalt sind nach den Anweisungen auf der Packungsbeilage zuzubereiten. Eine oder zwei Stunden nach dem Genuss des Hanf(blüten)-Tees sollte die beruhigende Wirkung eintreten. Neben den oben genannten Wirkungen haben CBD-Produkte noch eine ganze Palette weiterer gesundheitsfördernder Wirkungen.

CBD Gummis und andere Süßigkeiten

Dass es mittlerweile auch Weingummis, Lollis, Kaugummi, Bonbons, Schokoladenriegel oder andere Süßigkeiten mit CBD Gehalt gibt, erscheint auf den ersten Blick als absurd. Kinder sind jedoch genauso gut mit CBD zu behandeln wie Erwachsene, die Schluckbeschwerden haben oder den Hanfgeschmack des Cannabis Öls nicht vertragen.

Die medizinisch nutzbaren Eigenschaften solcher Süßigkeiten mit CBD sind die gewünschten. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Menge an CBD in Süßigkeiten nicht besonders hoch sein kann. Einen erhöhten Konsum an CBD aus solchen Produkten sollte man also auch wegen deren Zuckergehalt nicht anstreben.

Leckerer Geschmack und sublinguale Aufnahme

Ein Vorteil ist, dass solche Süßigkeiten durch ihren Geschmack einen sehr angenehmen Konsum von medizinischem Cannabis erlauben. Das gilt sowohl für ältere, wie auch für sehr junge Menschen. Außerdem wird bei vielen der genannten Leckereien genügend lange darauf herumgelutscht oder -gekaut, sodass eine sublinguale Aufnahme wenigsten zum Teil gegeben sein dürfte. Beim Rest der Süßigkeiten, der heruntergeschluckt wird, geht die Wirkung des CBDs zu 60 Prozent verloren.

Achtung Zucker!

Nachteilig ist jedoch der Zuckergehalt bzw. der eventuelle Süßstoffgehalt (Kaugummi!) solcher Produkte. Dieser ist nachweislich gesundheitsschädlich. Bezüglich der individuellen Dosierung gilt auch hier: Weniger ist mehr. Zu Beginn sollte die Dosis der Süßigkeiten eher niedrig gehalten werden. Außerdem sollten nur Menschen, die davon wirklich profitieren, solche CBD Produkte nutzen. Die erwartete Wirkung tritt nach dem Lutschen binnen 30 Minuten ein.

Rossmann und dm

Beta Alanin & Creatin Kombi kaufen: Einnahme, Dosierung, Test & Erfahrungen

Ambitionierte Sportler sind immer wieder auf der Suche nach neuen effektiven Supplementen, um mit dem täglichen Training eine noch größere Wirkung und somit eine Leistungssteigerung zu erzielen. In diesem Zusammenhang kommt immer wieder die gleichzeitige Einnahme von Creatin und Beta Alanin zur Sprache: Viele Fitness-Fans versprechen sich davon regelrecht Wunder, vor allem was die Ausdauer, den Muskelaufbau und die Kraft betrifft. Doch was ist tatsächlich dran an dieser Kombination?

Eine Tatsache steht aber mit Sicherheit schon mal fest: Creatin und Beta Alanin sind ausgezeichnete Nahrungsergänzungsmittel für die Muskulatur. Bevor es jedoch an die konkreten Vorteile geht, wollen wir hier diese beiden Supplemente ein wenig näher betrachten.

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Beta Alanin für bessere Erfolge bei hohen Muskelbelastungen

Beta Alanin ist ein sogenannter Proteinbaustein, eine nicht essenzielle Aminosäure: Das heißt, dass der menschliche Körper Beta Alanin selbst produzieren kann, sofern ihm die dafür notwendigen Makronährstoffe zur Verfügung gestellt werden. Eine eiweißreiche Ernährungsweise, vor allem eine mit vielen tierischen Proteinquellen wie zum Beispiel Fleisch, ist für die körpereigene Herstellung von Beta Alanin besonders wichtig. Sportler brauchen hier jedoch eine deutlich größere Menge Beta Alanin. Rein über die tägliche Ernährung ist das kaum zu gewährleisten, daher ist die Zuführung von geeigneten Supplementen von zentraler Bedeutung.

Beta Alanin ist im Grunde eine Vorstufe von L-Carnosin, einem Peptid, das vor allem im menschlichen Nerven- und Muskelgewebe vorkommt. Dieses ist imstande, die Leistungsfähigkeit des Körpers zu steigern. Gleichzeitig wirkt Carnosin vorbeugend gegen eine Übersäuerung der Muskulatur. Es verzögert die Übermüdung und optimiert zudem die muskuläre Kontraktionsfähigkeit.

Welche positiven Effekte bietet Beta Alanin für Sportler?

Insbesondere für kurze Sportintervalle in einem zeitlichen Bereich von 60 bis 240 Sekunden kommt Beta Alanin zum Einsatz und kann hier ausgezeichnete Erfolge aufweisen. Die Einnahme von Beta Alanin soll also die allgemeine Muskelausdauer erhöhen. Anders ausgedrückt bedeutet es, dass mit demselben Gewicht mehr Übungswiederholungen absolviert werden können. Beta Alanin fördert also auf indirektem Wege den Aufbau neuer Muskelmasse.

Gleichzeitig erhöht Beta Alanin den Carnosin-Spiegel in den Körperzellen und verhindert somit eine Reduktion des pH-Wertes. Somit kann sich Milchsäure nicht mehr auf die Muskulatur auswirken und eine Übersäuerung und Ermüdung hervorrufen. Je höher der Carnosin-Spiegel also ist, desto länger lassen sich muskuläre Ermüdungserscheinungen hinauszögern. Genau das ist für viele Sport- und Fitnessfans der Grund für die Einnahme dieses Supplements.

Wie wird Beta Alanin überhaupt eingenommen?

Beta Alanin gibt es in Kapsel- oder in Pulverform. Die meisten Sportler setzen auf das Supplement in Pulverform, da sie es so ganz bequem in den Eiweißshake, den Saft oder in die Wasserflasche mischen können. Die meisten Hersteller empfehlen eine tägliche Beta-Alanin-Menge von drei bis sechs Gramm täglich, im Idealfall zwischen den Tagesmahlzeiten.

Wie lange sollte Beta Alanin eingenommen werden, um top Resultate zu erzielen?

Viel wichtiger als der Einnahmezeitpunkt ist die Dauer der Beta Alanin-Einnahme. Im Idealfall können Sportler hierfür eine Kur machen. Eine deutliche Steigerung der eigenen Kraftausdauer und der sportlichen Leistung macht sich im Allgemeinen erst nach ungefähr drei bis vier Wochen bemerkbar. Sobald die Wirkung jedoch einsetzt, können Sportler von den vielen positiven Effekten profitieren: So können beispielsweise längere und intensivere Trainingseinheiten durchgeführt werden. Nach ungefähr drei Monaten sollte der Carnosin-Spiegel ein ideales Niveau erreicht haben: Das ist der beste Zeitpunkt für eine kurze Pause. Es dauert im Allgemeinen rund neun Monate, bis die Carnosin-Konzentration im muskulären Gewebe wieder absinkt. Erst danach ist wieder eine erneute Beta Alanin Einnahme für weitere zwölf Wochen ratsam.

Wer kann von der Einnahme dieses Supplements profitieren?

Der menschliche Körper kann durch die Zuhilfenahme der Aminosäure Histidin, das Beta Alanin in Carnosin umwandeln. Dieses sorgt schließlich dafür, dass der vom Training beanspruchte Muskel nicht so rasch übersäuert und ermüdet. Die Ausdauerleistung der Muskeln wird somit erhöht, weshalb in erster Linie Ausdauersportler von Beta Alanin profitieren.

Auch für Sportler, die Intervalltrainings absolvieren, kann sich eine Beta-Alanin Kur jedoch positiv auswirken. Denn auch beim Intervalltraining kommt es wesentlich darauf an, dass die Muskeln durch die wiederkehrenden Belastungen nicht übersäuern und die Leistungsfähigkeit auf einem hohen Level bleibt.

Im Grunde kann also jeder Sportler von diesem Supplement profitieren, vor allem wenn die Muskulatur in den Ausdauerbereich hinein belastet wird. Hierzu gehört selbstverständlich auch die Kraftausdauer.

Welche Nebenwirkungen kann Beta Alanin mit sich bringen?

Beta Alanin ist also eine Aminosäure, die der Körper des Menschen alleine herstellen kann. Daher führt eine zusätzliche Supplementierung nicht zu negativen Begleiterscheinungen. Es können jedoch durchaus bestimmte Nebeneffekte auftreten, insbesondere in der Anfangszeit der Einnahme. Diese kurzzeitig auftretenden Effekte werden unter dem Fachbegriff „akute Parästhesie“ zusammengefasst.

Hierzu gehören beispielsweise:

  • Kribbelgefühle auf der Haut, insbesondere im Nacken, im Gesicht sowie auf den Armen.
  • Leichtes Brenngefühl in den Ohren oder auf der Kopfhaut
  • Hitzewallungen
  • Hautrötungen.

Durch die Umwandlung von Beta Alanin in Carnosin kommt es zu einer Nervenenden-Reizung, wodurch diese kurzzeitigen Begleiterscheinungen hervorgerufen werden.

Diese Symptome sind zwar gesundheitlich unbedenklich, können jedoch verunsichern und werden vor allem als unangenehm empfunden. Sobald sich der Körper jedoch an die Beta Alanin-Supplementierung gewöhnt hat, klingen diese Symptome wieder ab.

Durch eine vernünftige Einnahme und Dosierung der Aminosäure können jedoch unangenehme Begleiterscheinungen vorgebeugt oder sogar komplett vermieden werden. Genauso wie mit anderen Supplementen auch, muss auch mit der Aminosäure Beta Alanin vernünftig umgegangen werden. Die Kur sollte aus diesem Grund immer mit kleinen Einzeldosierungen begonnen werden, die sich über den ganzen Tag hin erstrecken. Mit der Zeit kann die Einnahmemenge dann nach und nach erhöht werden.

Creatin – das Supplement für einen effektiven Muskelaufbau

Creatin ist in jedem menschlichen Körper zu finden. Hierbei handelt es sich um eine körpereigene Säure, die in erster Linie in den Muskelzellen vorkommt. Hergestellt wird sie von der Bauchspeicheldrüse, der Leber und den Nieren. Die drei Grundbausteine von Creatin sind die Aminosäuren Methionin, Arginin und Glycin.

Insbesondere für die Steigerung der Kraft ist Creatin beim Sport von großer Bedeutung. Durch dieses Supplement kann also der Aufbau von Muskelmasse optimiert werden. Insgesamt lässt sich eine allgemeine Steigerung der sportlichen Leistung um zehn bis fünfzehn Prozent erzielen.

Eine ausgewogene und vitalstoffreiche Ernährungsweise sowie regelmäßige Trainingseinheiten sind jedoch unverzichtbar, denn nur auf diese Weise kann Creatin überhaupt seine positiven Wirkungen entfalten. Mindestens drei Trainingseinheiten pro Woche sind von zentraler Bedeutung. Zudem muss ein Kalorienüberschuss erzielt werden, der in den Aufbau neuer Muskelmasse gesteckt werden kann.

Durch Creatin lassen sich Leistungsplateaus leichter überbrücken und der Muskelaufbau steigern. Wie lange der Aufbau neuer Muskelmasse dauert, ist von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich. Zudem ist das abhängig von Faktoren wie zum Beispiel Lebensalter, Geschlecht sowie dem eigenen Fitnesslevel.Creatin richtig einnehmen für mehr Muskelmasse

Grundsätzlich wird eine dauerhafte Einnahme von Creatin empfohlen, das heißt jedoch nicht, dass das lebenslang erfolgen muss. Im Idealfall sollte sich die Einnahme der Supplemente über drei bis sechs Monate erstrecken: Auf diese Weise lässt sich eine Leistungssteigerung und ein effektiver Muskelaufbau erzielen.

Bevor mit der Creatin-Einnahme begonnen wird, sollten die eigenen Kraftwerte sowie das Ausgangsgewicht schriftlich festgehalten werden. Auf diese Weise lassen sich die Werte im Vorfeld sowie nach der Creatin-Zufuhr miteinander abgleichen.

Auf diese Weise können Sportler unkompliziert ermitteln, wie das eigene Training ohne eine zusätzliche Creatin Supplementierung abläuft. Bleiben die Sporteinheiten so intensiv oder wird erneut ein Leistungsplateau erreicht?

Wie wird Creatin am besten eingenommen?

Die empfohlene Dosis liegt bei drei Gramm Creatin pro Tag. Am besten wird die Säure über Fruchtsäfte wie zum Beispiel Trauben- oder Apfelsaft aufgenommen, denn diese helfen effizient dabei, den Wirkstoff direkt in die Muskelfasern zu transportieren. Hierbei ist es jedoch grundlegend wichtig, ausreichend zu trinken, im besten Fall Wasser, denn nur so kann eine Dehydrierung effektiv vermieden werden. Genussmittel wie zum Beispiel Kaffee oder Alkohol sollten vermieden werden, denn wie beschränken die Wirksamkeit von Creatin.

Wann sollte Creatin am besten aufgenommen werden?

Wer den Muskelaufbau steigern möchte, sollte die Tagesdosis Creatin am besten direkt vor dem Sporttraining einnehmen. Nach dem Aufwachen ist ebenfalls ein sehr guter Einnahmezeitpunkt. In diesem Zusammenhang ist festzuhalten, dass die Einnahme des Supplements jedoch nicht täglich zur gleichen Zeit erfolgen muss.

Welche möglichen Nebenwirkungen hat die Einnahme von Creatin?

Wird die täglich empfohlene Menge von drei Gramm nicht überschritten, so ist im Allgemeinen nicht mit negativen Begleiterscheinungen zu rechnen. Wird die Dosis jedoch über einen längeren Zeitraum von beispielsweise zwei Wochen deutlich überschritten, so können sich negative Nebenwirkungen wie Durchfall oder Bauchschmerzen bemerkbar machen. Des Weiteren muss mit einer Gewichtszunahme gerechnet werden, denn eine erhöhte Creatin-Zufuhr kann Wassereinlagerungen begünstigen. Ob und wie viel Wasser jedoch im Gewebe sowie in der Muskulatur eingelagert wird, ist von Person zu Person ganz unterschiedlich.

Welche möglichen Auswirkungen hat Creatin auf die Nieren?

Wer Creatin in Form von Supplementen zuführt, muss damit rechnen, dass der allgemeine Creatin-Spiegel im Blut ansteigt. Ein zu hoher Creatin-Blutwert ist für Mediziner jedoch häufig ein Indiz für eine gestörte Nierenfunktion. Im Fall einer medizinischen Untersuchung sollte der Arzt also über die Creatin-Einnahme informiert werden, damit es nicht zu einer Fehldiagnose kommt. Bislang ist nicht bekannt, dass eine zu geringe Creatin-Zufuhr die Nierenfunktion beeinträchtigen könnte.

Beta Alanin und Creatin Kombi – das Power-Duo für eine maximale Trainingsleistung?

Immer mehr Sportler schwören auf die gleichzeitige Zufuhr von Beta Alanin und Creatin, doch ist diese Kombi tatsächlich so zielführend und gewinnbringend? Viele Studien sprechen heutzutage nämlich eher dafür, dass keine synergetischen Effekte zu beobachten sind.

Dennoch gibt es zahlreiche Gründe, die für eine Verbindung dieser beiden Supplemente sprechen. Die Vorteile liegen vor allem in der optimierten Kraft- und Muskelleistung. Mit diesem gemeinsamen Wirkstoff lassen sich deutlich bessere Trainingsresultate erzielen, da sind sich Sport-Leistungsstudien einig.

Werden Beta Alanin und Creatin also zusammen aufgenommen kann die eigene Ausdauer- und Kraftleistung deutlich optimiert werden. Gleichzeitig können die Ruhe- und Regenerationszeiten reduziert werden. Beta Alanin reguliert durch Carnosin den Säuregehalt der Muskulatur, während Creatin eine schnellere Energieversorgung der Muskeln gewährleistet.

Wer seine Trainingsintensität maximieren möchte, sollte also unbedingt auf diese effektive Kombination setzen.

Warum wird Beta Alanin mit Creatin so gut ergänzt?

Durch die zusätzliche Supplementierung von Creatin werden die eigenen Kreatin-Phosphat-Speicher im Körper wiederaufgefüllt: Auf diese Weise wird die Energiebereitstellung optimiert! Die Kombination aus Creatin und Beta Alanin wirkt zum einen regenerationsfördernd und zum anderen leistungssteigernd.

In nicht wenigen Fällen sind harte Trainingseinheiten für den Körper und die Muskulatur ein echter Stress. Beta Alanin hilft bei der Reduktion dieses Stresszustandes und unterstützt die muskulären Regenerationsprozesse. Einfach ausgedrückt bedeutet das, dass die Supplement-Kombination dafür sorgt, dass länger trainiert werden kann und der Körper schneller wieder fit für die nächste Einheit wird.

Jedes Supplement bringt für sich schon bemerkenswerte Vorteile mit sich. Eine Kombination steigert die positiven Effekte umso mehr und wird daher als echte „Wunderwaffe“ für ein effizientes Training angesehen. Wem es also um neue persönliche Bestzeiten oder eine höhere Trainingsintensität geht, der kann mit dieser cleveren Supplementierung leichter seine Zeile erreichen. Eine ausgewogene, gesunde und vor allem auch abwechslungsreiche Ernährungsweise darf dabei jedoch niemals fehlen. Wie der Name bereits sagt, ergänzen Beta Alanin und Creatin die tägliche Ernährung nur und ersetzen diese niemals.

Die Wahl und der Genuss der richtigen Nahrungsmittel führt nicht nur zu einer Kraftsteigerung, sondern auch zum Aufbau neuer und fettfreier Muskelmasse.

Ein bedeutender Vorteil dieser Kombination ist, dass sich die Wirkungen von Beta Alanin und Creatin gegenseitig nicht aufheben. Bei Kombination anderer Nahrungsergänzungsmittel kann das allerdings immer wieder mal passieren.
Besonders mit Creatin haben sich bislang viele Forschungsstudien beschäftigt. Dieser natürliche Stoff kommt in vielen verschiedenen Lebensmitteln vor und ruft bei einer angemessenen Dosierung keinerlei negative Begleiterscheinungen hervor.

Grundsätzlich sollte, wie bei anderen Nahrungsergänzungsmitteln auch, auf eine zu hohe tägliche Zufuhr verzichtet werden. Gesundheitsgefährdende Effekte sind hier zwar nicht zu befürchten, doch Bauchkrämpfe, Magenverstimmungen oder diverse Unverträglichkeiten sind im Allgemeinen einfach unangenehm.

Unser Fazit – warum lohnt sich die Kombination aus Beta Alanin und Creatin?

Die kombinierte Einnahme von Creatin und Beta Alanin zahlt sich für ambitionierte Sportler durchaus aus, denn Creatin steigert die Kraft und Beta Alanin optimiert die Ausdauerleistung. Besonders ratsam ist die kombinierte Einnahme für Sportler, die auf Trainingssequenzen setzen, die aus mehreren Wiederholungen und kürzeren Pausen zwischen den Übungen bestehen. Die kombinierte Einnahme ermöglicht mehr Übungswiederholungen pro Satz zu absolvieren.

Auch bei Sportarten wie zum Beispiel Boxen, Fußball oder Schwimmen kann sich die Supplement-Kombination auszahlen, denn auch hier wird auf einen Mix aus Ausdauer und Kraft gesetzt. Die muskuläre Beanspruchung kann über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten und sogar noch gesteigert werden. Gleichzeitig lässt sich eine Ermüdung der Muskeln deutlich länger hinausziehen.

Schnarchen abstellen – Welche Mittel & Medikamente helfen gegen Schnarchen? – Snore Block Erfahrungen

schnarchen abschalten Ein „Universalmittel“, das gezielt gegen Schnarchen hilft, gibt es leider nicht. Aus diesem Grund muss in einem ersten Schritt geklärt werden, welche Ursachen das Schnarchen überhaupt hat, denn erst dann können gezielte Maßnahmen ergriffen werden.

Schnarchgeräusche sind nicht nur störend, sondern können auch der eigenen Gesundheit schaden. So haben wissenschaftliche Forschungsstudien beispielsweise aufzeigen können, dass Personen, die schnarchen, deutlich anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie beispielsweise Schlaganfall sind.

Wir stellen Ihnen hier das Phänomen Schnarchen einmal näher vor und zeigen auf, welche Strategien und Mittel tatsächlich wirkungsvoll dagegen helfen.

Medikament Empfehlung

snore-block Snore Block sind natürliche Schnarchtabletten, die helfen können, wenn keine anatomischen Ursachen für das Schnarchen vorliegen.

  • Natürliche Inhaltsstoffe
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Lesen Sie unseren Schnarchblock Test unten auf dieser Seite.

Schnarchen – was steckt konkret dahinter?

In der medizinischen Fachterminologie wird Schnarchen als „Ronchopathie“ bezeichnet. Schnarchen ist grundsätzlich ein sehr häufig vorkommendes Phänomen: Rund jeder zweite erwachsene Mensch ist mit zunehmendem Lebensalter davon betroffen. Problematisch ist das Schnarchen jedoch nicht nur für einen selbst, sondern insbesondere auch für den Schlafpartner.

Diese lauten Geräusche entstehen, weil im Schlaf die Rachenmuskulatur erschlafft. Das Rachenzäpfchen und der Gaumensegel beginnen bei jedem Atemzug zu flattern und auf diese Weise die lauten und störenden Geräusche zu erzeugen.

Eine gute Nachricht gibt es dennoch: Meistens birgt die Ronchopathie keine gesundheitlichen Risiken. Schnarcher merken häufig gar nichts davon, dennoch beeinflusst dieses Phänomen die Tiefschlafphasen: Der nächtliche Schlaf wird infolgedessen nicht wirklich als erholsam empfunden. Sehr unregelmäßige und vor allem laute Schnarchgeräusche können zudem ein deutlicher Hinweis auf Atmungsstörungen sein. Kommt es sogar wiederholt zu Atemstillständen, sprechen Mediziner von einer Schlafapnoe: Diese sollte in jedem Fall ärztlich untersucht und behandelt werden.

Wie entstehen eigentlich Schnarchgeräusche?

Die charakteristischen Schnarchgeräusche können sich an mehreren Stellen in den oberen Atemwegen bilden. Jedes Mal, wenn eingeatmete Luft auf einen Widerstand trifft, resultiert dabei eine Vibration des weichen Gewebes im Rachen- und Mundraum. Dies ist vor allem an den verengten Stellen der Atemwege wie beispielsweise am Zungengrund, am Gaumensegel oder an den Rachenmandeln der Fall.

Im Schlaf entspannt der Körper und infolgedessen erschlafft auch die Muskulatur. Somit wird der Rachenraum im Allgemeinen etwas enger. Wenn nun in Rückenlage geschlafen wird, klappt der Unterkiefer nach unten und die Zunge rutscht nach hinten in den Rachen: Dadurch werden die Atemwege nur noch mehr verengt. Auch verdickte Rachenmandeln oder eine große Zunge können zu einer Verengung des Rachenraums führen und infolgedessen zu lästigen Schnarchgeräuschen.

Schnarchen verhindern: Gezielte Strategien und Maßnahmen

Wie bereits erwähnt, gibt es keine Universallösung gegen Schnarchen. Es existieren jedoch einige bewährte Mittel und Maßnahmen, mit denen sich gezielt gegen die lästigen Geräusche vorgehen lässt.

  1. Verbessern Sie Ihre Nasenatmung

    Eine mögliche Ursache für Schnarchen kann eine beeinträchtigte Atmung sein. Viel häufiger entstehen Schnarchgeräusche jedoch im hinteren Bereich des Rachenraums beziehungsweise am Übergang vom Rachen- in den Mundraum.
    Hier kann eine spezielle Anti-Schnarch-Schiene oder ein Anti-Schnarch-Mundstück gezielt Abhilfe schaffen.
    Die Nasenatmung muss jedoch immer miteinbezogen werden, denn wenn die Nase nicht frei ist, kann auch das Schnarchen nicht endgültig beseitigt werden.

    Um die Nase zu befreien, gibt es zwei bewährte Methoden:

    Zum einen der Nasenspreizer:
    Dieses Mittel optimiert die Atmung durch die Nase und reduziert auf diese Weise Schnarchgeräusche. Der Nasenspreizer setzt sich aus zwei weichen und kleinen Kunststoffbögen zusammen. Diese sind durch einen Steg miteinander verbunden. Das optische Erscheinungsbild dieses Hilfsmittels kann jedoch von Hersteller zu Hersteller variieren.
    Der Kunststoffbogen wird in das Nasenloch eingeführt und stabilisiert dort den äußeren Nasenraum und den Naseneingang. Auf diese Weise können die Nasenwege auch beim kräftigen Ein- und Ausatmen nicht zusammenfallen.
    Der Nasenspreizer ermöglicht somit eine unbeschwerte Atmung, denn er bewirkt eine Weitung, eine sogenannte Dilatation der Atemwege. Aus diesem Grund wird der Nasenspreizer auch unter der Fachbezeichnung „Nasendilatator“ verkauft.

    Zum anderen kann ein Nasenpflaster verwendet werden:
    Das Pflaster wird von außen auf den Nasenrücken geklebt. Die Wirkungsweise ist ähnlich effektiv wie beim Nasendilatator, allerdings kann es bei manchen Anwendern aufgrund des Klebstoffs des Nasenpflasters zu allergischen Reaktionen auf der Haut kommen. Die Spreizwirkung der Nasen-Atemwege ist zudem etwas geringer als beim Nasenspreizer.

  2. Vermeiden Sie es, durch den Mund zu atmen

    Die Mundatmung ist eine der häufigsten Ursachen für lästiges Schnarchen. Im Vergleich zur Nasenatmung ist die Mundatmung jedoch ungesund, daher ist es umso wichtiger, gezielte Maßnahmen dagegen zu ergreifen.
    Eine besonders effektive Lösung ist beispielsweise ein spezielles Anti-Schnarch-Mundstück. Es verhindert die Atmung durch den Mund und fördert durch die Nasenatmung einen erholsameren Nachtschlaf. Vom optischen Erscheinungsbild ähnelt dieses Hilfsmittel einem Boxer-Zahnschutz. Es wird zwischen den Zähnen und den Lippen eingesetzt und an der oberen Zahnreihe leicht verankert. Beim Tragen schränkt das Anti-Schnarch-Mundstück überhaupt nicht ein und sorgt somit für ein sehr angenehmes Tragegefühl. Das Mundstück ist auch nicht sehr groß, sodass es unmöglich ist, dieses im Schlaf zu verschlucken.

    Eine Alternative hierzu wäre das sogenannte Kinn-Band. Dieses Hilfsmittel setzt sich aus einem Gurt zusammen, der um das Kinn gelegt und über den Kopf gespannt wird. Das Material des Kinn-Bandes ist elastisch und steht somit unter Spannung. Mit diesem Hilfsmittel soll verhindert werden, dass das Kinn während des Nachtschlafs nach unten absinkt und sich somit der Mund öffnet.

  3. Die Position des Kiefers korrigieren

    Auch eine Schnarch-Schiene kann bei der Korrektur der Kieferposition behilflich sein: Durch Gummibändchen positioniert die Schiene den Unterkiefer und die Zunge leicht nach vorne. Dadurch kann die Zunge nicht in den Rachenraum hinein zurückrutschen. Die Atmung kann somit fließen und die Zunge verengt die Atemwege nicht. Auf diese Weise können unangenehme und störende Schnarchgeräusche effizient gemindert werden.
    Übrigens: Die Mundstücke der Schnarch-Schiene sind flexibel miteinander verbunden, sodass der Unterkiefer immer in alle gewünschten Richtungen bewegt werden kann. Das erhöhte natürlich maßgeblich den Tragekomfort.

  4. Nutzung eines speziellen Anti-Schnarch-Kissens

    Wissenschaftliche Forscher sind sich einig, dass die Schlafposition eine der Hauptursachen für Schnarchgeräusche Spezielle Kissen versuchen daher, diese Position zu verbessern und auf diese Weise Schnarchen zu vermeiden. Das Anti-Schnarch-Kissen hilft effizient dabei, während der nächtlichen Ruhe nicht in die Rückenlage zu verfallen, sondern auf der Seite zu schlafen.
    Schlafen in Rückenlage mit einem offenen Mund kann laute Schnarchgeräusche verursachen. Die Muskulatur der Zunge sowie des Unterkiefers erschlaffen nachts und fallen leicht nach hinten hin ab. Das engt die Atemwege ein und beeinträchtigt das Fließen der Atemluft.

    Zwischenzeitlich gibt es viele verschiedene Variationen des Anti-Schnarch-Kissens, sodass hier auch eine große Auswahl besteht.

Tipps zur Selbsthilfe – das können Sie selbst gegen lästiges Schnarchen tun

Gegen „normale Schnarchgeräusche“ können auch viele Selbstmaßnahmen ergriffen werden. Hier haben wir für Sie einige wirksame Tipps zusammengestellt:

  • Versuchen Sie, ein zu hohes Körpergewicht zu vermeiden, denn Übergewicht gehört zu den Hauptursachen für Schnarchen. Wenn die Kilos purzeln, verschwinden auch die Fettansammlungen im Halsbereich, die Schnarchgeräusche begünstigen.
  • Verzichten Sie mindestens zwei Stunden vor dem Schlafgengehen auf den Genuss alkoholischer Getränke. Alkohol fördert das Schnarchen, indem er die Atmungsaktivität reduziert.
  • Vermeiden Sie späte Mahlzeiten, denn das belastet nicht nur den Verdauungstrakt, sondern beeinträchtigt auch die Schlafqualität.
  • Verzichten Sie auf die Einnahme von Antihistaminika oder Beruhigungsmitteln. Auch das mindert die Atemaktivität und kann Schnarchgeräusche fördern.
  • Wenn Sie nicht gerne in Seitenlage schlafen, versuchen Sie den Oberkörper etwas höher zu lagern und nicht flach in Rückenlage zu schlafen.

Unser Test – Snore-Block Erfahrungen – Natürliche Anti Schnarch Tabletten

Zunächst einmal haben wir für Sie geprüft, was der Hersteller für dieses Produkt verspricht:

Pflanzliches und natürliches Medikament um Schnarchen zu stoppen

Snore Block ist eine erlesene Kombination aus wertvollen Heilpflanzen und Enzymen natürlichen Ursprungs. Dieses Präparat soll Schnupfen beseitigen und geschwollene Stellen mindern, die zu einer Verengung der Atemwege führen können. Der Halsbereich wird gesäubert und infolgedessen störende Schnarchgeräusche vermieden.

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Der gesamte Körper kann mit ausreichend Luft versorgt werden, was gleichzeitig zu einem erholsamen Nachtschlaf beiträgt.

Schnarchen Stoppen Test – Hausmittel

Snore Block setzt auf die Kraft der Natur anstatt auf chirurgische Eingriffe, die häufig mit gefährlichen Komplikationen, Risiken und Narben verbunden sind. Im Vordergrund steht somit ein nicht invasives Verfahren zum Mindern von Schnarchgeräuschen. Wer nachts gut schläft, kann am nächsten Tag munter und voller Energie durchstarten.

Ein Schnarch-Stopp ist nicht bei der ersten Anwendung zu erreichen und aus diesem Grund ist eine konsequente Anwendung erforderlich.

Eine Packung beinhaltet 60 Kapseln, wovon täglich zwei Stück eingenommen werden müssen. Eine Packung reicht somit für eine Monatskur. Die Einnahme dieses Präparats ist mit keinerlei unerwünschten Nebenwirkungen oder gar Risiken verbunden.

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Nehmen Sie die Kapseln am besten mit reinem Wasser oder Saft ein. Wenn Sie unter Schluckbeschwerden leiden, können Sie die Snore-Block-Kapseln auch öffnen und den Inhalt auf diese Weise aufnehmen. Hier sollten Sie jedoch wissen, dass der Kapselinhalt nicht sehr geschmackvoll ist.

Alle, die von störendem Schnarchen betroffen sind, können von diesem Mittel profitieren. Grundvoraussetzung ist aber, dass ein „normales Schnarchen“ behandelt werden soll, dem keine gesundheitlichen oder anatomischen Ursachen zugrunde liegen. Wer also eine krumme Nasenscheidewand besitzt, wird allein mit Snore Block keine dauerhaften Resultate erzielen können. In diesem Fall hilft tatsächlich nur ein chirurgischer Eingriff.

Lassen Sie aus diesem Grund im Vorfeld die konkreten Entstehungsgründe für die Schnarchgeräusche ärztlich abklären und wählen Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt die für Sie beste Vorgehensweise.

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Ist Glutamat ungesund? Wirkung & Nebenwirkungen im Gehirn & Allergie

Glutamat ist ein Lebensmittelzusatzstoff, der aus Algen gewonnen wird. Das Salz der Glutaminsäure ist in diversen Speisen vorhanden.

Glutamat wirkt im Gehirn als Neurotransmitter. Der Stoff kann allerdings auch allergische Reaktionen auslösen und steht deshalb zunehmend in der Kritik.

Was ist Glutamat?

Glutamat ist ein natürlicher Bestandteil verschiedenster Nahrungsmittel wie Walnüsse, Tomaten oder Käse. Dort kommt er in unbedenklichen Mengen vor und dient später als wichtiger Eiweißbaustein im menschlichen Körper. Entdeckt wurde er von dem japanischen Chemiker Kikunae Ikeda im Jahre 1907. Der Student machte sich Gedanken darüber, warum einige Speisen so besonders schmecken. Bei seinen Nachforschungen entdeckte er in einer Algenpflanze das Glutamat und schaffte es, den Stoff zu extrahieren. Schon Ikeda wusste, dass die optimale Wirkung von Glutama bei 0,6 bis 0,8 Prozent erreicht wird.

Die synthetische Variante der Substanz wird als Würzmittel in Kartoffelchips, Instant-Brühe oder Fertigprodukten verwendet. Glutamat oder Glutaminsäure ist außerdem in Würze, Sojawürze, Fleisch- und Hefeextrakt enthalten. Die Medizin bezeichnet das besondere Aroma, dass durch Glutamat entsteht, als „umami“. Umami gilt neben salzig, süß, sauer und bitter als die fünfte Geschmacksrichtung.

Glutamat Formel

In diesen Lebensmitteln ist besonders viel Glutamat enthalten

In der chinesischen Küche wird Glutamat seit 100 Jahren verwendet. Hierzulande ist es spätestens seit dem durchschlagenden Erfolg von Suppenwürze und Brühwürfeln in fast jedem Speiseschrank zu finden. Wer allergisch auf das Glutamat reagiert oder seine Geschmackssinne schonen möchte, sollte auf Lebensmittel mit besonders viel Glutamat verzichten.

Einige Lebensmittel sind besonders reich an Glutamat. An der Spitze steht Parmesankäse, der 1.200 Milligramm Glutamat pro 1000 Gramm Käse enthält. Bohnen enthalten auf 100 Gramm immerhin 200 Milligramm Glutamat und Tomaten 140 Milligramm. Das glutamatreichste Fleisch ist Hühnerfleisch, welches auf 100 Gramm etwa 45 Milligramm Glutamat enthält.

Fleisch aus dem Feinkostladen enthält ebenfalls viel Glutamat. Diverse Glutamatprodukte sind zum Beispiel in Hühnchen und Würstchen enthalten, vor allem wenn es sich um mehrmals verarbeitete Produkte handelt. Da auch in Babynahrung Glutamat enthalten ist, müssen auch Eltern die Etiketten der diversen Produkte genau studiert werden.

Glutamat und Hefeextrakt

Nachdem Kikunae Ikeda das Glutamat entdeckt hatte, schloss sich der Chemiker mit dem Industriellen Saburosuke Suzuki zusammen und gründete das Unternehmen Ajinomoto. Ajinomoto bildet die Grundlage für den heutigen weltweiten Handel mit Glutamat. Pro Jahr werden mittlerweile rund 1,7 Millionen Tonnen Glutamat produziert – extrahiert nicht nur aus Algen, sondern auch aus Hefeextrakt.

Auch in Hefeextrakt steckt Glutamat. Die Substanz wird hergestellt, indem das Naturprodukt Hefe hocherhitzt und dadurch die Aminosäuren extrahiert werden. Lebensmittelrechtlich gesehen gilt Hefeextrakt jedoch nicht als klassisches Geschmacksmittel, sondern weiterhin als Naturprodukt. Er ist in vielen Bio-Lebensmitteln sowie Brotaufstrichen und Brühwürfeln enthalten. Auf dem Etikett ist Hefeextrakt zumeist eindeutig als solcher deklariert.

Glutamat in Nicht-Lebensmitteln

In Nahrungsmitteln ist Glutamat fast immer auf die eine oder andere Weise enthalten. Was viele nicht wissen ist, dass der Geschmacksstoff auch in Nicht-Lebensmitteln auftaucht. Einige Seifen, Shampoos und Kosmetika enthalten Glutamat – auf der Verpackung als „protein“ oder „amino acids“ genannt.

Medikamente können ebenfalls Glutamat enthalten. Ebenso, Nahrungsergänzungsmittel und Vitaminpräparate. In diesen Produkten kommt Glutamat in Verbindung mit weiteren Verbindungs- und Füllstoffen vor und soll beispielsweise den Geschmack von Arznei verbessern oder Kosmetika besser verträglicher machen.

Bisweilen wird Glutamat als Dünger verwendet. Landwirte sprühen ihre Ernte mit einem speziellen Extrakt ein, welcher freie Glutaminsäure enthält. Deshalb gilt es, Obst und Gemüse vor dem Verzehr gründlich zu waschen.

Glutamat-Allergie: allergisch gegen Geschmacksverstärker

Glutamat ist heutzutage in vielen Nahrungsmitteln zu finden. Der Stoff soll Fertiggerichte und edle Cuisine aromatischer machen. Viele Menschen vertragen das Glutamat allerdings nicht. Bei potenziellen Allergikern können Magenschmerzen auftreten und eine Unverträglichkeit gegenüber Glutamat entsteht. Häufige Beschwerden sind auch Übelkeit und klassische Allergie-Symptome wie Schnupfen und gerötete Augen. Der Konsum von Glutamat soll zudem Kopfschmerzen verursachen. Dieses Krankheitsbild wird auch als China-Restaurant-Syndrom bezeichnet.

Bei manchen Betroffenen treten die Beschwerden sofort auf, bei anderen dauert es einige Minuten, bis erste Symptome bemerkt werden. Für Menschen mit Asthma könne der Konsum besonders problematisch sein, so einige Wissenschaftler. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt dagegen Entwarnung: durch Glutamat bestehe keine Gesundheitsgefahr.

Andere Studien bestätigen die Aussagen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. In Doppelblindversuchen, in denen der Testgruppe sowohl Gerichte mit Glutamat als auch Gerichte ohne Glutamat angeboten wurde, konnte keine Verbindung zwischen Glutamat und den typischen Beschwerden festgestellt werden. Erst ab größeren Mengen Glutamat traten in einigen Fällen Unverträglicheitsreaktionen auf. Statistisch sind die Auswirkungen von Glutamat auf den Körper bislang nicht vollständig gesichert. Allergikern wird empfohlen, gesund und frisch zu kochen und auf einen guten Vitamin-B-Spiegel zu achten.

Die Wirkung von Glutamat im Gehirn

Glutamat intensiviert den Eigengeschmack von Nahrungsmitteln im Gehirn. Die aromatisierende Wirkung entsteht erst in Verbindung mit den Nukleosiden Inosin und Guanosin. Als Botenstoff im Gehirn erfüllt Glutamat einen wichtigen Zweck im Zellstoffwechsel und beschleunigt diesen. Deshalb haben wir nach dem Konsum von glutamathaltigen Produkten schneller wieder Hunger. Übergewicht sei die Folge, so die Meinung vieler Kritiker des Stoffes. Die künstliche Substanz soll zudem langfristig das Gehirn schädigen und sogar neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson, Demenz oder Multiple Sklerose begünstigen. Den Kritiken stehen jedoch diverse Studien entgegen, die das Gegenteil belegen.

Kritik an Glutamat

Glutamat steht spätestens seit den 70er Jahren gehäuft in der Kritik. Der Geschmacksverstärker soll eine neurotoxische Wirkung auf die Gehirnzellen haben, Übergewicht begünstigen und allergische Symptome auslösen. Die Kritik an Glutamat wurde von vielen Studien erforscht. Klar ist bislang nur, dass Glutamat mit Nervenkrankheiten wie Parkinson und Demenz in Verbindung steht.

Ein Zusammenhang mit diesen Erkrankungen wurde allerdings nur bei Glutamat festgestellt, welches nicht über die Ernährung aufgenommen wurde. Glutamatpulver und Co. haben demnach keinen Einfluss auf etwaige neurologische Erkrankungen. Glutamat wirkt sich zudem auf den Blutglutamatspiegel aus und lässt diesen steigen. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2010 lässt vermuten, dass ein erhöhter Blutglutamatspiegel mit dem Risiko für die Entstehung von aggressiven Prostata-Tumoren in Verbindung steht.

Glutamat in Lebensmitteln erkennen

Eine Folge der anhaltenden Kritik ist, dass Geschmacksverstärker seit den 90er Jahren gekennzeichnet werden müssen. Zudem darf ein Lebensmittel höchstens zehn Gramm Glutaminsäure auf einem Kilogramm enthalten. Der Inhaltsstoff Glutamat ist durch ein „E“ oder durch den Begriff „Mononatriumglutamat“ auf der Verpackung zu erkennen. Bei Speisen in Restaurants und bei losen Produkten muss auf Geschmacksverstärker hingewiesen werden.

Ein weiterer Kritikpunkt, der oft angebracht wird: Zugesetzte Geschmacksstoffe stumpfen den Geschmackssinn ab. Das führt dazu, dass wir normal gewürztes Essen als fad und langweilig empfinden. Um das zu vermeiden, empfehlen Gsundheitsexperten, die Glutamat-Aufnahme einzuschränken.

Kürzlich wurde beschlossen, sämtliche Zusatzstoffe in Lebensmitteln, die 2009 oder früher auf den Markt gekommen sind – darunter auch Glutamat – neu zu prüfen. Die Prüfung von Glutamat soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Oftmals wird Glutamat durch alternative Bezeichnungen wie „Würze“, „Aroma“ oder „gekörnte Brühe“ getarnt. Vor allem bei Fertig- und Instant-Produkten muss ein genauer Blick auf die Zutatenliste geworfen werden. Die Studien belegen jedoch auch: auch wenn Glutamat in der Kritik steht, in Maßen spricht nichts gegen den Zusatzstoff.

China Öl kaufen 10 ml – 25 ml – 100 ml und Inhalator, Wirkung & Einnahme

Immer mehr Menschen sind von dem ätherischen China Öl begeistert, doch was steckt eigentlich konkret dahinter?

Es handelt sich hier um ein vollkommen reines und pflanzliches Präparat. Zusatzstoffe oder andere inhaltliche Bestandteile sind nicht enthalten, ebenso kein Alkohol. Der Hauptwirkstoff im China Öl ist Pfefferminzöl. Es kann beispielsweise zur Behandlung von Erkältungskrankheiten inhaliert werden und hilft so, die oberen Atemwege zu befreien. Es kann jedoch auch bei krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden zum Einsatz kommen. Muskuläre Schmerzen, sogenannte Myalgien, können mit China Öl ebenfalls sehr effizient gelindert werden.

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Pure Natur für die Gesundheit des Menschen

Das China Öl ist ein frei verkäufliches Arzneipräparat, das bedeutet, dass keine ärztliche Verordnung für den Erwerb notwendig ist. 1957 wurde das Öl erstmals auch in Deutschland zum Verkauf zugelassen und ist seitdem in fast jeder Apotheke erhältlich. In insgesamt 40 Ländern wird das China Öl mittlerweile zum Kauf angeboten. Im Jahr 2004 wurde es sogar von der Universität in Würzburg zu „Arzneipflanze des Jahres“ ernannt. Das spiegelt den hohen Wert dieses natürlichen Produktes für die Gesundheit des Menschen wider.

Wofür kann es zur Anwendung kommen?

Das China Öl kann äußerlich und auch innerlich zur Anwendung kommen. Grundsätzlich stammt das Öl aus der Pfefferminze. Minze löst bekanntermaßen Magen-Darm-Krämpfe, regt den Gallenfluss sowie den Appetit an und wirkt zudem blähungstreibend.

Des Weiteren stimuliert Minze die Kälterezeptoren der Haut und blockiert somit die Schmerzweiterleitung. Auch geschwollene Schleimhäute können damit angenehm gekühlt werden. Pfefferminzöl kann im Rahmen grippaler Infekte auch inhaliert werden: Dadurch kann festsitzender oder zäher Schleim verflüssigt und aus dem Körper herausbefördert werden. Ebenso kann ein lästiger Husten mit China Öl wirksam beruhigt werden.

Aus den frisch geernteten und noch blühenden Zweigspitzen der Minze wird das China Öl gewonnen. Durch eine Destillation mit Wasserdampf wird daraus das wertvolle ätherische Minzöl extrahiert. Dieses frische Destillat enthält rund 90 Prozent Menthol, eine weiße und kristalline Substanz, die ausgezeichnet in Öl löslich ist.

Das Menthol hat einen intensiv kühlenden Effekt, wodurch die Empfindsamkeit der Haut für äußere Reize herabgesetzt wird. Somit kann es sehr gut zur Schmerzbehandlung angewendet werden. Gleichzeitig wirkt Menthol jedoch stark reizend und sollte somit auf keinen Fall im Augenbereich aufgetragen werden.

Wirkung

China Öl, das ätherische Pfefferminzöl, wird ursprünglich in China kultiviert. Der inhaltliche Hauptbestandteil ist Menthol.

Das Öl wirkt durchblutungsfördernd, krampflösend und auch keimtötend: Aus diesem Grund ist das Anwendungsspektrum sehr breit gefächert. China Öl gilt als ein hochwirksames Mittel zur Linderung verschiedener Beschwerden wie beispielsweise Entzündungen, Schmerzen, Erschöpfungszustände oder Krämpfe.

Es kann lokal angewendet werden und so beispielsweise als Massage-Öl oder im Rahmen der Akupressur verwendet werden. Es kann jedoch auch in Wasser aufgelöst werden und somit zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden zum Einsatz kommen.

Ganz egal, ob zur Linderung muskulärer Schmerzen, für ein leichteres Durchatmen oder zur allgemeinen Stärkung der Gesundheit: China Öl ist ein echt natürliches Allround-Talent. Zahlreiche Menschen nutzen es auch gegen Kopfschmerzen und sind begeistert von den positiven Resultaten. Das Öl kann vorsichtig auf die Schläfen aufgetragen werden, darf jedoch keinesfalls in die Augen gelangen, um Reizungen und Sehschäden zu vermeiden.

Wie lässt sich das China Öl anwenden?

Die Anwendungsgebiete des China Öls sind sehr facettenreich. Wer von den positiven Eigenschaften und Wirkungen des Öls profitieren möchte, sollte die allgemeinen Einnahme- und Dosierungsempfehlungen auf jeden Fall genau einhalten. Der Arzt kann im Einzelfall eine individuelle Einnahme verordnen.

Für die innerliche Anwendung liegt die mittlere Tagesdosis bei sechs bis zwölf Tropfen. Das bedeutet, dass ungefähr zwei bis drei Mal täglich, drei bis vier Tropfen China Öl einzunehmen sind.

Wer das Öl inhalieren möchte, sollte zwei bis drei Mal täglich, drei bis vier Tropfen in 300 Milliliter heißes Wasser geben. Lassen Sie während der Inhalation die Augen geschlossen, da die Dämpfe sonst reizend wirken können.

Für die äußerliche Anwendung können einige Tropfen des Öls auf die betreffende Hautstelle einmassiert werden.

Zur Behandlung von Erkältungskrankheiten können zwei bis drei Tropfen mit heißem Wasser vermischt und schluckweise getrunken werden. Ebenso wirkt es sehr wohltuend, die Brust, den Nacken und auch den Hals mit einigen Tropfen des China Öls einzureiben.

Wer Magen-Darm-Krämpfe lindern möchte, sollte drei bis vier Tropfen China Öl, aufgelöst in lauwarmem Wasser trinken. Im Idealfall sollten Sie die Mischung auf nüchternem Magen trinken.

Zur Behandlung von Myalgien (Muskelschmerzen) kann die schmerzende Stelle mit einem beträufelten Baumwolltuch oder einem Wattepad behandelt werden.

Auch nervenähnliche Schmerzen wie beispielsweise Kopf- oder Nackenschmerzen können damit behandelt werden. China Öl hat sich auch sehr zur Abwehr von Insekten sowie zur Behandlung von Insektenstichen bewährt.

Nach einem Insektenstich kann das Öl den lästigen Juckreiz lindern. Dafür können Sie einige Tropfen auf einen Waschlappen geben und diesen für mindestens 30 Minuten auf die schmerzende oder juckende Hautpartie legen.

Grundsätzlich gibt es keine begrenzte Einnahmedauer. Dennoch sollten Sie das Öl ohne ärztlichen Rat nicht länger als sieben Tage einnehmen. Auch bei immer wiederkehrenden Beschwerden ist es sehr ratsam, einen Arzt zu konsultieren, da es im individuellen Fall bessere Behandlungsmöglichkeiten geben kann.

China Öl kaufen – was ist zu beachten?

In einigen Fällen sollten Sie von einem Kauf oder gar einer Anwendung absehen. Solche Kontraindikationen liegen beispielsweise in folgenden Fällen vor:

  • Verschluss der Gallenwege oder sonstige Gallenerkrankungen
  • Gallenblasenentzündungen
  • Gallensteine
  • Schwere Leberschäden.

Sollten Sie unsicher sein, sollen Sie immer im Vorfeld Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

Für Säuglinge und Kleinkinder, die das zweite Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist China Öl nicht zu empfehlen. Insbesondere im Gesicht, beispielsweise im Bereich der Nase, darf es nicht angewendet werden, da es im schlimmsten Fall zu einem Atemstillstand kommen kann.

Bei Kindern, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, darf das Öl nur bei bestimmten Beschwerden angewendet werden. Sprechen Sie auch hier im Vorfeld lieber mit Ihrem behandelnden Haus- oder Kinderarzt.

Zur Anwendung des China Öls in der Schwangerschaft gibt es derzeit keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, die gegen eine Anwendung sprechen. Ein schädlicher Einfluss auf die embryonale Entwicklung ist also nicht zu erwarten.

Mütter die stillen, sollten das China Öl jedoch nicht auf der Brust einreiben, um zu vermeiden, dass ihr Baby damit in direkten Kontakt kommt.

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China öl ist auch in Drogerien wie dm und Rossmann sowie in Apotheken erhältlich.

Medikamente ohne Rezept kaufen – Online Rezept per Ferndiagnose ohne Arztbesuch

Online Rezept Ferndiagnosen und Telemedizin werden seit einigen Jahren immer relevanter für das Gesundheitssystem. Das zeigt nicht nur der wachsende Kundenstamm von Online-Apotheken, sondern vor allem die vermehrte Ausstellung von Online-Rezepten.

Damit entwickelt sich die Gesundheitspolitik in die richtige Richtung und kommt im 21. Jahrhundert an. Dieser Artikel erklärt, wie Ferndiagnosen und Online-Rezepte funktionieren.

Außerdem stellen wir Ihnen seriöse Apotheken mit Online Rezept Ausstellung vor.

Seriöse Online Rezept Anbieter – Test & Vergleich

In diesen Apotheken können Sie verschreibungspflichtige Medikamente ohne Rezept vom Hausarzt bestellen. Das Rezept wird per Ferndiagnose über das Internet ausgestellt.

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Medikamente ohne Rezept per Ferndiagnose

Ferndiagnosen gehören zum Bereich der Telemedizin. Bei der Telemedizin geht es darum, medizinische Leistungen über eine räumliche Entfernung zur Verfügung zu stellen. Dafür werden neue Technologien wie das Internet verwendet. Telemedizin und Ferndiagnosen bieten sowohl den Patienten als auch den behandelnden Ärzten Vorteile. Dennoch gibt es auch Herausforderungen, die die Telemedizin meistern muss.

Rezeptpflichtige Arzneimittel ohne Rezept

Eine Ferndiagnose ist eine Diagnose, bei der es keinen persönlichen Kontakt zwischen dem Patienten und dem Arzt gibt. Die Anamnese, die Diagnose und der Behandlungsvorschlag erfolgen nicht persönlich, sondern über ein Kommunikationsmedium. Bei Online-Arztpraxen ist dieses Medium das Internet. Über das Internet kann ein Fragebogen ausgefüllt und abgeschickt, eine Videotelefonie mit einem Arzt abgehalten oder ein Live-Chat genutzt werden.

Rezept online ausstellen lassen

Bei einer Ferndiagnose aus dem EU-Ausland stellt ein Arzt eine Diagnose, ohne persönlichen Kontakt mit dem Patienten gehabt zu haben. Die verschiedenen Online-Anbieter für Medikamente haben unterschiedliche Verfahren. Der Grund dafür ist, dass sich die Anbieter an die in ihrem Land geltenden Rechte sowie an das geltende EU-Recht halten müssen. Daneben spielt es auch eine Rolle, welches Medikament verkauft werden soll. Wenn man beispielsweise Cialis online kaufen möchte, sind andere Informationen wichtig, als wenn eine rezeptfreie Anti-Aging-Creme gekauft werden soll.

Medikamente ohne Rezept bekommen

Das Grundprinzip der Ferndiagnose orientiert sich jedoch an dem Prinzip der realen Diagnose. Der Arzt nimmt Informationen über den Status quo des Gesundheitszustands des Patienten auf (Anamnese) und leitet daraus eine Diagnose sowie Behandlungsmöglichkeiten ab. Im Arztzimmer erfolgt die Anamnese durch das Erfragen des allgemeinen Gesundheitszustandes und durch das Erheben der Krankheitsgeschichte. Online kann dafür ein Fragebogen, ein Live-Chat oder eine Videotelefonie via Skype genutzt werden. Einziger Nachteil: Die körperliche Untersuchung ist online nicht möglich. Im Behandlungsraum hat der Arzt die Möglichkeit, den Körper des Patienten genauer zu untersuchen, um eine Diagnose erstellen zu können. Das ist über das Internet nicht möglich. Es können zwar Bilder verschickt werde und eine Inspektion verschiedener Bereich ist möglich, doch die vielen anderen körperlichen Untersuchungen (beispielsweise das Abklopfen, Abtasten und Abhören) sind nicht möglich. Daher sollten Ferndiagnosen niemals bei akuten Krankheitsverläufen genutzt werden.

Online-Rezepte für rezeptpflichtige Medikamente bekommen

Online-Rezepte sind selbstverständlich nur bei rezeptpflichtigen Medikamenten notwendig. Soll ein verschreibungspflichtiges Medikament bei einer Online-Apotheke erworben werden, ist die vorherige Anamnese eines in der EU zugelassenen Arztes unabdingbar. Dieser stellt fest, ob das Medikament geeignet ist und schließt eventuelle Kontraindikationen aus. Dazu zählt beispielsweise, dass Schwangere bestimmte Medikamente nicht einnehmen dürfen oder dass eine Wechselwirkung mit einem anderen Wirkstoff vermieden werden muss. Anschließend stellt der Arzt das Rezept aus. Ein Online-Rezept aus einem anderen EU-Land kann jedoch nicht in einer deutschen Apotheke eingelöst werden, da in Deutschland das sogenannte Fernbehandlungsverbot gilt. Daher schicken die Anbieter das Rezept zu einer in der EU ansässigen Versandapotheke, welche das Rezept einlöst und das Medikament verschickt.

Für wen und in welcher Situation ist das Online-Rezept ohne Arztbesuch sinnvoll?

Online-Rezepte sind immer dann sinnvoll, wenn es sich um keine schwere oder akute Erkrankung handelt. Insbesondere sogenannte Lifestyle-Medikamente, die ohnehin nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, können online erworben werden. Dabei kann der Patient oft Zeit und in einigen Fällen sogar Geld sparen.
Telemedizin für Menschen, die auf dem Land wohnen

Online Rezept erhalten

Telemedizin, ärztliche Beratung über das Internet und Online-Rezepte sind eine große Erleichterung für Menschen, die in ländlichen Regionen leben. Es praktizieren immer weniger Ärzte oder Fachärzte auf dem Land. Dieser Trend wirft jedoch einige Probleme auf; denn Menschen, die auf dem Land leben, haben dadurch einen schlechteren Zugang zu medizinischer Versorgung. Online-Arztpraxen und Online-Rezepte können für diese eine echte Alternative sein, um an die benötigten Medikamente zu gelangen, ohne weite Strecken bis zum nächsten Arzt fahren zu müssen.

Sensible Probleme anonym behandeln

Bei intimen und persönlichen Problemen ist ein Arztbesuch für einige Menschen mit Hemmungen verbunden. Das betrifft insbesondere Potenzprobleme, Geschlechtskrankheiten, Haarausfall oder Testosteronmangel bei älteren Männern. Ein Arztbesuch und das Schildern eines derartigen Problems sind für manche Menschen mit Scham verbunden. Oft gehen diese dann nicht zum Arzt und lassen das Problem nicht behandeln. Dadurch wird die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt. Beim Ausfüllen eines Fragebogens, einem Live-Chat oder einer Videotelefonie mit einem fremden Arzt, sinkt die Hemmschwelle. Da das Medikament vorher ausgewählt wird und erst anschließend die Anamnese stattfindet, weiß der Arzt schon, um welches Problem es sich handelt. Der Arzt wird die Grenzen der Privatsphäre wahren und nur die nötigsten Fragen stellen. Der Patient muss das Problem nicht selbst ansprechen, was für viele Betroffene erleichternd wirkt. Eine Konsultation mithilfe eines Fragebogens macht es dem Betroffenen noch leichter, Angaben zu den Beschwerden zu machen.

Für Menschen mit wenig Zeit

Menschen die wenig Zeit haben, können ebenfalls von Online-Rezepten profitieren. Das Verfahren geht schnell und die Medikamente werden nach Hause geliefert. Das betrifft beispielsweise Menschen, die beruflich sehr eingespannt sind oder Alleinerziehende. Die Zeitersparnis ist immens. Um in Deutschland ein verschreibungspflichtiges Medikament zu bekommen, ist in der Regel ein Arztbesuch nötig. Die Zeit für die Anfahrt und Rückfahrt sowie die Zeit im Warteraum entfallen gänzlich. Bei einem Facharzt kann es zudem einige Wochen dauern, bis ein Termin frei ist. Anschließend muss das Medikament bei einer Apotheke eingelöst werden. Dabei sind nicht alle Medikamente in jeder Apotheke vorrätig, wodurch weitere Zeit verstreichen kann. All diese Schritte erübrigen sich bei einer Ferndiagnose. Der Patient muss lediglich die Anamnese durchlaufen und erhält von einem in der EU zugelassenen Arzt sein Rezept. Dieses wird vom Dienstleister bei einer Versandapotheke eingelöst. Abschließend wird das Medikament zum Patienten geschickt. Durch die automatisierten Abläufe wird viel Zeit gespart. Oft ist das Medikament am nächsten Tag beim Patienten.

Unabhängig von Zeit und Ort

Der Großteil der praktizierenden Ärzte arbeitet am Wochenende nicht und der Warteraum des diensthabenden Bereitschaftsarztes ist meist überfüllt. Dieses Problem haben medizinische Online-Services nicht und daher kann ein Online-Rezept rund um die Uhr ausgestellt werden. Die ständige Erreichbarkeit, die unabhängig vom Ort ist, bietet einen großen Nutzen. Der Service kann auch am Wochenende und nach den Schließzeiten normaler Arztpraxen genutzt werden. Wann und von wo ein Online-Rezept bestellt wird, hängt somit nur vom Patienten ab.

Geringer Aufwand für Benachteiligte

Ferndiagnosen und Online-Rezepte haben einen weiteren Vorteil: Der Aufwand ist gering. Das spielt besonders eine große Rolle für ältere Menschen, die sich nur noch mit größter Anstrengung zum Arzt bewegen können. Von den Möglichkeiten der Telemedizin profitieren ebenfalls Menschen mit einer erheblichen Gehbehinderung und Menschen, denen ein Arztbesuch durch eine Krankheit erschwert wird. Für Benachteiligte sind Online-Rezepte sinnvoll.

Welche Vorteile bieten Online-Apotheken und Online-Rezepte?

Online-Apotheken bieten eine Vielzahl an Vorteilen. Die Verbraucher können bei rezeptfreien Arzneien Geld sparen, diskret bestellen und haben oft eine größere Auswahl an Medikamenten.

Günstige Preise – Geld sparen

Es werden nicht alle rezeptfreien Medikamente von den Krankenkassen übernommen. Daher lohnt es sich, rezeptfreie Medikamente billiger im Internet zu kaufen. Diese sind preiswerter, weil viele Online-Apotheken größer sind und eine bessere Logistik haben. Zudem entfallen die Kosten für die Räumlichkeiten, die bei einer Apotheke vor Ort in die Preise der Medikamente einkalkuliert werden müssen. Die Kunden haben außerdem die Möglichkeit, verschiedene Vergleichsportale zu nutzen und die Preise für die Medikamente direkt zu vergleichen.

Diskretion

In normalen Apotheken gibt es zwar einen Strich, der den Diskretionsabstand symbolisiert, doch dieser wird oft missachtet. Das ist besonders bei intimen Medikamenten problematisch. Eine Beratung zu bestimmten Produkten wie Erwachsenenwindeln oder Verhütungsmitteln ist für den Patienten oft mit Scham verbunden. Derartige Arzneien können diskret und anonym in Online-Apotheken bestellt werden.

Lieferzeit

Die Lieferzeit kann sowohl ein Vor- als auch ein Nachteil sein. Bei einem akuten Problem sollte der Arzt oder die örtliche Apotheke sofort aufgesucht werden. Wenn das Medikament sofort vorrätig ist, kann der Patient häufig eher mit der Behandlung beginnen. Andererseits sind Versandapotheken sehr schnell. Die Medikamente sind meist schon am nächsten Tag beim Kunden. Es wird direkt an die Haustür des Kunden geliefert, sodass für diesen kein Mehraufwand entsteht.

Übersicht

Online-Apotheken sind häufig sehr übersichtlich. Der Kunde kann auf eine bestimmte Rubrik wie Verhütungsmittel klicken. Dadurch erhält er eine Übersicht über die verschiedenen Medikamente. Anschließend kann er das Medikament im Internet recherchieren und sich darüber informieren. Das ist bei einer normalen örtlichen Apotheke nicht möglich. Der Kunde kann sich in einer örtlichen Apotheke nur schwer umfassend zu einem Medikament informieren und muss auf die Expertise des Apothekers vertrauen.

24/7-Verfügbarkeit

Online-Apotheken können ihren Service rund um die Uhr anbieten. Dadurch unterscheiden sie sich von herkömmlichen Apotheken, die diesen Service nicht anbieten können. Das hat im Allgemeinen Vorteile für Verbraucher, die wenig Zeit haben und im Speziellen für Verbraucher, die stark in das Berufsleben eingespannt sind oder in einem Schichtsystem arbeiten.

Breite Produktauswahl

Online-Apotheken warten häufig mit einer großen Produktpalette auf. Das breite Angebot nützt vor allem den Kunden, denn dieser kann dadurch leichter das optimale Medikament für seine Beschwerden finden.

Automatische Erinnerung

Manche Anbieten haben einen Service, der die Kunden automatisch daran erinnert, wenn ein Produkt bald verbraucht ist. Dadurch kann der Kunde, falls er das Medikament weiterhin benötigt, das Medikament zeitnah erneut bestellen. Die gesundheitsbezogenen und persönlichen Daten müssen dabei nicht noch mal angegeben werden, da sie auf den Servern des Anbieters gespeichert sind. Die Server sind meist durch Verschlüsselungen gesichert, sodass die Daten geschützt sind.

Legalität & Seriösität – Die rechtliche Grundlage von Online-Rezepten

Rezeptfreie Medikamente können problemlos im Internet bestellt werden, wenn sie in Deutschland zugelassen sind. Die Frage, ob Online-Rezepte legal sind, ist dagegen komplexer. Eines vorweg: Online-Rezepte sind grundsätzlich legal und nicht strafbar. Die Medikamente kommen auf dem rechtssicheren Weg zum Verbraucher.

Das Fernbehandlungsverbot

Bis vor wenigen Jahren galt in Deutschland ein allgemeines Fernbehandlungsverbot:

„Ärztinnen und Ärzte dürfen individuelle ärztliche Behandlung, insbesondere auch Beratung, nicht ausschließlich über Print- und Kommunikationsmedien durchführen. Auch bei telemedizinischen Verfahren ist zu gewährleisten, dass eine Ärztin oder ein Arzt die Patientin oder den Patienten unmittelbar behandelt.”

Demnach waren Telemedizin und Ferndiagnosen in Deutschland generell nicht erlaubt. Der Deutsche Ärztetag hat das Gesetz jedoch im Mai 2018 gelockert. Laut § 7 Abs. 4 der Musterberufsordnung für die in Deutschland tätigen Ärztinnen und Ärzte ist eine ärztliche „Behandlung über Kommunikationsmedien […] im Einzelfall erlaubt, wenn dies ärztlich vertretbar ist und die erforderliche ärztliche Sorgfalt” gewahrt wird.

Die erste Diagnose darf in Deutschland demnach nur in Ausnahmefällen erfolgen. In anderen EU-Ländern gibt es ein ähnliches Gesetz jedoch nicht. Im Vereinigten Königreich oder in den Niederlanden darf die Erstbehandlung online erfolgen.

Online-Rezept in Deutschland gültig und legal?

Da es in einigen EU-Ländern kein vergleichbares Gesetz gibt, können die dort zugelassenen Ärzte eine Ferndiagnose stellen und ein Rezept ausstellen. Die approbierten Ärzte berufen sich dabei auf das geltende Recht ihres Landes. Ist das Rezept ausgestellt, kann es jedoch nicht in Deutschland eingelöst werden. Laut dem § 48 Abs. 1 Nr. 3 AMG dürfen deutsche Apotheker ein Rezept nur einlösen, wenn sichergestellt ist, dass es zuvor einen direkten Kontakt zwischen Arzt und Patienten gegebenen hat. Deswegen können auch deutsche Versandapotheken Online-Rezepte nicht einlösen. Apotheker machen sich strafbar, wenn sie ein nicht gültiges Rezept einlösen.

Daneben sind im Vereinigten Königreich und in den Niederlanden auch andere Formen der Anamnese erlaubt. Die Ferndiagnose kann mittels Fragebogen erfolgen.

Medikament aus dem Ausland nach Deutschland versenden

Da das im europäischen Ausland erstellte Online-Rezept in Deutschland nicht einlösbar ist, schicken die Anbieter die Rezepte direkt an EU-Versandapotheken. Medikamente, die in Deutschland nicht zugelassen oder registriert sind, unterliegen nach § 73 AMG einem Verbringungsverbot. Das betrifft auch gleichnamige Medikamente, die es auf dem deutschen Markt gibt. Zur Registrierung und Genehmigung gehören auch die Beschriftung der Verpackung sowie der deutschsprachige Verpackungszettel. Privatpersonen dürfen demnach keine Medikamente von außerhalb nach Deutschland verschicken. Es gibt jedoch eine Regelung, die es Versandapotheken des EU-Raums erlaubt, Medikamente nach Deutschland zu versenden. Laut § 73 Abs. 1 Nr. 1a AMG dürfen in Deutschland zugelassene Medikamente nach Deutschland versendet werden, wenn das Mitgliedsland vergleichbare Sicherheitsstandards erfüllt. Hierfür hat das Bundesministerium für Gesundheit eine Liste herausgegeben:

  • Island
  • Niederlande (wenn die Versandapotheke auch eine Präsenzapotheke unterhält)
  • Niederlande (nur verschreibungspflichtige Medikamente)
  • Tschechien (nur nicht verschreibungspflichtige Medikamente)
  • Vereinigtes Königreich, England

Welche Arten von Medikamenten werden angeboten?

Die Anbieter decken ein breites Spektrum an Medikamenten ab. Meist sind die Medikamente in die Kategorien Männergesundheit, Frauengesundheit, Sexualgesundheit, Reisemedizin und Allgemeinmedizin eingeteilt.

Männergesundheit

Die Produktpalette umfasst verschiedene Medikamente und variiert von Anbieter zu Anbieter. Potenzmittel, Medikamente gegen erektile Dysfunktion und Mittel gegen Testosteronmangel werden besonders häufig angeboten. Einige Anbieter bieten auch Produkte gegen Haarausfall und vorzeitige Ejakulation an.

Frauengesundheit, die Pille

Die Kategorie umfasst verschiedene Arzneien. Darunter sind Antibiotika gegen Blasenentzündungen, Hormonersatztherapien oder Mittel gegen Haarwuchs. Verhütungsmittel werden ebenfalls angeboten. Dazu zählen beispielsweise die Minipille (Antibabypille), die Kombinationspille, die Spirale, der vaginale Ring und die Pille danach.

Geschlechtskrankheiten

Diese Kategorie lässt sich ebenfalls bei fast allen Anbietern finden. Sie enthält Medikamente (meist Antibiotika) gegen Krankheiten wie Chlamydien, Tripper, Pilzinfektionen sowie Trichomoniasis. Außerdem können bei einigen Anbietern Selbsttest erworben werden. Damit kann die Frau oder der Mann sich selbst auf Geschlechtskrankheiten überprüfen.

Reisemedizin

Hier lassen sich meist weniger Medikamente finden. Dazu zählen Mittel gegen die Reisekrankheit. Daneben können vorbeugende Medikamente gegen tropische Krankheiten wie Malaria erworben werden.
Allgemeine Medizin und andere Medikamente

Da das Angebot der verschiedenen Anbieter variiert, unterscheiden sich auch die Kategorien. Weitere Kategorien enthalten oft Medikamente gegen Schmerzen im Allgemeinen und Kopfschmerzen im Speziellen, gegen Bluthochdruck, Cholesterin, Diabetes und damit verbundenen Erkrankungen sowie Antiallergika. Daneben gibt es oft Cremes und Salben für Hauterkrankungen wie beispielsweise Gürtelrose.

Asthma

Dokteronline.com

dokteronline Doktoronline ist eine Webseite des Unternehmens „eMedvertise N.V.“, welches in den Niederlanden registriert ist. Es untersteht damit den niederländischen Rechtsbestimmungen und Kontrollmechanismen. Seinen Sitz hat der Anbieter auf Curaçao, einer Insel in der Karibik, die zum Königreich der Niederlande zählt. Der Geschäftsführer ist J. Schuitmaker.

Nach eigenem Verständnis ist Doktoronline „simple, einfach und diskret“. Dieses Bild haben auch viele Kunden. Auf Trustpilot, einer bekannten Plattform zum Bewerten von Webseiten und Services, überwiegen die positiven Kundenbewertungen. Der Trust-Score liegt bei 9,7 von 10 möglichen Punkten. Insgesamt wurden über 8000 Bewertungen abgegeben. 88 Prozent der Kunden bewerten den Service mit „hervorragend“. Laut eigenen Aussagen arbeitet Doktoronline nur mit ausgewählten, in Großbritannien zugelassenen Ärzten zusammen. Die Versandapotheke, mit der Doktoronline zusammenarbeitet, ist die größte in Großbritannien. Das Sortiment des Anbieters ist breit gefächert.

Nach der Auswahl des Medikamentes erfolgt eine ärztliche Konsultation. Der Patient füllt dafür einen Fragebogen aus, der anschließend von einem Arzt überprüft wird. Wenn der Arzt das Rezept genehmigt, wird es anschließend an eine Versandapotheke versendet, die das Rezept einlöst und das Medikament verschickt. Die Verpackung des Medikaments ist diskret. Bei Doktoronline wird der Fragebogen umgehend an einen Arzt versendet. Ab Bezahlung dauert es von der Ausstellung des Rezepts bis zur Ankunft der Ware zwischen zwei bis vier Werktagen.

Da Doktoronline lediglich mit approbierten Ärzten aus Großbritannien und einer großen Versandapotheke aus Großbritannien zusammenarbeitet, gibt es keine rechtlichen Bedenken.

Fernarzt.com

Fernarzt wurde von Dr. Ahmed Wobi gegründet. Seinen Sitz hat das telemedizinische Start-up in London.
Das Sortiment von Fernarzt umfasst eine Vielzahl von Medikamenten. Im Sortiment sind beispielsweise Verhütungsmittel und Medikamente gegen vorzeitigen Samenerguss, Geschlechtskrankheiten, Akne, Migräne, Vaginalpilze, Gürtelrose sowie Bluthochdruck. Bei der Bestellung wählt der Kunde zuerst das Medikament aus. Anschließend gibt er seine Lieferadresse und Daten zum Bezahlen an.

Als Bezahlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung: Rechnung, Lastschrift, Raten, Kreditkarte oder eine sofortige Bezahlung. Nachdem die erforderlichen Daten eingegeben sind, muss der Kunde einen kurzen Fragebogen ausfüllen. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert drei bis fünf Minuten. Der Fragebogen wird anschließend von einem in der EU zugelassenen Arzt überprüft. Fernarzt arbeitet mit Ärzten zusammen, die in Großbritannien zugelassen sind und durch die englische Ärztekammer kontrolliert werden.

Beim Kontrollieren der Fragebögen achtet der Arzt darauf, dass das Medikament zu den Beschwerden passt und das keine Kontraindikationen auftreten. Danach wird das Rezept ausgestellt und an eine Partnerapotheke in den Niederlanden geschickt. Das Rezept wird in der Versandapotheke eingelöst und das Medikament anschließend zum Kunden gesendet. Das Medikament wird mit DHL geliefert. Das Paket ist neutral und diskret verpackt. Es dauert ein bis drei Tage, bis die Lieferung beim Kunden ankommt.

Bei Fernarzt fallen die Kosten für das Medikament und für die Behandlung an. Der Versand ist somit kostenfrei. Die Behandlungskosten hängen vom Medikament ab und liegen zwischen 15 bis 29 Euro. Der Service wird nur für Kunden mit einer Lieferadresse in Deutschland angeboten.

121Doc.com

121doc 121Doc ist eine Webseite, auf der Medikamente aus verschiedenen Rubriken erworben werden können. Es hat seinen Hauptsitz in London und gehört zu „Hexpress Healthcare Ltd.“

121Doc ist einer der größten Anbieter. Der Service wird einer Vielzahl an europäischen Bürgern zur Verfügung gestellt. Die Webseite ist in 12 verschiedenen Sprachen verfügbar. 121Doc arbeitet lediglich mit Ärzten zusammen, die innerhalb der EU zugelassen sind. Daher ist das Angebot des Unternehmens legal. Das Unternehmen arbeitet mit einer Versandapotheke aus Großbritannien zusammen.

Der Kunde erhält somit lediglich originale Markenarzneimittel. Von Trustpilot hat der Service 9,3 von 10 möglichen Punkten erhalten. 121Doc wurde von über 4.000 Nutzern bewertet. 81 Prozent gaben dabei die Bewertung „hervorragend“. Im Sortiment des Anbieters lassen sich rezeptfrei und rezeptpflichtige Medikamente finden. Lifestyle-Medikamente bietet 121Doc ebenfalls an. Nutzer haben die Möglichkeit aus den Rubriken Männergesundheit, Frauengesundheit, Sexualgesundheit, Allgemeinmedizin, Reisegesundheit und Hautpflege zu wählen.

Für Männer werden Potenzmittel wie Viagra und für Frauen Verhütungsmittel angeboten. Der Anbieter hat eine breite Produktpalette. Das Verfahren ähnelt dem anderer Anbieter. Der Kunde wählt sein Medikament aus, füllt einen Fragebogen aus und lässt diesen von einem Arzt kontrollieren. Gibt es keine ärztlichen Bedenken, wird das Rezept ausgestellt und an eine Partnerapotheke in Großbritannien geschickt, welche das Medikament versendet.

Wenn die Bestellung vor 17:30 eingeht, bietet 121Doc eine kostenfrei Expresslieferung an, die innerhalb von 24 Stunden beim Kunden ist. Die Kosten für die Lieferung und für die Beratung sind im Medikament schon enthalten. Dadurch sind die Kosten zwar etwas höher als in der Apotheke, doch dafür gibt es keine versteckten Kosten.

Zavamed.com

zava Zavamed ist der größte telemedizinische Dienstleister in Europa. Das Unternehmen wurde 2010 von David Meinertz und Amit Khutti unter dem Namen „DrEd“ gegründet. Es versorgt Kunden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Irland, England und Frankreich mit Medikamenten. Laut eignen Aussagen hatte Zavamed bis 2017 400.0000 deutsche Behandlungen durchgeführt. Im europäischen Raum hat das Unternehmen bisher über zwei Millionen Fernbehandlungen durchgeführt. Das Sortiment umfasst 30 verschiedene Indikationen. Auf der Webseite werden die Rubriken Männergesundheit, Frauengesundheit, Sexualgesundheit, Allgemeinmedizin, Innere Medizin und Reisemedizin aufgeführt.

Die Konsultation erfolgt wie bei anderen Anbietern mithilfe eines Fragebogens, den der Kunde ausfüllen muss. Dieser gibt dem Arzt die wichtigsten Informationen. Genehmigt der Arzt das Rezept, wird dieses zu einer Versandapotheke geschickt, welches die Bestellung versendet. Der Kunde erhält eine Trackingnummer. Die Verpackung ist diskret und neutral. Das Päckchen ist innerhalb weniger Tage beim Empfänger. Zavamed bietet einen Expressversand an, der zusätzlich 10 Euro kostet. Das Medikament ist dann am nächsten Werktag beim Kunden.

Bei Zavamed kann die Bestellung per Kreditkarte, Sofortüberweisung, Ratenkauf, Lastschrift oder per Rechnung bezahlt werden. Über Klarna kann die Rechnung später bezahlt werden. Die Kosten für die Behandlungsgebühren variieren zwischen 9 bis 29 Euro je nach Art der Sprechstunde. Für Tests fallen Behandlungsgebühren zwischen 29 bis 49 Euro an.

Schlank im Schlaf Test & Erfahrungen – Sind gute Diät Erfolge möglich?

Schlank im Schlaf Pfunde verlieren im Schlaf, das hört sich für viele Menschen an wie der Traum von einem schlanken Körper.

Ein Traum, der ihnen keine Einschränkungen auferlegt, wie es viele anderen Diäten machen. Aber genau das verspricht die Trennkostdiät oder der Ernährungsplan „Schlank im Schlaf“. Ob dies so leicht ist und wie diese Diät funktioniert, wollen wir Ihnen hier näherbringen.

Vorweggesagt gilt: Wer vorhat, seinen Traum von einem schlanken, fitten Körper mit „Schlank im Schlaf“ zu verwirklichen, der muss mehr tun, als friedlich im Bett zu schlummern. Dazu gehört es auch, langfristig seine Essgewohnheiten zu ändern, um den Jo-Jo-Effekt zu vermeiden. Des Weiteren ist regelmäßiger Sport wichtig. Und ein gewisses Maß an Disziplin, da es nicht leicht ist, die Regeln der Diät strikt einzuhalten, was nötig ist, um Pfunde zu verlieren.

„Schlank im Schlaf“ oder auch „Dr. Pape Diät“, nach ihrem Begründer benannt, basiert auf den Grundprinzipien der Trennkost. Sie schreibt vor, morgens und abends Kohlenhydrate und Eiweiße nicht gleichzeitig zu sich zu nehmen. Prinzipiell stellt die Diät die täglichen Mahlzeiten auf eine Weise zusammen, dass sie eine niedrige Insulinreaktion des Körpers bewirken.

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Theorie, Prinzip und Funktion von „Schlank im Schlaf“

Theoretisch geht es bei „Schlank im Schlaf“ darum, dass der menschliche Körper viel Insulin ausschüttet, wenn er bei der Nahrungsaufnahme viele Kohlenhydrate oder schlimmer noch, gleichzeitig Proteine und Kohlenhydrate zugeführt bekommt.

Eine andere Bezeichnung für die Diät lautet Insulintrennkost. Diese weist auf einen wichtigen Faktor der Diät hin: Insulin. Dieses Hormon nimmt nach dem Begründer der Diät eine wichtige Rolle beim Abnehmen ein, da es in der Lage ist, den Fettabbau zu verhindern. Nach der Aufnahme von kohlehydratreichen Speisen schüttet unser Körper vermehrt Insulin aus. Die höchste Insulinreaktion löst laut dem Begründer des Ernährungsplans die Kombination von Kohlenhydraten und Eiweißen aus. Aus diesem Grund ist es wichtig, um die Überschwemmung der Fettzellen gering ausfallen zu lassen, Mahlzeiten einzunehmen, die entweder mehr Kohlenhydrate enthalten oder mehr Eiweiße.

Das bedeutet, „Schlank im Schlaf“ hält durch spezielle Rezepte während der Diät im Wesentlichen Kohlenhydrate und Eiweiße getrennt. Die Diät verspricht, dass dies den Insulinspiegel niedrig hält und die Pfunde purzeln lässt. Das geschieht hauptsächlich während der Nacht. Der Grund ist, der Organismus wechselt vom Leistungsstoffwechsel des Tages in den Regenerationsstoffwechsel der Nacht. Während des Schlafes regenerieren sich die Körperzellen, wozu sie ein bestimmtes Wachstumshormon benötigen (HGH), das Energie aus den Fettdepots zieht. Voraussetzung für den Erfolg dieser nächtlichen Reaktion ist eine eiweißreiche Kost am Abend und keine Kohlenhydrate.

Das Prinzip von „Schlank im Schlaf“ besteht demgemäß darin, den Insulinspiegel auf einem möglichst niedrigen Level zu halten. Dies geschieht durch drei den Regeln der Diät entsprechenden Mahlzeiten am Tag, die fünf Stunden oder länger auseinanderliegen. Ansonsten, sagt die Diät, steigt der Kohlenhydratspiegel an, der Körper nimmt vermehrt Zucker aus dem Blut auf und speichert ihn in den Fettdepots ab.

Was ist erlaubt, was nicht? Wann wird was gegessen?

Der Ernährungsplan von „Schlank im Schlaf“ sieht täglich drei Mahlzeiten vor. Um Pfunde zu verlieren, sieht der Diätplan weiterhin eine Pause von fünf oder mehr Stunden zwischen den Mahlzeiten vor. Des Weiteren verbietet der Plan Zwischenmahlzeiten, um den Insulinspiegel konstant zu halten. Langer, erholsamer Schlaf sowie ein gut abgestimmtes und regelmäßig durchgeführtes Sportprogramm unterstützen die Diät.

Eine Mahlzeit findet morgens statt, wobei der Abnehmwillige viele Kohlenhydrate in Form von Brot, Müsli und anderen kohlehydratreichen Nahrungsmitteln zu sich nimmt. Hingegen verzichtet er auf eiweißhaltige Nahrungsmittel wie Käse, Butter, Wurst und andere zu dieser Tageszeit. Mittags bietet „Schlank im Schlaf“ eine Mischkost an, die für eine ausgewogene Ernährung garantiert, die alle wichtigen Nährstoffe und Vitamine enthält. Das bedeutet, mittags sind sowohl Kohlenhydrate als Eiweiße erlaubt.

Das Abendessen ist im Idealfall eiweißreich. Das bedeutet, zu dieser Tageszeit kommen Fisch, Fleisch, Gemüse und andere Lebensmittel, die Eiweiße enthalten, auf den Tisch. Der Grund ist, laut Erfinder der Diät, bewirkt dies eine Beschleunigung des Stoffwechsels während der Nacht, was dabei hilft, Fett abzubauen. Kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel wie Nudeln, Reis und Brot sind abends verboten.

Frühstück

Das Frühstück besteht im Idealfall ausschließlich aus Kohlenhydraten wie Müsli, Brot, Obst, Nudeln oder Reis. Wichtig ist es, auf eiweißhaltige Nahrung wie Fisch, Eier und andere zu verzichten.

Mittagessen

Beim Mittagessen haben Abnehmwillige es leicht. Das bedeutet, sie sind in der Lage, die Nahrungsaufnahme mittags nach Belieben zusammenzustellen. Wichtig ist die Aufnahme von Lebensmitteln, die den Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgen.

Abendessen

Vermutlich ist die abendliche Nahrungsaufnahme bei dieser Diät die größte Herausforderung. Hier gilt es, keine Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Stattdessen stehen Fleisch, Fisch, Eier, bestimmte Gemüsesorten, Milchprodukte und andere eiweißhaltige Nahrungsmittel auf dem Speiseplan.

Was ist zwischen den Mahlzeiten wichtig?

In den Nahrungsaufnahmepausen ist es wichtig, ausschließlich ungezuckerte Getränke wie Tees, Mineralwasser und andere zu sich zu nehmen. Grundsätzlich ist die Aufnahme von viel Flüssigkeit während der Essenspausen Bestandteil von „Schlank im Schlaf“. Die Folge ist, dass die Bauchspeicheldrüse kein Insulin ausschüttet. Außerdem hat der Körper ausreichend Zeit, um die aufgenommene Nahrung zu verarbeiten. Das bedeutet, bis zur nächsten Nahrungsaufnahme ist sie verdaut und verstoffwechselt und es entstehen keine weiteren Fettdepots durch aufgenommene Energie.

Außerdem ist es wichtig, während der Essenspausen keinen Alkohol oder Alkohol ausschließlich in geringen Mengen zu sich zu nehmen. Der Grund ist, Alkohol behindert die Fettverbrennung. Das bedeutet, mehr als ein kleines Glas Wein oder ein halber Liter Bier zu einer Mahlzeit sind nicht erlaubt. Andernfalls ist der aufgenommene Alkohol in der Lage, den Abbau von Insulin in der Leber zu verhindern.

Welche Erfolge lassen sich bei der Diät erzielen?

Wie viele Pfunde Abnehmwillige mit „Schlank im Schlaf“ verlieren, lässt sich nicht pauschal sagen. Der Grund ist, bei Insulinausschüttung und Stoffwechselaktivität handelt es sich um Faktoren, die sich von Mensch zu Mensch unterscheiden, aber das Ergebnis stark beeinflussen. Allerdings gilt: Wer die Regeln einhält, darf damit rechnen, in den ersten Wochen ein Paar Pfunde zu verlieren. Dazu gehört es, während der Diät komplett auf Zwischenmahlzeiten zu verzichten, um den Insulinspiegel zu stabilisieren.

Die Rezepte von „Schlank im Schlaf“ basieren bezüglich ihres Nährstoffgehalts auf den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Die Pausen vermeiden den Zugriff auf Naschereien oder Zwischenmahlzeiten zwischen den Nahrungsaufnahmen, was in der Lage ist, sich zusätzlich positiv auf den Erfolg der Diät auszuwirken. Außerdem haben sie die Aufgabe, zusammen mit dem Verzicht auf Kohlenhydrate am Abend, die Fettverbrennung anzukurbeln.

Gehört Sport zu „Schlank im Schlaf“?

Die Antwort auf diese Frage lautet: Ja, denn zu jeder guten Diät gehört ein gut durchdachtes, regelmäßig durchgeführtes Sportprogramm, das die Gewichtsabnahme zum einen beschleunigt. Zum anderen der Gesundheit förderlich ist und das Ergebnis optisch besser aussehen lässt. Letztendlich erregt ein gut durchtrainierter und schlanker Körper vor allem am Badestrand viel Aufmerksamkeit. Am besten ist es, das Sportprogramm morgens vor dem Frühstück zu absolvieren. Muskelaufbautraining findet idealerweise abends statt.

Regelmäßig durchgeführt, schaffen die sportlichen Übungen die Voraussetzungen, dass die Muskelzellen viel Energie verbrauchen. Hierfür zuständig sind Mitochondrien im Inneren der Zellen, die als Brennöfen für Kalorien fungieren. Umso höher die Anzahl der Mitochondrien, desto höher der Energieverbrauch während des Sports und im Ruhezustand.

Dementsprechend ist es wichtig, den Energieverbrauch der Mitochondrien richtig zu nutzen bei dieser Diät, wozu sowohl fettstoffwechselorientiertes Training als Ausdauertraining und gezieltes Muskelaufbautraining gehört. Der Grund ist, Sport fördert die Freisetzung und Verwertung von Körperfett aus den Fettdepots des Körpers.

Kritik, Positives und Risiken

Die Diät ist weder ungesund noch gefährlich. Voraussetzung hierfür ist die Einhaltung der Regeln. Kritiker der Diät bemängeln das bislang wissenschaftlich nicht nachgewiesene Wirkprinzip von „Schlank im Schlaf“, außerdem fehlen umfangreiche Studien zur Wirksamkeit der Diät.

Weiterhin verlangt diese Diät eine hohe Kontrollbereitschaft, was letztendlich fähig ist, Essstörungen hervorzurufen. Fünf Stunden oder mehr Essenpause zwischen den Mahlzeiten ist für viele Menschen eine zu große Herausforderung, da sie mit starken Hungergefühlen zu kämpfen haben, denen sie nicht in der Lage sind, zu widerstehen. Kritiker sind hierzu der Meinung, dass es besser wäre, fünf Mahlzeiten am Tag einzunehmen.

Die eiweißreiche Kost von „Schlank im Schlaf“ eignet sich nicht für Menschen mit einer Nierenerkrankung. Das kohlenhydratreiche Essen am Morgen nicht für Diabetiker.

Positiv an „Schlank im Schlaf“ ist die ausgewogene Mischkost, die über den Tag verteilt alle wichtigen Nährstoffe enthält. Außerdem bewirkt die leicht, nicht stark reduzierte Kalorienzufuhr, dass sowohl der Jo-Jo-Effekt als Mangelernährung bei der Durchführung dieser Diät in der Regel ausbleibt.

„Schlank im Schlaf“ vermittelt eine leichte Gewichtsabnahme durch die Trennung von kohlehydrathaltigen und eiweißhaltigen Lebensmitteln bei der Nahrungsaufnahme. Für eine Gewichtsabnahme ist im Wesentlichen eine negative Energiebilanz wichtig, die sich während der Diät durch die konkreten Rezeptvorschläge erreichen lässt.

Positiv erwähnen lässt sich weiterhin, dass der Erfinder der Diät darauf hinweist, dass regelmäßiger Sport ein wesentlicher Teil der Diät ist.

Vorteile und Nachteile

Die Vorteile dieses Ernährungsplans liegen auf der Hand. Zum einen beinhaltet er ein regelmäßiges Sportprogramm, das den Stoffwechsel positiv beeinflusst und gesund und fit hält. Zum anderen ist die Ernährung ausgewogen und gesund.

Zu den Nachteilen von „Schlank im Schlaf“ zählen die langen Esspausen. Diese erschweren den Erfolg, außerdem lassen sich Heißhungerattacken während der Diät nicht ausschließen. Weitere Nachteile bestehen darin, dass „Schlank im Schlaf“ keine Ausnahmen im Ernährungsplan erlaubt und wissenschaftliche Belege fehlen, die die Wirksamkeit der Diät bestätigen. Die Theorie der Diät widerspricht teilweise dem aktuellen Kenntnisstand der Wissenschaft.

Rezepte

Rezepte finden Sie hier:

Moderne Ernährungstrends im Vergleich: Vegetarisch, Vegan, Paleo, Laktosefrei & Raw Food

Viele Menschen folgen Ernährungstrends, ohne sie zu hinterfragen. Wer ohne Ersatz nur auf bestimmte Lebensmittelgruppen verzichtet, riskiert einen Mangel an wichtigen Vitaminen und Nährstoffen. Manche dieser Nährstoffe lassen sich durch eine ausgewogene Ernährung ausgleichen, aber nicht alle.

Diese Übersicht zeigt, bei welchen Ernährungstrends die Nährstoffzufuhr im Auge behalten werden muss:

  • Vegetarische Ernährung
  • Vegane Ernährung
  • Paleo-Diät
  • Laktosefreie Ernährung
  • Raw-Food-Ernährung
Ernährung - Vegetarische Ernährung Vegane Ernährung Paleo-Diät Laktosefreie Ernährung Raw-Food-Ernährung

Betelnuss kaufen / bestellen und Betelnüsse kauen in Deutschland – Wirkung

betelnuss Die Betelpalme, auch als Arekapalme bekannt, gehört zur Gattung der Palmengewächse. Ihre Samen ist die Betelnuss oder Arekanuss. Die Betelpalme kann eine Wuchshöhe von rund 25 Metern erreichen. Sie hat einen sehr dicken Stamm mit einem Durchmesser von rund 30 bis 50 Zentimetern. Die Blätter der Palme sind breit gefächerte und können eine Länge von rund zwei Metern erreichen.

Für ein optimales Wachstum braucht die Betelpalme ein warmes Klima mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Sie gedeiht ideal in feuchten Böden an sonnigen Standorten. Diese Pflanze braucht sehr lange, bis sie Früchte hervorbringt: Es kann teilweise zwischen zehn und fünfzehn Jahren dauern, bis die Betelpalme zum allerersten Mal Früchte trägt.

Betelnuss kaufen in Deutschland

Betelnüsse (bzw. Arekanüsse) legal in Deutschland bestellen:

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Wie wachsen Betelpalmen und Betelnüsse?

Betelpalme Unter den breiten Wedelblättern der Palme befinden sich ihre Blüten. Bis zu drei Fruchtstände mit jeweils 150 bis 200 Früchten kann die Pflanze austreiben. Die Früchte erreichen eine Größe von bis zu sieben Zentimetern und wiegen zwischen drei und zehn Gramm. Die Samen dieser Früchte sind die eigentlichen Betelnüsse.

Aus den blassgelben Blüten der Betelpalme entwickeln sich ihre orangen, roten und gelben Früchte. Der braune eichelgroße Samen im Inneren der Frucht wird Betelnuss genannt. Die Betelpalme wird heutzutage in Südostasien angebaut. In Indien wird ist diese Pflanze sogar der Gottheit Ganesha gewidmet.
Die Betelpalme zählt zu den beliebtesten Pflanzenarten weltweit. Aus ihr wird beispielsweise auch das Papier für den Tabakkonsum produziert.

Arecolin wird der Hauptwirkstoff der Betelnuss genannt: Beim Kauen wird dieser Wirkstoff durch Kalkzusätze in Arecaidin umgewandelt. Die Nuss soll eine betäubende Wirkung haben. Aus diesem Grund gilt sie in ihren Herkunftsgebieten als ein Naturheilmittel gegen diverse Beschwerden wie Zahn-, Bauch- und Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Durchfall, Fieber, Insektenstiche und Skorbut. Auch zur Wunddesinfektion oder zur Blutstillung kann die Nuss zur Anwendung kommen.

Wirkung

In viele asiatischen Ländern werden noch unreife Betelnüsse zerkleinert und zusammen mit Pfefferblätter, Kalk oder Kräutern vermischt und gekaut. Das soll eine leicht stimmungsaufhellende sowie leicht stimulierende Wirkung haben. Zudem soll sich durch das Kauen der Betelnuss eine betäubende Wirkung entfalten. Der Speichelfluss wird angeregt und verfärbt sich durch das Kauen der Nuss rot. Ein langanhaltender Konsum kann zu einer Schwarzfärbung der Zähne führen und zudem das Krebserkrankungsrisiko deutlich ansteigen lassen: Rund acht bis zehn Gramm der Betelsamen können bereits tödlich wirken.

Rausch

Die Betelnuss als Droge zu nutzen ist keine Neuerscheinung. Bereits vor über 10.000 Jahren wurden in Thailand Betelnüsse gekaut. In Indien, Pakistan, Südchina, Südostasien sowie auf den Philippinen gehören Betelnüsse zu den am häufigsten konsumierten Rauschmitteln.
In asiatischen Lebensmittelmärkten können Betelnüsse oft sehr kostengünstig erworben werden. Sie werden vielerorts beispielsweise in verarbeiteter Form, zum Beispiel als Chips, zum Kauf angeboten.

Durch das Kauen der Nuss wird das zentrale Nervensystem des Menschen angeregt. Der Schweißfluss wird gesteigert und auch der Speichelfluss wird angeregt. Durch das Kauen kann sich eine harntreibende Wirkung einstellen, da auch die Darmtätigkeit angeregt wird. Der Konsum von Betelnüssen hat eine entspannende und zudem berauschende Wirkung. Häufig stellt sich bei den Verwendern ein Gefühl der Schwerelosigkeit und Leichtigkeit im Kopf ein. Das Kauen der Betelnüsse wirkt stimulierend, geistig anregend sowie euphorisierend.

Ist der Betelnuss-Konsum in Deutschland legal?

Die Samen der Betelnüsse sind in unserem Land legal erhältlich. Sie unterliegen nicht dem Betäubungsmittelgesetz. Arzneimittel mit dem Arecolin-Wirkstoff sind hingegen verschreibungspflichtig.

Alternative Wege für den Konsum und die Zubereitung von Betelnüssen

Betelnüsse werden überwiegend oral konsumiert, das heißt, dass die Nüsse zusammen mit gelöschtem Kalk zerkaut werden. Das ist die verbreitetste und traditionelle Form der Verwendung. Diese Art der Zubereitung sowie der zur Anwendung kommende Kalk sorgen dafür, dass die Wirkstoffe der Betelnuss vom menschlichen Körper besser und leichter aufgenommen werden können.

Eine weitere sehr bekannte Zubereitungsart ist der Betelbissen: Hierfür wird die gemahlene Nuss mit ein wenig Löschkalk vermischt. Je nach Bedarf und Geschmack können noch einzelne Zitronenstückchen oder sonstige Gewürze hinzugemischt werden. Vor allem in Indien ist es sehr beliebt, den Geschmack durch diverse Zusatzstoffe zu verfeinern. Dieses Gemisch wird oft ein in ein Betel-Pfefferblatt gewickelt.
Dieser Wickel wird anschließend zwischen Zunge und Wange geschoben, sodass die Wirkstoffe der Betelnuss über die Mundschleimhäute aufgenommen werden können.

Des Weiteren gibt es Betelnuss-Pulver. Dieses kann in Milch eingerührt werden und muss für rund acht Stunden stehen. Zudem gibt es noch die Zubereitung als Teeaufguss, sowie den Verzehr von Betelnussextrakt-Kapseln.

Nebenwirkungen des Betelnuss-Konsums

Das Kauen der Betelnuss erhöht die Speichelproduktion und wirkt leicht abführend. Des Weiteren unterdrückt das Kauen der Nüsse das Hungergefühl. Zudem helfen die Inhaltsstoffe der Betelnüsse wirksam bei der Beseitigung von Parasiten im Verdauungstrakt.

Zähne

Die Betelbissen haben eine leicht stimmungsaufhellende Wirkung. Diese anregende Wirkung gilt auch für das menschliche Nervensystem. Bei einem gesteigerten Konsum von Betelnüssen verfärben sich der Speichel und die Zähne rot. Ein übermäßiger Genuss kann Übelkeit, Verdauungsbeschwerden sowie eine Schwarzfärbung der Zähne hervorrufen.
Des Weiteren muss in diesem Zusammenhang erwähnt werden, dass Betelnüsse in Verdacht stehen, krebserregend zu sein.

Als Höchstdosis gelten vier Gramm der getrockneten Nusssamen. Bereits acht bis zehn Gramm der Samen können zu ernsthaften gesundheitlichen Komplikationen führen. In diesen Fällen kann es sogar zum Tod führen.

Auf einen Blick:

Bei ständigem und langanhaltendem Konsum kann es zu folgenden Nebenwirkungen und Beschwerden kommen:

  • psychische Abhängigkeit
  • Zahnfleischentzündungen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Appetitlosigkeit
  • stark verfärbte Zähne
  • schlechter Atem.

In sehr schlimmen Fällen kann die Betelnuss sogar Mundhöhlenkrebs verursachen.

Melatonin Spray kaufen: Test & Erfahrungen

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Ein gesunder und erholsamer Nachtschlaf ist eine Grundvoraussetzung für das physische und psychische Wohlbefinden des Menschen.

Melatonin ist das „Schlafhormon“, das natürlicherweise im menschlichen Körper produziert wird. Es ist dafür verantwortlich, dass wir abends müde werden und einschlafen können. Ebenso sorgt es dafür, dass wir am Folgetag wieder aus dem Schlaf erwachen.

Die Produktion dieses Schlafhormons wird maßgeblich von den Lichtverhältnissen des Tages gesteuert und findet im menschlichen Gehirn, in der sogenannten Zirbeldrüse, statt. Mit dem Einbruch der Dunkelheit steigt also die Melatonin-Produktion nach und nach an und fällt bei Tagesanbruch wieder ab. Der Körper bildet das Schlafhormon aus dem Nervenbotenstoff Serotonin.

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Die besten Melatonin Sprays von seriösen Anbietern. Momentan können wir diese Präparate empfehlen:

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Melatonin Supplements

Besonders in den Vereinigten Staaten finden sich unzählige Nahrungsergänzungsmittel am Markt. Auch Melatonin gehört dazu und wird dort als echtes Wundermittel gehandelt. Es soll nicht nur bei Schlafproblemen hilfreich sein, sondern auch den Zellalterungsprozess oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv beeinflussen.

Fakt ist, dass die tatsächliche Melatonin-Wirkung noch nicht ausreichend wissenschaftlich erforscht ist: Experten sind sich noch nicht einig, welche konkreten Auswirkungen eine regelmäßige Melatonin-Zufuhr für den Organismus hat. Die langfristige Einnahme des Schlafhormons ist in unserem Land daher umstritten. Ab einem bestimmten Melatonin-Gehalt sind die Mittel verschreibungspflichtig.

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Welche Wirkung hat eigentlich das Hormon Melatonin?

schlafen Der menschliche Körper stellt dieses Hormon selbst her. Hauptsächlich wird es in der Epiphyse, also der Zirbeldrüse im Gehirn, produziert.

Auch die Netzhaut des Auges sowie der Darm produziert geringe Melatonin-Mengen. Wie hoch die Ausschüttung des Hormons ist, hängt vom Auge des Menschen ab: Fällt zum Beispiel Tageslicht auf die Netzhaut, wird infolgedessen die Melatonin-Bildung gehemmt. Bei Dämmerung und Dunkelheit hingegen wird die Ausschüttung des Hormons angeregt.

Dieses freigesetzte Melatonin kann anschließend an bestimmten Bindungsstellen im Körper andocken, beispielsweise an einigen Zellen des Immunsystems sowie an bestimmten Blutgefäßen im Hirn. Auf diese Weise wird dem Organismus bei Dunkelheit vermittelt, dass es Zeit zum Schlafen ist und der Energieverbrauch heruntergefahren werden kann. Auch der Blutdruck kann gesenkt werden.

Des Weiteren bewirkt die Melatonin-Ausschüttung im Körper eine Senkung der Körpertemperatur. Die Immunabwehrkräfte werden hingegeben angekurbelt.

Auch die Lernfähigkeit und das Gedächtnis werden durch das Melatonin beeinflusst.

Während des Tages ist der Melatonin-Spiegel im Körper rund vier- bis zwölfmal niedriger als in der Nacht. Mit höherem Lebensalter nimmt auch die Melatonin-Produktion immer mehr ab.

Auf einen Blick – die wichtigsten Informationen zu Melatonin:

  • Melatonin ist auch als „Schlafhormon“ bekannt.
  • Es wird im menschlichen Gehirn gebildet und vor allem bei Anbruch der Dämmerung und Dunkelheit ausgeschüttet.
  • Das Hormon reguliert wesentlich den Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen.
  • Melatonin kann zusätzlich zugeführt werden und wird vor allem bei der Behandlung von Schlafstörungen eingesetzt.

Welche Faktoren können die Melatonin-Produktion beeinträchtigen?

Sehr viele Menschen leiden in unserem Land unter Schlafstörungen und Schlafproblemen und die Tendenz steigt. Das ist oftmals kein Wunder, denn der Alltag ist immer stressiger: Unregelmäßige Arbeitszeiten, die Herausforderung, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, intensive Handynutzung bis in die späte Nacht hinein – all diese Faktoren können die körpereigene Melatonin-Produktion maßgeblich beeinflussen.

Auch das Lebensalter spielt eine wesentliche Rolle: Je älter ein Mensch ist, desto mehr lässt die Melatonin Produktion und Ausschüttung nach. Infolgedessen kommt es zu Einschlaf- und Durchschlafproblemen.

Für eine optimale Melatonin-Produktion ist der menschliche Organismus jedoch auf einen regelmäßigen Tag-Nacht-Rhythmus angewiesen. Dieser Rhythmus kann beispielsweise durch Fernreisen maßgeblich gestört werden: Das Müdigkeitsempfinden passt nicht mehr zur jeweiligen Tageszeit und den Lichtverhältnissen. In diesem Zusammenhang wird von Jetlag gesprochen: Der Körper hat also immer größere Probleme mit der Zeitumstellung. In solchen Fällen kann eine zusätzliche Zufuhr an Melatonin hilfreich sein, um dem Organismus die Anpassung zu erleichtern.

Unter ähnlichen Problemen leiden Schichtarbeiter: Auch ihr Tag-Nacht-Rhythmus ist deutlich beeinträchtigt und infolgedessen die Melatonin-Produktion gestört.

Alkohol, Nikotin und Koffein sind weitere wesentliche Faktoren, die den Körper bei der Bildung des Hormons Melatonin stören. In vielen Fällen hat Alkohol zwar eine betäubende Wirkung, die das Einschlafen erleichtern kann. Alkohol erschwert jedoch das Durchschlafen.

Auch Stress ist ein wesentlicher Störfaktor. Bei intensiven Stresszuständen schüttet der Organismus das Hormon Cortisol aus: Dieses Stresshormon ist jedoch der Gegenspieler des Melatonins. Abendlicher Stress, der beispielsweise durch zu späte und intensive Workouts hervorgerufen werden kann, versetzt den Organismus in eine Art Alarmbereitschaft: Das ist äußerst kontraproduktiv, denn eigentlich sollte der Körper in eine Erholungsphase übergehen und zur Ruhe kommen.

Auch bestimmte Medikamente wie beispielsweise Cortison-Präparate können den Melatonin-Spiegel im Körper beeinflussen. Arzneimittel wie Acetylsalicylsäure, Beta-Blocker gegen Herzerkrankungen oder andere Mittel vermindern ebenfalls die Melatonin-Bildung.

Die Störfaktoren auf einen Blick:

  • Übergewicht: Ein zu hohes Körpergewicht kann oft mit einem zu niedrigen Melatonin-Spiegel einhergehen.
  • Lange Fernsehabende
  • Lange Arbeitszeiten am PC bis in die Nachtstunden hinein.
  • Übermäßiger Kaffeegenuss und sonstige koffeinhaltige Getränke wie beispielsweise Energydrinks oder Schwarztee.
  • Nikotinkonsum
  • Zu viel Sport am Abend
  • Übermäßige Stresszustände
  • Serotonin-Mangel
  • Bestimmte Medikamente wie Beta-Blocker, ASS oder Cortison-Präparate.
  • Unregelmäßiger Schlafrhythmus, beispielsweise aufgrund von Langstreckenflügen oder Schichtdienst.

Schwankungen im Melatonin-Haushalt

Sowohl ein zu niedriger als auch ein zu hoher Melatonin-Wert verschlechtert maßgeblich die Schlafqualität. Betroffenen Menschen fällt es zunehmend schwerer einzuschlafen und auch durchzuschlafen. Dementsprechend wachen sie am nächsten Tag nicht erholt auf und leiden häufig unter Tagesmüdigkeit und Erschöpfungszuständen.

Kommt es infolge einer beeinträchtigten Melatonin-Produktion zu einem akuten Schlafmangel, kann das zahlreiche gesundheitliche Probleme mit sich bringen, so beispielsweise:

  • Kopfschmerzen
  • Verminderte Konzentrationsfähigkeit
  • Verminderte Leistungsfähigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Magenbeschwerden
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Schwankungen des Blutdrucks
  • Übergewicht
  • Erhöhte Tagesmüdigkeit und Erschöpfung
  • Depressionen
  • Migräne
  • Sodbrennen
  • Stimmungsschwankungen und erhöhte Reizbarkeit
  • Beschleunigter Hautalterungsprozess
  • Gedächtnisschwäche.

Melatonin als Antioxidans

Das Hormon Melatonin hat eine antioxidative Wirkung. Das heißt, dass freie Radikale im Körper abgefangen werden und der Organismus somit vor zellschädigenden Substanzen geschützt wird. Besonders wegen dieser Eigenschaft ist Melatonin in den Vereinigten Staaten auch so beliebt: Es kommt insbesondere als Anti-Aging Mittel zum Einsatz sowie zum Schutz vor Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen.

Für diese Zwecke ist Melatonin in unserem Land gesetzlich nicht zugelassen.

Supplementierung mit Melatonin

Heutzutage sind diverse Präparate erhältlich, die ein synthetisch hergestelltes Melatonin enthalten. Diese Mittel sind in Deutschland ab einem bestimmten Melatonin-Gehalt verschreibungspflichtig. Besonders wichtig ist auch, dass alle zugelassenen Mittel in ihrer Wirksamkeit klinisch geprüft sind. In Deutschland kann das gewährleistet werden, denn hier unterliegen alle Melatonin-Präparate strengen Qualitätskriterien.

Achtung:

Hersteller aus dem Ausland müssen Präparate mit einem Melatonin-Gehalt von bis zu fünf Milligramm nicht als verschreibungspflichtiges Arzneimittel verkaufen. Sie dürfen dieses als Nahrungsergänzungsmittel vertreiben.

In diesem Zusammenhang ist es besonders wichtig, die Finger von zwielichtigen Präparaten aus unbekannten Quellen zu lassen. Auch der Kauf solcher Produkte gilt in Deutschland als rechtlich nicht zugelassen.
Bitte achten Sie beim Kauf von Hormonpräparaten immer auf eine höchste Qualität!

Alle rezeptpflichtigen Melatonin-Mittel enthalten den Wirkstoff einer retardierten Form. Das bedeutet, dass der Melatonin-Wirkstoff über mehrere Stunden hinweg freigesetzt wird und auf diese Weise die biologische Melatonin-Produktion des Körpers imitiert werden kann.

Melatonin Spray – was ist das überhaupt?

In einem Melatonin Spray ist das Hormon in einer bestimmten Konzentration enthalten. Dieses Hormon wird im menschlichen Organismus aus dem Nervenbotenstoff Serotonin hergestellt und beeinflusst maßgeblich den Wach- und Schlaf-Rhythmus.

Das Schlafhormon wird bei Anbruch der Dunkelheit natürlicherweise ausgeschüttet. Der Melatonin-Spiegel im Organismus erreicht in der Nacht zwischen zwei und drei Uhr seinen Höchststand und nimmt zum frühen Morgen hin immer mehr ab.

Ein Melatonin Spray lässt sich unkompliziert und leicht dosieren. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass ein solches Melatonin-Spray – ähnlich wie ein Schlafmittel – nicht dauerhaft angewendet werden darf.

Die Einnahme sollte ich auf einen Zeitraum von wenigen Wochen bis maximal drei Monaten beschränken.

Melatonin findet sich nicht nur in Spray-Form, sondern auch in Kapsel- und Tablettenform.

Wie wird das Melatonin Spray korrekt dosiert?

Es kommt wesentlich darauf an, wie viel Melatonin im jeweiligen Spray enthalten ist. Dementsprechend fällt auch die Dosierung anders aus.

Im Allgemeinen ist die Melatonin-Dosis pro Sprühstoß jedoch sehr gering gehalten. Die Anwender haben hier die Möglichkeit, die für sie passende Dosierung zu finden und sich Schritt für Schritt an die ideale Menge heranzutasten.

Schlafspray Überdosierung

Das Melatonin-Spray kann auch überdosiert werden! Daher ist es grundlegend wichtig, die empfohlene Dosis nicht zu überschreiten! Die aktuellen Empfehlungen zur maximalen Tagesdosis lieben bei einem Milligramm Melatonin pro Anwendung.
Kommt es zu einer Melatonin-Überdosierung, kann das den Biorhythmus des Körpers erheblich stören.

Mit einer Überdosierung können zudem folgende Beschwerden einhergehen:

  • Schwindelgefühle
  • Kopfschmerzen
  • Albträume
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Lebhafte Träume
  • Erhöhte Reizbarkeit.

Überblick – die besten Melatonin-Sprays im Test

Das Somna Spray von Dr. Spray

Ein sehr gutes und innovatives Melatonin-Spray stammt aus dem Hause „Dr. Spray“. Konkret geht es hier um das Produkt „Somna Spray“.

Das Schlafspray enthält das Melatonin-Hormon, das auf ganz natürliche Weise das Einschlafen erleichtert. Des Weiteren sind im Spray bewährte Heilpflanzen wie Hopfen, Helmkraut und Baldrian enthalten. Diese Inhaltsstoffe sorgen für zusätzliche Entspannung und Beruhigung und fördern somit einen erholsamen Schlaf. Die inhaltlichen Bestandteile des Somna Sprays von Dr. Spray ergänzen sich in ihrer Wirkung und verbessern somit deutlich die Schlafqualität.

Auch die Anwendung ist denkbar einfach: Das Spray muss vor der Anwendung sanft geschüttelt werden. Vor dem Schlafengehen muss sechs bis acht Mal direkt in den Mundraum gesprüht werden.

Bereits nach einer Viertelstunde wirkt das Spray.
Der Hauptwirkstoff wird über die Schleimhaut des Mund- und Rachenbereichs in den Blutkreislauf aufgenommen und kann im Körper seine Wirkung entfalten.

Das Somna-Spray von Dr. Spray gilt als sehr verträglich und hinterlässt kein Gefühl der Benommenheit. Am nächsten Morgen können Anwender erholt und ausgeschlafen in den Tag starten.

Besonders überzeugend ist die schnelle Wirkung des Sprays. Das Melatoninhormon kann von der Mundschleimhaut absorbiert werden. Somit stehen sie dem Organismus sofort zur Verfügung.

Tabletten brauchen hier deutlich länger, um ihre Wirkung zu entfalten. Sie müssen erst über den Verdauungstrakt aufgenommen und aufgespalten werden.

Zudem gibt es Menschen, die Tabletten nicht so gerne einnehmen möchten oder können. Hier sind Sprays eine hervorragende Alternative.

Das Melatonin Spray von Dr. Spray ist sehr praktisch und handlich: Es passt in jede Handtasche und kann somit bequem überall hin mitgenommen werden. Die hochwertige Verpackung schützt die wertvollen Inhaltsstoffe zudem wirksam vor Licht und Lufteinflüssen. Auf diese Weise kann eine hohe Wirksamkeit gewährleistet werden.

Dieses Melatonin-Spray hat eine sehr hohe Bio-Verfügbarkeit. Dieser Parameter besagt, wie schnell die Inhaltsstoffe vom menschlichen Organismus aufgenommen werden können. Das Spray kann über die Schleimhaut der Wangen oder über die Schleimhaut unterhalb der Zunge aufgenommen werden.

Braineffekt Melatonin Spray

Eine gute und erholsame Nachtruhe ist eine Grundvoraussetzung für einen aktiven Start in den Tag. Der Körper ist auf die nächtliche Regeneration dringend angewiesen, um seine Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. In der Nacht verarbeitet und speichert das Gehirn die neugewonnen Informationen des Tages.

Späte Sporteinheiten oder blaues Licht von Handys und PCs bis spät in die Nacht hinein, machen dem Organismus jeden einen ordentlichen Strich durch die Rechnung.

Dieses Melatonin Spray enthält das natürliche Schlafhormon und kann somit wesentlich zu einem erholsamen Schlaf beitragen. Ein Sprühstoß enthält 0,125 Milligramm des Wirkstoffes. Die Anwender können hier also leicht selbst entscheiden, wie hoch die notwendige Dosis für einen erholsamen Schlaf ist.

Der Hersteller empfiehlt acht Sprühstöße, das entspricht einem Gehalt von einem Milligramm Melatonin.
Das Schlaf Spray enthält keinen Zucker.

Auch dieses Melatonin Spray punktet deutlich gegenüber Melatonin Tabletten oder Melatonin Kapseln. Es ist individuell dosierbar, einfach handzuhaben und kann vom Organismus sehr schnell über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Der Melatonin Wirkstoff gelangt sofort in den Blutkreislauf: Die Wirkung ist somit wesentlich schneller als bei Tabletten.

Ein weiteres bewährtes Melatonin-Spray: Melatonin Control

Natürliches Melatonin und Melissenextrakt helfen effektiv dabei, die Einschlafzeit zu verringern. Rund zwanzig Minuten vor dem Schlafengehen sollte das Spray angewendet werden. Laut den Angaben des Herstellers reichen zwei Sprühstöße aus.

Auch dieses Melatonin-Spray wird superschnell in den Körper aufgenommen und kann somit optimal seine Wirkung entfalten.

Der diesem Melatonin-Spray zugesetzt Melissenextrakt beruhigt und hilft den Anwender zusätzlich dabei zu entspannen und zur Ruhe zu kommen.

Das Schlafspray hat einen leichten Pfefferminzgeschmack, der auch von vielen als sehr angenehm empfunden wird.

Das Melatonin-Spray darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden. Auch stillende oder schwangere Frauen sollten die Anwendung vorher unbedingt mit ihrem behandelnden Arzt absprechen.

Das Melatonin Spray von Espara

Auch das Melatonin Spray aus dem Hause Espara trägt wesentlich zu einem gesunden Schlaf- und Wach-Rhythmus bei. Da die Wirkstoffe über die Mundschleimhaut sehr schnell aufgenommen werden können, reichen bereits niedrige Konzentrationen aus, um die Schlafqualität deutlich zu verbessern.

Dieses Melatonin Spray kann begleitend zur Behandlung von Schlafstörungen eingesetzt werden. Auf diese Weise kann der Organismus in der Nacht zur Ruhe kommen, sich regenerieren und am nächsten Tag voller Energie starten.

Vier Sprühstöße reichen in der Regel aus.

Die körpereigene Melatonin-Produktion auf natürliche Weise erhöhen und fördern

  • Keine langen Aktivitäten vor Bildschirmen am Abend.
  • Kein übermäßiger Koffeingenuss.
  • Kein übermäßiger Zigaretten- oder Alkoholkonsum.
  • Kein intensiver Sport in den späten Abendstunden.
  • Entspannungstechniken oder sanftes Yoga zum Abbau von Stress.
  • Nicht weniger als sieben Stunden pro Nacht schlafen.
  • Tagsüber viel Zeit draußen verbringen und Sonnenlicht tanken.
  • In den späten Abendstunden auf grelle Beleuchtungen verzichten.
  • Schlafzimmer gut abdunkeln für die Nacht und auf Nachtlichter oder Kerzen verzichten.
  • Auf eine gute Schlafhygiene achten.

Die Schlafhygiene ist hier besonders wichtig.

Hierunter fallen alle Maßnahmen, die für einen guten Schlaf notwendig sein: Regelmäßige Schlafenszeiten, eine bequeme Matratze und ein gutes Raumklima sind grundlegend wichtig. Des Weiteren ist es sehr wichtig, dem Körper einen regelmäßigen Rhythmus zu gönnen: Schlafen Sie ungefähr immer zur gleichen Zeit und stehen Sie nach Möglichkeit immer zur selben Zeit auch wieder auch, wenn möglich, auch am Wochenende.

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Alphabiol Fertilität Test, Erfahrungen & Bewertung – Fruchtbarkeit steigern

alphabiol Alphabiol Test – Nahrungsergänzung für die männliche & die weibliche Fertilität
Für viele Paare ist ein gemeinsames Kind eine bewusste Entscheidung und ein echter Herzenswunsch. Die Erfüllung dieses Wunsches ist jedoch sehr eng mit der Fruchtbarkeit der Frau und des Mannes verbunden.

Dieses Thema wird auch für immer mehr Männer zunehmend bedeutsam. Sie suchen oft nach Mitteln und Möglichkeiten, um die Qualität ihrer Spermien noch weiter zu verbessern. Auch Frauen können vor einer gewünschten Schwangerschaft viel für den eigenen Organismus tun, indem sie für eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen und Vitaminen sorgen. Viele Mikronährstoffe wie beispielsweise Folsäure sind in diesem Zusammenhang von zentraler Bedeutung.

Hier können die alphabiol-Produkte eine gezielte Unterstützung sein: Sie sind exakt auf die jeweiligen Bedürfnisse von Frauen und Männern abgestimmt:

  • alphabiol Fertilität fördert beispielsweise die männliche Fruchtbarkeit sowie die normale Spermienproduktion
  • alphabiol Schwangerschaft für die Frau ist speziell auf die Nährstoffbedürfnisse des weiblichen Körpers bei Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit abgestimmt.

Wir stellen Ihnen hier diese Produkte einmal näher vor und zeigen auf, wie sie die Fertilität beeinflussen können.

Weitere Infos und Produktübersicht beim Hersteller: www.alphabiol.de/fruchtbarkeit-nahrungsergaenzung

alphabiol Produkte für die Frau – Testbericht

Das Versprechen

Eine Schwangerschaft wird in den meisten Fällen nicht sofort bemerkt. Aus diesem Grund ist es sehr empfehlenswert, den eigenen Körper bereits ab dem Zeitpunkt des Kinderwunsches gezielt auf eine mögliche Schwangerschaft vorzubereiten. Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung sowie ausreichend Bewegung bildet die absolute Grundlage. Ergänzend können alphabiol-Produkte helfen, den Organismus frühzeitig und umfassend mit allen benötigten Mikronährstoffen zu versorgen.

Während einer Schwangerschaft steigt der Folsäure-Bedarf deutlich an. Dieses äußerst wertvolle Vitamin ist ein wichtiger Schutz vor diversen Krankheiten sowie vor Fehlbildungen beim ungeborenen Kind. Dieser Mikronährstoff muss dem Körper unbedingt zugeführt werden, denn er kann ihn nicht selbst produzieren.

Des Weiteren braucht der weibliche Körper in der Schwangerschaftsperiode auch Jod und Eisen in höheren Mengen.

Für eine gesunde Entwicklung des Babys ist eine optimale Nähr- und Vitalstoffversorgung des Körpers bereits ab dem ersten Tag der Schwangerschaft grundlegend wichtig. Hier sind Supplemente die richtige Wahl. „alphabiol Schwangerschaft für die Frau“ enthält hochdosiertes Jod sowie Folsäure. Zudem sind in diesem Produkt auch weitere wichtige Mikronährstoffe enthalten, die beim Kinderwunsch sowie in der Schwangerschaft und Stillzeit von großer Bedeutung sind.

  • Jod unterstützt maßgeblich den Aufbau der Schilddrüsenhormone.
  • Die Schilddrüsenhormone steuern ihrerseits die gesunde Entwicklung des Gehirns, der Organe, der Muskulatur, des Nerven- und Skelettsystems sowie das Wachstum.
  • Viele Frauen haben bereits vor der Schwangerschaft einen Eisenmangel.
    Ein Eisenmangel kann jedoch sowohl für die werdende Mutter als auch für das Kind weitreichende negative Konsequenzen haben.
  • Ein weiteres zentrales Vitamin in der Schwangerschaft ist das Vitamin D: Es hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Kindsentwicklung sowie auf den allgemeinen Gesundheitszustand. Des Weiteren ist Vitamin D für die Entwicklung der Immunabwehr sowie des Nervensystems von zentraler Bedeutung.
  • Folsäure, das sogenannte „Schwangerschaftsvitamin“ wird durch natürliche Lebensmittel oft in einer nicht ausreichenden Menge zugeführt. Es ist jedoch grundlegend wichtig für diverse Zellteilungsprozesse sowie für das Gewebewachstum der Mutter.
  • Zink fördert die normale Fertilität und ist somit für den Kinderwunsch von sehr großer Bedeutung.
  • Vitamin B1, B2 und Biotin unterstützen den Energiestoffwechsel des Körpers und ermöglichen einen reibungslosen Prozess des Nervensystems.

Folsäure – bereits ab dem Kinderwunsch grundlegend wichtig

Folsäure, auch als Vitamin B9 bekannt, ist für eine gesunde Embryo-Entwicklung unverzichtbar. Bis der optimale Folsäurespiegel jedoch erreicht wird, kann eine Zeit von mindestens vier Wochen vergehen. Aus diesem Grund ist es grundlegend wichtig, bereits ab dem Zeitpunkt des Kinderwunsches mit der Nahrungsergänzung zu beginnen.

In den ersten 12 Schwangerschaftswochen verdoppelt sich der Folsäurebedarf sogar. Ab der 13. Schwangerschaftswoche sinkt der Vitamin-B9-Bedarf wieder auf eine normale Dosis.

Als Nahrungsergänzung können die alphabiol-Produkte für die Schwangerschaft einen wesentlichen Beitrag leisten und die Nährstoffversorgung des Körpers wirksam unterstützen.

Welche Inhaltsstoffe stecken in diesem Produkt?

  • Vitamin B1, B2, B6 und B12
  • Selen
  • Pantothensäure
  • Biotin
  • Folsäure
  • Jod
  • Magnesium
  • Vitamin C
  • Nicotinamid
  • Zink
  • Eisen.

Wie ist alphabiol für die Schwangerschaft einzunehmen?

Vom Zeitpunkt des Kinderwunsches an bis zur Vollendung der 12. Schwangerschaftswoche müssen zwei Kapseln täglich eingenommen werden.
Ab dem Beginn der 13. Schwangerschaftswoche sowie in der Stillzeit reicht eine Kapsel pro Tag aus.

Welchen Beitrag leisten diese Inhaltsstoffe zu einer normalen Fertilität?

Frauenärzte empfehlen bereits frühzeitig eine umfassende Versorgung des Körpers mit Spurenelementen, Mineralstoffen und Vitaminen. Wird dieses Supplement ergänzend zu einer gesunden Lebens- und Ernährungsweise zugeführt, so kann die normale Fertilität positiv unterstützt werden.

alphabiol Schwangerschaft Bewertung

  • Das Produkt „alphabiol Schwangerschaft“ enthält ein sehr breitgefächertes Spektrum an wertvollen Inhaltsbestandteilen wie Jod, Eisen, B-Vitamine und Folsäure.
  • Es fördert wichtige Wachstums- und Zellteilungsprozesse.
  • Es unterstützt wesentlich die Bildung von Schilddrüsenhormonen
  • Es hilft wirksam dabei, den erhöhten Vitaminbedarf während einer Schwangerschaft zu decken.

Alphabiol zur Steigerung der weiblichen Fertilität: www.alphabiol.de/fruchtbarkeit-nahrungsergaenzung

alphabiol Produkte für den Mann – Test, Erfahrungen, Bewertung

Wenn ein Kinderwunsch über eine längere Zeit hinweg unerfüllt bleibt, sollten Paare auf keinen Fall aufgeben. In solchen Fällen muss auch der männlichen Fruchtbarkeit besondere Beachtung gewidmet werden.

Das Versprechen

Das Produkt „alphabiol Fertilität für den Mann“ unterstützt die körpereigene Produktion von Spermien sowie die Reproduktion. Für eine Schwangerschaft ist die Spermienmenge sowie die Spermienqualität jedoch von großer Bedeutung. Dieses Supplement fördert effektiv die normale männliche Fruchtbarkeit.

Welche Inhaltsstoffe stecken in diesem Produkt?

  • Vitamin E
  • Vitamin C
  • Vitamin B6 und B12
  • Zink
  • L-Carnitin
  • Selen
  • L-Arginin
  • Folsäure

Wie ist „alphabiol für die Fertilität des Mannes“ einzunehmen?

Pro Tag müssen zwei Kapseln mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden. Auf diese Weise kann die Fruchtbarkeit des Mannes positiv unterstützt werden.

Hinweis

Dieses Produkt hat einen recht hohen Selengehalt. Aus diesem Grund sollten Männer mit einem starken Zigarettenkonsum vor der Einnahme des Präparates ihren Arzt konsultieren. Eine abwechslungsreiche und frische Ernährung sowie eine aktive Lebensweise kann durch dieses Produkt nicht ersetzt werden.
Des Weiteren sollte die empfohlene Tagesdosis nicht überschritten werden.

Welchen Beitrag leisten diese Inhaltsstoffe zu einer normalen Fertilität?

  • Zink unterstützt wesentlich den normalen Testosteronspiegel im Blutkreislauf des Mannes.
  • Selen fördert die normalen Spermienproduktion
  • Die Vitamine B6 und B12 sowie Vitamin C verringern wirksam Erschöpfungs- und Müdigkeitserscheinungen
  • Folsäure beeinflusst die normale Fruchtbarkeit des Mannes positiv.

Zusammenfassung – auf einen Blick

  • Schutz der DNA
  • Unterstützung der Beweglichkeit sowie der Produktion der Spermien
  • Förderung der männlichen Fertilität.

Alphabiol zur Steigerung der männlichen Fertilität: www.alphabiol.de/fruchtbarkeit-nahrungsergaenzung

Nahrungsergänzungsmittel + Supplements für Muskelaufbau & Fitness, Test für Männer und Frauen

Supplements Muskeln Eine richtig ausgewogene und gesunde Ernährungsweise konsequent einzuhalten ist häufig alles andere als leicht. Der zunehmend stressige Alltag sowie die Herausforderung, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen führen häufig zu knappen Zeitbudgets und infolgedessen auch zu einer immer ungesünderen Ernährungsweise.

Supplements für Muskelaufbau

Um jedoch die tägliche Ernährung sinnvoll zu ergänzen, kann zu Nahrungsergänzungsmittel, sogenannten Supplements, gegriffen werden. Proteinpulver, Vitamin- und Mineralstoffpräparate sowie sonstige Mittel in Pulver- oder Tablettenform können oft die eigene Gesundheit positiv bereichern. Wie der Name bereits deutlich macht, supplementieren, das heißt ergänzen, diese Präparate die tägliche Ernährung. Sie sind jedoch auf keinen Fall ein Ersatz für eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise. Ein ausgewogenes Essverhalten, Sport und Bewegung sowie ausreichende Erholungsphasen stehen immer noch an oberster Stelle. Nur, wenn das Fundament stimmt, können Supplemente effektiv dazu beitragen, die eigenen Ziele noch besser zu erreichen.

Bodybuilding und Muskelaufbau

Diese Präparate werden also zusätzlich zur eigenen Ernährung aufgenommen. Sie helfen wirksam dabei, möglicherweise vorhandene Nährstoffmängel zu beseitigen oder ein bestimmte Nährstoffdichte zu erreichen. Am häufigsten kommen Supplemente im Bodybuilding-Bereich zum Einsatz, um den Muskelaufbau effektiv zu unterstützen und zu fördern. Es gibt jedoch auch andere beliebte Einsatzgebiete für Supplemente, so beispielsweise für die Gewichtszunahme, aber auch zur wirksamen Unterstützung einer Gewichtsreduktion (zum Beispiel Guarana oder L-Carnitin).

Test

Kurz und knapp vorweg – Unsere TOP Produkt-Empfehlungen für jedes der vorgestellten Nahrungsergänzungsmittel.

Testsieger nach Kategorie

Diese Produkte haben die besten Bewertungen in unserem Test erhalten:

Nahrungsergänzungsmittel für Muskelaufbau und Muskelmasse

Supplemente bieten für Sportler einige entscheidende Vorteile:
Muskelaufbau

  • Es gibt eine Vielzahl an Geschmacksrichtungen. Daher sind Supplemente nicht nur lecker, sondern auch abwechslungsreich.
  • Sie erhalten die Leistungsfähigkeit auf einem sehr hohen Niveau.
  • Sie enthalten weniger gesättigte Fettsäuren, harnsäurebildende Substanzen oder Cholesterin.
  • Supplemente vermeiden oder verringern das Risiko für die Entstehung von Muskelschäden oder Verletzungen.
  • Sie steigern die physiologische Leistung.
  • Sie sind bequem und einfach einzunehmen, auch unterwegs.
  • Mit einem oder mehreren speziellen Nährstoffen, lässt sich die tägliche Ernährung gezielt anreichern. Die konkrete Auswahl richtet sich nach dem individuellen Trainingsziel.
  • Supplemente können als Mahlzeitenersatz dienen, beispielsweise bei Zeitmangeln oder bei einem hohen Energieumsatz. Um den Mehrbedarf zu decken ist keine zusätzliche Zufuhr von Nahrung notwendig.

Kurzüberblick – die wichtigsten Supplements für Kraftsport und Bodybuilding

Auf dem Markt finden sich viele verschiedene Supplemente, die den Muskelaufbau gezielt unterstützen. Hierzu gehören beispielsweise:

  • Nahrungsergänzungsmittel mit dem Inhaltsstoff Creatin:
    Creatin ist eine sogenannte endogene Aminosäure, die im Organismus des Menschen aus anderen Aminosäuren hergestellt wird. Beim Krafttraining wird durch Creatin die körperliche Leistungsfähigkeit gesteigert. Vor allem bei kurzen und intensiven Trainingsbelastungen wird der Nährstofftransport in die Zellen der Muskulatur verbessert. Das fördert effektiv den Muskelaufbau.
  • BCAA-Supplemente:
    Dieses Kürzel beschreibt essentielle und verzweigtkettige Aminosäuren. BCAA-Supplemente gehören zu den beliebtesten Mitteln für einen effektiven Muskelaufbau, denn sie bestehen aus den lebensnotwendigen Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin: Diese kann der menschliche Körper nicht alleine herstellen und ist auf eine äußere Zufuhr somit dringend angewiesen. Des Weiteren verhindern BCAA den Muskelabbau, wenn der Körper auf die eigenen Eiweißspeicher zurückgreifen muss. Im Idealfall sollten BCAA-Präparate nach dem Training eingenommen werden.
  • Eine weitere wichtige Aminosäure ist L-Glutamin: Sie macht rund 60 Prozent der muskeleigenen Aminosäuren aus. Diese Aminosäure kann der menschliche Körper selbst herstellen. Die produzierte Menge reicht jedoch höchstwahrscheinlich nicht aus, um den Aufbau von Körpergewebe wie zum Beispiel Muskeln zu fördern sowie eine regenerative Wirkung zu erzielen. Für die Supplementierung sollte Glutamin idealerweise mit kurzkettigen Kohlenhydraten kombiniert werden.
  • Proteinreiche Nahrungsergänzungsmittel werden sehr gerne für den Muskelaufbau verwendet. Sehr beliebt ist in diesem Zusammenhang Whey Protein: Es besteht vorwiegend aus sehr kurzkettigen Aminosäuren und wird aus Frischmilch hergestellt. Eiweißreiche Präparate können zu einer Zunahme beziehungsweise zum Erhalt der bestehenden Muskelmasse wirksam beitragen.
  • Auch Casein spielt eine sehr wichtige Rolle für den Muskelaufbau. Dieses langkettige Protein sollte am besten abends vor dem Schlafengehen eingenommen werden, denn es wird vom Organismus nur langsam verwertet.
  • Auch Kohlenhydrate können in Form von Supplementen zugeführt werden. So werden Präparate, die Maltodextrin enthalten, für eine Gewichtszunahme verwendet. Diese Produkte werden auch als Weight Gainer bezeichnet.
  • L-Taurin, L-Arginin und Beta-Alanin sind ebenfalls beliebte Aminosäuren, die vorwiegend von Bodybuildern für einen stärken Zuwachs der körpereigenen Muskelmasse verwendet werden. L-Arginin erweitert die Blutgefäße und sorgt infolgedessen für eine deutlich bessere Durchblutung. Dadurch sinkt auch gleichzeitig der Blutdruck. Auch der Transport der Nährstoffe in die Muskulatur wird optimiert. Des Weiteren können sich durch diese Aminosäuren die Muskelfasern schneller regenerieren. Auf lange Sicht gesehen, wird durch dieses Supplement der Muskelaufbau unterstützt.
  • Sportler benötigen zudem die beiden Mineralstoffe Magnesium und Zink in einer deutlich höheren Menge, denn sie verlieren einen großen Teil durch das Schwitzen. Magnesium ist grundlegend wichtig für einen geregelten Funktionsablauf des Nervensystems. Zudem hilft es wirksam dabei, Anzeichen von Ermüdung zu reduzieren. Zink ist ein bedeutsamer Mineralstoff für den menschlichen Organismus, denn er trägt unter anderem zum Erhalt eines normalen Testosteronspiegels bei. Auch für die Sehkraft ist Zink von großer Bedeutung. Einen Zinkmangel sollte man in jedem Fall vermeiden.

Supplement für den Muskelaufbau – Whey Protein

Whey Protein ist ein Molkeneiweiß, das bevorzugt von Leistungs- und Kraftsportlern verwendet wird.

Dieses Molkenprotein resultiert als ein Nebenprodukt der Käseherstellung. Herkömmliche Kuhmilch besteht zu rund 20 Prozent aus Whey Protein. Um Käse herstellen zu können, muss die Milch mehrere Strukturierungsprozesse durchlaufen: Diese sind unter anderem Pasteurisation, Inokulation und die sogenannte Inkubation. Schließlich wird auch noch Lab, ein Enzymkomplex, der aus dem Magen neugeborener Kälber stammt, hinzugegeben. Dieser Enzymkomplex unterstützt die Milchgerinnung: Die Milch teilt sich infolgedessen in Whey Protein und in Quark.

Wie wirkt Whey Protein auf die Fitness und den Muskelaufbau?

Das Molkenprotein zählt zu den absoluten Basics für den Muskelaufbau. Es kann dem Organismus völlig bedenkenlos zugeführt werden. Fitnessbegeisterte und Kraftsportler decken durch Whey Protein ihren erhöhten Eiweißbedarf. Das Molkeneiweiß trägt effektiv dazu bei, dass sich die Muskulatur nach einem intensiven Sporttraining schneller erholen kann. Zudem unterstützt Whey Protein gezielt den Zuwachs der Muskelmasse. Das Molkeneiweiß hat eine hohe biologische Wertigkeit, das bedeutet, dass es vom Körper sehr schnell aufgenommen und verwertet werden kann. Der Organismus kann Whey Protein sehr schnell in körpereigenes Eiweiß – und somit in Muskelmasse – umwandeln.

Somit ist das Whey Protein eine sehr effiziente Variante, den körpereigenen Muskelaufbau zu unterstützen.

Wann sollte Whey Protein idealerweise eingenommen?

Im Idealfall wird das Molkenprotein nach einer intensiven Sporteinheit eingenommen. Auf diese Weise lässt sich die Eiweißversorgung der Körpermuskulatur optimal gewährleisten.
Insbesondere nach dem Sport ist ein Whey-Shake mit Wasser oder Magermilch perfekt und zudem geschmackvoll. Zudem hilft der Whey-Shake der Muskulatur dabei, sich schneller wieder zu regenerieren.
Auf dem Markt finden sich viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen: Von Vanille, über Schokolade bis hin zu exotischen Geschmacksvarianten wie Mango oder Banane ist mit Sicherheit für jeden das Richtige dabei.

Die Vorteile von Whey Protein

  • hochwertige und wertvolle Eiweißquelle
  • kann als Mahlzeitenersatz verwendet werden
  • preiswert
  • fördert die Regeneration der Muskulatur.

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Whey Protein oder Casein? – welches Supplement fördert den Muskelaufbauprozess besser?

Sowohl Casein, als auch Whey Protein sind sehr wichtige Eiweiße zur Unterstützung des Muskelaufbaus. Vor allem Whey Protein hat jedoch eine sehr hohe biologische Wertigkeit, das heißt, es kann sehr einfach und schnell vom Körper aufgenommen werden. Casein ist das Milcheiweiß, das vor allem aus Käse und Milch gewonnen wird. Es hat zwar eine geringere biologische Wertigkeit im Vergleich zu anderen Proteinarten, dennoch können Sportler sehr gut davon profitieren, wenn es um Ziele wie Muskeldefinition und Muskelaufbau geht.

Mehr dazu unter „Welches Proteinpulver?

Wie wirkt Casein?

Casein wird vom Körper deutlich langsamer aufgenommen und verstoffwechselt, als Whey Protein. Dafür versorgt Casein den Körper jedoch über viele Stunden hinweg mit essentiell wichtigen Muskelbausteinen und wirkt effizient dem Muskelabbauprozess entgegen.

Im Idealfall wird Casein vor dem Schlafengehen eingenommen, denn auf diese Weise kann der Körper während der Nachtstunden, in denen keine Nahrung aufgenommen wird, mit wertvollen und lebensnotwendigen Aminosäuren versorgt werden.

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Creatin als Supplement für den Muskelaufbau

Creatin war früher der Geheimtipp im Fitnessbereich und ist heutzutage ein sehr beliebtes Nahrungsergänzungsmittel.

Für viele Sportler gehört es untrennbar zum Muskelaufbau. Creatin ist natürlicherweise im menschlichen Körper vorhanden. Es handelt sich hierbei im Grunde um eine körpereigene Säure, die vor allem in den Zellen der Muskeln zu finden ist. Sie wird in der Bauchspeicheldrüse, in der Leber sowie in den Nieren hergestellt. Creatin besteht aus den drei Aminosäuren Methionin, Arginin und Glycin.

Als Supplement ist Creatin ein weißes, geschmacks- und geruchloses Pulver. Dieses Nahrungsergänzungsmittel kann sehr wirksam die körperliche Leistungsfähigkeit steigern. Es ist nicht so ohne Weiteres möglich, Creatin in ausreichender Menge über die tägliche Ernährung aufzunehmen.

Wie wirkt Creatin für die eigene Fitness und den Muskelaufbau?

Wie lange der Aufbau der Muskelmasse dauert, variiert von Mensch zu Mensch. Zudem hängt der Muskelaufbau von Faktoren wie dem aktuelle Fitnessstand, dem Geschlecht und dem Alter ab. Creatin steigert vor allem die Kraftausdauer beim Workout: Dadurch verbessert sich auch der Muskelaufbau.

Wer Creatin als Supplement für den Muskelaufbau einnimmt, kann seine Kraftleistung um rund zehn bis fünfzehn Prozent erhöhen! Damit das Creatin jedoch wirken kann, ist eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise sowie ein regelmäßiges Sporttraining von zentraler Bedeutung.

Die Einnahme von Creatin

Creatin eignet sich perfekt für Kraft-Workouts mit hohen Gewichten sowie für Sprintläufe über eine Distanz von einhundert Meter. Experten empfehlen, Creatin unbedingt durch ein gezieltes und intensives Sporttraining zu ergänzen, um den besten Effekt herauszuholen. Dieses Supplement soll vor allem dabei helfen, kurze aber intensive Trainingsbelastungen für längere Zeit durchzuhalten.

Von diesem Nahrungsergänzungsmittel profitieren vor allem Sprinter, Kraftsportler, Bodybuilder und Gewichtheber.

Eine Dauereinnahme dieses Supplements ist nicht ratsam. Im Idealfall sollte Creatin rund drei bis sechs Monate eingenommen: Das steigert die individuelle Leistungsfähigkeit und unterstützt effizient den Muskelaufbauvorgang. Nach dieser Zeitspanne sollten erst einmal die Ergebnisse geprüft werden: Ist mehr Muskelmasse da? Hat sich die körperliche Leistung signifikant verbessert? Der aktuelle Trainings- und Fitnessstand sollte mit dem vorherigen verglichen werden.

Am besten ist zudem die Kombination von Creatin mit Fruchtsäften, denn so wird der Wirkstoff rascher in die Fasern der Muskulatur transportiert. Grundsätzlich ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Alkohol und Koffein vermindern die Wirkung von Creatin, daher sollte nach Möglichkeit auf diese Genussmittel verzichtet werden.
Um den Muskelaufbau zu fördern, wird eine tägliche Dosis von rund drei Gramm empfohlen. Im Idealfall wird Creatin direkt vor dem Sporttraining eingenommen oder nach dem Aufstehen am Morgen. Dieses Supplement muss aber nicht täglich zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden.

Menschen, die unter einer Nierenfunktionsstörung oder einer Stoffwechselstörung leiden, sollten auf die zusätzliche Creatinzufuhr verzichten. Ansonsten hat dieses Nahrungsergänzungsmittel keine Nebenwirkungen.

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BCAA – ein weiteres wichtiges Supplement für den Muskelaufbau

BCAA hat vor allem eine leistungsfördernde Wirkung. Diese Aminosäuren unterstützen sehr wirksam ein Abnehm-Programm und bieten viele verschiedene Vorteile für den Muskelaufbauprozess. Von einer BCAA-Einnahme profitieren Kraft- und Ausdauersportler.

Aminosäuren bilden Proteine und sind für den menschlichen Organismus lebensnotwendig. Sie sind an wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt wie beispielsweise am Erhalt sowie am Aufbau der Muskulatur. Einige Aminosäuren kann der Körper selbst bilden, andere wiederum müssen ihm von außen zugeführt werden: In diesem Zusammenhang wird von den sogenannten essentiellen Aminosäuren gesprochen.

Valin, Leucin und Isoleucin, zusammengefasst als BCAA, sind solche essentielle Aminosäuren. BCAA ist die Abkürzung für „Branched Chain Amino Acids“, das bedeutet übersetzt verzweigtkettige Aminosäuren. Es gibt noch weitere essentielle Aminosäuren als diese drei, doch die BCAAs bieten einen entscheidenden Vorteil: Sie werden nicht in der Leber verwertet, sondern vorwiegend direkt in der Rumpfmuskulatur aufgenommen. Somit stehen diese Aminosäuren dem muskulären Gewebe sofort zur Verfügung und können dort ihre positiven Eigenschaften und Wirkungen entfalten.

Die Wirkung von BCAA beim Muskelaufbau

BCAA sind also ein maßgeblicher Baustoff der Körpermuskulatur. Je mehr dieser Aminosäuren dem Körper durch die tägliche Nahrung oder in Form von Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden, desto besser geht der Muskelaufbau voran. Wer überschüssige Pfunde loswerden möchte oder ein intensives Sportprogramm absolviert, sollte BCAAs zuführen, damit der Körper nicht die eigenen Eiweißreserven antastet. Wenn nämlich auf die eigenen Proteinspeicher zurückgegriffen werden muss, um die benötigte Energie aufzubringen, kommt es zum Muskelabbau.

BCAA eignet sich also ideal für Menschen, die ihre Muskelmasse vergrößern oder nachhaltig Fett abbauen möchten.

  • BCAA unterstützt den Körper dabei, Trainings- und Fitnessziele leichter und schneller zu erreichen.
  • BCAAs sind im Rahmen eines intensiven Sporttrainings von großer Bedeutung: Sie verhindern, dass die eigenen Eiweißreserven als Energiequelle dienen und vermeiden somit den Muskelabbau.
  • BCAA beeinflussen den Fettabbau positiv und unterstützen effektiven den Muskelaufbau
  • Auch Freizeitsportler schätzen die Wirkungen von BCAAs nach einem intensiven Sporttraining.
  • Werden BCAAs in Kombination mit Kohlenhydraten eingenommen, stimulieren sie die Insulinausschüttung im Körper.

BCAA Einnahme

Täglich benötigt der menschliche Organismus zwischen 20 und 50 Gramm an essentiellen Aminosäuren. Es gibt eine Vielzahl an BCAA-Nahrungsergänzungsmitteln auf dem Markt. Somit existieren auch unterschiedliche Einnahmeempfehlungen und Darreichungsformen. BCAAs können als Kapseln, Ampullen oder in Pulverform eingenommen werden. Die exakten Einnahmeempfehlungen finden sich auf der jeweiligen Packung.
Am besten kann sich die Wirkung der BCAA-Supplemente nach dem Sporttraining entfalten, da sie eine Insulinausschüttung begünstigen und somit die Muskulatur besser mit Energie versorgt wird.

Wer sportlich sehr aktiv ist und seine Muskelmasse vergrößern möchte, sollte täglich rund zehn bis zwanzig Gramm BCAA einnehmen.

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Beta-Alanin

Beta-Alanin ist eine nicht essentielle Aminosäure, das heißt, ein Eiweiß-Baustein, den der Organismus selbst herstellen kann. Von grundlegender Bedeutung ist jedoch, dass dem Körper die notwendigen Makronährstoffe über die tägliche Ernährung zugeführt werden. In diesem Zusammenhang sind besonders tierische Eiweißprodukte von Wichtigkeit wie beispielsweise Fleisch. Sportler benötigen jedoch eine deutlich höhere Menge.

Wirkung und Einnahme von Beta-Alanin

Beta Alanin ermöglicht ein Krafttraining auf einem deutlich höheren Niveau und mit einer gesteigerten Intensität. Über längere Zeit betrachtet, macht sich das in einem deutlichen Muskel- und Kraftzuwachs bemerkbar.

Die tägliche Einnahmedosis liegt bei rund vier bis sechs Gramm. Im Idealfall sollte immer ein Gramm Beta-Alanin zu den Mahlzeiten eingenommen werden. Bisher sind keine Nebenwirkungen des Supplements bekannt. In sehr vereinzelten Fällen kann sich ein Hautkribbeln bemerkbar machen: Dies passiert jedoch äußerst selten und nur dann, wenn eine Einzeldosis zu hoch ausfällt. Nach rund vier bis sechs Wochen entfaltet dieses Supplement seine maximale Wirkung, die auch nach dem Absetzen noch einige Wochen anhält.

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L-Glutamin als Nahrungsergänzungsmittel im Kraftsport

Im Rahmen der Sporternährung hat L-Glutamin eine wichtige Bedeutung. Viele Menschen wissen jedoch nicht wirklich Bescheid über diese Aminosäure und ihre Wirkung. Grundsätzlich ist L-Glutamin die am häufigsten im menschlichen Organismus vorkommende freie Aminosäure. Mehr als jede andere Aminosäure ist L-Glutamin an diversen Stoffwechselprozessen beteiligt. Die L-Glutamin-Konzentration im Blut ist rund vier Mal höher als im Blutplasma. Diese Aminosäure ist eine nicht essentielle Aminosäure, das bedeutet, dass der Körper des Menschen sie selbst herstellen kann, vorausgesetzt, ihm werden alle dafür notwendigen Makronährstoffe über die Ernährung zugeführt.

Bestimmte körperliche Zustände wie beispielsweise Erkrankungen oder Stresssituationen können die Produktion von L-Glutamin vermindern. Besonders in solchen Lebenssituationen wird daher eine Supplementierung empfohlen.

L-Glutamin ist eng verwandt mit der Aminosäure „Glutamin“: Beide Aminosäuren sind für die menschliche Gesundheit von zentraler Bedeutung und erfüllen wichtige Funktionen bei Stoffwechselprozessen.

Des Weiteren ist L-Glutamin die treibende Kraft beim Muskelaufbauprozess und die am meisten benötigte Aminosäure für das Muskelgewebe. Wenn Glutamin in einer zu niedrigen Menge vorhanden ist, stagniert die Proteinsynthese.

Die Wirkung von L-Glutamin beim Muskelaufbau

Glutamin ist eine sehr wichtige Energiequelle für den menschlichen Körper. In der Muskulatur findet sich die höchste Konzentration dieser Aminosäure. Glutamin erfüllt wichtige Funktionen im Organismus, beeinflusst jedoch maßgeblich den Erhalt sowie den Zuwachs der körpereigenen Muskelmasse. Aus diesem Grund ist diese Aminosäure auch für sehr viele Sportler von zentraler Bedeutung. Zudem beschleunigt sie die Regeneration der Muskeln nach einem intensiven Trainingsprogramm. Dies liegt unter anderem in der schnellen Wiederauffüllung der ausgeschöpften Glykogen-Speicher begründet.

Glykogen bildet der Körper aus den Kohlenhydraten, die ihm über die tägliche Nahrung zugeführt werden. Zum größten Teil wird Glykogen in den Muskelzellen eingelagert und dient hier vor allem als Energieträger bei körperlicher Belastung und Anstrengung. Sind die Glykogenspeicher leert, bedeutet das, dass auch weniger Energie für das Training bereitgestellt werden kann.

Nach sehr intensiven Trainingseinheiten sind sowohl die Kohlenhydratspeicher als auch die Glutamin-Speicher leer. Um nun wieder rasch an neue Energie zu kommen, benötigt der Körper Glukose. Diverse Studien haben mittlerweile aufzeigen können, dass Glutamin die Einlagerung von Glykogen nach dem Training signifikant steigert und beschleunigt. Auf diese Weise stehen dem Körper für die nächste Sporteinheit wieder neue Energiereserven zur Verfügung. Der Verzehr von kohlenhydrathaltigen Nahrungsmitteln nach dem Sport hat nicht denselben Effekt wie die Einnahme dieses Supplements.
Im Vergleich zu Traubenzucker oder anderen Kohlenhydraten ist L-Glutamin nahezu kalorienfrei. Das ist vor allem im Rahmen eines Sport- und Abnehmprogramms von zentraler Bedeutung.

Insbesondere bei Leistungssportlern ist der Glutamin-Bedarf nach einer intensiven Trainingseinheit deutlich erhöht. Eine Supplementierung ist hier also sehr vorteilhaft.

Empfehlungen zur Einnahme der Aminosäure

Die Mindestdosis liegt täglich bei rund zehn Gramm. Unter bestimmten Umständen darf die Dosis jedoch auch höher ausfallen. Insbesondere Patienten mit Nieren- oder Lebererkrankungen und Hochleistungssportler sind auf eine höhere Dosis angewiesen: Hier können auch leicht einmal 40 Gramm Glutamin notwendig sein. Natürliche Lebensmittel enthalten Glutamin nur in einer sehr geringen Menge. Daher ist die Einnahme eines Nahrungsergänzungspräparates sehr ratsam.

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Zink als Supplement für den Muskelaufbau

Für den menschlichen Organismus ist Zink ein essentielles, also lebensnotwendiges Spurenelement. Es gehört zu den sogenannten Mikronährstoffen und erfüllt besonders im Kohlenhydrat-, Protein- und Fettstoffwechsel sehr wichtige Funktionen. Des Weiteren ist Zink für die Testosteronproduktion sowie die Immunabwehr von sehr großer Wichtigkeit. Das Spurenelement ist ein dominierender Bestandteil vieler verschiedener Hormone und Enzyme. Für zahlreiche Körperfunktionen wie beispielsweise die Verdauung, das menschliche Wachstum oder die Fortpflanzung ist Zink essenziell wichtig.

Als Supplement kann Zink auch für Sportler sehr interessant und sinnvoll sein. Einige sagen diesem Mikronährstoff fast wundersame Wirkungen zu, insbesondere den Testosteronspiegel betreffend. Denn Testosteron ist vor allem für Sportler, die effizient Muskeln aufbauen möchten von sehr großer Wichtigkeit. Doch in diesem Zusammenhang ist Vorsicht geboten: Zink beeinflusst den Testosteronspiegel im Blut nur dann positiv, wenn zuvor ein Mangel vorlag.

Wie wirkt sich Zink auf die körpereigene Fitness und den Muskelaufbau aus?

Dieses Spurenelement ist ein wesentlicher Baustoff und Bestandteil von mehr als 300 verschiedenen Körperenzymen. Somit hat Zink einen signifikanten Einfluss auf die Trainingsleistung von Sportlern, aber auch auf das allgemeine Wohlbefinden. Zink bietet einen wirksamen Schutz der Muskelmembrane vor schädlichen freien Radikalen und kann daher auch als Prävention gegen unangenehme Muskelverletzungen dienen.

Für das Immunsystem ist Zink von sehr großer Bedeutung, jedoch auch für die Regeneration der Körpermuskulatur. Zwischen einem effektiven Muskelaufbau und einer zusätzlichen Zinkeinnahme kann bisher noch keine direkte Verbindung hergestellt werden. Somit ist das Supplement eher für die muskuläre Regeneration als für den Zuwachs der Muskelmasse geeignet.

Wie ist das Spurenelement einzunehmen

Jeder Mensch sollte unbedingt auf seinen Zinkhaushalt achten, denn das Spurenelement ist grundlegend wichtig für die Gesundheit. Zink hilft wirksam dabei, gesund zu bleiben und fördert auch die Regeneration der Körpermuskulatur nach intensiven Belastungen und Anstrengungen.

Männer sollten pro Tag rund fünfzehn Milligramm Zink einnehmen, für Frauen reichen hingegen zwölf Milligramm aus. Hochleistungssportler und Menschen, die ein intensives Krafttraining absolvieren, sind auch eine zusätzliche Einnahme angewiesen, denn sie verlieren recht hohe Mengen des Spurenelements über den Schweiß. Insbesondere für Kraftsportler ist eine Supplementierung mit Zink also häufig empfehlenswert und sinnvoll.

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Omega-3 als Supplement für den Muskelaufbau

Umgangssprachlich wird Omega-3 auch als Fischöl bezeichnet. Grundsätzlich handelt es sich hier um eine essentielle Fettsäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Somit ist er auf eine äußere Zufuhr dringend angewiesen. Omega-3 gehört zu den sogenannten „mehrfach ungesättigten Fettsäuren“ und ist sehr gesund und wichtig für den Körper.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren senken wirksam zu hohe Blutdruck- sowie Blutfettwerte. Das wiederum ist sehr positiv für die Herzgesundheit. Omega-3-Fettsäuren stärken die körpereigene Immunabwehr und lindern auch wirksam Entzündungsprozesse. Zudem haben ungesättigte Fettsäuren eine durchblutungsfördernde Wirkung und verbessern die Sauerstoffversorgung: Das wirkt sich sehr positiv auf die Leistung des Gehirns aus.

Omega-3 ist an der Herstellung von Hormonen wesentlich beteiligt, so auch an der Produktion des Hormons Testosteron. Liegt ein Mangel an diesen ungesättigten Fettsäuren vor, kann der Testosteronspiegel absinken. Das wiederum wirkt sich negativ auf den Zuwachs der Muskelmasse aus.

Wie wirkt sich Omega-3 auf den Muskelaufbau aus?

Zusätzlich zu all diesen Vorteilen hat Omega-3 jedoch auch sehr positive Auswirkungen auf den Muskelaufbau. Diese Eigenschaft ist für Sportler natürlich sehr interessant, ebenso wie die schnellere Regeneration der Muskeln. Besonders bei sehr intensiven Krafttrainingseinheiten entstehen häufig winzig kleine Verletzungen in den Muskelfasern. Infolgedessen bilden sich auch oft entzündliche Stoffe. Omega-3 wirkt hier entzündungshemmend und hilft der Muskulatur wirksam dabei, diese Mikroverletzungen auszuheilen.

Auch im Rahmen der Eiweißsynthese kommt Omega 3 eine zentrale Bedeutung zu. Insbesondere nach dem Krafttraining kann die Eiweißumwandlung optimiert werden. Das heißt, dass durch Omega-3 auch der Muskelaufbauprozess im Körper deutlich gesteigert wird. Diverse Studien haben sich mit diesem Supplement beschäftigt und konnten eine deutlich höhere Proteinkonzentration in den Muskeln nachweisen und somit auch einen Anstieg der eigenen Muskelmasse.

Omega-3 allein reicht jedoch für einen effektiven Muskelaufbau nicht aus. Selbstverständlich bieten ein entsprechendes Sportprogramm sowie eine ausreichende Zufuhr von wertvollem Eiweiß die Basis dafür.

So wird Omega-3 eingenommen

Die exakte einzunehmende Dosis hängt vom jeweiligen Ziel sowie von verschiedenen individuellen Faktoren ab. Omega-3 kann jedoch auch über Nahrungsmittel wie Meeresfrüchte oder Fisch aufgenommen werden. Übertrieben werden sollte die Einnahme jedoch nicht! Auch Supplemente wie Fischöl-Kapseln sollten nur in einem sinnvollen Maß eingenommen werden. Eine Überdosierung ungesättigter Fettsäuren kann sich auf lange Sicht gesehen auch negativ auswirken.

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Omega 3 für Veganer

Für Veganer ist Omega 3 besonders wichtig.

Supplements für gesunde Gelenke – Gelenkschmerzen lindern – sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

gesunde gelenke Täglich wird der Bewegungsapparat des Menschen – also die Knochen, Gelenke, Bandscheiben, Muskeln, Sehnen und Bänder – intensiv beansprucht.

Gelenkschmerzen

Diverse Faktoren wie einseitige Belastungen, das zunehmende Lebensalter oder ein zu hohes Körpergewicht können zu Fehlhaltungen und Beschwerden führen. Ungefähr 50 Prozent der Menschen, die das 35. Lebensjahr überschritten haben, leiden bereits unter spürbaren Abnutzungserscheinungen ihrer Gelenke und greifen immer häufiger zu Schmerzmitteln. Viel wichtiger ist jedoch, die konkreten Ursachen für die Gelenkschmerzen zu bekämpfen.

Ernährung, Nährstoffe und Bewegung

Für den Erhalt einer hohen Lebensqualität und einer uneingeschränkten Mobilität im Alltag brauchen die Gelenke eine optimale Versorgung: Eine gezielte und gesunde Ernährung liefert alle essenziellen Nährstoffe. Mindestens genauso wichtig ist jedoch die Bewegung: „Wer rastet, der rostet“ – so lautet das bekannte Sprichwort. Daher ist körperliche Aktivität von entscheidender Bedeutung für die Gesundheit der Gelenke.

Rezeptfreie Supplements für gesunde und schmerzfreie Gelenke

Diese “Komplettlösungen” für gesunde Gelenke haben uns im Test überzeugt. Es handelt sich um Produkte mit sinnvollen Kombinationen der unten aufgeführten Wirkstoffe und weiteren sinnvollen Zusätzen.

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Nahrungsergänzungsmittel für Gelenke und Knorpel

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Aufbau und Funktionsweise gesunder Gelenke

Durch das perfekte Zusammenspiel der Körpermuskulatur sowie der Gelenke, kann der Mensch sich schmerzfrei bewegen. Jedes Gelenk erfüllt eigene Aufgaben und hat somit auch eine individuelle Funktionsweise. Abhängig von der mechanischen Belastung unterscheiden sich also die Gelenke in Aufbau und Form voneinander.
Grundsätzlich werden folgende Gelenkstrukturen unterschieden:

  • Gelenkkörper (verbindet die beweglichen Knochenenden miteinander)
  • Gelenkknorpel (überzieht die Knochenenden)
  • Gelenkkapsel
  • Gelenkbänder (sie halten das Gelenk zusammen)
  • Gelenkschmiere (gewährleistet einen reibungslosen Bewegungsablauf)
  • Gelenkhaut (produziert die Gelenkflüssigkeit).

Des Weiteren gibt es verschiedene Gelenk-Arten, die nicht alle gleich beweglich sind:

  • Kugelgelenk:
    Beispielsweise an der Hüfte sowie an der Schulter zu finden.
  • Sattelgelenk:
    Sie ermöglichen Bewegungen zu beiden Hauptachsen, das heißt unten, oben, links und rechts. Hierzu gehört beispielsweise das Verbindungsgelenk zwischen der Hand und dem Daumen.
  • Scharniergelenk:
    Erlaubt Streck- und Beugebewegungen (z. B. Ellenbogengelenk).
  • Drehscharniergelenk:
    Dieses Gelenk besteht noch aus zwei Untergelenken (Kniegelenk).
  • Eigelenk:
    Diese Gelenkart ermöglicht sowohl Streck- und Beugebewegungen, als auch Drehlungen nach rechts und links. Hierzu gehört beispielsweise das Handgelenk.

Gelenkstoffwechsel – Gelenkschmerzen wirksam vorbeugen

Negative Umwelteinflüsse, mangelnde Bewegung und eine falsche Ernährung beeinflussen maßgeblich den Gelenkstoffwechsel. Die Zellen können sich nicht mehr korrekt regenerieren und es kommt infolgedessen zu einer sogenannten zellulären Mangelernährung: Diese kann zu Erkrankungen wie Arthritis, Rheuma, Gicht und Arthrose führen. Besondere Aufmerksamkeit muss dem Gelenkknorpel gewidmet werden, denn wenn dieser einmal zerstört ist, reiben die Knochen direkt aufeinander. Es entstehen somit Schmerzen bei jeder Bewegung!

Um gesund zu bleiben, benötigen Gelenke unbedingt ausreichend körperliche Aktivität sowie eine gesunde Ernährungsweise. Über die tägliche Nahrung gelangen essenzielle Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Mineralstoffe in die Gelenkflüssigkeit und letztendlich auch in den Gelenkknorpel.
Seefisch, frisches Gemüse, Früchte, Kräuter, wertvolle Pflanzenöle, Nüsse, Vollkorn- und Milchprodukte fördern die Gelenkgesundheit maßgeblich.

Eine richtige Ernährung kann jedoch durch bestimmte Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll erweitert werden.
Hierzu gehören Supplemente mit Glucosamin und Chondroitin: Das sind die wertvollsten Bausteine, wenn es um die Gesundheit von Bändern, Sehnen, Gelenken und Knorpel geht.

Supplemente für gesunde Gelenke und Knorpel – welche Nahrungsergänzungsmittel sind besonders sinnvoll?

Vor allem Menschen, die häufig unter Gelenkbeschwerden leiden, können ihre Knochen und Gelenke mit drei wesentlichen Bausteinen versorgen:

  1. Glucosamin
  2. Chondroitin und Methylsulfonylmethan (MSM) sowie:
  3. Hyaluronsäure.

In diesem Zusammenhang kommt dem Baustein Glucosamin eine besondere Funktion zu: Dieser essenzielle Mikronährstoff ist für die Gleitfähigkeit im Gelenk sowie für die Stoßdämpfung von großer Bedeutung. Zudem bindet er das Wasser im Gewebe. Bei Glucosaminsulfat handelt es sich um einen hochkonzentrierten Aminozucker. Er ist eine grundlegende Bausubstanz für Sehnen, Bändern und Knorpel. Auch für den Wiederaufbau geschädigter Knorpel dient dieser Aminozucker.

Gelenke durch Nahrungsergänzungsmittel in ihrer Funktionstüchtigkeit unterstützen

Mit fortschreitendem Lebensalter kann der menschliche Körper leider immer weniger Glucosamin selbst produzieren beziehungsweise aus der täglichen Nahrung aufnehmen. Der Gelenkknorpel degeneriert immer stärker, was zu starken Schmerzen und sogar einer Steifheit führen kann. Der Knorpel dient eigentlich von Natur aus als Gelenkschutz. Er sitzt zwischen der Gelenkpfanne und dem Gelenkkopf und verhindert, eine direkte Aneinander-Reibung der Knochen.

Wenn es zu Schmerzen und Gelenkbeschwerden kommt, ist häufig ein Glucosamin-Mangel vorhanden. Aus diesem Grund kann dieser Mikronährstoff sowohl präventiv, als auch bei akuten Beschwerden eingenommen werden. Er hilft dem Gelenkknorpel bei der Regeneration und unterstützt somit die Funktionstüchtigkeit des Gelenks. Diverse Forschungsstudien konnten sogar nachweisen, dass eine ausreichende Versorgung mit Glucosamin bei Gelenkverschleiß sehr wirksam sein kann und somit hilft, Schmerzen zu mindern.

Da es sich bei dieser Substanz, um einen natürlicherweise im menschlichen Organismus vorkommenden Eiweißzucker handelt, gilt eine Supplementierung mit Glucosamin als sehr risiko- und nebenwirkungsarm. In sehr hochkonzentrierter Form kann es jedoch zu Wechselwirkungen mit bestimmten Arzneipräparaten kommen: Hiervon sind vor allem Blutgerinnungshemmer betroffen. Wer solche Medikamente einnimmt, sollte vor einer Glucosamin-Supplementierung unbedingt Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten!
Häufig wird Glucosamin mit anderen Gelenknährstoffen wie beispielsweise Chondroitin oder MSM (Methylsulfonylmethan) kombiniert. Auf diese Weise soll eine bestmögliche Unterstützung der Beweglichkeit sowie der Gelenkfunktion sichergestellt werden.

Glucosamin – die wichtigsten Informationen auf einen Blick:

  • Dieser Baustein ist ein Aminozucker (Eiweißzucker), der vom menschlichen Körper selbst produziert wird.
  • Glucosamin ist ein unverzichtbarer Mikronährstoff für bewegliche und gesunde Gelenke.
  • Glucosamin ist in Nahrungsmitteln kaum enthalten. Aus diesem Grund ist eine Nahrungsergänzung durch geeignete Präparate sehr empfehlenswert.
  • Dieser Aminozucker ist ein natürlicher Gelenkschutz und hilft die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten sowie zu verbessern.

Chondroitin – ein weiterer essenzieller Aufbauhelfer für gesunde Gelenke

Dieser äußerst wichtige Baustein stimuliert die Neubildung von Knochengewebe. Die Zuckerverbindung Chondroitinsulfat bildet den Hauptbestandteil aller Knorpel. Je älter der Mensch wird, desto mehr nimmt der Chondroitin-Gehalt im Körper ab. Infolgedessen wird die Gelenkschmiere immer wässriger und dünner. Die Gelenkknorpel werden zunehmend spröde und schrumpfen.

Auch der essenzielle Baustein Chondroitin kann über die Nahrung nur äußerst begrenzt aufgenommen werden. Daher ist eine Supplementierung sehr ratsam. Diese Substanz ist in den meisten Fällen in Kapselform sowie in Kombination mit Glucosamin erhältlich.

Diese beiden Bausteine sorgen also dafür, dass die Regeneration gefördert wird und neue Knorpelzellen gebildet werden können.

Hyaluronsäure – von großer Bedeutung für die Gelenkschmiere

Ein dritter Knorpelbaustein ist das sogenannte „Kollagen-Hydrolysat“. Auch dieser Substanz kommt eine wesentliche Bedeutung zu, denn es sorgt für elastische Gelenke. Hyaluronsäure kann bei vielen Patienten eine deutliche Linderung ihrer Gelenkschmerzen erzielen und die Gleitfähigkeit deutlich verbessern. Auf diese Weise verhindert die Hyaluronsäure die direkte Reibung der Knorpel aneinander.

Supplements & Nahrungsergänzungsmittel für schöne und kräftige Haare

Schöne Haare Supplemente können eine gesunde, vollwertige und abwechslungsreiche Ernährungsweise sinnvoll ergänzen. Das gilt nicht nur für unsichtbare Körperbereiche wie beispielsweise innere Organe, sondern auch für sichtbare Bereiche wie zum Beispiel die Haut oder die Haare.

Schöne Haare bekommen

Die Nägel, Haare und die Haut eines Menschen sagen sehr viel über seinen aktuellen Gesundheitszustand aus. Nahrungsergänzungspräparate helfen wirksam dabei, die Haare zu kräftigen, die Nägel zu festigen und die natürliche Schutzbarriere der Haut zu erhalten.

Für eine gesunde und schöne Haarpracht spielt die individuelle Ernährungsweise eine zentrale Rolle, denn sie gewährleistet eine ideale Nährstoffversorgung des gesamten Körpers. Eine proteinreiche Ernährung sowie die Zufuhr der Mikronährstoffe Eisen, Zink, Kuper und Biotin wirken effizient gegen Haarausfall und stärken die Haare aus der Tiefe heraus.

Wer unter einem chronischen Haarausfall leidet, sollte unbedingt einen Facharzt konsultieren. Dieser kann eine genau Analyse durchführen, um exakt zu ermitteln, welche Vitamine dringend für die Haare benötigt werden.

Test – Supplements für gesunde und schöne Haare

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Was sind eigentlich Haare und warum sind Vitamine so wichtig?

Grundsätzlich sind Haare Hornfäden, die aus Kreatin bestehen. Aus diesem Stoff bestehen auch die Nägel und die Hornhaut des Menschen. Damit Haare geschmeidig und gesund bleiben können und einen natürlichen Glanz haben, müssen sie mit bestimmten Vitaminen versorgt werden. Schätzungen zufolge, hat ein Mensch rund fünf Millionen Haare, davon ungefähr 100.000 als Kopfschmuck. Pro Tag wächst ein Kopfhaar ungefähr 0,3 Millimeter.

Es fallen jedoch auch zahlreiche Haare wieder aus: Zwischen 50 und 100 Haare verlieren wir Menschen allein bei der Haarwäsche. Ist der Haarausfall deutlich höher, wird vom „krankhaften Haarausfall“ gesprochen. Dieser kann genetisch bedingt, aber auch die Folge einer unzureichenden Mineralstoff- und Vitaminversorgung sein. Vitamine beeinflussen also nicht nur das äußere Erscheinungsbild der Haarmähne, sondern auch wie gut Haare wieder nachwachsen.

Supplemente für die Haare – welche sind sinnvoll und weshalb?

Nicht alle Vitamine, die dem Organismus zugeführt werden können, haben einen Einfluss auf die Haarpracht. Für gesunde und schön glänzende Haare sind insbesondere die Vitamine A, C, E, H sowie die Gruppe der B-Vitamine von großer Bedeutung. Vor allem die Haare des Menschen reagieren sehr empfindlich auf Nährstoffmängel, Stresssituationen oder negative äußere Faktoren wie zum Beispiel Rauchen. So kann in sehr stressigen und fordernden Zeiten eine zusätzliche Supplementierung der Haare mit Vitaminen durchaus sehr sinnvoll sein.

Auf einen Blick – essenzielle Nährstoffe und Vitamine gegen Haarausfall

  • Eisen: Vor allem bei Frauen ist Eisenmangel sehr weit verbreitet. Um diesem wirksam vorzubeugen ist eine passende Ernährung von zentraler Bedeutung. Wertvolle Eisenlieferanten sind beispielsweise Hülsenfrüchte, Schweinefleisch oder Leber. Vitamin C trägt hilft dem Organismus dabei, das Eisen besser aufzunehmen und für sich zu verwerten.
  • Biotin ist eines der „Basis-Vitamine“ für das gesunde Wachstum der Haare. Es sorgt beispielsweise dafür, dass Haare und Nägel kräftig und gesund nachwachsen. Zudem bewirkt Biotin, dass Haare einen natürlich schönen Glanz haben. Wichtige Biotin-Lieferanten sind zum Beispiel Spinat, Bananen, Haferflocken und Erdbeeren.
  • Essenzielle B-Vitamine wie Vitamin B3, B5 oder B6 aktiveren den Zellstoffwechsel und sorgen somit für eine kräftige Haarstruktur. Des Weiteren regen sie die Talgproduktion an und sorgen somit für eine gesunde Kopfhaut. B-Vitamine finden sich insbesondere in Hülsenfrüchten und Nüssen aber auch in vielen Nahrungsergänzungsmitteln.
  • Zink ist ein lebensnotwendiges Spurenelement das vom Organismus unter anderem für ein gesundes Haarwachstum benötigt wird. Zink ist an der Kollagen- und Keratinbildung beteiligt, was für Haare von essenzieller Bedeutung ist. Liegt ein akuter Zinkmangel vor, kann es beispielsweise zu Haarausfall kommen. Natürlicherweise kommt dieses Spurenelement in Milch, Käse, Fleisch und Eiern vor. Insbesondere Vegetarier und Veganer sind daher von einem Zinkmangel betroffen.
  • Die schwefelhaltige Aminosäure L-Cysin ist ebenfalls an der Haarbildung beteiligt. Wird beispielsweise Haarausfall mit entsprechenden Supplementen behandelt, darf dieser wichtige Grundbaustein auf keinen Fall fehlen.

Tabletten und Kapseln

Supplemente gegen Haarausfall beziehungsweise zur Unterstützung gesunder und kräftiger Haare gibt es in Tabletten- oder auch in Kapselform. Neben den eben aufgezählten essentiellen Mikronährstoffen enthalten Nahrungsergänzungspräparate auch noch Kalium, Silizium, Kupfer und Magnesium: Das sorgt insgesamt für einen unwiderstehlichen Glanz und ein gesundes Haarwachstum. Wie lange es dauert, bis sich Resultate bemerkbar machen, lässt sich nicht exakt sagen. Dies hängt von vielen individuellen Faktoren ab.

Vitamin A – ein grundlegend wichtiges Vitamin für schöne und gesunde Haare

Dieses essenzielle Vitamin zählt zu den fettlöslichen Vitaminen und kommt natürlicherweise in vielen tierischen, aber auch pflanzlichen Nahrungsmitteln vor. In pflanzlichen Lebensmitteln ist es in Beta-Carotin-Form enthalten. Vitamin A spielt nicht nur für die Haare eine sehr wichtige Rolle, sondern auch bei der Regulierung des Knochenwachstums sowie für die Haut und die Augen.

Im Zusammenhang mit Vitamin A begegnet man immer wieder den sogenannten Provitaminen: Hierbei handelt es sich um Vorstufen des Vitamins, die der menschliche Körper aber in Vitamin A umwandeln kann. Bei Beta-Carotin handelt es sich beispielsweise um Provitamin A.

Die Wirkung von Vitamin A (Retinol)

In der Fachterminologie wird Vitamin A auch als Retinol bezeichnet. Es sorgt unter anderem für kraftvolles, glänzendes und geschmeidiges Haar. Vitamin A beeinflusst das Haarwachstum sowie die Fettsynthese in den Haar-Follikeln sehr positiv. Aus diesem Grund ist dieser Mikronährstoff ein zentraler Bestandteil in Supplementen zur Behandlung von Haarausfall.

Vitamin A kann dem Organismus beispielsweise durch den Verzehr von tierischen Nahrungsmitteln zugeführt werden. Der Körper des Menschen kann es jedoch auch aus Provitamin A, dem sogenannten Beta-Carotin, das in vielen pflanzlichen Lebensmitteln steckt, herstellen.

Folgen eines Vitamin-A-Mangels

  • Störungen des Haarwachstums
  • Trockene Augen, Haare und Nägel
  • Haarausfall
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Verminderte Sehschärfe
  • Beeinträchtigter Tast- und Geruchssinn
  • Verminderter Appetit.

Der empfohlene Tagesbedarf kann sowohl über die direkte Vitamin-A-Zufuhr als auch über Provitamin A (Beta-Carotin) gedeckt werden. Wie hoch der exakte Tagesbedarf ist, hängt von mehreren Faktoren ab wie dem eigenen Lebensalter, dem Geschlecht sowie den persönlichen Lebensumständen. Männer benötigen in der Regel eine höhere Menge als Frauen. Grundsätzlich liegt die empfohlene Tagesdosis für eine erwachsene Person bei etwa einem Milligramm. Wird nur Beta-Carotin zugeführt erhöht sich die Dosis auf zwei Milligramm pro Tag.

Grundsätzlich steckt Vitamin A in folgenden Lebensmitteln

  • Eier
  • Süßkartoffeln
  • Spinat
  • Grünkohl
  • Leberwurst und
  • Karotten.

Dieses Vitamin verträgt sich mit Licht und Sauerstoff sehr schlecht. Aus diesem Grund sollten Nahrungsmittel, die Vitamin A enthalten, dunkel und kühl gelagert werden. Beim Kochen verflüchtigt sich zudem noch ein Anteil von rund zehn bis dreißig Prozent des enthaltenen Vitamingehalts.

Ein weiteres bedeutendes Supplement für die Haare: Vitamin B12

Vitamin B12, in der Fachterminologie Cobalamin genannt, ist ein lebensnotwendiger Mikronährstoff für den Organismus. Das bedeutet, dass der Körper dieses wasserlösliche Vitamin nicht von sich aus herstellen kann und auf eine Zufuhr von außen dringend angewiesen ist. Vitamin-B12-Lieferanten sind beispielsweise Leber oder auch Hering.
Streng genommen handelt es sich hier gar nicht um ein einzelnes Vitamin, sondern um eine Vitamingruppe, die sogenannten Cobalamine.

Vitamin B12 erfüllt eine zentrale Funktion beim Abbau bestimmter Fettsäuren und ist auch maßgeblich an der Blutbildung beteiligt. Menschen sollten ab dem 15. Lebensjahr auf eine tägliche Vitamin-B12-Zufuhr von 3 µg achten. In der Schwangerschaft und Stillzeit wird eine etwas höhere Dosis von rund 4 µg pro Tag benötigt.

Die Folgen eines Vitamin-B12-Mangels

Wenn über einen längeren Zeitraum zu wenig B-Vitamine aufgenommen werden, können die Haare infolgedessen stumpf und brüchig werden. Es kann sogar zu Haarausfall kommen!

Bei gesunden Menschen kommt ein akuter Vitamin-B12-Mangel in der Regel nie vor. Das liegt zum einen darin begründet, dass tierische Lebensmittel einen Großteil der Ernährung ausmachen. Zum anderen scheiden gesunde Personen den Großteil des im Organismus vorhandenen Vitamins nicht im Verdauungsprozess aus, sondern speichern dieses. Das bedeutet also, dass sich auch im Rahmen einer sehr ungesunden und einseitigen Ernährungsweise ein akuter Mangel erst nach vielen Jahren bemerkbar macht.

Wertvolle Vitamin-B12-Lieferanten

Insbesondere tierische Produkte wie Eier, Fisch und Fleisch enthalten viel Vitamin B12. Diese Nahrungsmittel sollten jedoch in Maßen verzehrt werden. Milchprodukte dürfen hingegen ruhig öfter auf dem täglichen Speiseplan erscheinen. Wer sich insgesamt abwechslungsreich und ausgewogen ernährt, braucht sich um einen Vitamin-B12-Mangel keine Sorgen zu machen.

Ein Basis-Vitamin für schöne und kraftvolle Haare: Biotin

Dieses essenzielle Vitamin ist an vielen internen Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper beteiligt, so beispielsweise an der Umsetzung von Kohlenhydraten, Proteinen und Fettsäuren. Zudem trägt es zu einem ausbalancierten Energiestoffwechsel bei. Biotin ist jedoch auch für das Nervensystem des Menschen von sehr großer Bedeutung.

Biotin gilt als „Schönheitsvitamin“ und leistet einen effektiven Beitrag zur Erhaltung gesunder und kraftvoller Haare. Des Weiteren hat es auch einen sehr positiven Einfluss auf die Nägel und die Haut.

Die Haare sind auf eine ausreichende Biotin-Versorgung dringend angewiesen, denn dieses Vitamin unterstützt die sogenannten Keratin-Proteine: Diese sorgen für widerstandsfähiges und kraftvolles Haar.

Auf einen Blick – die Wirkung von Biotin im menschlichen Organismus

  • Regulierung des Blutzuckerspiegels
  • Regulierung der Cholesterinwerte
  • Prävention eines Schwangerschaftsdiabetes
  • Kräftigung der Nägel
  • Beteiligung am Energiestoffwechsel.

Folgen eines Biotin-Mangels

Ein Mangel kann sich auf unterschiedliche Art und Weise bemerkbar machen, beispielsweise durch:

  • stumpfes und glanzloses Haar
  • spröde Nägel
  • Unregelmäßigkeiten des Hautbildes
  • Müdigkeit
  • Erschöpfung und Antriebslosigkeit
  • erhöhte Gesamtcholesterinwerte.

Sobald Mangelerscheinungen auftreten, sollte Biotin als Nahrungsergänzung eingenommen werden. Empfohlen wird eine Supplementierung mit hochdosiertem Biotin über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten: Auf diese Weise können sich die betroffenen Stellen wieder vollständig regenerieren.

Laut Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt die empfohlene Tagesmenge für erwachsene Personen bei ca. 30 bis 60 Mikrogramm dieses Vitamins.

Biotin steckt vor allem in folgenden Lebensmitteln

  • Reis
  • Eigelb
  • Haferflocken
  • Erdnüsse.

Ein essenzielles Vitamin für den gesamten Organismus – Vitamin C

Vitamin C ist grundlegend wichtig für den gesamten Organismus: Die Haut, die Gefäße, die Körpermuskulatur und das Immunsystem sind auf eine ausreichende Vitamin-C-Versorgung dringend angewiesen. Viele Menschen kennen Vitamin C eher als Ascorbinsäure. Das Vitamin gehört neben Folsäure sowie neben der Gruppe der B-Vitamine zu den sogenannten wasserlöslichen Vitaminen: Das heißt, dass der Organismus nur geringe Mengen dieses Vitamins speichern kann. Aus diesem Grund ist eine ausreichende Zufuhr über die tägliche Nahrung von sehr großer Bedeutung.

Vitamin C ist für die Gesundheit unverzichtbar und nicht nur die Haut profitiert von einer ausreichenden Versorgung mit diesem Mikronährstoff. Auch für die Haare ist dieses Vitamin äußerst wichtig. Es bietet einen umfassenden Schutz vor freien Radikalen und ist wesentlich am Aufbau der Haarfollikel beteiligt.

Des Weiteren braucht der menschliche Körper Vitamin C für viele interne Stoffwechselvorgänge, so beispielsweise für die Bildung bestimmter Botenstoffe und Hormone sowie zum Aufbau von neuem Bindegewebe. Zudem begünstigt Vitamin C die Eisenaufnahme im Darm und hilft wirksam dabei gesundheitsschädliche Nitrosamine aus Lebensmitteln zu neutralisieren und unschädlich zu machen.

Vitamin C ist wesentlich an folgenden Prozessen und Vorgängen im Organismus beteiligt

  • Immunabwehr
  • Schutz der Körperzellen vor oxidativem Stress
  • Nervensystem
  • Kollagenbildung
  • Aufbau der Knochen sowie des Knochengewebes
  • Energiestoffwechsel.

Die Folgen eines Vitamin-C-Mangels

Wer sich vollwertig und ausgewogen ernährt, kann den erforderlichen Vitamin-C-Bedarf problemlos decken. Heutzutage gibt es ein breitgefächertes Angebot an frischen Obst- und Gemüsesorten, sodass Mangelerscheinungen äußerst selten auftreten.
Die Vitamin-C-Aufnahme im Körper kann jedoch von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst werden. Infolgedessen kann sich ein Mangel bemerkbar machen. Zu diesen äußeren Faktoren gehört beispielsweise die Einnahme bestimmter Medikamente, eine einseitige Ernährungsweise oder ein starker Tabakkonsum.

Die wohl bekannteste Vitamin-C-Mangelerscheinung ist Skorbut. Kennzeichnend für diese Krankheit sind Blutungen der Schleimhäute sowie in der Muskulatur und Verhornungsstörungen der Haut. Bei den betroffenen Patienten ist die Bildung des Bindegewebes gestört und die Wundheilung verzögert.

Je nach Stadium der Mangelerscheinung können die Symptome unterschiedlich ausfallen. Ist der Mangel noch nicht zu stark ausgeprägt, sind lediglich Anzeichen von Energielosigkeit und Erschöpfung zu beobachten. Auch eine erhöhte Infektanfälligkeit kann ein Anzeichen für einen Vitamin-C-Mangel sein.

Welche Tagesmenge ist zu empfehlen?

Vitamin C kann der menschliche Organismus also nicht selbst bilden. Auch verfügt er nicht über eine Speichermöglichkeit dieses Vitamins. Um daher eine optimale Versorgung zu gewährleisten, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung für Frauen eine Tagesdosis von 95 Milligramm und für Männer eine Dosis von 110 Milligramm. Für Kinder reicht – entsprechend dem jeweiligen Alter – auch eine geringere Tagesmenge aus. Raucher benötigen hingegen eine rund 40 Prozent höhere Vitamin-C-Dosis pro Tag. Auch schwangere und stillende Frauen haben einen etwas höheren Tagesbedarf.

Menschen, die unter Dünndarm- und Magengeschwüren leiden müssen bedenken, dass ihr Köper das Vitamin nur erschwert aufnehmen kann. Der Transport des Mikronährstoffs und dessen Verwertung sind in solchen Fällen also etwas beeinträchtigt. Möglicherweise muss hier die Tagesdosis ein wenig angepasst werden.

Ebenso können bestimmte Medikamente für einen erhöhten Vitamin-C-Verbrauch sorgen, so beispielsweise Mittel zur Empfängnisverhütung, bestimmte Schmerzmittel oder Antibiotika.
In stressigen Zeiten wird ebenfalls eine höhere Tagesmenge benötigt. Auch Menschen mit einer geschwächten Immunabwehr und Diabetiker sind auf eine erhöhte Zufuhr angewiesen. Des Weiteren müssen Leistungssportler, Senioren sowie Menschen mit einer einseitigen Ernährungsweise auf eine leicht erhöhte Vitamin-C-Zufuhr achten.

Für diese Personengruppen empfiehlt sich ein Vitamin-C-Supplement. Das fördert die Gesundheit der Haare und des gesamten Körpers.

Vitamin C ist vor allem in folgenden Lebensmitteln enthalten:

  • Acerola
  • Zitronen
  • Hagebutten
  • Sanddornbeeren
  • Erdbeeren
  • schwarze Johannisbeeren
  • Petersilie
  • Kartoffeln
  • Kohl
  • Brokkoli
  • Orangen
  • Paprika
  • Spinat
  • Tomaten.

Eisen als Supplement für gesunde und kräftige Haare

Dieses Spurenelement erfüllt zentrale Funktionen für den gesamten Organismus. Es ist insbesondere für die Energiebereitstellung in den Körperzellen unverzichtbar.

Für ein starkes und schönes Haarwachstum ist Eisen grundlegend wichtig. Eisen verbessert den Sauerstofftransport im Blutkreislauf und verbessert die Versorgung der Körperzellen mit Energie. Des Weiteren ist Eisen an der Herstellung bestimmter Proteine beteiligt.

Ein Eisenmangel kann zur Folge haben, dass die Haare spröde werden, ihren natürlichen Glanz verlieren und schließlich sogar abbrechen.

Die Folgen eines Eisenmangels

Um festzustellen, ob ein Eisenmangel vorliegt, muss eine Blutuntersuchung beim Arzt durchgeführt werden. Mangelerscheinungen dieses essenziellen Spurenelements äußern sich sowohl körperlich als auch seelisch. Anzeichen für einen akuten Eisenmangel können Erschöpfung, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Gereiztheit, Herz- und Kreislaufbeschwerden sowie brüchige Nägel und dünnes Haar sein.

Männer sollten täglich rund zehn Milligramm des Spurenelements aufnehmen und Frauen fünfzehn Milligramm. In der Schwangerschaft und Stillzeit wird grundsätzlich mehr Eisen vom Körper benötigt. Eisen benötigt der Körper für diverse Stoffwechselprozesse und interne Vorgänge, es ist jedoch grundlegend wichtig, eine Überdosierung von Eisenpräparaten zu vermeiden. Eine zu hohe Eisenkonzentration kann negative Folgen für die Gesundheit haben. Aber auch eine zu geringe Konzentration des Spurenelements kann zu gesundheitlich negativen Folgen führen.
Aus diesem Grund ist es wichtig, den aktuellen Stand ärztlich abzuklären und unter Umständen Eisen über ein entsprechendes Supplement zuzuführen.

Wird der Körper ausreichend mit diesem essenziellen Spurenelement versorgt, kann er problemlos seinen Körperfunktionen nachkommen und für starke Muskeln sowie gesunde Haare, Haut und Nägel sorgen.

Eisen kommt vor allem in folgenden Lebensmitteln vor

  • Tierische Lebensmittel wie Wurst, Fleisch oder Leber.
  • Hülsenfrüchte
  • Getreide
  • Champignons
  • Kohlrabi.

Vitamin C sorgt dafür, dass das Eisen vom Körper besser aufgenommen und leichter verwertet werden kann. Eine eisenreiche und ausgewogene Ernährung trägt effizient dazu bei, Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Kupfer als Supplement für ein gesundes Haarwachstum

Auch diesem Spurenelement kommen im menschlichen Körper lebenswichtige Funktionen zu. So ist es beispielsweise für die Zellatmung von grundlegend wichtiger Bedeutung. Bereits kleinste Mengen an Kupfer reichen dem Organismus aus. Eine Überdosierung kann hingegen schwerwiegende Gesundheitsschäden nach sich ziehen.

Insgesamt ist Kuper an der Funktionsweise von 16 Enzymen beteiligt. Zudem ist dieses Spurenelement auch an der Bildung roter Blutkörperchen maßgeblich mitbeteiligt. In Kombination mit der Aminosäure Tyrosin sorgt Kupfer für eine gesunde Pigmentierung der Haut. Dieser Mikronährstoff ist von zentraler Bedeutung für die Blutgefäße, die Knochen, das Gewebe und auch die Haare des Menschen.

Folgen eines Kupfermangels

  • Appetitlosigkeit
  • Pigmentstörungen der Haare und der Haut
  • Durchfall
  • Blutarmut
  • Gelenkprobleme
  • Knochenprobleme.

Liegt eine akute Mangelerscheinung vor, kann das Spurenelement in Tablettenform als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Der Tagesbedarf liegt im Durchschnitt bei rund zwei Milligramm. Wer sich abwechslungsreich und gesund ernährt, kann den empfohlenen Tagesbedarf problemlos decken. In einigen Fällen kann jedoch eine erhöhte Tagesmenge notwendig sein. Dies sollte im Einzelfall immer im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.
Wenn eine Unterversorgung gegeben ist, kann eine Supplementierung mit Kupfer durchaus sinnvoll sein. Ein unabsichtlich herbeigeführter Kupfermangel kann gesundheitlich schwere Folgen nach sich ziehen.

Kupfer steckt vor allem in folgenden Lebensmitteln

  • Innereien
  • Schalentiere
  • Nüsse
  • Kakao
  • grünes Gemüse
  • Gewürze wie Majoran, Pfeffer, Muskat und Basilikum
  • Fisch.

Zink als Supplement für die Haare

Auch hierbei handelt es sich um ein sehr wichtiges Spurenelement, das an vielen wichtigen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt ist. So ist Zink beispielsweise für die Zellteilung und den Eiweißstoffwechsel grundlegend wichtig. Des Weiteren ist Zink an der Bildung von Keratin und Kollagen beteiligt und somit essenziell für ein gesundes Haarwachstum. Auch für ein intaktes Immunsystem ist der Organismus des Menschen auf dieses Spurenelement dringend angewiesen.

Bei einem Zinkmangel ist daher ein entsprechendes Supplement sehr empfehlenswert, um die Gesundheit der Haare zu fördern.

Folgen eines Zinkmangels

Zink erfüllt im Körper sehr wichtige interne Funktionen. Ein Mangel kann daher unterschiedliche Symptome und Beschwerden hervorrufen, zum Beispiel eine verminderte Wundheilung, Appetitlosigkeit oder Haarausfall. Des Weiteren kann es zu Furchtbarkeits- und Wachstumsstörungen kommen.

Ein erwachsener Mensch hat täglich einen durchschnittlichen Zinkbedarf von etwa zwölf bis fünfzehn Milligramm.

Zink steckt vor allem in folgenden Lebensmitteln

  • Fleisch (Leber, Rindfleisch, Kalb und Schweinefleisch)
  • Fisch
  • Meeresfrüchte und Austern
  • Haferflocken
  • Käse (Gouda, Tilsiter und Edamer)
  • Sojabohnen
  • Sonnenblumenkerne
  • Hülsenfrüchte wie grüne Erbsen oder Linsen
  • Weizenmischbrot
  • Hirse
  • Eier.

Unverzichtbar für schöne Haare – Silicium

In Form von Kieselerde ist Silicium ebenfalls an vielen internen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Silicium kommt im Körper des Menschen insbesondere im Zahnschmelz, im Bindegewebe sowie in den Knochen vor. Es wird hauptsächlich über Gemüse, Getreideprodukte und Wasser aufgenommen. Fast jede Körperzelle enthält Silicium: Es spielt eine zentrale Rolle als Aufbaustoff für schöne Haut, Haare, Nägel sowie ein straffes Bindegewebe.

Als Kieselerde hat Silicium sehr positive Auswirkungen auf die Haarfülle sowie die Haarfeuchtigkeit.

Folgen eines Silicium-Mangels:

Medizinexperten sagen, dass es das Phänomen „Silicium-Mangel“ grundsätzlich nicht gibt. Wer jedoch die natürliche Schönheit und Gesundheit der Haare, der Haut und der Nägel fördern möchte, kann Silicium als Nahrungsergänzungsmittel zuführen.

Silicium steckt vor allem in folgenden Lebensmitteln

  • Mais
  • Spinat
  • Weintrauben
  • Zwiebeln
  • Erbsen
  • Paprika
  • Reis
  • Kartoffeln
  • Hirse
  • Vollkornprodukte
  • Petersilie
  • Blumenkohl.

Sägepalme – welchen Einfluss hat die Pflanze auf die Haare?

Die Sägepalme wird in der Fachsprache auch als Sabal serrulata bezeichnet und ist eine der bedeutendsten Pflanzen für die unteren Harnwege des Mannes. Bei Frauen wird sie insbesondere für die Behandlung von Haarausfall sowie eines polyzystischen Ovarialsyndroms verwendet.

Auch ein hormonell bedingter Haarausfall lässt sich durch diese Pflanze, Studien zufolge sehr wirksam behandeln. Wichtig ist jedoch die nötige Portion Geduld: Die Behandlung mit Sägepalme-Präparaten braucht einige Zeit, um ihre optimale Wirkung zu entfalten. Erste Resultate lassen sich häufig erst nach etwas vier bis fünf Wochen beobachten.

Um die Wirkung solcher Supplemente noch zu intensivieren, wird der Sägepalmenextrakt noch mit anderen Pflanzenwirkstoffen angereichert: Das regt die Durchblutung zusätzlich an.

MSM für schöne, kräftige Haare

MSM ist das Kürzel für „Methylsulfonylmethan“: Konkret geht es hier um eine Schwefelverbindung, die den Körper mit diesem natürlichen und lebensnotwendigen Element versorgt.

Liegt eine Mangelerscheinung vor, kann es zu einem Elastizitätsverlust der Haut kommen. Die Haut wird faltig, rau und altert frühzeitig. Auch die Nägel werden brüchig und die Haare trocken und spröde.

Besser einschlafen und schlafen – Supplements und Nahrungsergänzungsmittel für besseren Schlaf & Regeneration

schlaf supplement Menschen mit Schlafproblemen haben tagsüber mit Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten zu kämpfen. Abhilfe können verschiedene Inhaltsstoffe schaffen, die das Einschlafen erleichtern und die Schlafqualität positiv beeinflussen.

Hier empfehlen wir Ihnen einige Produkte und erklären die darin enthaltenen Stoffe.

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Welche Nahrungsergänzungsmittel helfen bei Schlafproblemen?

Hier stellen wir Ihnen die wichtigsten Inhaltsstoffe von Schlaf-Supplements vor für eine bessere nächtliche Regeneration:

Magnesium

Magnesium wird auch als das Salz der inneren Ruhe bezeichnet. Tatsächlich trägt es zu mehr als 200 Stoffwechselprozessen bei. Ein Magnesiummangel wird häufig an den typischen Symptomen wie Wadenkrämpfen oder Muskelzucken bemerkt. Eine unzureichende Versorgung kann durch verschiedene Umstände ausgelöst werden. Dazu zählt vermehrtes Schwitzen, Stress oder eine einseitige Ernährung. Magnesium kann vom Körper nicht selbst gebildet werden und muss daher mit der Ernährung zugeführt werden. Haferflocken, Nüsse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte können zu einer Versorgung mit Magnesium beitragen. Experten raten dabei zu einer Dosis von bis zu 400 mg täglich.

Dass Magnesium sich positiv auf den Schlaf auswirken kann, wurde auch in einigen Studien bewiesen. So zeigte eine wissenschaftliche Untersuchung vom Max-Planck-Institut, dass mit einer zusätzlichen Einnahme von Magnesium die Schlafqualität bei älteren Menschen gesteigert werden konnte. Dass sich Magnesium günstig auf die Nachtruhe auswirkt, liegt an der positiven Beeinflussung der Neurotransmitter. Magnesium bindet sich nachweislich an die Rezeptoren des Neurotransmitters GABA (Gamma Amino Buttersäure).

Wird dem Körper kein Magnesium zugeführt, ist die Funktionsweise der Neurotransmitter gestört. Das wiederum wirkt sich auf den Schlaf aus. Zudem trägt Magnesium zu der Umwandlung in Serotonin bei. Dabei handelt es sich um einen Botenstoff und ein Gewebshormon, welches den Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflusst. Als Vorstufe von Melatonin, dem Schlafhormon, nimmt Serotonin eine entscheidende Rolle beim Schlafprozess ein.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Magnesium.

5-HTP

Auch 5-HTP wird bei Schlafproblemen empfohlen. Das liegt daran, dass die Aminosäure 5-HTP ebenfalls zu einer erfolgreichen Umwandlung von L-Tryptophan zu Melatonin beiträgt. Der Körper ist darauf angewiesen, dass er über genügend L-Tryptophan, Folsäure und Vitamin D verfügt. Nur so kann das komplexe Wechselspiel zwischen den Nährstoffen dazu beitragen, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu unterstützen.

Der Organismus ist für die körpereigene Produktion von 5-HTP jedoch auf Vitamin D angewiesen. Studien weisen darauf hin, das Vitamin D essenziell ist, um aus L-Tryptophan 5-HTP und schließlich Serotonin herzustellen. Serotonin gilt als Vorstufe von Melatonin. Das Schlafhormon ermöglicht dem menschlichen Körper eine qualitative Regeneration in den Nachtstunden. Gerade in den Wintermonaten bekommen Menschen allerdings zu wenig Sonnenstrahlen ab, die für eine Vitamin D Produktion wichtig sind. So kann sich ein Vitamin D Mangel unbemerkt einschleichen. Durch eine zusätzliche Aufnahme von 5-HTP könnte die Produktion von Serotonin sichergestellt werden, wenn ein Vitamin D Mangel vorliegt.

Hier finden Sie weitere Studien und Informationen zu 5-HTP.

GABA

GABA gilt als beruhigender Neurotransmitter im zentralen Nervensystem. Die Substanz ist eine nicht-proteinogene Aminosäure, die im engen Zusammenhang mit der Schlafqualität steht. GABA wird an zwei Orten im Körper gebildet. Da der Stoff die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden kann, muss es selbst vom Gehirn gebildet werden, um auch dort wirken zu können. Neben dem Gehirn produziert auch die Bauchspeicheldrüse den Neurotransmitter. GABA hat eine beruhigende Wirkung und zählt zu den natürlichen Anti-Stress-Substanzen.

Anwender nehmen es ein, um von seiner entspannenden Wirkung zu profitieren. Erfahrungsberichte deuten darauf hin, dass GABA vor allem abendliches Grübeln vermindert und so für eine verkürzte Einschlafzeit sorgt. Aber auch allgemein könnte der beruhigende Neurotransmitter dazu beitragen, dass Betroffene sich mental entspannen. Die Wirkung von GABA wurde wissenschaftlich untersucht und erklärt, warum der Stoff ausgleichend wirkt.

Im Körper ist GABA in der Lage, diejenigen Signale, die durch Stressreaktionen getriggert werden, zu hemmen. Damit hindert GABA die Weiterleitung zum motorischen Zentrum des Gehirns. Auch hier spielt die Wechselwirkung mit dem Glückshormon Serotonin eine große Rolle. Es ist an der GABA Produktion im Gehirn beteiligt und erhöht die Affinität der GABA Rezeptoren.

Phenibut

Bei Phenibut, auch Fenibut geschrieben, handelt es sich um ein Derivat des beruhigenden Neurotransmitters GABA. Phenibut blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die Substanz wurde bereits in den sechziger Jahren in Russland eingehend erforscht. Dort wurde es für eine große Bandbreite an Anwendungen eingesetzt. Häufig wird Phenibut mit Valium verglichen, welches eine beruhigende Wirkung besitzt.

Auch Phenibut werden angstlösende Eigenschaften zugeschrieben. Darüber hinaus soll die Substanz nootropisch wirken. Ein Nootropikum soll die kognitiven Fähigkeiten optimieren. Dazu zählen: Konzentration, Gedächtnis, Stimmung und Motivation. Kurz gesagt: eine solche Substanz soll die Denkfähigkeit und das Bewusstsein positiv beeinflussen.

In Hinblick auf die Struktur sind sich Phenibut, GABA, PEA und Baclofen ähnlich. GABA wird als der hemmende Neurotransmitter im Gehirn bezeichnet. Durch das Zusammenwirken von GABA und einem Phenylring ist die Substanz Phenibut leichter in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden. In den letzten Jahren wird Phenibut verstärkt als Einschlafhilfe empfohlen, da es angstlösende Eigenschaften besitzt. Laut Aufzeichnungen soll die Substanz ebenfalls die Schlafqualität optimieren und die Schlafdauer verlängern. Phenibut wird als beruhigend jedoch nicht sedierend beschrieben.

Vor allem für Bodybuilder ist die Substanz interessant, da die körpereigenen Wachstumshormone während der Tiefschlafphasen aktiv ausgeschüttet werden. Für die Regeneration der Muskeln ist ein tiefer Schlaf und ausreichend Ruhe wichtig. Aber auch für Anwender, die unter anhaltenden Einschlafproblemen leiden, könnte Phenibut eine Lösung sein.

Melatonin

Bei Melatonin handelt es sich um ein natürliches Schlafhormon. Der Entstehungsort ist die sogenannte Zirbeldrüse im Gehirn. Dort wird es aus dem Glückshormon Serotonin gebildet. Melatonin trägt zu dem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus bei. Es sorgt am Abend für Müdigkeit und einen geregelten Einschlafprozess. Am Morgen ist es jedoch dafür verantwortlich, dass der Körper aus dem Schlaf erwacht.

Die Melatoninproduktion wird an die Lichtverhältnisse angepasst. Der natürliche Melatoninspiegel steigt mit zunehmender Dunkelheit an und erreicht nachts zwischen 0:00 und 2:00 Uhr seinen Höhepunkt. Genau in dieser Zeit tritt der Tiefschlaf ein. Mit zunehmender Helligkeit sinkt der Melatoninspiegel wieder ab und sorgt für das Erwachen. Studien belegen, dass durch Melatonin die Einschlafzeit verkürzt werden kann.

Das ist vor allem für Menschen interessant, die kurz vor dem Schlafengehen nicht abschalten können und sich lange im Bett herumwälzen. Zudem konnten Forscher belegen, wie wichtig ein durchgehend angepasster Melatoninspiegel nachts ist. Untersuchungen zeigen, dass eine konstante Höhe das Durchschlafen begünstigt. Die Probanden fühlten sich nach dem Aufwachen zudem fitter. Das lässt sich unter anderem darauf zurückführen, dass die Studienteilnehmer durchschnittlich mehr schliefen, da sie schneller in die Ruhephase eintreten konnten und vermehrt durchschliefen. Das Schlafhormon Melatonin ist daher von entscheidender Bedeutung, um eine verkürzte Einschlafzeit und einen erholsamen Schlaf zu erreichen.

Hier finden Sie weitere wissenschaftliche Studien zu Melatonin.

 Zitronenmelisse

Die Zitronenmelisse (Melissa officinalis) besitzt eine lange Tradition. Bereits im Mittelalter war sie in jedem Klostergarten zu finden. Besonders populär wurde sie durch ihre positive Wirkung auf den Magen. Die milden ätherischen Öle sorgen für den minzigen und zitronigen Geruch. Eingesetzt wird die Pflanze bei Schlaflosigkeit, Unruhe und Magenbeschwerden.

Zitronenmelisse besteht aus einem ganzen Bündel an nützlichen Stoffen. Dazu gehören ätherische Öle, Bitter- und Gerbstoffe sowie Rosmarin- und Chlorogensäure. Das Zusammenwirken der verschiedenen Stoffe übt einen positiven Einfluss auf innere Anspannungszustände aus und kann dem Körper dabei helfen, vor dem Schlafen herunterzufahren. Melisse scheint sich zudem nützlich auf die Bildung des Neurotransmitters GABA auszuwirken. Studien belegen, dass die Pflanzenstoffe viele Prozesse im Körper optimieren. Unter anderem soll sich Zitronenmelisse angstmindernd und neuroprotektiv auswirken.

Darüber hinaus soll sie imstande sein kognitive Leistungen zu optimieren und das Herz zu stärken. Wissenschaftliche Untersuchungen haben sich auch der Zitronenmelisse als natürliches Schlafmittel gewidmet. In einer Studie belegten Forscher, dass mit der Pflanze chronischer Stress gemildert werden konnte. Einige Probanden berichteten über eine verminderte Ängstlichkeit und eine Beseitigung der Schlafprobleme.

Die Forscher führen die positive Wirkung auf die Beeinflussung des GABA- Mechanismus zurück. Die in der Zitronenmelisse enthaltene Rosmarinsäure soll den Abbau des beruhigenden Neurotransmitters im Gehirn verhindern. Dadurch bleibt die entspannende Wirkung länger erhalten und der Einschlafprozess wird dadurch positiv beeinflusst.

CBD Öl

Hier finden Sie Informationen über CBD Öl und CBD Kristalle als Einschlafhilfe.

Passionsblume

Die Passionsblume wird seit Jahren auf ihre schlaffördernde Wirkung hin untersucht. Bereits im 16. Jahrhundert wurde die Pflanze von Azteken eingesetzt. Spanische Ärzte und Naturforscher untersuchten die Blume später ebenfalls und bestätigten die positive Wirkung. Im 19. Jahrhundert wurde der Passionsblume attestiert, dass sie lindernd auf nervöse Zustände wirken kann. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde sie dann in Hinblick auf ihre beruhigungs- und schlaffördernde Wirkung eingesetzt.

Die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe und ätherischen Öle wirken in der Kombination entspannend und beruhigend auf den Organismus. Die Passionsblume hat einen Einfluss auf den körpereigenen beruhigenden Nervenbotenstoff GABA. Wissenschaftler untersuchten die Wirkung der Passionsblume auf den Schlaf. Dabei konnte festgestellt werden, dass die Probanden mithilfe eines Tees aus Passionsblumen ihre subjektive Schlafqualität bedeutend erhöhen konnten. Dieses Studienergebnis konnte durch eine weitere wissenschaftliche Untersuchung bekräftigt werden. Dabei nahmen Probanden Passionsblumen-Extrakt ein. Auch hier konnte gezeigt werden, dass mithilfe der Passionsblumen eine beruhigende Wirkung erzielt und so der Schlaf gefördert werden konnte.

Neben der beruhigenden Wirkung ist aber auch der angstlindernde Effekt zu betonen. Dabei scheint unter anderem der GABA-Rezeptor eine Rolle zu spielen. Chrysin, ein Flavonoid der Passionsblume, wirkt scheinbar direkt auf die betreffenden Rezeptoren im Gehirn und kann so eine beruhigende und sedative Wirkung auslösen.

Hopfenzapfen

Hopfenzapfen blicken auf eine lange Geschichte zurück. Bereits im Mittelalter wurden sie bei Schlafstörungen eingesetzt. Im 17. Jahrhundert hatten sie einen festen Platz in Kräuterbüchern. Darin wurden abgekochte Hopfenzapfen als beruhigend und angstlindernd beschrieben. Auch heute werden Hopfenzapfen noch als Schlafhelfer empfohlen.

Die Zapfen enthalten einen hohen Anteil an Bitterstoffen. Dazu gehören unter anderem Alpha- und Beta-Lupulinsäure. Diese Säuren sind vor allem für das Bierbrauen besonders interessant, da sie imstande sind, Keime im Bier abzutöten. Somit wird eine längere Haltbarkeit erreicht. Auch im menschlichen Körper bekämpfen sie Erreger. Darüber hinaus werden Hopfenzapfen eine beruhigende Wirkung nachgesagt. Worauf genau sich die beruhigende Wirkung stützt, können Wissenschaftler bisher nicht mit Sicherheit sagen. Hopfen wird sowohl bei Magen-Darm-Beschwerden als auch bei Schlafstörungen empfohlen. Bei letzterem wird auf die enthaltenen Bitterstoffe hingewiesen, die beruhigend wirken und die Einschlafspanne verkürzen können.

Aber auch die Schlafqualität soll mit Hopfen bedeutend verbessert werden können. Daher eignen sich Hopfenzapfen sowohl für Menschen, die lange benötigen, um einzuschlafen als auch für Anwender, die morgens fitter erwachen möchten. Hopfen wird häufig mit Baldrian kombiniert, um die beruhigende Wirkung zu verstärken.

Johanniskraut

Johanniskraut gilt als traditionsreiches pflanzliches Mittel gegen depressive Verstimmungen. Auch Unruhezustände, Nervosität und Ängstlichkeit soll das natürliche Schlafmittel bekämpfen. Auch in Verbindung mit nervös bedingten Schlafstörungen kann sich die Pflanze als sinnvoll erweisen. Johanniskraut gehört übrigens zu den ältesten Heilpflanzen der Welt. Seit den achtziger Jahren wird wieder verstärkt auf pflanzliche Mittel mit Johanniskraut gesetzt. Auch in Krankenhäusern wird es zur Beruhigung verabreicht.

Die Anwendungsgebiete haben sich über die letzten Jahrzehnte stetig erweitert. Nach jetzigem Kenntnisstand wird es auch Menschen mit psychosomatischen Störungen wie Reizmagen oder Reizdarm, Burnout, prämenstruellen Störungen, Wechseljahresbeschwerden und chronischen Schmerzen empfohlen. Selbst bei Tinnitus und Trauerzuständen soll Johanniskraut unterstützend wirken.

Wie genau Johanniskraut im Körper wirkt, ist noch nicht abschließend geklärt. Anfangs wurden die Inhaltsstoffe Hypericin und Pseudohypericin für die positiven Wirkungen verantwortlich gemacht. Wissenschaftler widmen sich in letzter Zeit aber verstärkt den enthaltenen Hyperforin, das auf die wichtigsten anregenden Botenstoffe im Gehirn wirken soll. Dazu zählen Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. Nach Ansicht der Forscher könnte Hyperforin bewirken, dass diese Botenstoffe länger am Gehirnsstoffwechsel teilnehmen. Dieser Umstand könnte dazu führen, dass Johanniskraut das Gefühlsleben positiv beeinflusst, für mehr Gelassenheit sorgt und den Schlaf fördert.

Baldrian

Baldrian wird als pflanzlicher „Schlafbereiter“ bezeichnet. Durch seine entspannende Wirkung erhöht Baldrian die körpereigene Einschlafbereitschaft. Auch die wissenschaftliche Sachverständigenkommission für pflanzliche Arzneimittel des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (Kommission E) und die European Scientific Cooperative on Phytotherapy (ESCOP) sehen in Baldrian ein geeignetes Produkt bei nervösen Anspannungszuständen und Einschlafstörungen.

Die Wirkung von Baldrian ist wissenschaftlich gut belegt. Dafür scheinen die ätherischen Öle der Heilpflanze, welche aus den Wurzeln und der unterirdischen Sprosse gewonnen werden, verantwortlich zu sein. Die verschiedenen Inhaltsstoffe wirken bei mentalem Stress und bei Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Forscher führen das darauf zurück, dass Baldrian auf die Botenstoffe im zentralen Nervensystem wirken.

Untersuchungen belegen, dass Baldrian in der Lage ist, die Einschlafphase auf natürliche Weise zu verkürzen und die Tiefschlafphase zu verlängern. Erfahrungsberichte von Anwendern belegen, dass sie sich am Morgen ausgeruhter fühlen. Im Vergleich zu chemischen Alternativen übt Baldrian keinen Einfluss auf den natürlichen Schlaf-Rhythmus aus.

Bei akuten Einschlafproblemen eignet Baldrian sich jedoch weniger, da die Wirkung erst nach mehreren Tagen Einnahme eintritt. Vorteil ist auch hier, dass aufgrund der natürlichen Komponenten keine Tagesmüdigkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten drohen. Auch bei Angstzuständen, mentalen Überanstrengungen oder beruflichem sowie familiärem Stress wird Baldrian empfohlen. Das alles können ebenfalls Faktoren sein, die Schlafprobleme begünstigen.

L-Ornithin

Bei L-Ornithin handelt es sich um eine basische Aminosäure. Im menschlichen Körper wird sie vor allem im Harnstoffzyklus nachgewiesen. Die synthetische Herstellung von L-Ornithin gelang erstmalig im Jahr 1857. Genau wie die Aminosäure Arginin übt L-Ornithin einen Einfluss auf die Wachstumshormone aus. Zudem soll sich die Substanz auch auf das Immunsystem förderlich auswirken.

L-Ornithin steht Untersuchungen zufolge auch in einem Zusammenhang mit der Schlafqualität. Die schlaffördernde Wirkung wird darauf zurückgeführt, dass neben Glutamin auch die Aminosäuren L-Ornithin und Arginin bei dem Proteinabbauprodukt Ammoniak eine Rolle spielen. Ammoniak ist ein Zellgift, welches die Energiegewinnung verlangsamen bzw. lähmen und die Zellatmung blockieren kann. Verfügt der menschliche Organismus über einen hohen Ammoniakspiegel können Funktionsabläufe negativ beeinflusst werden.

Darüber hinaus kann ein hoher Anteil an Ammoniak Unruhezustände und Schlaflosigkeit begünstigen. Die Aminosäuren Ornithin und Arginin regen die Lebertätigkeit an. Damit wird auch der Entgiftungsvorgang vorangetrieben, damit das Ammoniak schneller gebunden in Harnstoff ausgeschieden werden kann. Anwender könnten von der L-Ornithin Einnahme profitieren, da sich die Aminosäure regulierend auf den Schlafrhythmus auswirken soll. Unter Umständen kann eine Kombination mit anderen Aminosäuren wie Glutamin, Carnitin, Argininsinnvoll sein, um eine gute Schlafqualität zu fördern.

L-Theanin

L-Theanin ist eine nicht-essentielle Aminosäure. Interessant ist, dass die Aminosäure fast nur im schwarzen und grünen Tee enthalten ist. Ihr werden beruhigende und ausgleichende Eigenschaften nachgesagt. Auch gegen Stress und Schlafprobleme soll sich L-Theanin als wirkungsvoll erweisen. Die positiven Wirkungen werden darauf zurückgeführt, dass mithilfe der Aminosäure Alphawellen im Geherin aktiviert werden können.

Dadurch soll sich L-Theanin beruhigend und entspannend auf den Körper auswirken. Die Aminosäure wirkt jedoch auch auf verschiedene körpereigene Neurotransmitter. L-Theanin ist an der Bildung von verschiedenen Neurotransmittern beteiligt. Dazu gehören Gama-Aminobuttersäure (GABA), Dopamin und Serotonin. Diesen Stoffen wird eine beruhigende und entspannende Wirkung nachgesagt. L-Theanin ist dafür bekannt, dass sie die Menge an Dopamin und Serotonin im Gehirn erhöht. Das ist vor allem wichtig, da die Spiegel unter Stressbedingungen dramatisch niedrig sein können. L-Theanin ist in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überqueren und im Gehirn beruhigende Effekte hervorzurufen.

Die Aminosäure wirkt sich zudem schützend auf das Gehirn aus. Eine Nervenvergiftung, die durch Glutamat angetrieben werden kann, steht im Zusammenhang mit degenerativen Nervenerkrankungen. L-Theanin wirkt einer solchen Nervenvergiftung entgegen. Der Vorteil von L-Theanin ist, dass die Aminosäure nicht schläfrig macht. Im Dünndarm wird die Substanz schnell absorbiert und anschließend zum Gehirn weitergeleitet. Sie eignet sich vor allem für Menschen, die Schwierigkeiten mit dem Einschlafen haben oder sich anhaltend müde nach dem Aufstehen fühlen.

Miracle Mineral Supplement – MMS (Jim Humble)

Die wichtigsten Informationen – auf einen Blick

  • miracle mineral supplement mms Die Substanz wird damit beworben, ernsthafte und lebensbedrohliche Erkrankungen wie Tuberkulose, Hepatitis, AIDS oder Krebs kostengünstig und wirksam zu heilen.
  • Ein exakter Nachweis über die positive Wirkung von MMS existiert nicht. Die Liste möglicher gefährlicher Nebenwirkungen hingegen ist lang.
  • Miracle Mineral Supplement besteht aus rund 25 Prozent Natriumchlorit: Wird diese Chemikalie aktiviert, entsteht Chlordioxid, das als äußerst toxisch, ätzend und brandfördernd gilt.
  • Von der Substanz MMS geht eine gesundheitliche Gefahr aus. Das Bundesinstitut für Arzneimittel sowie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) haben das Mittel als „nicht zugelassenes Arzneimittel“ eingestuft und raten von einer Einnahme dringend ab!

Bücher

Wer sich ein eigenes Bild von den Lehren des Jim Humble machen möchte findet hier seine aktuellen Bücher:

MMS – was steckt eigentlich hinter dem „Wundermittel“ des Jim Humble?

MMS, das bedeutet „Miracle Mineral Supplement“ und wird bereits seit einigen Jahren als echte „Wunderwaffe“ gegen ernsthafte Erkrankungen angepriesen. Seine Anhänger sind äußerst aktiv, doch mit der Zahl der MMS-Befürworter steigt auch die Zahl der Gegner. Der Erfinder dieser Substanz ist der Scientologe Jim Humble, der insgesamt 25 Jahre lang aktiv bei Scientology mitgewirkt hat. Die Anhänger Humbles verbreiten seine Geschichten vom MMS-Wundermittel weiter und rühmen die Substanz als ein Mittel, das angeblich alle Krankheiten heilen kann.

Hinter dieser außergewöhnlichen Namensbezeichnung steckt die chemische Substanz Natriumchlorit. Diese Chemikalie darf nicht mit Natriumchlorid, dem herkömmlichen Kochsalz verwechselt werden. Wenn Natriumchlorit in Wasser aufgelöst und mit einer Säure wie Frucht-, Zitronen- oder Essigsäure vermischt wird, entsteht das ätzende, giftige und umweltgefährliche Chlordioxid. In der Regel wird Chlordioxid als Bleichmittel für Textilien sowie als Desinfektionsmittel verwendet.

Natriumchlorit ist Salz dieser chlorigen und giftigen Säure. Obwohl es gesundheitlich hochgefährlich ist, wird es doch als „natürlich wirkendes Antibiotikum“ und als Allheilmittel für diverse Krankheiten ausgegeben. Das MMS-Wundermittel besteht aus zwei Fläschchen:

  • ca. 25 Prozent Natriumchlorit-Lösung
  • Aktivator (meistens eine 5-prozentige Wein-, Salz- oder Zitronensäure).

Miracle Mineral Supplement – ein gefährliches Mittel

Chlordioxid ist der bekannteste und stärkste Bekämpfer von Bakterien und Viren. Seit Jahrzehnten wird er bereits auf der ganzen Welt zur sicheren und gründlichen Reinigung und Desinfektion von Trinkwasser genutzt. Chlordioxid ist gleichzeitig der Wirkstoff im MMS-Präparat. Laut dem Erfinder Jim Humble ist der Wirkstoff weder bio, noch pflanzlich, noch homöopathisch. MMS passt grundsätzlich so gar nicht in den aktuellen Trend von alternativen und sanft wirkenden Heilmitteln für die menschliche Gesundheit.

Die chemische Substanz Chlordioxid (ClO2) setzt sich aus zwei Sauerstoff- und einem Chloratom zusammen. Es handelt sich hierbei um ein flüchtiges Gas, das schwerer wiegt als Luft. Bei Raumtemperatur wird es ein bernsteinfarbenes Gas mit einem sehr intensiven Chlorgeruch, ähnlich wie im Hallenbad. Zwischen Chlor und Chlordioxid gibt es einen bedeutenden Unterschied: Beides hat den gleichen Geruch doch Chlordioxid ist im Vergleich zu Chlor nicht giftig.

Chlordioxid kommt insbesondere in der Textilindustrie zum Einsatz und wird dort beispielsweise zum Bleichen von Stoffen verwendet. Kommt es jedoch in Berührung mit der Haut, kann es zu schweren Reizungen und Verätzungen kommen.
Die Einnahme des mineralischen Präparats MMS kann infolgedessen nicht nur zu unangenehmen, sondern auch zu lebensbedrohlichen Nebenwirkungen führen.

Wie wirkt MMS?

Der Erfinder Jim Humble bezeichnet MMS als ein schwaches Oxidationsmittel mit einem außergewöhnlichem Wirkspektrum. Die Natriumchlorit-Lösung als Hauptwirkstoff in diesem mineralischen Präparat kann zu schwersten Verätzungen der Schleimhäute und der Haut führen.

Das ist ungefähr so, als würde jemand ein sanitäres Reinigungsmittel oral einnehmen. Durch die Einnahme von MMS kann es zu schwerwiegenden Nebenwirkungen wie Erbrechen, Übelkeit oder Luftnot kommen.

Die Geschichte von Miracle Mineral Supplement

Das mineralische Präparat erhielt seinen Namen von seinem Erfinder, Jim Humble, einem amerikanischen Ingenieur. Gefährlicher- und fälschlicherweise wird Miracle Mineral Supplement als Wundersubstanz für diverse gesundheitliche Behandlungen vertrieben: So wird es beispielsweise als natürliches Antibiotikum und als Nahrungsergänzungsmittel ausgegeben. Es soll Krankheitserreger beseitigen und sogar erfolgreich zur Behandlung schwerer Krankheiten wie Krebs oder Demenz eingesetzt werden können. Durch das Zumischen einer Zitronensäure zur Natriumchlorit-Lösung wird das hochreaktive Chlordioxid freigesetzt.

Jim Humble wurde in Alabama, Amerika geboren. Er ist ein amerikanischer Geschäftsmann, Ingenieur und angeblicher Wunderheiler. Er ist der Erfinder des Miracle Mineral Supplements und lebt derzeit in der Nähe Guadalajaras, der zweitgrößten Stadt in Mexiko.

Seit seiner Erfindung des „MMS-Wundermittels“ wurde Humble in der ganzen Welt bekannt. Er gilt als eine schillernde Persönlichkeit, die zahlreichen Berufen nachgegangen ist. Er war unter anderem als Ingenieur bei der NASA tätig und ist auch Autor einiger Bücher. Eines Tages begab sich Humble auf eine Goldminen-Expedition in den tiefen Urwald, fünf Tage von der restlichen Zivilisation abgeschnitten. In dieser Zeit erkrankten zwei seiner Mitarbeiter an Malaria. Da diese Krankheit in dem Gebiet wohl unbekannt gewesen ist, gab es auch keine wirksame Arznei zur Therapie. Humble soll daraufhin eine Bestandsaufnahme der mitgeführten Mittel und Gegenstände gemacht haben. Hier ist er auf ein Desinfektionsmittel für Trinkwasser gestoßen. In dieser Zeit kam Jim Humble seine zündende Idee und er begann mit dem Entkeimungsmittel die Malaria-Erkrankung seiner Mitarbeiter zu behandeln.
Diese außergewöhnliche Geschichte beschrieb er später nochmals ausführlich in seinem Buch „MMS – der Durchbruch“.

Die Versprechungen von MMS

Die Wirkweise des Mittels klingt laut seiner Befürworter erstaunlich einfach: MMS verschont gesunde Körperzellen und vernichtet dagegen krankhafte und bösartige Zellen. In diesem Zusammenhang soll es im Grunde egal sein, welche Erkrankung bekämpft werden muss. Ein Anhänger von Jim Humble, ein Arzt, stellt folgende Behauptung auf: In ihrem inneren Kern sind Tumorzellen basisch. Sie schützen sich, indem sie um sich herum ein saures Milieu aufbauen. MMS soll es gelingen, in die Zelle einzudringen und dort eine intrazelluläre Ansäuerung zu bewirken. Infolgedessen sollen Tumorzellen und sonstigen bösen Zellen absterben.

Ärzte sehen diese Behauptung äußerst skeptisch! Chlordioxid wirkt nicht nur an bestimmten Stellen im menschlichen Organismus! Kommt eine Körperzelle in Kontakt mit einer entsprechenden Chlordioxid-Dosierung stirbt sie infolgedessen ab, ganz egal ob es sich hierbei um eine gesunde oder eine kranke Zelle handelt. Miracle Mineral Supplement ist somit nicht in der Lage gesunde Zellen zu verschonen und nur böse Krebszellen zu schädigen und zu beseitigen.

Ein Miracle Mineral Supplement Set besteht aus zwei Fläschchen: Die eine Flasche beinhaltet die Natriumchlorit-Lösung. Die andere beinhaltet die unverdünnte Säure, den sogenannten Aktivator. Werden beide Fläschchen miteinander vermischt, kommt es zur Freisetzung des hochreaktiven und giftigen Oxidans Chlordioxid: Dieses oxidiert tatsächlich nahezu alles, womit es in Berührung kommt. Im Zuge dessen werden natürlich auch möglicherweise vorkommende Viren und Bakterien beseitigt. Doch eben leider nicht nur diese, sondern auch gesunde Körperzellen!

MMS-Anhänger beurteilen die Wirkungsweise des Mittels sehr selektiv: Laut ihnen sollen normale Zellen gar nicht zu Schaden kommen, sondern nur schlechte Bakterien, Zellen und Viren angegriffen werden. Diese Darstellung ist jedoch nichts anderes als ein Märchen, um dieses Präparat auf dem Markt gut zu verkaufen. Die Substanz Chlordioxid, die durch das Zusammenmischen der Natriumchlorit-Lösung und der Aktivator-Säure freigesetzt wird, ist keinesfalls neu und unbekannt. Sie gilt als bewährtes Bleichmittel in der Textilindustrie sowie als Mittel zur Entkeimung von Trinkwasser. Laut der gültigen Gefahrenstoffkennung gilt Chlordioxid als toxisch, umweltgefährdend und brandfördernd.

Durch die Einnahme des mineralischen Präparats MMS sollen zahlreiche schwere Erkrankungen der Menschheit besiegt werden können. Hierzu gehören beispielsweise:

  • Krebserkrankungen
  • Hepatitis
  • Malaria
  • Diabetes
  • Tuberkulose
  • Grippeerkrankungen
  • Halsschmerzen und Rachenbeschwerden
  • Herpes
  • Verbrennungen
  • Pilzerkrankungen und Mundsoor.
  • HIV und AIDS-Erkrankungen
  • Zahnfleischentzündung
  • Entzündungen des Bronchialgewebes, der Nebenhöhlen und der Nase
  • Lungenentzündung
  • Hauterkrankungen wie beispielsweise dem schwarzen Hautkrebs
  • Erkältungen und grippale Infekte
  • Warzen.

Der Erfinder und seine Anhänger warnen eindringlich davor, MMS zu überdosieren, da dies zu einer Verschlimmerung des ursprünglichen Krankheitsbildes führen kann.

Miracle Mineral Supplement – Kritik

Es ist sehr traurig und böse, kranke und verzweifelte Menschen mit unrealistischen Heilversprechen zu ködern und ihnen anschließend wirkungslose Präparate zu verkaufen. Wenn das angebliche Wunderpräparat denn jedoch zusätzlich noch einen gesundheitlichen Schaden anrichtet, ist es zudem hochgefährlich!

Miracle Mineral Supplement, kurz MMS, ist genau so ein gefährliches Mittel!
Die Natriumchlorit-Lösung, der Hauptbestandteil des mineralischen Präparats, ist ein sehr starkes Oxidationsmittel. Kommt es in Kontakt mit Säure, entsteht das hochgefährlich Chlordioxid, dem die Befürworter dieses „Wundermittels“ die angeblich heilende Wirkung zuschreiben. Die Einnahme kann schwere gesundheitliche Folgen und Beschwerden nach sich ziehen wie beispielsweise Haut- und Schleimhautverätzungen, schwere Magen-Darm-Beschwerden oder Atemstörungen. Auch Verätzungen der Speiseröhre, der Augen oder ein Nierenversagen sind mögliche Konsequenzen der MMS-Einnahme.

Ärzte und Experten können daher nur eindringlich davor warnen, Miracle Mineral Supplement einzunehmen. Eine Einnahme des Präparats ist ebenso gefährlich wie ein Einlauf. Wer gesundheitliche Schäden vermeiden möchte, sollte dringend Abstand davon nehmen.

Chlordioxid konnte bei verschiedenen Tierversuchen eine nierenschädigende Wirkung zeigen. Im europäischen Raum ist es daher als Lebensmittel beziehungsweise als Lebensmittel-Zusatz strengstens verboten! Der wirksame Bestandteil von MMS, Natriumchlorit, ist in Deutschland als Arzneimittel ebenfalls nicht zugelassen! Immer mehr Internetseiten warnen vor der Einnahme von Natriumchlorit und appellieren, gegen die gültigen Auflagen nicht zu verstoßen.

Kinder sind aufgrund ihres geringen Körpergewichts eine besondere Risikogruppe. Sie dürfen das Mittel auf gar keinen Fall einnehmen! Nur so können schwerste Gesundheitsschäden vermieden werden.

Es gibt jedoch auch in unserem Land Einzelfälle, die sich auf dieses angebliche „Wunder-Präparat“ eingelassen haben. Unerwünschte Nebenwirkungen sind daraufhin nach der Einnahme bekannt geworden.
Miracle Mineral Supplement sollte weder bei Menschen, noch bei Tieren zur Anwendung kommen.

Wird das MMS-Präparat doch eingenommen, kann es zu sehr schwerwiegenden Nebenwirkungen kommen. Hierzu gehören:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Durchfall
  • starke Schmerzen
  • Störungen des Blutdrucks
  • massiver Flüssigkeitsverlust
  • Atemstörungen
  • starke Verätzungen der Schleimhäute sowie der Haut
  • Nierenversagen
  • schwere Schädigungen des Magen-Darm-Trakts.

Der Stand der aktuellen Forschungen ist schnell beschrieben: Zu MMS finden sich keinerlei klinische Fachstudien, die eine Wirksamkeit des Präparats nachweisen können. Das einzig existierende sind Fachberichte, die von sehr schweren, negativen Nebenwirkungen berichten. Aufgrund des freigesetzten Chlordioxids kann es im menschlichen Organismus zu erheblichen Schäden kommen.

Verschiedene Behörden warnen mittlerweile weltweit vor einer Einnahme von MMS, so auch in Österreich, Deutschland, England, Kanada oder den Vereinigten Staaten von Amerika. Die schweren Folgen für die Gesundheit sind beachtlich und können im Vorfeld nicht exakt eingegrenzt werden.

Wie viele Menschen den Versprechungen von Jim Humble und seinen Anhängern vertrauen, ist nicht bekannt. Es soll unzählige Vertreiber geben, die überzeugt hinter dem Präparat und seiner angeblichen Wunderwirkung stehen. Da der Vertrieb jedoch über das Internet läuft, ist die exakte Anwenderzahl nicht überschaubar. Schätzungen zufolge soll es leider doch recht viele Menschen geben, die den Versprechungen des MMS-Präparats glauben und die schweren gesundheitlichen Schäden somit billigend in Kauf nehmen.

Rechtlich gegen diese gefährlichen Mittel vorzugehen, ist alles andere als einfach. Die Vertreiber, Befürworter und Anhänger finden immer entsprechende Schlupflöcher. Letztlich ist es nur möglich an den gesunden Menschenverstand des Einzelnen zu appellieren und darauf zu vertrauen, dass kranke Menschen in ihrer Verzweiflung nicht beginnen, diesen leeren Versprechungen zu glauben.

MMS kaufen

Trotz aller Warnungen sind MMS Tropfen immer noch in vielen Online Shops für „Naturheilkunde“  in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu kaufen.

Ciguatera Fischvergiftung: Welche Fische? Behandlung, Diagnose & Symptome

Ciguatera Fischvergiftung Insbesondere im Pazifischen Ozean, im Indischen Ozean und in der Karibik kann der Verzehr einiger Fischsorten sehr problematisch sein. Da kann so mancher Urlaubsfreude rasch ein Ende bereitet werden.

Schuld daran ist die sogenannte Ciguatera-Fischvergiftung. Diese Erkrankung kommt vor allem in den subtropischen und tropischen Ländern vor.

Ciguatera ist eine sogenannte passive Fischvergiftung, weil das Gift passiv über den Fischverzehr in den Körper des Menschen gelangt. Derartige Fischvergiftungen treten gar nicht so selten auf. Neben der Ciguatera zählt auch die Vergiftung durch den Kugelfisch zu den passiven Fischvergiftungen. Der Kugelfisch und sein Muskelfleisch (Fugu) gilt vor allem in Japan als besondere Delikatesse. Die aktive Fischvergiftung ist hiervon jedoch zu unterscheiden. Eine aktive Vergiftung liegt dann vor, wenn der Fisch das Gift selbst in den menschlichen Körper befördert – beispielsweise durch einen Stich (z. B. beim Stachelrochen).

Die Ciguatera-Fischervergiftung entsteht durch ein besonderes Toxin und ist die weltweit am häufigsten vorkommende Fischervergiftung. Sie entsteht vor allem durch die beiden Nervengifte Maitotoxin und Ciguatoxin.

Eine charakteristische Auswirkung des Nervengifts äußert sich beim Menschen vor allem durch eine Umkehr des Warm-Kalt-Empfindens.

Abgrenzung zur Lebensmittelvergiftung

Eine Fischvergiftung und die damit verbundenen Krankheitssymptome darf nicht mit einer Lebensmittelvergiftung verwechselt werden. Die Lebensmittelvergiftung durch Fische entsteht dadurch, dass die Fische mit diversen Bakterien und Viren verunreinigt sind. Dies kann beispielsweise infolge einer unsachgemäßen Lagerung oder infolge von unhygienischen Verhältnissen beim Verkauf der Fische entstehen. Solche Lebensmittelvergiftungen laufen in der Regel unkompliziert und harmlos ab: Möglicherweise auftretende Magen-Darm-Beschwerden klingen innerhalb weniger Tage ab.

Verbreitung der Erkrankung

Meerestiere und verschiedene Fischarten, die mit Ciguatoxin belastet sind, finden sich vor allem in den Tropen: In der Südsee, in Florida, Hawaii, an der Nordküste Australiens und in der Karibik.

Die Besonderheit der Ciguatera-Fischvergiftung ist, dass sie nach Seebeben oder Wirbelstürmen gehäuft auftreten kann. Rund drei Prozent aller Urlauber in diesen Gegenden erkranken an dieser Fischvergiftung. Raubfische wie Red Snapper, Makrele, Zackenbarsch, Muräne und Barrakuda, die in der Nähe eines Korallenriffs leben, sind am stärksten belastet.

Die Symptome und Anzeichen

Innerhalb weniger Stunden nach dem Verzehr der mit Ciguatoxin vergifteten Fische, setzen die Krankheitssymptome ein. Anfangs machen sich Anzeichen wie Erbrechen, Durchfall und Übelkeit bemerkbar. Hinzu kommen neurologische Ausfälle und Taubheitsgefühle, die zunächst im Mundraum beginnen und sich dann weiter im Organismus ausbreiten. Ein charakteristisches Anzeichen für die Ciguatera-Fischvergiftung ist das gestörte Wärme-Kälte-Empfinden: Der Kontakt mit kalten Getränken oder kalter Luft wird von den erkrankten Personen als heiß wahrgenommen. Es gibt jedoch auch Fälle der Ciguatera-Fischvergiftung, in denen sich keine Magen-Darm-Beschwerden bemerkbar machen.

Die ersten Krankheitssymptome dieser Fischvergiftung sind:

  • Taubheitsgefühle und Brennen (vor allem im Mundbereich, später auch an Händen, Füßen und im Gesicht).
  • Schwitzen.

Im weiteren Krankheitsverlauf können sich folgende Symptome äußern:

  • Schwindel
  • Schüttelfrost
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Juckreiz an Händen und Fußsohlen
  • Durchfall
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Kopfschmerzen

In sehr seltenen Fällen können zudem Herzrasen (Tachykardie) und ein lebensbedrohlich absinkender Blutdruck auftreten.

Verlauf der Erkrankung

Nach wenigen Tagen verschwinden die Magen-Darm-Beschwerden wieder. Die Nervenstörungen können jedoch über Monate hinweg bestehen bleiben. Wie stark die einzelnen Beschwerden ausfallen, hängt unter anderem vom Gewicht und vom Alter der erkrankten Person ab. Auch die aufgenommene Giftmenge ist ausschlaggebend für die Intensität der Krankheitsbeschwerden.

Der Krankheitsverlauf und die Prognose sind bei der Ciguatera-Fischvergiftung grundsätzlich günstig: Infolge der Vergiftung bleiben keine bestehenden Folgeschäden zurück. Die Überlebensrate liegt in etwas bei 99 Prozent. Die Krankheitsbeschwerden können jedoch mehrere Wochen oder gar Monate lang andauern.

Diagnose – Ciguatera Vergiftung erkennen

Eine exakte Diagnose ist anhand der charakteristischen Krankheitssymptome sowie der Vorgeschichte der betroffenen Person möglich.

Wichtig für die Diagnose sind folgende Überlegungen und Fragestellungen:

  • In welcher Region haben die betroffenen Patienten Fisch verzehrt?
  • Welche Fischteile wurden gegessen?
  • Wie viel Zeit ist seit dem Verzehr des Fisches vergangen?
  • Wie viel Zeit ist vergangen, bis sich die ersten Krankheitssymptome bemerkbar gemacht haben?
  • Gibt es weitere betroffene Personen?
  • Lagen bereits vor dem Fischverzehr besondere neurologische Konstellationen vor?

Das Gift, das die Ciguatera-Fischvergiftung auslöst, ist nur in wenigen Spezial-Labors und mit relativ großem Aufwand nachweisbar.

Behandlung & Therapie

Wie wird diese Fischvergiftung behandelt?

Gegen Ciguatoxin existiert kein Gegengift. Die Therapie der Krankheit zielt insbesondere darauf ab, die Krankheitssymptome abzuschwächen. Um den Heilungsprozess zu unterstützen, ist es sehr wichtig, dem Körper ausreichend Elektrolyte und Flüssigkeit zuzuführen. So kann das Gift möglichst schnell aus dem Organismus geschwemmt werden. Um das Gift aus dem Körper zu eliminieren, kann der Arzt auch eine Infusion verabreichen oder den Magen auspumpen.

In der Regel heilt die Fischervergiftung jedoch komplikationslos ab. Die Betroffenen müssen jedoch ein wenig Geduld mitbringen, denn bis zum vollständigen Abklingen aller Symptome, kann es einige Monate dauern.

Wie lässt sich die Ciguatera-Fischvergiftung vermeiden?

Die beste vorbeugende Maßnahme ist, in tropischen Regionen keine Meeresfische zu verzehren. Es gibt keine andere Möglichkeit, sich vor der Fischvergiftung zu schützen, denn einem Fisch lässt sich nicht ansehen, ob er das Ciguatoxin über seine Nahrung aufgenommen hat oder nicht. Das Nervengift, das die Beschwerden auslöst, ist zudem hitzebeständig und kann auch durch Braten, Grillen oder Kochen nicht eliminiert werden.

Wer in seinem Urlaub dennoch nicht gänzlich auf Fisch verzichten möchte, kann dennoch einige Maßnahmen ergreifen, um das Krankheitsrisiko einzudämmen:

  • Bevorzugen Sie Fisch, der auf hoher See gefangen wurde und nicht an Korallenriffen.
  • Meiden Sie den Verzehr von großen Raubfischen wie Muränen oder Barrakudas. In diesen Fischsorten sammelt sich das Gift eher als in kleinen Fischen.
  • Verzichten Sie nach schwerem Unwetter oder nach Stürmen auf den Genuss von Fisch. Die Gefahr einer Fischvergiftung ist besonders hoch, nachdem es infolge von Unwettern Störungen am Riff gegeben hat.

BCAA Kapseln, Tabletten und Pulver Test: Einnahme & Wirkung. Sinnvoll für Muskelaufbau?

BCAA BCAA kürzt den englischen Begriff Branched-Chain Amino Acids (verzweigtkettige Aminosäuren) ab. Die BCAA umfassen die drei Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin.

Sie gehören zu den essenziellen Aminosäuren und können nicht selbst vom Organismus hergestellt werden. Der Körper ist also drauf angewiesen, dass sie von außen mit der Nahrung aufgenommen werden.

Besonders unter Kraftsportlern sind die BCAA beliebt, da sie den Muskelaufbau- und die Muskelversorgung fördern. Zudem sind an der Wundheilung und dem Stoffwechsel beteiligt.

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Ist die Einnahme von BCAA-Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll?

Vor allem Kraftsportler setzen auf die Einnahme von BCAA mittels Nahrungsergänzungsmittel. Aber auch im Fitness- und Ausdauersport werden entsprechende Präparate eingenommen. Ob es Sinn macht, die Supplemente in die tägliche Routine einzubinden, hängt von verschiedenen Aspekten ab.

Generell sollten zusätzlich eingenommene BCAA keine Mahlzeit ersetzen, sondern bei einem erhöhten Bedarf an Aminosäuren, zum Beispiel während des Muskeltrainings, unterstützend wirken. Trotz der Einnahme sollte auf eine geregelte Aufnahme an Proteinen aus der Nahrung geachtet werden.

Für den Fettabbau und den Muskelaufbau sind BCAA- Präparate nicht zwangsläufig notwendig. Auch eine proteinreiche Ernährungsweise kann den Bedarf an den Aminosäuren gut decken. Studien belegen aber, dass Mangelversorgungen mit den lebenswichtigen Proteinen im Körper existieren können. Wenn über die Ernährung also nicht genügend Aminosäuren aufgenommen werden, kann eine zusätzliche Einnahme von entsprechenden Präparaten sinnvoll sein.

Unterstützt BCAA den Muskelaufbau?

BCAA sind vor allem unter Bodybuildern und Kraftsportler sehr beliebt. Ein besonderer Vorteil der drei Aminosäuren ist, dass sie ohne Umwege direkt in die Muskulatur transportiert werden. Andere Aminosäuren hingegen müssen zuvor die Leber durchlaufen.

Der Muskel profitiert dadurch von einer raschen Energiezufuhr. Auch nach dem Training wird der Muskel schnell mit Aminosäuren versorgt. Leucin und Isoleucin kommt eine besondere Bedeutung zu, da sie wesentlich an der Bildung von Muskelprotein beteiligt sind.

Als weiteren Vorteil wirken sie dem Abbau von Muskelmasse zur Glucosebildung entgegen. Ca. 35 % derjenigen Proteine, die fähig sind, sich aktiv zusammenziehen, bestehen innerhalb der Muskulatur aus BCAA. Sie stellen ein wichtiges Baumaterial für die Körperzellen dar und stehen dem Muskelaufbau mit ihrer insulogenen Wirkung zur Seite. Dadurch kann das anabole Hormon Insulin, unabhängig von Kohlenhydraten, optimiert hergestellt werden.

Muskelschutz

Die Muskelzellen gewinnen ihre Energie aus dem Adenosintriphosphat. Dieser energiereiche Vorrat ist jedoch innerhalb weniger Sekunden aufgebraucht. Dann müssen die Muskeln Glucose und Fett nutzen, um noch mehr Adenosintriphosphat zu gewinnen. Daran sind die sogenannten Mitochondrien, auch Kraftwerke der Zellen genannt, beteiligt. Darin findet der Abbau zu ATP statt.

Die Kohlenhydratespeicher können jedoch durch verschiedene Faktoren erschöpft sein. Dazu zählen eine kohlenhydratarme Ernährungsweise, lange Fastenzeiten oder ausgedehnte Trainingseinheiten. Dadurch kann sich auch der Glukosegehalt und Fettspeicher im Blut niedrig darstellen. Der Körper reagiert dementsprechend und nutzt die muskeleigenen Aminosäuren zur Energiegewinnung. Der menschliche Organismus ist zwar in der Lage Kohlenhydrate als Fett einzuspeichern, aus Fettsäuren Kohlenhydrate zu gewinnen ist ihm hingegen nicht möglich. Ausschließlich aus Proteinen können Kohlenhydraten gewonnen werden.

Fehlen dem Körper Kohlenhydrate werden Fette und Proteine zur Energiegewinnung notwendig. BCAA sind als essenzielle Aminosäuren insofern wichtig, dass sie im Körper als Notfallreserve zur Verfügung stehen. Das kommt besonders zum Tragen, wenn das Blut einen niedrigen Glucosespiegel aufweist und die Kohlenhydratreserven aufgebraucht sind.

BCAA richtig einnehmen – vor oder nach dem Training?

Während des Trainings verliert der Körper durch die Belastungen Aminosäuren. Das Gleiche gilt für einen Zeitraum nach dem Training, da anabole Regenerationsprozesse ebenfalls Aminosäuren benötigen. Wird der Organismus während des Trainings stark belastet, baut er massiv und schnell BCAA ab. Daher wird dazu geraten, dem Körper ein schnelles Auffüllen der Reserven zu ermöglichen, um positive Effekte auf den Muskelaufbau zu erzielen.

BCCA sollten direkt nach dem Krafttraining eingenommen werden, um von der größtmöglichen Wirkung profitieren zu können.

Direkt nach der Beanspruchung eingenommen, können die Aminosäuren die Ausschüttung des Hormon Insulin erhöhen. Insulin befördert Zucker in die Muskelzellen und stellt so Energie bereit.

Dosierung

Wie bei allen Nahrungsergänzungsmitteln sollte auch bei BCAA auf die empfohlene Verzehrmenge geachtet werden. Eine grobe Orientierung ermöglichen das Körpergewicht und die Trainingsziele des Sportlers. Im Rahmen von Studien konnte ein täglicher Bedarf von ca. 42-48 mg/Kilogramm Körpergewicht an Isoleucin ermittelt werden.

Sportlern wird dazu geraten 5-20 g BCAA täglich aufzunehmen. Daran sollten zwei Teile Leucin und jeweils ein Teil Isoleucin und Valin beteiligt sein. Eine Menge von 50 g BCAA täglich sollte nicht überschritten werden.

Pulver oder Kapseln?

BCAA wirken als Kapseln oder in Pulverform nahezu gleich. Einen Unterschied gibt es jedoch, denn die Pulvervariante steht dem Körper wesentlich schneller zur Verfügung. Das liegt daran, dass die Aufnahme im Magen-Darm-Trakt schneller gelingt und die Aminosäuren so auch rascher von den Muskelzellen verwertet werden können.

Viele Sportler setzen auf Pulver, da sie keine zusätzlichen Kalorien damit aufnehmen und sich diese Dosierungsform leicht in den Alltag integrieren lässt. Der Gehalt an BCAA ist in Kapseln jedoch häufig höher. Pulver enthält hingegen weniger an den essenziellen Aminosäuren. Das liegt oftmals daran, dass darin noch Geschmacksstoffe enthalten sind.

BCAA – nur gemeinsam stark

Nur wenn alle drei Aminosäuren kombiniert werden, kann der Körper von einem zusätzlichen Booster für den Muskelaufbau und der Verhinderung des Muskelabbaus profitieren. Die einzelne Aufnahme der Aminosäuren können zu einem Ungleichgewicht führen. Dadurch kann die Proteinsynthese abgebrochen werden.

Durch die Aufnahme von BCAA kann die Trainingsintensität gesteigert werden. Darüber hinaus kann eine direkte Einnahme nach dem Training verhindern, dass die Muskelmasse zwecks der Neubildung von Zucker abgebaut wird. Jede Aminosäure hat ein einzigartiges Wirkungsspektrum und kann den Sportler bei Trainingseinheiten unterstützen.

Valin, Leucin und Isoleucin Wirkung

  • Valin reguliert den Blutzuckerspiegel und führt zu einer beschleunigten Aufnahme von Aminosäuren in die Muskulatur.
  • Leucin ist an der Entstehung von Glucose beteiligt.
  • Isoleucin wirkt stimulierend auf die Insulinproduktion. Darüber hinaus hält es die Stickstoffbilanz des Organismus im Gleichgewicht, was sich besonders bei der Entstehung von Gewebe positiv auswirkt. Deshalb spielt diese Aminosäure auch bei dem gesunden Wachstum von Kindern und Jugendlichen eine entscheidende Rolle.

BCAA zum Abnehmen?

Auch bei der Reduzierung von Körpergewicht können BCAA ihre Wirkung entfalten, denn sie regen T3 an. Dabei handelt es sich um ein Stoffwechselhormon, was in Verbindung mit der Fettverbrennung steht.

Zudem beeinflusst es die Proteinsynthese in den Muskeln positiv und entfalte dadurch eine anabole Wirkung. Durch die Einnahme der essenziellen Aminosäuren wird das Stoffwechselhormon T3 angeregt. Ergebnis: Der Stoffwechsel wird angekurbelt.

Weniger Hunger

Eine besondere Bedeutung kommt Leucin zu, denn es stimuliert die Ausschüttung des Leptins innerhalb der Fettzellen. Wie viel Leptin im Körper vorhanden ist, hängt von dem Anteil an Körperfett ab. Je größer dieser Anteil ist, desto höher fällt auch die Konzentration von Leptin aus. Bei Gewichtsverlust sinkt auch der entsprechende Leptinwert. Dadurch entsteht Hunger und der Körper wird dazu angeregt Kalorien aufzunehmen. Leucin ist in der Lage Leptin zu aktivieren, wodurch Hungergefühle unterdrückt werden und der Stoffwechsel auch bei einem niedrigen Körperfettanteil aufrechterhalten wird.

Unterstützung bei einer Diät

Während einer Diät wird dem Körper ein reduzierter Anteil an Nahrungsstoffen zugeführt. Der Organismus verbrennt dadurch Kohlenhydrate und Fett, was zu einer Gewichtsabnahme beiträgt. Jedoch werden auch Aminosäuren für die Energieversorgung verbraucht.

Werden BCAA während einer Diät eingenommen, kann einem zusätzlichen Abbau von Muskelmasse entgegengewirkt werden – die katabole Wirkung wird somit gebremst. Bei einer Diät wird vor allem die Aminosäure Leucin verbraucht. Mit einer ausreichenden Zufuhr von Leucin kann dem Körper eine Energiequelle ermöglicht werden. Somit bleibt das körpereigene Muskelprotein verschont. Daraus ergibt sich die stoffwechselschonende Wirkung der BCAA.

BCAA – in welchen Lebensmitteln sind sie enthalten?

Vor allem Produkte aus Kuhmilch und Rohgetreide enthalten die essenziellen Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin. Besonders gute Lieferanten für BCAA sind:

  • Kuhmilch
  • Sojamilch
  • Reismilch
  • Hafermilch
  • Weizen
  • Reis
  • Gerste
  • Hafer
  • Roggen
  • Weizen
  • Hirse
  • Fisch
  • Fleisch

 

 

Gift und Drogen aus der Haut der Aga-Kröte: Wirkung, Rausch

Vor ungefähr 80 Jahren brachten Menschen die Aga-Kröte nach Australien. Sie verbanden damit die Hoffnung, dass die Amphibien die störenden Käfer fressen würden. Ab diesem Zeitpunkt breiten sich die Aga-Kröten immer weiter aus. Die Aga-Kröte wird auch noch als „Bufo marinus“ oder „Riesenkröte“ bezeichnet: Sie ist eine Amphibienart, die zu den „echten Kröten“ gezählt wird und eine Körperlänge von über 22 Zentimetern erreichen kann.

Aga Kröte

Aga-Kröte Steckbrief

Die Weibchen der Aga-Kröte sind deutlich größer als die Männchen. Die weiblichen Aga-Kröten können zudem ein Körpergewicht von bis zu eineinhalb Kilogramm erreichen. Die männlichen Aga-Kröten erreichen lediglich eine Körperlänge von rund 12 Zentimeter und werden nur maximal ein Kilogramm schwer. Auch im äußeren Erscheinungsbild unterscheiden sich die beiden Geschlechter deutlich voneinander: Die Weibchen sind dunkelbraun gefärbt und haben eine hellbraune Musterung am Rücken. Die männlichen Kröten sind eher olivbraun gefärbt.
Die Haut beider Geschlechter ist von Warzen übersät.

Ursprünglich war die Aga-Kröte auf dem amerikanischen Kontinent, von Argentinien bis Texas beheimatet. Heute ist sie in vielen weiteren Ländern wie in Japan, Australien, Taiwan, Mauritius, den Philippinen, auf Hawaii und vielen weiteren karibischen Inseln anzutreffen.

Die Aga-Kröte ist ein räuberischer Fleischfresser, der sich vorwiegend von Schnecken, anderen Amphibien, Reptilien und Würmern ernährt. Die Kröte kann aber auch andere kleine Säugetiere oder Bienen erbeuten. Sie spürt ihre Opfer durch Bewegungen und Geruchsreize auf. Zu ihrer täglichen Nahrung zählen auch Abfälle, Aas und Haustierfutter: Aus diesem Grund hält sie sich oftmals auch in der Nähe menschlicher Häuser auf.
Ursprünglich war die Aga-Kröte als Schädlingsbekämpfer eingeführt worden. Nun ist sie vor allem für Imker ein sehr gehasster Schädling. Über ihre Hinterohrdrüsen sondert die Körte ein Gift ab, das dazu führt, dass sogar Schlangen, Dingos und andere Raubtiere sterben und von ihr verzehrt werden.

Die Aga-Kröte kann bis zu 30 Jahre alt werden.

Wie werden aus dem Sekret der Aga-Kröte Drogen hergestellt?

Bio-Drogen stehen den synthetischen Drogen in absolut nichts nach. Drogenkonsumenten sind ständig auf der Suche nach neuen Rauschmitteln und stoßen bei ihrer Suche auf altbekannte Rauschmittel wie beispielsweise das Gift der Aga-Kröten. Die Wirkung dieses Giftes ist mit der LSD-Wirkung vergleichbar.

Die Aga-Kröte wird auf unterschiedlichste Art und Weise als Droge genutzt. Geschickte Tierbesitzer wissen, wie sie das Gift aus dem Tier „melken“ können: Hierfür stimulieren sie mit Daumen und Zeigefinger die giftproduzierenden Drüsen an den Schultern der Aga-Kröten. Das austretende Sekret wird anschließend gut getrocknet und in einer Haschischpfeife inhaliert. Nach der Gewinnung des Sekrets braucht die Aga-Kröte rund vier bis sechs Wochen, bis sie eine neue verwertbare Sekretmenge produziert und in ihren Drüsen gespeichert hat.

Ablecken der Aga-Kröte – der „besondere“ Kick:
Besonders wagemutige und experimentierfreudige Personen, die auf der Suche nach dem besonderen Drogen-Kick sind, lecken die Aga-Kröten ab. Diese Handlungsweise ist jedoch mehr als gewöhnungsbedürftig und wirkt vor allem auf Außenstehende sehr eklig und abstoßend. Die Aga-Kröte sondert eine besonders hohe Sekretmenge ab, wenn man in ihrer Nähe ein Feuerzeug als Wärmequelle hält: Das versetzt die Kröte in Angst und sie sondert daraufhin eine größere Sekretmenge aus.

Des Weiteren gibt es noch eine weitere Möglichkeit, die jedoch nur ein einziges Mal angewendet werden kann: Es ist möglich, die Haut der Kröte zu trocknen und diese dann als „Teezubereitung“ zu genießen oder nach entsprechender Verarbeitung zu rauchen.

Welche Inhaltsstoffe des Sekrets der Aga-Kröte haben eine bewusstseinsveränderte Wirkung?

Das Gift der Kröte umfasst sehr viele verschiedene Substanzen, die in ihrer Komposition die Rauschwirkung hervorrufen. Die einzelnen Stoffe und Substanzen greifen ineinander und verstärken sogar gegenseitig ihre Wirkung. Die exakte Sekret-Zusammensetzung ist von Tier zu Tier verschieden. Somit ist auch die Wirkung, die hervorgerufen werden kann, im Vorfeld schwer abzuschätzen. Auch die Grundstimmung der Konsumenten spielt in diesem Zusammenhang eine sehr wichtige Rolle.

Die Hautabsonderungen der Aga-Kröte enthalten häufig die DMT-ähnlichen Psychedelika 5-MeO-DMT und Bufotenin. Diese werden im Körper des Menschen relativ rasch abgebaut.

Des Weiteren sind noch weitere Gifte enthalten:

  • Katecholamine und Bufadienolide:
    Sie haben eine Auswirkung auf das Herz-Kreislauf-System des Menschen und können im schlimmsten Fall zu extremem Bluthochdruck, Atemstillstand oder einem Herzstillstand führen.
  • Dehydrobufotenin.

Hierzu kann im Detail folgendes gesagt werden:

Bufotoxine

Dies sind Substanzen, die ähnlich wie Digitalispräparate auf das menschliche Herz wirken. Die Schlagkraft des Herzens steigt an, während die Herzfrequenz deutlich vermindert wird.
Diese Substanzen sind jedoch auch bei Vergiftungen für den drastischen Abfall der Pulsfrequenz verantwortlich.
Bufotoxine lassen sich oral über die Mundschleimhaut aufnehmen oder schnupfen. Bereits nach fünf Minuten kann die Wirkung einsetzen und für rund eineinhalb bis zwei Stunden anhalten.
Die maximale Wirkung dieser Substanzen wird nach ungefähr 30 bis 45 Minuten erreicht.

Katecholamine

Diese Substanzen haben eine pulserhöhende Wirkung und sorgen für eine Erweiterung der Atemwege. Infolgedessen kommt es zu einem beschleunigten Herzschlag und zu erweiterten Bronchien. Rund fünf bis zehn Minuten nach der Sekretaufnahme in den Körper setzt die Wirkung ein. Die halluzinogene Wirkung macht sich erst nach rund 20 bis 30 Minuten bemerkbar.

Neueste Studien konnten aufzeigen, dass die halluzinogenen Wirkungen der Sekretabsonderung der Aga-Kröte hauptsächlich auf folgend zwei Substanzen zurückzuführen sind:
1. 5-Methoxy-DMT
2. DMT

Besonders die Substanz DMT sorgt für ein rasches Eintreten der Halluzinationen. Die Substanz Bufotenin wirkt weit weniger halluzinogen, ist dafür jedoch deutlich gefährlicher für das Herz.

Welche Wirkungen können beim Menschen auftreten?

Das Sekret der Aga-Kröte enthält Inhaltsstoffe, die eine berauschende Wirkungen besitzen. In Szenekreisen drogensüchtiger Personen erfreut sich die Kröte daher größter Beliebtheit. In der Regel wird das abgesonderte Sekret der Aga-Kröte geraucht oder zu einem Sud gekocht. In sehr seltenen Fällen lecken die Konsumenten die Sekretabsonderung direkt von der Aga-Kröte ab.

Die Konsumenten berichten von folgenden Wirkungen:

  • Euphorie
  • Redefluss
  • Selbstüberschätzung
  • Farberscheinungen und Halluzinationen.

Folgende negative Wirkungen sind zu beobachten:

  • Psychotische Zustände
  • Horrortrips
  • Introvertiertheit

Wie bei allen anderen Drogen lässt sich auch beim Giftsekret der Aga-Kröte die genaue Konzentration der einzelnen Inhaltsstoffe nicht konkret aufschlüsseln. Auch die individuellen Reaktionen der jeweiligen Konsumenten lässt sich nicht im Vorfeld vorhersagen.

Folgende Gefahren und Vergiftungserscheinungen können auftreten:

  • Erbrechen und Übelkeit
  • Anstieg des Blutdrucks
  • Geweitete Pupillen
  • Augenzittern
  • Schwindelgefühle
  • Kopfschmerzen
  • Blaue Hautfärbung
  • Reizung der Schleimhäute
  • Herzrhythmusstörungen
  • Drastischer Abfall der Herzfrequenz
  • Epilepsieartige Krämpfe
  • Psychotische Zustände.

Drogenkonsum aus der Aga-Kröte? – ist das überhaupt erlaubt?

Trotz der sehr schnellen Ausbreitung der Aga-Kröten in Australien unterliegt das Tier dem sogenannten Artenschutzabkommen und darf somit nicht nach Deutschland importiert werden. Auch eine Züchtung der Aga-Kröten im Land und ein damit verbundener Verkauf ist untersagt.

Im Betäubungsmittelgesetz (BTM) sind die Kröten-Arten nicht explizit gelistet. Das Halten dieser Tiere ist somit legal, solange keine Artenschutz- oder Tierschutzgesetze davon berührt werden. Der im Sekret der Aga-Kröte enthaltene Wirkstoff 5-MeO-DMT ist allerdings in Anlage I des Betäubungsmittelgesetzes gelistet. Somit sind jeder Konsum und jede Zubereitung illegal, wenn diese dem Drogenkonsum dienen.

Das Töten der Kröten, um ihnen die wirkstoffhaltige Haut abzuziehen ist gemäß dem Tierschutzgesetz verboten und kann strafrechtlich streng geahndet werden.

Aga-Kröte kaufen in Deutschland

In Deutschland werden Aga-Kröten auf Marktplätzen wie Ebay und Ebay Kleinanzeigen sowie auf speziellen Plattformen zum Tierverkauf angeboten.

Mangostan kaufen: Tee, Saft & Pulver für Gesundheit und leichteres Abnehmen?

Mangostanfrucht Mangostan (auch: Magostane oder Mangosteen) ist die Frucht des Mangostanbaumes, einem immergrünen Baum, der auf der malaiischen Halbinsel heimisch ist. Der Mangostanbaum zählt zur Familie der Johanniskrautgewächse und wird heute auch auf anderen Kontinenten in tropischen Regionen angebaut.

Größere Anbaugebiete befinden sich Vietnam, Thailand, Indonesien, auf den Philippinen sowie in Mittelamerika. Der Mangostanbaum ist sehr temperaturempfindlich. Ein ausgewachsener Baum erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 25 Metern und trägt bis zu 500 Früchte.

Mangostan kaufen in Deutschland

Empfohlene Produkte und Anbieter

Mangostanfrucht

Die Früchte des Mangostanbaumes, die Mangostanen, sind die Nationalfrucht Thailands und werden als „Königin der Früchte“ bezeichnet. Sie erreichen einen Durchmesser von etwa 5 Zentimetern. Sie ähneln einer runden Aubergine. Unter einer festen, ledrigen, weinroten bis violetten Schale, enthalten sie weißes Fruchtfleisch, welches in einzelne Segmente aufgeteilt ist. Die Schale ist ungenießbar. Die Segmente lassen sich einfach herausnehmen und teilen. Die Früchte enthalten bis zu fünf große Samen.

Die Früchte erreichen ihre Reife zwischen September und Oktober. Sie sind sehr wohlschmeckend. Ihr Geschmack ähnelt einer Mischung aus Trauben, Pampelmuse, Ananas und Pfirsich.

Der Mangostanbaum gehört zu den wenigen landwirtschaftlich genutzten Arten, die sich selbst ohne Einsatz von Pestiziden gegen Schädlinge und Pflanzenkrankheiten zur Wehr setzen kann. Die Mangostan ist demzufolge in einer sehr natürlichen Form erhältlich und nahezu frei von Chemie.

Die Inhaltsstoffe der Mangostan

Die Frucht des Mangostanbaumes ist reich an Antioxidantien. Antioxidantien sind Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Spurenelemente, die die Zellalterung aufhalten und vor Krankheiten wie Krebs schützen können. Sie werden über die Nahrung aufgenommen. Lebensmittel wie Blaubeeren, Grünkohl, Tomaten, Mohrrüben, Vollkorngetreide, Rotwein und Kaffee gelten als wichtige Lieferanten von Antioxidantien.
Die Mangostan-Frucht enthält mehr als 40 verschiedene Xanthone. Xanthone sind antioxidativ wirkende sekundäre Pflanzenstoffe.
Die Mangostan ist reich an Ballaststoffen. Eine Frucht enthält 5 Gramm Ballaststoffe. Sie enthält 15 verschiedene Vitamine, darunter Vitamin C und verschiedene B-Vitamine.
Ebenso verfügt die Frucht über einen hohen Gehalt an Eisen, Phosphor, Kalzium, Magnesium und Zink.

Die gesundheitsfördernden Wirkungen der Mangostane

Die exotische Frucht enthält unter ihrer dicken Schale ein Paket aus gesundheitsfördernden Stoffen. Folgende Heilwirkungen werden der Frucht zugesprochen:

  1. Wirksamkeit gegen Zellalterung und Vorbeugung zellschädigender Krankheiten wie Krebs. Der hohe Gehalt an Antioxidantien macht die Frucht zum wirksamen Mittel gegen die Krankheiten der Neuzeit.
  2. Wirksamkeit gegen Entzündungen und Pilzerkrankungen. Bereits die Ur-Bevölkerung der malaiischen Halbinsel verwendeten die Frucht zur Bekämpfung von Mundfäule, Entzündungen des Mund- und Rachenraumes, Blasenentzündungen, Hautkrankheiten und Ekzemen.
  3. Bei Verdauungsbeschwerden und auch bei anhaltendem Durchfall hilft die Frucht auf Grund ihrer antibakteriellen Wirkung sowie durch den hohen Anteil an Ballaststoffen. Bedeutsam ist die schmerzhemmende Wirkung der Mangostan, die sie bereits in der traditionellen malaiischen Heilkunde als Hilfe bei Bauchschmerzen empfahl.
  4. Bei Müdigkeit und Erschöpfung liegt oft ein Vitaminmangel zu Grunde. Die Mangostan enthält viel Vitamin C sowie wichtige B-Vitamine, die diesen Mangel schnell ausgleichen. Auch zur Stärkung bei Burnout und depressiven Verstimmungen kommt die wohlschmeckende Vitaminbombe zum Einsatz.
  5. Die vitaminreiche Frucht wirkt antibakteriell und schützt vor Erkältungen und Infektionen.
  6. Der Tee der Mangostan wird in der malaiischen Tradition zur Fiebersenkung eingesetzt.
  7. Der Frucht des Mangostanbaumes wird eine Immunsystem stärkende Wirkung nachgesagt. Diese Wirkung unterstützt bei der Behandlung und Vorbeugung von Allergien. Bei Hautallergien, Asthma und Heuschnupfen wird Mangostan als frisches Obst oder als Saft verzehrt.
  8. Die Mangostan verfügt über eine den Stoffwechsel anregende Wirkung. Das macht sie interessant zum Einsatz bei Diäten.

Der Kauf und die Verarbeitung der Mangostanfrucht

Die Mangostan wird hauptsächlich frisch als Obst verzehrt. Sie ist vorwiegend in türkischen oder vietnamesischen Obst- und Gemüseläden erhältlich. Beim Einkauf der Früchte sollte auf gute Qualität und Frische geachtet werden. Die kleinen Früchte verfügen über einen aromatischeren Geschmack und sollten bevorzugt werden.

Die Mangosteen-Frucht kann ebenso zu verschiedenen Produkten verarbeitet werden.

Mangostan-Saft

Der Saft der Mangostan kann frisch aus der gesamten Frucht mit Schale zubereitet werden. Er enthält alle wertvollen Inhaltsstoffe und eignet sich hervorragend als Erfrischung im Sommer oder als Vitaminkick im Winter. Der Saft wird ebenso konserviert angeboten. Mangostansaft sollte in der Form als Direktsaft bevorzugt werden. Er ist sehr preisintensiv, jedoch ist der Genuss eines kleinen Glases täglich ausreichend für die Vitamin-Versorgung.

Mangostan-Tee

Traditionell wird die Schale des Mangostanbaumes für die Zubereitung von Tee genutzt. Mangostan-Tee ist in verschiedenen Varianten im Handel erhältlich.

Mangostan-Püree

Die pürierte Mangostan-Frucht enthält ebenso wie der Saft Schale und Fruchtfleisch und somit alle wichtigen Inhaltsstoffe. Das Püree schmeckt sehr gut und eignet sich für einen guten Start in den Tag. Es wird zur Bekämpfung von Hautkrankheiten und Ekzemen auf die betroffenen Stellen aufgestrichen.

Mangostan-Marmelade

Sehr wohlschmeckend sind Konfitüren, Marmeladen und Gelees der Mangostan-Frucht. Sie kann allein oder auch gemischt mit Beeren und Früchten verarbeitet werden.

Supplements mit Inhaltsstoffen der Mangostan – Pulver, Kapseln & Tabletten

Verschiedene Mangostan enthaltende Nahrungsergänzungsmittel enthalten Mangostanextrakt und sind in Kapsel- oder Pulverform im Handel erhältlich. Die Mangostankapseln versorgen ganz unkompliziert täglich mit den gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen der Frucht. Täglich zwei Kapseln genügen. Das Mangostan-Pulver wird in Wasser eingerührt und täglich getrunken.

Mangostan-Saft zum Abnehmen?

Immer wieder wird Mangostansaft als Wundermittel beim Abnehmen angeboten. Nun verfügt die Mangostan-Frucht unbestritten über zahlreiche sehr wertvolle Inhaltsstoffe. Im Saft ist zudem die Schale mit ihren gesundheitsfördernden Stoffen enthalten. Der Saft regt den Stoffwechsel und beugt Heißhungerattacken vor, was eine Diät auf jeden Fall unterstützt. Allerdings enthält die Frucht viel Fruchtzucker, der eher gegenteilige Auswirkungen auf den Wunsch einer Gewichtsreduktion hat.
Bislang existieren keine verlässlichen Studien zur gewichtsreduzierenden Wirkung der Mangostan-Frucht. Sicher ist jedoch, dass sie sich hervorragend für eine ausgewogene gesunde Ernährung eignet und ausgezeichnet schmeckt.

Der Mangostan Saft Hersteller Xango (xango.de) existiert nicht mehr.

 

Good Food Bad Food Dokumentation – Trailer und ganzer Film im Stream

Good Food Bad Food In dem Dokumentarfilm „Good Food Bad Food“ der bekannten französischen Filmemacherin Coline Serreau kommen Experten zu Wort, die der Monopolstellung weniger multinationaler Konzerne, die Pestizide und genmanipuliertes Saatgut herstellen, den Kampf angesagt haben. Sie prangern die systematische Vergiftung der Erde und der Menschen, die sie bewirtschaften sowie deren ruinöse Entlohnung in Schwellen- und Entwicklungsländern, an.

Anschaulich zeigen sie auf, wie die Sortenvielfalt der Nutzpflanzen durch die ausschließliche Verwendung gezüchteter Hybridsamen in den vergangen fünfzig Jahren dramatisch geschrumpft ist. Auch absurde Auswüchse, wie der Versuch quadratische Tomaten zu züchten, sind eine Erwähnung wert. Es geht in dem Film jedoch nicht nur darum, die negativen Folgen industrieller Lebensmittelproduktion zu verdeutlichen, sondern auch umsetzbare gesündere Alternativen dazu darzustellen. Ebenso faktenreich wie leidenschaftlich plädiert der Film für die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft und für einen respektvolleren Umgang mit unserer Erde und mit denen, die sie bearbeiten – bevor es zu spät ist.

Trailer

Stream – Ganzer Film

Hier geht es zum Stream bei Amazon Video Prime: www.amazon.de/video/good-food-bad-food

Machart

Multitalent Serreau, die bei ihrer Dokumentation nicht nur Regie führte, sondern auch das Drehbuch schrieb und die Kamera bediente, überlässt ausschließlich ihren Protagonisten das Wort. Vom Inhaber des weltweit größten Biobetriebs in der Ukraine, über französische Wissenschaftler, eine indische Umweltaktivistin bis zu brasilianischen und indischen Bauern schildern alle Interviewten aus ihrer persönlichen Sichtweise den Zustand der aktuellen Lebensmittelproduktion und erklären, welche Alternativen sie dazu sehen. Der Film will nicht nur vor den Folgen der Verseuchung von Nahrungsmitteln warnen, sondern vielmehr auf lösungsorientierte Ansätze hinweisen, etwas zu verändern.

Zu den subjektiven, aber gut begründeten Beispielen, wie z.B. dass die gleichen Firmen an verseuchenden Pestiziden, wie auch an Medikamenten zur Behandlung der krank machenden Folgen verdienen, gibt es keine Gegendarstellung. Hier wird nichts relativiert. Der Film stellt nicht die Problematik anhand der verschiedenen Länder, sondern die Aussagen der Experten zu den einzelnen Themen gegenüber. Das erweckt geschickt den Eindruck einer weltweit gemeinsamen Sichtweise. Nicht umsonst heißt der Untertitel des Films „Anleitung für eine bessere Landwirtschaft.“

Entstehung

Coline Serreau ist durch die ganze Welt gereist, um sich mit Experten – von Wissenschaftlern bis zu inmittelbar von den Auswirkungen der landwirtschaftlichen Massenproduktion betroffenen Kleinbauern – zu treffen und mit ihnen über Ansätze zu einer nachhaltigeren, faireren und gesünderen Nutzung unserer Resourcen zu diskutieren. Einige der Gesprächspartner willigten ein, auch vor der Kamera über Erfahrungen mit den Auswüchsen industrieller Agrarwirtschaft und Überlegungen und Versuchen zu erfolgreichen Alternativen zu reden, was zum Konzept für die Dokumentation wurde.

Rezeption und Kritik

Die mehrheitlich positive Kritik hebt hervor, dass es die Dokumentation mit undramatischen Mitteln schafft, Nachdenklichkeit und Betroffenheit zu erzeugen. Welches Essen man auf den Teller bekommt, geht jeden etwas an. Ebenso überzeugend wird rezipiert, dass der Schwerpunkt nicht nur auf dem Aufzeigen einer katastrophalen Situation und Zukunft liegt, sondern der Film betont, dass sich die Rückbesinnung auf ökologische Anbauweisen und Suche nach intelligenten Alternativen nicht nur lohnt, sondern lebensnotwendig ist. Die Experten, die sich aus verschiedenen Bereichen intensiv mit der Thematik beschäftigen, liefern Fakten, Zahlen und wissenschaftliche Beweise ab. Die Menge daran erfordert allerdings von den Zuschauern eine erhöhte ständige Aufmerksamkeit, die schnell ermüden kann.

Zu den selteneren Kritikpunkten gehören die Aggressivität im Ton mancher Experten und die Einseitigkeit in der Darstellung der komplexen Problematik. Ein konkreter Vorwurf lautet, die Regisseurin mache es sich zu leicht, wenn sie aus Ignoranz die Versorgung des vielschichtigen System einer Großstadt außer acht lasse.

Doch insgesamt wird das Aufzeigen der Zusammenhänge und Auswirkungen auf die Lebensweise gelobt. Niemand sollte die Augen verschließen vor Landflucht und Verarmung der Bauern in der herkömmlichen industriellen Landwirtschaft, vor allem, aber nicht nur in den Entwicklungsländern.

Die Deutsche Umweltstiftung empfiehlt den Film sogar für den Schulunterricht und hat dazu umfangreiche filmpädagogische Begleitmaterialien erstellt.

Tetrodotoxin: Wirkung, Vergiftung Symptome & Behandlung in der Medizin

Tetrodotoxin ist ein sogenanntes Neurotoxin (Nervengift), das auch als tödliches Gift des Kugelfisches bekannt ist. Der bekannteste Vertreter dieser Gattung ist der Fugu. Trotz seiner Gefährlichkeit ist dieser Kugelfisch in Japan eine kulinarische Spezialität. Vielleicht macht aber genau das den Reiz aus.

In Japan muss jeder Fischer, Fischhändler und Koch, der mit dem Kugelfisch zu tun hat, eine spezielle Ausbildung besitzen. Dennoch sterben regelmäßig Menschen durch den Verzehr. Aus diesem Grund darf der Fugu in Deutschland als Nahrungsmittel weder eingeführt noch zubereitet werden.

Tetrodotoxin Kugelfisch

Wo kommt es vor?

Tetrodotoxin (oft als TTX abgekürzt) ist einer der stärksten natürlich vorkommenden Giftstoffe. Eine Menge von lediglich ein bis zwei Milligramm kann bei einem erwachsenen Menschen bereits zum Tod führen. In Japan wird der Fugu häufig als Delikatesse zubereitet. Zumeist wird er roh in sehr dünne Scheiben geschnitten, um eine Überdosis zu vermeiden. Das Gift befindet sich im kompletten Körper der Tiere. Die höchste Konzentration herrscht aber unter der Haut, in der Leber und in den inneren Organen. Allerdings sind der Kugelfisch und seine Verwandten nicht die einzigen Lebewesen, die das tödliche Gift besitzen. Auch viele weitere Meeres-Organismen tragen es in sich. Der australische Blaugeringte Tintenfisch etwa nutzt es, um seine Beute zu lähmen. Zudem kann sein Biss auch für Menschen tödlich sein. Weitere Unterwassertiere, die das Gift in sich tragen, sind:

  • der Papageienfisch
  • der Kaiserfisch
  • diverse Seesterne
  • verschiedene Krabbenarten
  • ein Strudelwurm
  • die Meeres-Grundel
  • einige Meeresschnecken
  • einige Mollusen, wie zum Beispiel Nassarius sp. und
  • einige Algenarten

Doch nicht nur im marinen Lebensraum, gibt es Tiere, die Tetrodotoxin in sich tragen. So haben es auch einige Frösche, wie zum Beispiel der Harlekinfrosch oder der Costaricanische Frosch und auch einige Lurche wie etwa der Kalifornische Molch in sich.

Wirkung

Die Vergiftungserscheinungen treten sehr schnell auf. Bereits nach ungefähr fünf Minuten machen sich in der Regel die ersten Symptome bemerkbar. Hierzu gehören Taubheitsgefühle (zu Beginn nach dem Verzehr zunächst im Mundbereich), ein Kribbeln im Gesicht und an den Gliedern, Probleme beim Gehen, Muskelkrämpfe, Schwäche, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen und Koordinationsschwierigkeiten.

Vergigtung Symptome

Sobald sich das Taubheitsgefühl über den ganzen Körper ausbreitet, denken viele Menschen sie schweben. Nun setzen auch Lähmungen ein, die auch den Herzmuskel und den sogenannten Respirationstrakt (die Atemwege) angreifen können. Dadurch kommt es zu Kreislaufstörungen, Tachykardie, Brustschmerzen, Bradykardie, Hautverfärbungen und Brustschmerzen. Durch die Lähmung kann sich die vergiftete Person zumeist auch nicht mehr richtig verständigen. In der Regel stirbt sie dann bei vollem Bewusstsein entweder durch Atemlähmungen oder Versagen des Kreislaufs. Zwischen der Vergiftung und dem Tod vergehen durchschnittlich nur 17 Minuten. Denn bislang gibt es noch kein Gegenmittel, das den Vorgang stoppen könnte.

Gibt es Gegenmaßnahmen?

Nein, es gibt keine Maßnahmen oder Mittel, die das Gift neutralisieren und aufhalten können. Dennoch sollte bei einer Vergiftung unbedingt ein Arzt kontaktiert werden. Häufig wird in einem solchen Fall Aktivkohle (medizinische Kohle) verabreicht. Zudem werden die Patienten auch künstlich beatmet, um eine Atemlähmung zu verhindern. Bemerkt der Arzt bei der Untersuchung eine sehr langsame Herzaktivität, wird er dem Betroffenen sehr wahrscheinlich das Medikament Atropin verabreichen oder einen externen Schrittmacher anlegen. Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen, können zusätzlich auch noch sogenannte Katecholamine, wie zum Beispiel Dopanin, zum Einsatz kommen.

Einsatz in der Medizin

Tetrodotoxin wird in der Schulmedizin bei sogenannten malignen Erkrankungen eingesetzt, um Schmerzen zu lindern und Krämpfe zu lösen. Allerdings sollte hierbei unbedingt die vorgeschriebene Dosierung eingehalten werden.

Wie wird Tetrodotoxin vom Körper aufgenommen?

Das Gift kann über die Nahrung eingenommen, als Pulver eingeatmet und über die Haut aufgenommen werden.

Tetrodotoxin kaufen

Tetrodotoxin kann zu Forschungszwecken auf Plattformen wie Creative Diagnostics, Alomone Labs, Abcam oder Zanego online gekauft werden.

Supplements & Nahrungsergänzungsmittel für Veganer gegen Mangelerscheinungen

Supplements für Veganer

Nach Schätzungen des Vegetarier Verband Deutschland (VEBU) ernähren sich allein hierzulande etwa 1-2 Prozent der Bevölkerung vegan. Bei dieser Ernährungsform handelt es sich nicht, wie anfangs erwartet, um eine bloße Modeerscheinung. Menschen, die sich vegan ernähren, setzen häufig ethische Entscheidungen zugrunde. So wollen sie nicht, dass für sie ein Tier ausgebeutet oder getötet wird. Deshalb verzehren sie keinerlei tierische Erzeugnisse.

Aber was bedeutet das für ihren Nährstoffhaushalt? Auch wenn sich die überwiegende Anzahl von Veganern sehr ausgewogen ernährt, lohnt sich ein genauer Blick auf potentielle Nährstofflücken.

Bedeutet Veganismus gleich Mangelernährung?

Wer sich vegan ernährt, leidet automatisch an einer Mangelernährung.

Dieses Vorurteil hält sich hartnäckig. Dabei zeigt die Entscheidung für eine bewusstere Lebensweise, dass sich Veganer gesundheitlich gut stellen. Durch den Verzicht auf tierische Lebensmittel können sogar einige Krankheiten, die durch Übergewicht ausgelöst werden, vermieden werden.

Veganer zeigen sich auch weniger anfällig für Diabetes mellitus. Darüber hinaus ist der Säure-Basen-Haushalt bei Ihnen in der Regel ausgeglichen. Das liegt daran, dass Obst und Gemüse basenbildend wirken. Eine Übersäuerung des Körpers ist daher unwahrscheinlich. Fleisch und Fisch haben eine gegenteilige Wirkung.

Die vegane Ernährung hat also viele Vorteile. Trotzdem sollten Anhänger dieses Ernährungskonzeptes auf eine geregelte Nährstoffzufuhr achten.

Viele wichtige Nährstoffe werden mithilfe von tierischen Lebensmitteln aufgenommen. Veganer müssen daher alternative Quellen in ihren Speiseplan einbinden, um die Nährstoffe trotzdem aufnehmen zu können.

Können Veganer mit einer ausgewogenen Ernährung alle Nährstoffe decken?

Prinzipiell ja, aber nicht jedem Veganer schmecken diejenigen Nahrungsmittel, die reich an den notwendigen Nährstoffen sind. Im schlimmsten Fall droht eine Unterversorgung mit gesundheitlichen Folgen.

Problematische Nährstoffe lassen sich dem Körper durch vegane Nahrungsergänzungsmittel zuführen.

Welche Nährstoffe kommen bei Veganern zu kurz?

Veganer ernähren sich hauptsächlich von Obst und Gemüse. Dadurch sind sie in der Regel mit Mikronährstoffen besser versorgt als Menschen, die sich mit Mischkost ernähren. Zu den vielen Mikronährstoffen zählen beispielsweise Vitamin C, Vitamin E und Folsäure.

Auch sekundäre Pflanzenstoffe nehmen im veganen Speiseplan eine große Rolle ein. Eine Ernährung mit pflanzlichen Komponenten enthält meistens mehr komplexe Kohlenhydrate sowie Ballaststoffe, jedoch weniger Protein und Gesamtfett.

Durch die höhere Ballaststoffzufuhr stellt sich ein längeres Sättigungsgefühl ein, jedoch verfügt die pflanzliche Kost im Gegensatz zur Mischkost über weniger Energie. Über die Mineralstoffe Kalium und Magnesium müssen sich Veganer keine Sorgen machen, denn diese sind ausreichend in Gemüse und Obst enthalten. Hervorzuheben ist insbesondere der Verzehr von Nüssen, denn diese tragen zu einer besseren Elastizität der Blutgefäße bei.

Aber es gibt auch Nährstoffe, die mit dem Verzicht auf tierische Nahrungsmittel, aus dem Gleichgewicht geraten können. Dazu zählen:

  • Eisen
  • Zink
  • Omega 3 Fettsäuren
  • Jod
  • Vitamin D 3
  • Vitamin B12
  • Vitamin B2
  • Calcium

Menschen, die sich vegan ernähren, achten sorgfältig auf die Nahrungsmittelauswahl. Dadurch sind sie in der Regel sehr gut aufgeklärt und kennen die kritischen Nährstoffe und alternative Deckungsquellen.

Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Lebensmitteln und eine abwechslungsreiche Kombination sind wichtig, um das Gleichgewicht an Nährstoffen sicherzustellen. Teilweise können pflanzliche Lebensmittel wie beispielsweise Nüsse, Sojaprodukte und Hülsenfrüchte herangezogen werden.

Je nach Vorlieben sollten Veganer aber auch mögliche Supplemente in Betracht ziehen, um den Bedarf an allen Nährstoffen ausreichend decken zu können. 

Vitamin B12 – eine Ergänzung wird empfohlen

Vitamin B12 (Cobolamin) nimmt eine wichtige Rolle im Körper ein, denn es ist unabdingbar für ein gesundes Nervensystem und zahlreiche Körperfunktionen. Eine Unterversorgung kann irreparable Schäden verursachen.

Da Vitamin B12 ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vorkommt, sind Veganer darauf angewiesen, es mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln oder angereicherten Lebensmitteln (Sojadrinks, Frühstücksflocken) von außen zuzuführen.

Vitamin B12 wird mithilfe von Mikroorganismen gebildet und ist im Erdboden sowie im Verdauungstrakt von Säugetieren zu finden. Das Vitamin reichert sich auch in tierischen Organen und somit in Tierprodukten an. Es gilt jedoch zu beachten, dass die Nutztiere in Deutschland überwiegend in Ställen gehalten werden, weshalb ihnen Vitamin B12 über das Futter verabreicht wird.

Veganer sollten nicht auf fermentierte pflanzliche Lebensmittel wie Sauerkraut und Keimlinge setzen, um den Bedarf zu decken. Zu groß ist die Gefahr, dass es sich dabei um inaktive Formen von Vitamin B12 handelt, welches vom Körper nicht resorbiert werden kann.

Achtung bei der Auswahl von Vitamin B12 Produkten

Bio Siegel ohne Gentechnik Ohne eine Kenntlichmachung können Hersteller mithilfe von Gentechnik Vitamin B12 Produkte herstellen.

Da lohnt es sich auf das Biosiegel zu achten, denn nur dabei können Verbraucher sicher sein, dass die Produkte ohne Gentechnik produziert wurden.

Vitamin B12 Zahnpasta

Vitamin B12 kann auch über die Mundschleimhaut aufgenommen werden, daher haben Wissenschaftler eine entsprechend angereicherte Zahncreme entwickelt.

Das Vitamin stammt allerdings auch hier aus dem Biotechnologiereaktor. Als natürliche Quellen gelten Meeresalgen und Mikroalgen. Dabei muss jedoch noch eingehender geprüft werden, inwiefern sie zu einer ausreichenden Vitamin B12 Versorgung beitragen können.

Vitamin B12 Einnahme & Dosierung

Bei der Vitamin B12 Versorgung sind unter anderem Cyanocobalamin, Methylcobalamin, Hydroxocobalamin und Adenosylcobalamin bekannte Formen. Auch wenn sie alle zum Ziel haben, den Körper mit ausreichend Vitamin B12 zu versorgen, werden sie vom Organismus unterschiedlich gut aufgenommen.

Vitamin B12 Nahrungsergänzungsmitteln enthalten meist Cyanocobalamin. Dabei handelt es sich um eine synthetische Form von Vitamin B12. Mit komplexen biologischen Prozessen muss diese Version zunächst im Organismus umgewandelt werden.  Natürlicher und besser verwertbar ist die Form Methylcobalamin, welche in teureren Produkten zu finden ist. Beide Formen erfüllen allerdings ihren Zweck, wenn die Dosierung stimmt.

Vitamin B12 Nahrungsergänzungsmitteln sind in Drogeriemärkten, Apotheken und im Onlinehandel rezeptfrei erhältlich. Eine Überdosierung mit Vitamin B12 ist nicht möglich, da es sich dabei um ein wasserlösliches Vitamin handelt. Nicht benötigte Mengen werden einfach über den Urin wieder ausgeschieden. Eine Tablette, mit 500-1000 µg alle 2 Tage eingenommen, reicht für Veganer aus, um den entsprechenden Nährstoffbedarf zu decken.

Omega 3 Fettsäuren- häufig mangelt es an den „Langkettigen“

Bei Omega 3 Fettsäuren lassen sich zwei unterschiedliche Formen unterscheiden. Die Kurzkettigen sind in Pflanzenölen wie Leinöl, Hanföl, Rapsöl und Walnussöl enthalten. Die Langkettigen sind allerdings überwiegend in fettem Fisch zu finden. Genau diese Form braucht der Körper, um einen optimalen Stoffwechsel im Gehirn sicherzustellen.

Der Körper ist in der Lage aus kurzkettigen Omega 3 Fettsäuren die langkettige Version zu synthetisieren. Allerdings reicht die vom Körper selbst hergestellte Menge häufig nicht aus. Auch wenn mithilfe von Algen der Bedarf an Omega 3 Fettsäuren gedeckt werden kann, sind Veganer mit einem entsprechenden Nahrungsergänzungsmittel in der Regel besser beraten.

Bei Eiweiß kommt es auf die Kombination an

Der Bedarf an Eiweiß kann mit einer veganen Ernährung problemlos gedeckt werden, denn es gibt zahlreiche pflanzliche Eiweißquellen. Dabei kommt es allerdings auf die Kombination an, denn die überwiegende Anzahl an pflanzlichen Eiweißträgern enthält auch gleichzeitig viel Stärke (Kohlenhydrate). Für ein gutes Wohlbefinden sowie Sättigungsgefühl und damit kein Übergewicht entsteht, ist das Verhältnis von Eiweiß und Kohlenhydraten entscheidend.

Gerne wird Soja dann als Alternative verzehrt. Allerdings können große Mengen Soja, aufgenommen über einen langen Zeitraum, zu Komplikationen mit der Schilddrüse führen. Zudem ist Soja häufig genmanipuliert und gilt daher als ein problembeladenes Nahrungsmittel.

Die beste Alternative ist es, pflanzliche Eiweiße so miteinander zu kombinieren, dass eine optimale biologische Wertigkeit entsteht. Experten empfehlen dafür beispielsweise Erbsen, Reis, Hanf und Lupine in einem guten Verhältnis zu verzehren. Somit erhält der Körper eine hohe biologische Wertigkeit bei der Eiweißaufnahme.

Eisenmangel

Alle Veganer kennen den Mythos, der sich rund um den Eisenmangel rankt. Insgesamt ist Eisenmangel weit verbreitet. Nicht zuletzt durch besondere Personengruppen wie Schwangere. Ein Mangel an Eisen zeigt sich gleichermaßen bei Veganern, Vegetariern aber auch bei Fleischessern. Die bedeutendste Quelle für Eisen ist rotes Fleisch, zum Beispiel Rindfleisch. Insbesondere die Innereien wie Leber und Nieren enthalten viel von dem Nährstoff.

Tierisches Eisen ist besser verwertbar als die pflanzliche Version. Aber Hülsenfrüchte, Nüsse und getrocknete Karotten enthalten viel Eisen und können sinnvoll in den Speiseplan integriert werden. Ein Glas Orangensaft dabei kann eine verbesserte Resorption von Eisen aus der Nahrung begünstigen.

Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Krankheit können auf einen Eisenmangel hinweisen. Veganer können dann mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln eine zusätzliche Aufnahme sicherstellen.

Calcium steckt auch in Gemüse

Klingt erst mal komisch, ist aber so. Auch Gemüse kann Calcium enthalten. Allen voran Grünkohl, Brokkoli und Spinat. Gerade das Calcium, was mit Grünkohl und Brokkoli aufgenommen wird, wird besser vom Körper verwertet, als das Calcium aus der altbewährten Kuhmilch.

Wer die Gemüsesorten nicht mag, kann auf das Ersatzprodukt Soja zurückgreifen, was allerdings deutlich weniger Calcium als Kuhmilch enthält. Einige Hersteller reichern Sojagetränke zusätzlich mit Calcium an.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann eine Nahrungsergänzung mithilfe von veganen Supplements durchführen. Hier hat sich besonders die Rotalge Lithothamnium hervorgetan, die bioverfügbares Calcium liefert.

Vitamin D – kein Veganerproblem

Gerne wird Veganern empfohlen zusätzliches Vitamin D aufzunehmen. Interessanterweise handelt es sich jedoch nicht um ein spezifisches Problem der veganischen Ernährungsweise, denn auch Mischkostler können zu wenig Vitamin D aufnehmen. Problematisch wird es insbesondere im Winter, wenn die UV-Strahlung nicht mehr ausreicht, um die körpereigene Vitamin-D Bildung so anzukurbeln, dass die Vitamin D – Speicher aufgefüllt bleiben.

Nach Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung benötigen Erwachsene 20 µg Vitamin D pro Tag. In den Wintermonaten kann eine zusätzliche Vitamin D Gabe also durchaus sinnvoll sein. Ein Bluttest beim Arzt verrät, ob ein entsprechender Mangel besteht. Für Veganer ist es wichtig zu wissen, das Vitamin D oft aus Lanolin (Wollwachs von Schafen) gewonnen wird.

Eine Alternative sind bestimmte Flechten, die Vitamin D liefern können. Vorsicht: Teilweise kommt bei der Herstellung auch Gelatine zum Einsatz. Allerdings enthalten die Produktverpackungen nur selten genaue Angaben zur Herkunft und zu den Hilfsstoffen, die verarbeitet wurden. Dann kann das Vegan-Siegel oder eine Nachfrage beim Hersteller Klarheit bringen.

Nährstoffkombinationen häufig überflüssig

Viele Nahrungsergänzungsmittel für Veganer setzen auf eine bunte Mischung aus Vitaminen und Mineralstoffen. Nicht selten werden mit der Dosierung die Expertenempfehlungen deutlich überstiegen. Es gibt keine verbindlichen Höchstwerte für den Vitamin- und Mineralzusatz. Lediglich die Empfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung können herangezogen werden. Daher empfiehlt es sich, die gesamte Palette an pflanzlichen Lebensmitteln zu nutzen und einzelnen Nährstoffknappheiten mit einem entsprechenden Produkt entgegenzuwirken.

Experten raten Veganern ihre Blutwerte regelmäßig kontrollieren zu lassen, um einem Ungleichgewicht in der Nährstoffbilanz entgegenzuwirken. Aber keine Sorge: der Nährstoffspeicher leert sich nicht über Nacht. Eine konsequente tierfreie Ernährung sollte jedoch stets mit Blick auf eine abwechslungsreiche Lebensmittelnutzung, unter anderem mithilfe von Vollkornprodukten, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen sowie nativen Pflanzenöle, umgesetzt werden.

Vegane Supplements zum Muskelaufbau

Ein Blick in die Natur verrät, auch Pflanzenfresser können eine beachtliche Muskelmasse aufbauen. Nashörner, Kühe und Elefanten ernähren sich ausschließlich von Pflanzenteilen und sind gute Beispiele dafür. Das Gerücht, dass Veganer nur schlecht Muskelmasse aufbauen können, rührt von einer falschen Vorgehensweise.

Der Muskelaufbau kann tatsächlich durch eine Mangelernährung behindert werden, denn dann fehlen dem Körper wichtige Bausteine, um Fett zu verarbeiten und Muskelmasse aufzubauen. Creatin, Vitamin B12 und Eisen heißen die wichtigen Bausteine für einen gesunden Stoffwechsel. Gleichzeitig sind es die Komponenten, die vielen Veganern fehlen.

Auch Proteine spielen eine wichtige Rolle, um nachhaltig Muskeln aufbauen zu können. Proteine aus pflanzlicher Nahrung haben eine geringere biologische Wertigkeit, als die tierische Ausgabe. Trotzdem müssen nicht unbedingt Fisch und Fleisch verzehrt werden, um Muskelmasse aufbauen zu können. Dem Körper müssen genügend Kohlenhydrate, Proteine (Aminosäuren) Fette, Vitamine und Mineralstoffe zur Verfügung stehen. Gute Proteinquellen sind Hülsenfrüchte, Sojaprodukte, Kleie und Weizennudeln.

Folgende essenzielle Aminosäuren sind wichtig für den Körper:

  • Isoleucin
  • Methionin
  • Leucin
  • Lysin
  • Threonin
  • Phenylalanin
  • Valin
  • Tryptophan

Vegane Aminosäuren und Proteinpulver

Diese Aminosäuren sind überwiegend in tierischen Produkten enthalten. Sie müssen von außen zugeführt werden, da der Körper nicht in der Lage ist, sie selbst zu bilden. Damit effektiv Muskeln aufgebaut werden können, muss dem Organismus also eine ausreichend große Menge an Nährstoffen zur Verfügung gestellt werden.

Da die pflanzlichen Quellen im Gegensatz zu den tierischen Produkten nicht ein so umfassendes Aminosäureprofil besitzen, greifen viele Veganer auf Nahrungsergänzungsmittel zurück. Zu empfehlen sind hier insbesondere veganes Proteinpulver und Produkte mit Creatin. Auch Aminosäuren, die den kleinsten Baustein eines Proteins darstellen, können zusätzlich eingenommen werden. Dafür stehen BCAA, L-Glutamin, L-Arginin und L-Taurin zur Verfügung.

7 goldene Ernährungsregeln für Veganer:

  • Abwechslungsreich ernähren mit Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Samen und Nüssen.
  • Meiden von raffiniertem Zucker und Weißmehl/Auszugsmehl
  • Bei der Eiweißaufnahme auf eine gute Kombination achten.
  • Vitamin B12 als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.
  • Regelmäßig einen Blutcheck durchführen.
  • Eventuell ein Vitamin D 3 Präparat in den Wintermonaten einnehmen, aus veganer Quelle.
  • Beim Muskelaufbau auf Aminosäuren, Proteine, Creatin und Vitamin B12 achten.

Zinkmangel Test: Folgen, Anzeichen, Symptome & Ursachen – Haarausfall und Hautprobleme – Zinkmangel beheben

Zinkmangel erkennen Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nimmt die Hälfte der Bevölkerung zu wenig Zink auf. Das liegt vor allem an der heutigen Ernährungsweise, die häufig einseitig gestaltet ist. Da Zink im menschlichen Organismus zahlreiche wichtige Aufgaben erfüllt, können sich die Symptome auf den gesamten Körper erstrecken.

Ein leichter Zinkmangel bleibt allerdings häufig unentdeckt. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit einem entsprechenden Anteil an tierischen Produkten kann einem Zinkmangel entgegenwirken.

Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihrem Körper genügend Zink zuführen können und welche Anwendungstipps Sie bei der Einnahme von Zinkpräparaten beachten sollten.

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Warum ist Zink so wichtig?

Zink ist ein Spurenelement und kommt daher nur in sehr geringen Mengen im menschlichen Organismus vor. Trotzdem ist es für den Körper überlebensnotwendig, denn es ist an der Aktivierung von mehr als 200 Eiweißen beteiligt. Diese Eiweiße sind wichtig, um die Versorgung mit Enzymen und Hormonen sicherzustellen. Dazu gehören unter anderem Insulin, Wachstumshormone, Schilddrüsen- und Sexualhormone.

Auch der Stoffwechsel profitiert von einer ausreichenden Aufnahme von Zink, denn es wird für die Verstoffwechselung von Kohlenhydraten und Fetten benötigt. Vor allem Frauen kennen das Spurenelement, da die Kosmetikindustrie die positiven Auswirkungen von Zink auf Haut und Haare betont. Das liegt daran, dass Zink ganz wesentlich an der Zellteilung beteiligt ist und damit nicht zuletzt wichtige Aufgaben bei der Wundheilung übernimmt. Auch ein Muskelaufbau wäre ohne das Spurenelement nicht möglich.

Zink wirkt sich ebenfalls günstig auf das Immunsystem aus. Deshalb ist es häufig Bestandteil von Brausetabletten, die im Kampf gegen Infekte hilfreich sein sollen. Darüber hinaus hat Zink einen positiven Einfluss auf die Stimmung. Aus diesem Grund wird ein Zinkmangel häufig mit Symptomen, die die Psyche betreffen, in Verbindung gebracht.

Auch die Nahrung würde nur halb so gut schmecken, denn das Spurenelement hilft dabei, verschiedene Geschmacksrichtungen wahrzunehmen. Zink ist also an vielen biochemischen Prozessen im menschlichen Körper beteiligt, die überlebensnotwendig sind. Zwar enthält der Körper ca. zwei bis vier Gramm Zink, das kann jedoch nur kurzzeitig gespeichert werden. Der Organismus ist nicht in der Lage, das Spurenelement selbst zu bilden. Daher ist eine regelmäßige Aufnahme von außen besonders wichtig.

Männer, Frauen, Kinder: warum es jeden treffen kann

Auch wenn Zink allgemeinhin als das „Problemelement“ der Vegetarier bezeichnet wird, kann eine Mangelerscheinung jeden treffen. Menschen, die in ihrer Ernährung auf tierische Produkte verzichten, sind aber besonders gefährdet. Ernährungsexperten weisen darauf hin, dass Zink aus tierischen Lebensmitteln besser resorbierbar ist, als aus pflanzlichen Quellen. Vegetarier und Veganer weisen aber nicht automatisch, aufgrund ihres Ernährungskonzeptes, einen Zinkmangel auf. Vielmehr ist eine ungünstige Qualität der Ernährung die Ursache von Zinkmangel.

Tagesbedarf

Wie viel Zink braucht der Mensch?

Die Zinkaufnahme sollte sich nach Alter und Geschlecht richten, wobei bestimmte Personengruppen besonders von einer regelmäßigen Aufnahme profitieren. Dazu gehören ältere Menschen und Schwangere sowie Stillende. Säuglinge werden über die Muttermilch mit dem wertvollen Spurenelement versorgt.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat Empfehlungen für eine ausreichende Zinkaufnahme herausgegeben, die in folgender Tabelle übersichtlich zusammengestellt sind.

Alter Männlich (mg/Tag) Weiblich (mg/Tag)
Kinder
1 bis unter 4 Jahre 3 3
4 bis unter 7 Jahre 5 5
7 bis unter 10 Jahre 7 7
10 bis unter 13 Jahre 9 7
13 bis unter 15 Jahre 9,5 7
Jugendliche und Erwachsene
15 bis unter 19 Jahre 10 7
19 bis unter 25 Jahre 10 7
25 bis unter 51 Jahren 10 7
51 bis unter 65 Jahre 10 7
65 Jahre und älter 10 7
Schwangere 10
Stillende 11

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE)

Ursachen

Zinkmangel-Ursachen: warum wird zu wenig Zink aufgenommen?

Die Ernährung hat den größten Einfluss auf die Zinkversorgung. Global gesehen ist die Mangelernährung die Hauptursache von Zinkmangel. In Europa gelten ungünstige Ernährungsweisen als Hauptverursacher. Industriell gefertigte Lebensmittel und zu viel „Junk Food“ auf dem Speiseplan sorgen für eine unzureichende Aufnahme von Spurenelementen, Vitaminen und Mineralstoffen im Körper. Diäten und einseitige Ernährungstrends fördern ebenfalls einen Zinkmangel. Zudem können Substanzen aufgenommen werden, die eine Verwertung von Zink verhindern.

Vegetarier und Veganer sollten besonders auf eine regelmäßige Zinkzufuhr achtgeben, denn einige pflanzliche Nahrungsmittel enthalten Phytinsäure. Diese ist in der Lage Zink zu binden, womit die Aufnahme erschwert wird. Auch Medikamente und Krankheiten können die Resorption von Zink negativ beeinflussen.

Nicht zuletzt muss die Zinkaufnahme individuell an verschiedene Lebensumstände angepasst werden, da manche Personengruppen einen höheren Zinkbedarf haben.

Zinkmangel: Diese 5 Zinkräuber beeinflussen die Aufnahme des Spurenelements

Die individuelle Lebensführung, zu der die Ernährung und das allgemeine Gesundheitsbewusstsein zählen, haben entscheidenden Einfluss auf die Versorgung mit ausreichend Spurenelementen.

Das Wissen um die allgemeinen Zinkräuber kann genutzt werden, um Problempunkte im Lebensumfeld zu identifizieren und zu beheben.

Zinkräuber Nummer 1: Medikamente

Die regelmäßige Einnahme von bestimmten Medikamenten kann die Aufnahme von Zink erschweren. Dazu gehören Abführmittel, Lipidsenker und Kortisonpräparate.

Darüber hinaus können auch die Antibabypille und Magensäureneutralisierer einen Zinkmangel begünstigen. Diese Präparate werden tagtäglich von vielen Menschen eingenommen und können so zu einem chronischen Zinkdefizit führen. 

Zinkräuber Nummer 2: Substanzen in der Nahrung

Auch Bestandteile der Nahrung können zu einer verzögerten oder behinderten Aufnahme von Zink führen. Dazu gehören Kupfer, Eisen, Oxalate und Tannine, die in verschiedenen Lebens- und Genussmitteln stecken.

Auch Milch- und Milchprodukte können die Resorption von Zink bremsen, durch das enthaltene Kalzium. Auch Phosphate, die in Limonaden enthalten sind, können die Zinkaufnahme beeinflussen.

Zinkräuber Nummer 3: Alkohol und Rauchen

Dr. Zhanxiang Zhou von der University of Louisville im US-Staat Kentucky sagte bei der IV. Falk Gastro-Conference in Freiburg, dass Zinkmangel konsistent bei Patienten mit alkoholbedingten Lebererkrankungen zu beobachten ist. Tatsächlich reguliert die häufige Aufnahme von Alkohol die Zinktransporter-Gene herunter. Dadurch kommt es bei einer regelmäßigen Alkoholzufuhr zu einem Absinken des hepatischen Zinkspiegels. Ein Teufelskreis, denn Zink ist wichtig für die Alkoholverarbeitung im Körper. Auch Raucher gehören zu der Risikogruppe, da sie Zink häufig nur vermindert aufnehmen können.

Zinkräuber Nummer 4: Krankheiten und Verletzungen

Erkrankungen an der Leber, dem Magen oder dem Darm können die Aufnahme von Zink erschweren. Auch Tumore und Darmoperationen sowie Schwermetallbelastungen wirken sich ungünstig auf den Zinkspiegel aus.

Dadurch, dass Diabetiker aufgrund ihrer Erkrankung bestimmte zinkreiche Lebensmittel meiden, können auch sie unter einem Mangel leiden. Eine ausreichende Aufnahme von Zink ist jedoch besonders für Diabetiker wichtig, um die Regeneration der Haut sicherzustellen. Nicht zuletzt können auch erblich bedingte Störungen des Zinkstoffwechsels vorliegen.

Zinkräuber Nummer 5: besondere Lebensumstände

Ältere Menschen oder Frauen in besonderen Lebensumständen, wie Schwangerschaft und Stillzeit, können unter einem Zinkmangel leiden. Auch Stress und starkes Schwitzen, durch eine sportliche Betätigung oder durch Saunagänge, können dem Körper Zink entziehen.

Kinder und Jugendliche im Wachstum und Entwicklung sind besonders auf die Zufuhr von Zink angewiesen. Zudem können sich Entzündungen und Infektionen sowie Verbrennungen negativ auf den Zinkspiegel auswirken.

Symptome & Anzeigen – Zinkmangel erkennen

Zinkmangel Fingernägel

Brüchige Fingernägel und Haare sind nur einige wenige Symptome eines Zinkmangels. Tatsächlich können häufige Infekte, hormonelle Beschwerden und Probleme mit den Sinnesorganen ebenfalls für einen Zinkmangel sprechen.

Anhand der unten stehenden Checkliste können Sie Ihre Beschwerden mit den typischen Symptomen des Zinkmangels vergleichen.

Beschwerden an Haut, Nägeln und Haaren

  • Störungen der Wundheilung
  • Trockenes, schuppiges Hautbild
  • Schuppenflechte (Psoriasis) und Ekzeme
  • Akne
  • Entzündliche Hauterscheinungen, wie die Zinkmangeldermatitis (Symptome: Pusteln und Rötungen, insbesondere an den Fingern, Gesicht und im Anal-, Genitalbereich).
  • Neigung zu Hautpilzen
  • Brüchige und dünne Haare
  • Vermehrter Haarausfall
  • Brüchige Nägel
  • Weiße Flecken auf den Finger- und Fußnägeln

Probleme mit den Sinnesorganen

  • Störungen des Geruchs- und Geschmackssinnes
  • Trockene Augen
  • Sehstörungen (plötzlich auftretende Nachtblindheit)

Hormonelle Anzeichen

  • Vermindertes Wachstum bei Kindern und Jugendlichen
  • Unfruchtbarkeit
  • Verminderte Libido
  • Potenzstörungen
  • Erhöhte Blutzuckerwerte

Auffälligkeiten des Abwehrsystems

  • Häufige Erkältungen und allgemeine Infektanfälligkeit (auf die Schwächung des Immunsystems zurückzuführen)
  • Vermehrte Infektionen und Geschwüre im Mundraum (zum Beispiel Aphthen und Mundschleimhautentzündungen)

Sonstige Symptome:

  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Stimmungsschwankungen
  • Fehlende Motivation und Antrieb
  • Konzentrationsmangel
  • Erschöpfung und Depressionen

Auswirkungen & Folgen

Zinkmangel-Folgen: was geschieht bei einer Unterversorgung?

Dadurch, dass Zink an zahlreichen biochemischen Prozessen im menschlichen Körper beteiligt ist, kann sich eine chronische Unterversorgung verheerend auswirken. Die Liste an möglichen Symptomen verdeutlicht, dass Zink unabdingbar für den Stoffwechsel und Bestandteil zahlreicher Enzyme ist.

Körperliche Funktionen sind erheblich eingeschränkt und der gesamte Organismus kann durch den Zinkmangel geschwächt werden. Die Folgen sind eine verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und die Ausbildung von zahlreichen Krankheiten.

Insbesondere das Immunsystem profitiert von einer regelmäßigen Aufnahme von Zink. Das konnten Forscher in einer amerikanischen Studie feststellen. Dabei untersuchten Mediziner der Tufts University in Boston die Wirkung von Zinkpräparaten in Altenpflegeeinrichtungen. Bei 25 Bewohnern, die älter als 65 Jahren waren, konnte zu Anfang der Studie ein unzureichender Zinkwert festgestellt werden. 13 Studienteilnehmer erhielten über 3 Monate hinweg 5 mg Zink. Weitere 12 Bewohner erhielten 30 mg Zink pro Tag, über den gleichen Zeitraum. Bei den Bewohnern, die 5 mg Zink täglich aufgenommen haben, verbesserten sich die Zinkwerte kaum. Bei der anderen Gruppe verbesserten sich die Zinkwerte um 16 % und die Zahl der T-Zellen (Abwehrzellen des Immunsystems) im Blut sind angestiegen.

Test & Diagnose

Mit einer Blutuntersuchung kann der Zinkwert bestimmt werden. Dabei wird Blut entnommen und im Labor analysiert. Hinweise auf einen Mangel können neben dem eigentlichen Zinkwert auch die Veränderung des Hormons Kortisol und eine verminderte Anzahl von Blutzellen geben. Die Analyse des Blutes zur Bestimmung des Zinkwertes erhebt allerdings nicht den Anspruch, exakt zu sein, denn Zink wird zu großen Teilen im Körper eingelagert. So befinden sich:

  • 60 % innerhalb der Muskulatur
  • 30 % in den Knochen
  • 10 % im Körpergewebe (zum Beispiel: in Gehirn, Leber und Prostata)

Im Blut befinden sich nur 6-12 mg/l Zink, weshalb einige Experten der Meinung sind, dass es derzeit keine exakte schulmedizinische Methode zur Feststellung des Zinkwertes gibt. Wenn der Körper über nicht genügend Zink verfügt, werden zunächst die vorhandenen Vorräte aufgebraucht. Daher ist ein Bluttest nicht unbedingt als genau zu bezeichnen.

Bei der Diagnose eines Zinkmangels ist es aus diesem Grund besonders empfehlenswert, eine genaue Anamnese durch den Hausarzt zu erheben. In einem Gespräch können Patienten die Symptome und Beschwerden äußern, womit der Mediziner Ursachen eingrenzen kann. Auch Ernährungsgewohnheiten und der individuelle Lebensstil sollten in die Betrachtung mit einfließen. Dabei kann das Führen eines Ernährungstagebuches besonders hilfreich sein, um eine mögliche verminderte Aufnahme von Zink nachzuweisen.

Hellhörig werden Mediziner in der Regel, wenn eine vermehrte Infektanfälligkeit vorliegt. Alarmsignale sind häufige Erkältungen oder vermehrtes Auftreten von Lippenherpes. Die Symptome auf Haut, Haare und Nägeln sind ebenfalls ein wichtiges Indiz, um einem Zinkmangel auf die Spur zu kommen. Auch psychisches Wohlbefinden sollte mit in die Betrachtung einbezogen werden, da ein Zinkmangel sich auf das Gemüt auswirken kann. Beobachten Patienten einige Symptome bei sich, sollte ein Arztbesuch nicht aufgeschoben werden, um eine Behandlung frühzeitig einzuleiten.

Zinkmangel beheben: Wie wird eine Unterversorgung behandelt?

Liegt der Verdacht aufgrund des Beschwerdebildes oder anhand einer Blutuntersuchung nahe, dass ein Zinkmangel vorliegt, sollte das weitere Vorgehen mit dem Arzt abgestimmt werden. Zunächst gilt es, durch eine frische und abwechslungsreiche Ernährung dem Körper ausreichend Zink zuzuführen.

Ein guter Lieferant sind tierische Nahrungsmittel, wie Fleisch, Milch und Fisch. Hierbei sollte allerdings beachtet werden, dass Milchprodukte, aufgrund des Kalziumanteils, nicht gemeinsam mit Zinkpräparaten eingenommen werden sollten. Das kann die Resorption im Darm entscheidend verringern.

Nachrungsmittel: Lebensmittel mit hohem Zinkgehalt

Zink Lebensmittel Folgende Lebensmittel enthalten besonders viel Zink:

  • Rotes Fleisch, zum Beispiel Rindfleisch und Innereien
  • Fisch und Meeresfrüchte
  • Milch und Milchprodukte
  • Haferflocken
  • Kakao
  • Vollkornprodukte, die auf Sauerteigbasis beruhen
  • Nüsse, insbesondere Walnüsse, Pekannüsse und Erdnüsse
  • Kürbis, gelbe Erbsen, weiße Bohnen und Linsen
  • Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Sesam (sogenannte Ölsaaten)

Zink Supplements, Nahrungsergänzungsmittel Dosierung

Da auch zugrunde liegende Erkrankungen und besondere Lebensumstände die Zinkaufnahme beeinflussen können, kann es sinnvoll sein, Zinkpräparate aufzunehmen. Die Nahrungsergänzungsmittel sind in der Apotheke, der Drogerie und in gut sortierten Supermärkten ohne Rezept zu erhalten.

In Form von Dragees, magensaftgeschützten Filmtabletten, Brausetabletten und Kapseln können Zinkpräparate eingenommen werden. Ohne ärztliche Abklärung sollte eine Tagesdosis von 10 mg nicht überschritten werden.

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Einnahme

Einnahmetipps für Zinkpräparate

  1. Bei vorliegenden Nierenproblemen sollte die Einnahme grundsätzlich durch einen Arzt abgesegnet werden.
  2. Zink sollte optimalerweise auf nüchternem Magen eingenommen werden.
  3. Da Eisen die Resorption von Zink verringern kann, sollten Eisenpräparate mit einem Abstand von 2-3 Stunden vom Einnahmeintervall der Zinkpräparate eingenommen werden.
  4. Nach der Einnahme von Zinkpräparaten sollte eine Stunde auf Nahrung verzichtet werden. Damit wird eine ausreichende Verwertung der Spurenelemente sichergestellt.
  5. Gebunden an eine Aminosäure wird Zink besonders gut vom menschlichen Körper aufgenommen. Dafür eignet sich zum Beispiel die Kombination Zink-Histidin.

Magnesiummangel erkennen und beheben: Ursache, Symptome, Folgen

Magnesiummangel Symptome Magnesium ist an vielen unterschiedlichen Abläufen im Körper beteiligt. Der lebensnotwendige Mineralstoff kann nicht selbst hergestellt werden, sondern wird durch eine ausgewogene Ernährung zugeführt. Ein Magnesiummangel kann zahlreiche Symptome hervorrufen und sich negativ auf verschiedene Organe und Körperfunktionen auswirken. Deshalb ist die Diagnose und Behandlung von Magnesiummangel für die Gesundheit wichtig.

Studien beweisen, dass viele Menschen sich dem Mineralstoffmangel nicht bewusst sind. Wir zeigen Ihnen, woran Sie einen Magnesiummangel erkennen und welche Sofortmaßnahmen helfen, um die Mineralstoffbalance wiederherzustellen.

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Warum ist Magnesium so wichtig?

Magnesium gehört zu der Gruppe der Mineralstoffe und ist ein essenzieller Baustein für den menschlichen Organismus. Der Mineralstoff beteiligt sich an der Bildung von mehr als 300 überlebensnotwendigen Enzymen im menschlichen Körper und ist für die Leistungsfähigkeit unentbehrlich. Immer wenn im Körper ein Muskel angespannt wird, ist Magnesium daran beteiligt.

Der Mineralstoff trägt auch entscheidend dazu bei, dass der Körper über ausreichend Energie verfügt, denn Magnesium wird für den Umbau von energiereichen Stoffen wie Glukose benötigt.

Die Festigkeit in Knochen und Zähnen wird durch Magnesium sichergestellt. Neben der Wirkung für die körperliche Fitness ist es auch für die Entspannungsfähigkeit der Muskeln verantwortlich und wirkt als natürliches Anti-Stress-Mittel.

Das Herz-Kreislaufsystem wird durch Magnesium stabilisiert und Herzrhythmusstörungen vorgebeugt. Die Reizübertragung zwischen Nerv und Muskel funktioniert nur reibungslos, wenn der Körper über genügend Magnesium verfügt.

Nicht zuletzt wirkt sich der Mineralstoff auch positiv auf das Hautbild aus. Die Industrie setzt auf den wertvollen Inhaltsstoff, um die Haut zu klären und zu glätten. Vor allem trockene und empfindliche Haut profitiert von Magnesium, denn mit dem Mineralstoff wird die Haut beruhigt, kann Feuchtigkeit besser binden und Spannungsgefühle werden reduziert. Als antioxidativer Wirkstoff ist Magnesium in der Lage, die Haut vor freien Radikalen zu schützen, die die Hautalterung und damit Faltenbildung begünstigen. Durch die entzündungshemmenden Eigenschaften wird Magnesium bei Pickeln und Akne eingesetzt sowie bei Patienten mit der Hauterkrankung Rosazea.

Sogar in der Haarpflege wird Magnesium eingesetzt, wo es in Kombination mit anderen Mineralstoffen mehr Volumen verleihen und vor Haarbruch schützen soll. Von innen kann es durch entsprechende Magnesiumpräparate auf Haut, Haar und auch Fingernägel wirken.

So ist es nicht verwunderlich, dass Experten aufgrund der vielen positiven Eigenschaften Magnesium als einer der wichtigsten Mineralstoffe bezeichnen.

Tagesbedarf

Wie viel Magnesium braucht der Mensch?

In Abhängigkeit vom Alter und Geschlecht ist der Magnesiumbedarf sehr unterschiedlich. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat eine Übersicht über die empfohlene Menge von Magnesium herausgegeben, die in folgender Tabelle zusammengestellt ist.

Alter Männlich (mg/Tag) Weiblich (mg/Tag)
Kinder
1 bis unter 4 Jahre 80 80
4 bis unter 7 Jahre 120 120
7 bis unter 10 Jahre 170 170
10 bis unter 13 Jahre 230 250
13 bis unter 15 Jahre 310 310
Jugendliche und Erwachsene
15 bis unter 19 Jahre 400 350
19 bis unter 25 Jahre 400 310
25 bis unter 51 Jahren 350 300
51 bis unter 65 Jahre 350 300
65 Jahre und älter 350 300
Schwangere  – 310 (unter 19 Jahren = 350mg)
Stillende  – 390

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE)

Magnesiummangel: warum nicht mehr genug vom Powermineral aufgenommen wird

Ernährungsexperten sprechen von einem durchschnittlichen Magnesiumbedarf von 350-400 mg pro Tag. Tatsächlich gibt es aber einige Fachleute, die der Meinung sind, dass diese Menge zu wenig ist, um den Körper ausreichend mit Magnesium zu versorgen. Sie sprechen sich für einen täglichen Bedarf von 600-900 mg aus.

Davon sind die meisten Menschen aber weit entfernt, da allein die Deckung der empfohlenen Tagesmenge der Deutschen Gesellschaft für Ernährung kaum gelingt. Das zeigen einige Studien, die belegen, dass zwei Drittel der Deutschen es nicht schaffen, ihre empfohlene Magnesiumdosis pro Tag aufzunehmen. 19 Prozent decken sogar weniger als die Hälfte davon. Eine weitere Studie unter 1033 Krankenhauspatienten hat einen gravierenden Mangel bei 54 % von den Probanden  festgestellt. Da sich die Studien auf den empfohlenen durchschnittlichen Tageswert von 350-400 mg beziehen, dürfte die Dunkelziffer der Menschen, die an Magnesiummangel leiden, in Wahrheit noch höher sein.

Aber warum ist es so schwierig, genügend Magnesium aufzunehmen? Das liegt vor allem an der Art, wie hierzulande Lebensmittel angebaut werden. Der amerikanische Kongress hat bereits vor Jahren thematisiert, dass es nicht mehr gelingen würde, genügend Früchte und Gemüse zu essen, um den Nährstoffbedarf eines Menschen zu decken. Was unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass der Erdboden, auf dem die Nahrung angebaut wird, ausgelaugt ist und nicht mehr so viel Mineralstoffgehalt aufweist, wie noch vor einigen Jahrzehnten. Im weiteren Verarbeitungsprozess werden die Lebensmittel gewaschen und gekocht, was den Mineralstoffgehalt weiter verringert. Vor allem in Industrienation wird ein latenter chronischer Magnesiummangel beklagt. Hinzu kommt, dass besondere Personengruppen einen erhöhten Bedarf an Magnesium haben, wie Sportler, Schwangere, Stillende und Diabetiker.

Ursachen

Achten Sie auf diese 5 Mineralstoffräuber

Besondere Situationen und die individuelle Lebensführung können dazu führen, dass sich Mineralstoffräuber in den Alltag einschleichen.

Einmal erkannt können sie als Problempunkt identifiziert und beseitigt werden.

Mineralstoffräuber Nummer 1: einseitige Ernährung

Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung können Sie einem Magnesiummangel entgegenwirken. Einseitige Ernährungspläne, die zum Zweck der Gewichtsreduzierung auf lebenswichtige Nährstoffe verzichten, können einen Magnesiummangel begünstigen.

Auch nährstoffarme Fast-Food-Produkte oder stark weiterverarbeitete Speisen bieten keine nährstoffreiche Quelle, die genügend Magnesium bereithält.

Mineralstoffräuber Nummer 2: starker Stress

Neben der Nahrungszufuhr hat auch der individuelle Lebenswandel einen entscheidenden Einfluss auf die Nährstoffzufuhr. Beruflicher Druck, Schlafmangel oder zwischenmenschlich belastende Beziehungen können zu starkem inneren Druck führen. Infolgedessen kann es zu einer Ausschüttung von sogenannten Stresshormonen wie Cortisol oder Adrenalin kommen.

Zur gleichen Zeit scheidet der Körper Magnesium aus. Dieses Verfahren ist uns noch aus der Uhrzeit geblieben. Denn Magnesium kann durch seine entspannende Wirkung die Fluchtbereitschaft behindern, also wird es ausgeschwemmt. Besonders in diesem Zusammenhang ist Magnesium sehr wichtig, da es ausgleichend wirken kann.

Mineralstoffräuber Nummer 3: Sport

Sportliche Aktivitäten gehören zu einer gesunden Lebensweise dazu. Dennoch sollte drauf geachtet werden, die Magnesiumzufuhr an die erhöhte körperliche Belastung anzupassen.

Insbesondere bei der Ausübung von Leistungssport muss der Körper vermehrt Magnesium einsetzen, um die Muskelfunktion und – regeneration umzusetzen. Durch schweißtreibende Aktivitäten wird darüber hinaus verstärkt Magnesium ausgeschieden.

Mineralstoffräuber Nummer 4: Alkohol

Alkohol führt dazu, dass der Körper einen Reiz zum Entgiften verspürt. Im Zuge dessen arbeiten die Nieren vermehrt, entwässern und scheiden unter anderem dabei Magnesium aus.

Bereits ab 0,5 Promille reagiert der Körper auf die Zufuhr von Alkohol und schwemmt Magnesium aus.

Mineralstoffräuber Nummer 5: verminderte Aufnahme

Nicht immer lassen sich Magnesiumräuber einfach vertreiben. Chronische Erkrankungen des Darms oder der entgiftenden Organe und Wechselwirkungen mit eingenommenen Medikamenten (insbesondere Antibiotika) können dazu führen, dass zugeführtes Magnesium nur gering aufgenommen werden kann.

Auch genetische Veranlagungen können eine verminderte Aufnahme von Magnesium durch den Darm bewirken.

Symptome: Magnesiummangel erkennen

Viele Menschen nehmen nach dem Sport, bei Kribbeln in den Waden und Kopfschmerzen Magnesium ein. Der Klassiker sind allerdings Muskelkrämpfe, die mit einem Magnesiummangel in Verbindung gebracht werden.

Muskelkrämpfe sind allerdings nur ein Symptom von vielen bei einem Magnesiummangel, denn die Bandbreite erstreckt sich von psychischen Beschwerden bis hin zu gastroenterologischen Auffälligkeiten.

Mit der unten stehenden Checkliste können Sie überprüfen, ob sie womöglich an Symptomen des Magnesiummangels leiden.

Schmerzen

  • Kopfschmerzen, Migräne und Migräneattacken
  • Schmerzen im Kreuz und Rücken
  • Allgemeine Verspannungszustände

Erschöpfung

  • Bleierne Müdigkeit trotz guter Schlafqualität
  • Schlaflosigkeit, nächtliches Wachliegen
  • Energieverlust
  • Unvermögen sich zu konzentrieren

Muskelbeschwerden & zuckende Augen

  • Häufige Wadenkrämpfe und Krämpfe in den Füßen
  • Unkontrollierbares Zucken am Auge und Zucken anderer Muskelgruppen
  • Bronchialkrämpfe und vermehrte Asthmaanfälle
  • Atemnot, infolge von Krämpfen der Herzkranzgefäße
  • Nacken- und Schulterbereich sind verspannt.

Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt

  • Magenschmerzen und Übelkeit
  • Verlust von Appetit
  • Durchfall oder Verstopfung

Psychisches Ungleichgewicht

  • Schnelle Reizbarkeit und innere Unruhe
  • Schwindel und Verwirrtheit
  • Angstzustände
  • Depressive Episoden
  • Herzklopfen und Herzrasen

Gynäkologische Beschwerden

  • Prämenstruelles Syndrom
  • Schmerzzustände während der ersten Zyklustage
  • Starke Menstruationsblutungen
  • Generelle Zyklusstörungen
  • Ödembildung (Wassereinlagerungen)
  • Risiko von vorzeitigen Wehen und Eklampsie

Sonstige Symptome

  • Kalte Hände und Füße
  • Taubheitsgefühl und Kribbeln
  • Herzrhythmusstörungen (starkes Herzklopfen in Ruhe, Herzstolpern)
  • Tinnitus
  • Vermehrte Geräusch- und Lichtempfindlichkeit
  • Schwitzen

Folgen

Aufgrund der Beteiligung des Mineralstoffs an zahlreichen Körperfunktionen gilt es den Magnesiummangel schnellstmöglich zu beheben, da ansonsten Folgeschäden drohen.

Ein Mangel an Magnesium kann den Mineralhaushalt erheblich beeinflussen, sodass auch die Kalzium- und Kaliumkonzentration gefährdet ist. Insgesamt sind die direkten und indirekten Folgeschäden von einem Magnesiummangel vom Alter der Patienten abhängig.

Säuglinge leiden infolgedessen häufig an einer erhöhten Infektanfälligkeit und einer Verzögerung der altersgerechten Zahnentwicklung. Kleinkinder können eine leicht ausgeprägte Gedeihstörung aufweisen.

Kinder im Schulalter haben bei Magnesiummangel eine schlechte Schlafqualität und Probleme sich zu konzentrieren. Darüber hinaus klagen sie über Kopf- und Bauchschmerzen.

Im Jugendalter kann sich aufgrund des Magnesiummangels Luftnot hinzugesellen. Bei Mädchen kann eine verspätete Menstruationsblutung beobachtet werden, die zu Beschwerden führt.

Zu den Folgeschäden eines Erwachsenen gehören neben den oben angeführten Symptomen ab dem Alter von ca. 30 Jahren tetanische Verkrampfungen. Ab dem 40. Lebensjahr können sich transitorische ischämische Attacken bemerkbar machen. Diese neurologischen Ausfälle führen dazu, dass das Gehirn zeitweise mit zu wenig Sauerstoff versorgt wird.

Bei Frauen drohen insbesondere aufgrund eines Magnesiummangels Bluthochdruck und Fehlgeburten.

Wesentliche sekundäre Folgeschäden sind laut einer Studie durch den Zusammenhang zwischen Magnesium und dem Risiko für einen ischämischen Schlaganfall zu erwarten. Die Studienergebnisse gehen davon aus, dass der tägliche Konsum von 100 mg Magnesium die Bedrohung durch einen Schlaganfall um 8 % verringert.

Zu den weiteren wesentlichen Folgen gehört die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die heutige Medizin geht davon aus, dass ein Magnesiummangel Entzündungsprozesse im Körper hervorrufen kann. Die dadurch entstehenden Schäden an Gefäßwänden können weit reichende Folgen für den Patienten haben. Herzinfarkte und Thrombosen können sich zudem durch eine zu geringe Konzentration von Magnesium im Blut und den dadurch ausgelösten Anstieg des C- reaktiven Protein entwickeln.

Wie wichtig eine ausreichende Zufuhr von Magnesium für die kardiovaskuläre Gesundheit ist, haben Wissenschaftler aus China in ihrer Studie bewiesen. Als besonders gefährdet gelten übrigens Diabetespatienten, da sie magnesiumhaltige Nahrungsmittel wie Hülsenfrüchte und Nüsse meiden. Zudem schwemmen die Nieren von Diabetikern Magnesium aus, was einen Mangel begünstigt.

Die gute Nachricht ist: Einmal erkannt kann der Magnesiummangel gut in den Griff bekommen werden. Die Mangelerscheinungen bilden sich bei einer ausreichenden Zufuhr relativ schnell zurück.

Test –  Magnesiummangel Diagnose

Auf einen Magnesiummangel zu testen gestaltet sich sehr schwierig, denn im Blut kann nur ein drastischer Magnesiummangel festgestellt werden. Bei einem Routine-Bluttest stellen sich die Magnesiumwerte in der Regel als normal dar, auch wenn ein Mangel vorhanden ist.Erst wenn die Magnesiumspeicher in den Knochen beinahe vollständig geleert sind, weisen die Blutwerte auf einen entsprechenden Mangel hin. Beschwerden im Zusammenhang mit einem Magnesiummangel (siehe Ursachen) treten dagegen deutlich früher auf.

ExaTest

Bei dem sogenannten ExaTest wird Gewebe unter der Zunge entnommen und unter dem Mikroskop analysiert. Dieser schmerzfreie Test wird in der Regel von Naturopathen und Chiropraktikern durchgeführt. Aber auch diese Untersuchung ist nicht so präzise wie ein Bluttest auf ionisiertes Magnesium. Dabei wird die Menge des freien Magnesiums zum Blut gemessen, welches nicht an andere Mineralien oder Proteine gebunden ist. Somit kann präzise nachvollzogen werden, ob ein Magnesiummangel vorliegt. Dieser Test ist jedoch nicht Bestandteil gängiger Praxis.

Magnesiummangel beheben

Wie wird die Mangelerscheinung behandelt und wie lange dauert es?

Sollte sich der Verdacht durch die entsprechenden Symptome erhärten oder liegt womöglich ein Labornachweis vor, sollte ein Magnesiummangel schnellstmöglich behandelt werden.

Im ersten Schritt sollte auf eine ausreichende Zufuhr von Magnesium durch eine abwechslungsreiche Ernährung geachtet werden. Magnesium kommt in Nahrungsmitteln ausschließlich gebunden vor. Die organischen Verbindungen können deutlich besser vom Körper aufgenommen werden. Als besonders reich an Magnesium gelten alle Vollkornprodukte, dunkle Schokolade, Samen, Bohnen, Erbsen, Nüsse und grünes Blattgemüse. Aber auch Fleisch, Fisch und Milchprodukte können Magnesium liefern.

Magnesiumgehalt von Lebensmitteln

So viel enthalten gängige Lebensmittel (100 g):

  • Kürbiskerne – 532 mg
  • Kakao – 499 mg
  • Mandeln – 270 mg
  • Cashewnüsse – 267 mg
  • Bierhefe – 231 mg
  • Buchweizen – 229 mg
  • Paranüsse – 225 mg
  • Haselnüsse – 184 mg
  • Erdnüsse – 175 mg
  • Hirse – 162 mg
  • Weizenkorn – 160 mg
  • Pecannüsse – 142 mg
  • Walnüsse – 131 mg
  • Roggen – 115 mg
  • Kartoffeln – 43 mg
  • Brauner Reis – 42 mg

Einnahme von Supplements

Ergänzend kann einmal oder mehrmals täglich ein hochwertiges Magnesiumpräparat in Form von Pulver oder Kapseln eingenommen werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Produkte ausschließlich Magnesium besser noch Magnesiumcitrat enthalten. In Tabletten sind Füll-, Trenn- und andere Zusatzstoffe verarbeitet, die den Reinheitsgrad beeinflussen.

Es kann bis zu einigen Wochen dauern, die Magnesiumspeicher des Körpers aufzufüllen. Mit einem entsprechenden Supplement kann man die Dauer ggf. verkürzen.

Biologische Wertigkeit von Eiweiß: Berechnen, erhöhen und kombinieren

Eiweiß biologische Wertigkeit Dass tierisches Eiweiß besser verwertbar sei als pflanzliches, hört man oft und es ist durchaus viel Wahres daran. Wie gut der Körper mit verschiedenen Proteinquellen umgehen kann, lässt sich jedoch noch sehr viel genauer und individueller ausdrücken: Die „biologische Wertigkeit“ von Eiweiß ist ein Wert, welcher angibt, wie gut der menschliche Körper das in verschiedenen Lebensmitteln enthaltene Protein verwerten und in körpereigenes Protein umwandeln kann.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass der Mensch seinen täglichen Eiweißbedarf mit weniger Protein decken kann, wenn die biologische Wertigkeit seiner Quelle besonders hoch ist.

Die Wertigkeit darf jedoch niemals mit der allgemeinen Qualität von Lebensmitteln verwechselt werden – nicht einmal mit der Qualität des Eiweißes. Für diese spielen noch viele weitere Faktoren eine Rolle, wie beispielsweise die Herkunft oder die Zusammensetzung aus Kohlenhydraten, verschiedenen Fetten sowie Mineralstoffen, Vitaminen und Ballaststoffen. Die biologische Wertigkeit gibt lediglich einen Hinweis über die Verwertbarkeit des im jeweiligen Nahrungsmittel enthaltenen Proteins.

Beispiele, Tabelle

Einige Beispiele für die biologische Wertigkeit von Lebensmitteln:

  • Hühnervollei: 100
  • Kartoffeln: 98
  • Thunfisch: 92
  • Milch: 88
  • Sojaprotein: 86
  • Schweinefleisch: 85
  • Käse (Edamer): 85
  • Geflügel: 80
  • Mais: 72
  • Reis: 66
 

Nicht verwirren lassen! Bei diesen Werten fällt auf, dass das Eiweiß aus einigen Lebensmitteln, die nicht vorrangig als Proteinquelle gesehen werden würden, eine erstaunlich hohe Wertigkeit besitzt. Von diesem Wert sollte man sich jedoch nicht verwirren lassen – schließlich gibt die biologische Wertigkeit nicht an, wie viel Protein insgesamt enthalten ist, sondern nur, welcher Anteil am enthaltenen Eiweiß verwertet werden kann. Kartoffeln beispielsweise beinhalten – trotz gut verwertbaren Eiweißes – je 100g deutlich weniger Protein als Geflügel.

Welche Bedeutung hat die biologische Wertigkeit von Proteinen?

Insbesondere für den Muskelaufbau spielt eine reichliche Proteinzufuhr eine entscheidende Rolle. Für Leistungssportler, die für den Wachstum ihrer Muskel nicht Unmengen an Essen in sich hineinschaufeln wollen, kann das Wissen über die biologische Wertigkeit von großem Nutzen sein. Mit diesem lässt sich die Ernährung nämlich leichter so planen, dass der Stoffwechsel trotz normaler Essensmengen darauf getrimmt wird, Muskelmasse auf- und Fettmasse abzubauen – schließlich wird durch den Konsum besonders gut verwertbarer Lebensmittel und Lebensmittelkombinationen der Bedarf bereits durch ein Drittel der eigentlich nötigen Proteine gedeckt.

Dieser Effekt lässt sich auch bei Krankheiten, die beispielsweise die Nieren betreffen, ausnutzen: Der Patient darf nur noch ein Minimum an Eiweiß konsumieren und bekommt aus diesem Grund besonders gut verwertbare Kombinationen.

Wovon hängt sie ab?

Je mehr ein Protein den im menschlichen Körper enthaltenen Eiweißen hinsichtlich der Aminosäuren-Struktur ähnelt, desto besser kann der Organismus es verwerten. Die Höhe der biologische Wertigkeit hängt dabei in erster Linie von der Menge an essentiellen Aminosäuren und deren „Mischverhältnis“ ab.

Biologische Wertigkeit berechnen

Die biologische Wertigkeit von Eiern und Muttermilch wurde vor einiger Zeit willkürlich auf 100 festgelegt. Seitdem gilt das besonders gut verwertbare Eiweiß aus dem Hühnervollei mit einer biologischen Wertigkeit von 100 als Referenzwert. Je höher der Wert eines Nahrungsmittels ist, desto mehr Protein kann der menschliche Körper davon verwerten. Alle in Lebensmitteln enthaltenen Proteine, die vom Körper schlechter als das Hühnerei aufgenommen werden, haben in der Folge einen Wert von unter 100, bei allen vergleichsweise besser verwertbaren Proteine liegt der Wert über 100.

Formel & Definition

Aus der Tiermedizin stammt eine Formel, mit der sich die biologische Wertigkeit als Stickstoffmenge definieren lässt. Nach dieser Formel wird die im Körper verbleibende Stickstoffmenge (retinierter Stickstoff) durch die Stickstoffmenge, die ein Mensch über den Proteinverzehr aufgenommen hat (resorbierter Stickstoff) durcheinander geteilt. Der erhaltene Wert wird mit 100 multipliziert.

Laut dieser Theorie könnte ein Lebensmittel jedoch niemals den Wert 100 übersteigen – schließlich kann der Körper höchstens so viel Eiweiß verwerten, wie ihm zugeführt wurde – und Hühnerei hätte das maximal verwertbare Protein. Einige Lebensmittel wie Proteinshakes sowie bestimmte Lebensmittelkombinationen erreichen jedoch einen Wert, der weit über 100 liegt.

Biologische Wertigkeit erhöhen

Die biologische Wertigkeit von Protein kann sich erheblich erhöhen, wenn bestimmte Lebensmittel, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, kombiniert werden. Dies ist der unterschiedlichen Zusammensetzung von Aminosäuren zu verdanken.

Kombination von Nahrungsmitteln um höhere biologische Wertigkeit zu erreichen

Die meisten Lebensmittel verfügen im Vergleich zum Hühnervollei über schlechter verwertbares Protein. Durch die geschickte Kombination von beispielsweise Milch und Getreide, die beide eine biologische Wertigkeit von deutlich unter 100 haben, kann sich der Wert schnell enorm steigern und die 100 weit übertreffen. Clever kombiniert können sie sich also hervorragend ergänzen und gleichen so die Defizite des anderen Lebensmittels aus. In diesem Fall spricht man vom sogenannten Ergänzungswert.

Dieser Umstand wird auch bei Mehrkomponenten Eiweißpulver (Proteinpulver) genutzt.

Einige Beispiele für die biologische Wertigkeit verschiedener Lebensmittelkombinationen:

  • 36% Hühnervollei + 64% Kartoffeln: 136
  • 75% Milch + 25% Weizenmehl: 125
  • 60% Hühnervollei + 40% Soja: 124
  • 60% Hühnervollei + 40% Reis: 106
  • 77% Rindfleisch + 23% Kartoffeln: 114

Welches Proteinpulver? Whey, Casein, Soja oder Egg? Tierisches und pflanzliches Eiweißpulver im Vergleich.

protein eiweisspulver Proteinpulver oder Eiweißpulver ist bei Sportlern seit Jahren beliebt und viel genutzt. Es unterstützt den Aufbau von Muskelmasse auf natürliche Art. Zudem wird ihm eine Leistungssteigerung im Kraftsport zugesprochen und auch im Rahmen von Diäten kommt häufig zum Einsatz.

Verglichen mit anderen Lebensmitteln hat es einen überaus hohen Anteil an Protein, daher auch der Name Proteinpulver. Zumeist wird es in Form von Shakes eingenommen, seltener als Tabletten.

Von Experten wird eine Einnahme von bis zu 2 g pro 1 kg Körpergewicht täglich empfohlen. Bei 80 kg Körpergewicht also maximal 160g pro Tag.
In diesem Ratgeber stellen wir die Unterschiede zwischen den wichtigsten Arten von Eiweißpulver vor und verraten, welche Sorte für welchen Einsatzzweck die sinnvollste ist.

Neu: Hier geht es zum Whey Protein Test.

Veganes Proteinpulver / Pflanzliches Eiweiß

Soja Proteinpulver
Soja Proteinpulver.
Hier im Bild ein günstiges Sojaprotein Isolat von MyProtein.

Für das Pulver wird Protein aus verschiedenen Quellen gewonnen. Sie sind entweder tierischen oder pflanzlichen Ursprungs.

Typische Lieferanten pflanzlichen Proteins sind dabei:

  • Sojabohnen
  • Reis
  • Hanf
  • Weizen
  • Erbsen
  • Lupinen

Soja Protein

Das bekannteste pflanzliche Eiweißpulver ist das Sojaprotein. Da es rein pflanzlich ist, kommt es ebenfalls für Vegetarier und Veganer sowie bei einer vorliegenden Laktoseintoleranz in Frage. Sojaprotein (englisch: Soy Protein) ist als Nahrungsergänzungsmittel und als diätetisches Lebensmittel erhältlich.

Sein Anteil an Eiweiß liegt bei rund 82 g pro 100 g Pulver, die biologische Wertigkeit bei 85.

Enthalten sind alle lebensnotwendigen Aminosäuren. Außerdem wirkt Sojaprotein nachweislich cholesterinsenkend, dennoch ist es nicht ohne Nachteile: einer ist die Verträglichkeit.

Soja Protein Nachteile und Nebenwirkungen, Alternativen

Sojaprotein kann schädlich sein: Es ist als Auslöser von Allergien bekannt und wird nicht von allen Menschen gut vertragen.

Veganer sollten besonders aufpassen. Ihre Ernährungsweise bedingt in der Regel einen hohen Konsum an Sojaprodukten im Alltag. Die zusätzliche Zufuhr von Sojaproteinpulver ist in diesem Falle nicht empfehlenswert. Besser ist es, mit anderen Pflanzenproteinen den Speiseplan abwechslungsreicher zu gestalten. Alternativen sind

  • Erbsenprotein,
  • Reisprotein,
  • Hanfprotein und
  • Lupinenprotein.

Erbsenprotein

In etwa dem Sojaprotein gleichrangig ist das Erbsenprotein. Auch hier liegt der Eiweißanteil bei rund 82 g pro 100 g Pulver.

Weiter sind sämtliche essentielle Aminosäuren enthalten. Bei zwei davon – Methionin und Cystein – fällt jedoch die Dosierung nur gering aus. In dieser Hinsicht hat das Reisprotein die Nase vorn, weshalb sich beide Pulver ideal ergänzen.

Eine Kombination Von Erbsenprotein und Reisprotein bei der Zubereitung eines pflanzlichen Eiweißshakes ohne Soja bietet sich deshalb an.

Reisprotein

Beim Reisprotein bestehen 100 g Pulver aus ungefähr 80 g Eiweiß. Der Gehalt an Aminosäuren lässt sich mit dem der Muttermilch vergleichen. Nur Lysin ist wenig enthalten, was sich aber wiederum durch die Verwendung von Erbsenprotein ausgleichen lässt.

Die biologische Wertigkeit von Reisprotein beträgt 81. Reisproteinpulver ist gut geeignet für Personen, die allergisch auf Sojaprotein, Milchprotein oder Eiprotein reagieren. Wurde das Pulver aus dem ganzen Korn hergestellt, ist es besonders leicht verdaulich.

Hanfprotein

Aus Hanf gewonnenes Proteinpulver hat einen Gehalt von 50 g Eiweiß auf 100 g Pulver. Sein Vorteil ist ein optimales Verhältnis aller enthaltenen, lebenswichtigen Aminosäuren. In seiner Wertigkeit kann Hanfproteinpulver daher mit Fleisch, Ei und Milch verglichen werden.

Lupinenprotein

Lupinenprotein verfügt gleichfalls über einen Gehalt an allen essentiellen Aminosäuren, hat jedoch einen Eiweißanteil von nur rund 40 g pro 100 g Pulver.

Pflanzliche Proteinpulver als Basis von Mehrkomponenten-Proteinpulvern

Proteinpulver aus pflanzlichen Quellen werden häufig als Basis von sogenannten Mehrkomponenten-Proteinpulvern verwendet. Hier liegt das Augenmerk darauf, durch die Mischung verschiedener Proteinpulver eine optimale Versorgung mit allen Aminosäuren zu erreichen.

Für ein Mehrkomponenten-Pulver werden mindestens zwei verschiedene Sorten Proteinpulver miteinander vermischt. Das Mischen führt zu einer höheren biologischen Wertigkeit des Pulvers. Zugleich kann gezielt eine bestimmte Wirkung verstärkt werden. Mehrkomponenten-Pulver auf pflanzlicher Basis kann sich beispielsweise aus Reis- und Erbsenprotein zusammensetzen.

Zusammenfassung pflanzliches Eiweißpulver:

Das bekannteste Proteinpulver auf Pflanzenbasis ist Sojaproteinpulver. Alternativen dazu sind Reis-, Lupinen-, Erbsen- und Hanfproteinpulver. Werden mindestens zwei Sorten gemischt, spricht man von Mehrkomponenten-Proteinpulver.

Tierisches Eiweiß: Ei, Molke, Milch Proteinpulver

Whey und Casein Protein Pulver.
Whey und Casein Proteinpulver von Optimum Nutrition.

Bei den tierischen Eiweißen zur Herstellung von Proteinpulver ist die Auswahl an möglichen Quellen ebenfalls groß. Ei, Molke (Whey Protein) und Milch (Casein) gehören hier zu den Favoriten.

Molkenproteinpulver / Whey Protein

Aus Molke gewonnenes Proteinpulver (Whey Protein) hat eine biologische Wertigkeit von 104. Das ist die höchstmögliche Wertigkeit überhaupt. Höhere Werte können nur bei Mehrkomponenten-Proteinpulvern erreicht werden. Molkenproteinpulver punktet vor allem durch seinen hohen Lactalbumin Anteil.

Ferner sind die sogenannten verzweigtkettigen Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin enthalten. Sie unterstützen den Körper beim Muskelaufbau, aber auch -abbau. Gleichzeitig können sie einer Ermüdung der Muskeln beim Sport vorbeugen.

Molkenproteinpulver wird in drei Kategorien unterteilt:

  • Molkenprotein-Isolat
  • Molkenprotein-Hydrolysat
  • Molkenprotein-Konzentrat

Ausschlaggebend für die Einordnung in eine der vorgenannten Gruppen ist das Herstellungsverfahren. Dieses bestimmt auch den Proteinanteil im jeweiligen Pulver. Er liegt zwischen 70 und über 95 %.

Molkenprotein-Isolat

Molkenprotein-Isolat ist ein Proteinpulver mit einem Eiweißgehalt von mehr als 90 %. Es wird schnell aufgenommen und regt das Muskelwachstum an. Zielgruppe sind in erster Linie Breiten- und Freizeitsportler.

Molkenprotein-Hydrolysat

Molkenprotein-Hydrolysat besitzt einen Eiweißgehalt von mehr als 95 %. Es wird im Vergleich zum Molkenprotein-Isolat dementsprechend noch schneller vom Körper aufgenommen. Die Wirkung ist die gleiche, nur fällt sie stärker aus. Ein Hydrolysat sorgt für eine bessere Erholung der Muskeln nach dem Training. Zugleich ist es leicht verdaulich und damit auch von empfindlichen Menschen verwendbar.

Hydrolysate provozieren einen schnellen Aminosäure- und Insulinschub, dieser ist aber unter Umständen nicht ausreichend, um die Proteinumwandlung in den Muskeln über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten.

Nach neuesten Erkenntnissen wird daher empfohlen, Hydrolysate entweder zusammen mit einem länger wirksamen Proteinpulver einzunehmen oder – bei einer dauerhaften Anwendung – nur kleine Mengen zu konsumieren. Hydrolysat schmeckt häufig bitter. Seinen Anwendungsbereich hat es hauptsächlich im Leistungssport, da an die richtige Einnahme gewisse Anforderungen gestellt werden.

Molkenprotein-Konzentrat

Beim Molkenprotein-Konzentrat liegt der Eiweißanteil bei 70 bis 80 %. Es muss daher in Sachen Reinheit und Aufnahmegeschwindigkeit klar hinter Hydrolysat und Isolat zurückstecken. Das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis macht es zu einem beliebten Proteinpulver für Freizeit- und Breitensportler.

Für Diäten und Wettkampfsportler ist es nicht zu empfehlen, da energieproduzierendes Fett und ebensolche Kohlehydrate enthalten sind.

Konzentrate, Isolate und Hydrolysate sind auch von anderen Proteinpulvern verfügbar. In dem Falle gelten die gleichen Ausführungen wie zum Molkenproteinpulver.

Whey Proteinpulver für eine schnelle Energieversorgung

Der englische Begriff für Molke ist Whey. Daher wird Molkenproteinpulver oft unter dem Namen Whey Proteinpulver verkauft. Molke ist ein Bestandteil von Milch, der in der Milch aller Säugetiere vorkommt. Ihr Anteil liegt artenübergreifend bei rund 0,6 %.

Unter die Bezeichnung Molkenprotein fällt aber nicht nur ein Eiweiß, es ist gleich eine ganze Gruppe derer. Für die Ernährung und die Sportphysiologie sind die Globuline von größtem Interesse. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil des Blutplasmas.

Damit fallen ihnen wichtige Aufgaben im Körper zu. Der Energietransport ist eine von ihnen. Whey Protein wird sehr schnell aufgenommen. Aminosäuren und Eiweiß landen sozusagen sofort im Blut, damit steht die Energie den Muskeln direkt zur Verfügung. Vor und nach dem Training – beispielsweise als Post-Workout-Drink aus Molkenproteinpulver – ist die Zufuhr von Whey Protein am effektivsten. Ein Großteil der Fitness-Sportler nimmt daher vor und nach dem Training einen Whey-Protein-Shake zu sich.

Eine noch bessere Wirkung wird allerdings durch eine auf Körpergewicht und das Trainingsziel abgestimmte Dosierung erreicht. Dafür ist die Berechnung des individuellen Bedarfs notwendig. Die Trainingsergebnisse durch eine willkürliche Höherdosierung verbessern zu wollen, bringt übrigens nichts. Kann der Körper das zu viel zugeführte Eiweiß nicht verwerten, wird es wieder ausgeschieden.

Achtung bei Laktoseintoleranz

Bei einer bestehenden Laktoseintoleranz ist von der Einnahme von Molkenproteinpulver abzusehen. Hier sollte bevorzugt auf Proteinpulver aus pflanzlichen Quellen zurückgegriffen werden. Allerdings muss nicht zwangsläufig eine Intoleranz vorliegen, um Whey Proteinpulver nicht zu vertragen. Es gibt Personen, die schon auf die Einnahme von kleinen Mengen Molkenprotein mit Durchfall reagieren.

Die Verträglichkeit sollte daher vorab getestet werden. Vorsicht für Laktoseintolerante ist weiter bei Milchproteinpulver, dem sogenannten Caseinpulver geboten. Etwa 4,5 % des Caseins macht der beschwerdeauslösende Milchzucker aus. Obgleich Casein eine wertvolle Eiweißquelle ist, erschließt sie sich also nicht jedem.

Casein Pulver / Milchprotein

Wie das Molkenprotein besteht auch das Milchprotein nicht nur aus einem Eiweiß. Unter dem Begriff Casein werden Phosphoproteine zusammengefasst. Insgesamt vier sind bekannt:

  • Alpha-Casein S
  • Alpha-Casein S1
  • Beta-Casein
  • Kappa-Casein

Casein ist gleichfalls ein Hauptbestandteil von Milch, es kommt aber im Gegensatz zur Molke in unterschiedlichen Anteilen bei den verschiedenen Säugetiermilcharten vor. So liegt der Anteil in Kuhmilch bei rund 2,6 %. Um die 80 % des gesamten Milcheiweißes werden von Casein gebildet. Bei der menschlichen Muttermilch beträgt der Casein-Anteil im Milcheiweiß zwischen 20 und 45 %. Die biologische Wertigkeit von Milchprotein beträgt 77.

Für Tierjunge und Babys stellt Casein die wichtigste Quelle für Aminosäuren, Eiweiß, Phosphat und Calcium dar. Und auch Erwachsene können davon profitieren. In Zeiten von hoher körperlicher Belastung und bei dem Wunsch nach Aufbau von Muskeln gewährt Casein dem Körper eine wertvolle Unterstützung. Sportler werden außerdem durch Milchprotein mit Glutamin versorgt.

Schwere Verdaulichkeit gewährt eine kontinuierliche Eiweißversorgung

Casein ist schwer verdaulich. Dies bedeutet aber nicht schwer verträglich. Für den Weg vom Magen in den Blutkreislauf benötigt das Protein bis zu acht Stunden, aber genau darin liegt der Vorteil: Durch die langsame Verarbeitung wird der Körper kontinuierlich mit den im Casein enthaltenen Nährstoffen versorgt.

Das macht Casein Proteinpulver ideal für die nächtliche Erholungsphase des Körpers. Einen entsprechenden Casein Shake am Abend vor dem Zubettgehen genossen, kann der Muskelaufbau in der Nacht weitergehen. Reines Caseinpulver hat oftmals einen etwas mehligen Geschmack. Wer in dieser Hinsicht empfindsam ist, greift besser zu einer aromatisierten Variante für die Zubereitung eines wohlschmeckenden „Gute-Nacht-Shakes“.

Aus Ei hergestelltes Proteinpulver / Egg Protein

Liegt eine Milchzuckerunverträglichkeit vor und der Betroffene zählt sich weder zu den Vegetariern noch zu den Veganern, könnte Eiproteinpulver das Richtige sein. Es ist frei von Laktose, wird jedoch aus einer tierischen Quelle gewonnen. Andere Namen für Eiprotein sind Ovalbumin und Albumin.

Eiprotein ist mit seiner biologischen Wertigkeit von 100 als hochwertig zu bezeichnen. Für die Herstellung wird dem Eiweiß von Hühnereiern die Feuchtigkeit entzogen, es wird dehydriert. Eiprotein ist gut verträglich und ein überaus ergiebiger Lieferant von Aminosäuren, hauptsächlich von verzweigtkettigen.

Darüber hinaus spielt der hohe Gehalt an Arginin für die Wirksamkeit des Eiproteins eine Rolle. Eiprotein hat unter anderem Einfluss auf die Produktion von Hormonen. Von den im Eiprotein enthaltenen Eiweißen gehören 55 % zu den Ovalbuminen. Darunter ist ein Glykoprotein zu verstehen, das an ein Kohlenhydrat gekoppelt ist. Diese Kohlenhydrate erzeugen jedoch keine Energie. Gleiches gilt für die im Eiprotein enthaltenen Fette.

Egg Proteinpulver ist diättauglich und zu verschiedenen Tageszeiten verwendbar

Eiprotein ist zur Einnahme im Rahmen einer Diät geeignet. Es wird auch gerne im Wettkampfsport eingesetzt. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass nach der Aufnahme von Eiprotein der Aminosäurespiegel ungefähr zwei bis drei Stunden erhöht ist. Somit bietet sich die Anwendung nach dem Training an.

Des Weiteren ist die Einnahme vor der Nachtruhe möglich. Allerdings haben Whey Protein und Casein dem Eiprotein dem Rang abgelaufen. Nach dem Training wird Molkenprotein dem Vorzug gegeben, für die Nacht hat sich Casein durchgesetzt.

Während einer Diät stellt Eiprotein als Zwischenmahlzeit die Proteinversorgung zwischen den Hauptmahlzeiten sicher.

Egg Protein Nachteile und Nebenwirkungen

Bei einer empfindlichen Verdauung empfiehlt sich die Aufnahme von Eiprotein in Maßen. Ein Zuviel kann zu Blähungen und Völlegefühl führen. Auch allergische Reaktionen auf im Eiprotein vorkommende Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Ovalbumin können auftreten. Durch die Pasteurisierung ist allerdings davon auszugehen, dass diese größtenteils aufgrund der Hitzeeinwirkung neutralisiert werden.

Zusammenfassung tierisches Eiweißpulver:

Proteinpulver aus tierischen Quellen werden aus Milch, Molke und Eiern gewonnen. Milch- und Molkenprotein sind bei einer vorliegenden Milchzuckerunverträglichkeit ungeeignet. Eiprotein ist gut verträglich und diättauglich.

Mehrkomponenten Eiweiß

Mehrkomponenten Eiweiß
Protein 80 Plus ist ein Mehrkomponenten Eiweiß von Weider mit hochwertigen Bestandteilen.

Proteinpulver, die sich aus mehreren Proteinsorten zusammensetzen, sind ebenso beliebt. Sie beinhalten quasi das Beste aus mehreren Proteinpulvern in nur einem Pulver und sichern damit die Versorgung mit allen wichtigen Eiweißen.

Mehrkomponenten-Pulver wurden bereits weiter oben im Zusammenhang mit den pflanzlichen Proteinpulvern erwähnt. Aus tierischen Proteinen zusammengefügte Proteinpulver gibt es ebenfalls. Hier finden zumeist Molkenprotein und Casein ihren Einsatz. Diese Kombination verspricht eine optimale Eiweißversorgung vor und nach dem Training sowie in der Nacht.

Whey und Casein Kombination

Das schnell aufnahmefähige Molkenprotein (Whey) liefert sofortige Energie vor und nach dem Training, das Casein gibt seine Inhaltsstoffe über einen längeren Zeitraum hinweg frei und wirkt daher besonders gut in den trainingsfreien Phasen. „Schnelles“ und „langsames“ Eiweiß gehen in einem Mehrkomponenten-Proteinpulver eine Verbindung ein, mit der der Körper eine Proteinversorgung über den ganzen Tag hinweg erhält. Mit einem Mehrkomponenten-Proteinpulver werden ihm Globuline, Aminosäuren und Mineralstoffe in der exakt passenden Menge zugeführt.

Ist Mehrkomponenten Protein sinnvoll?

Ein Mehrkomponenten-Proteinpulver erscheint als perfekte Lösung, jedoch gilt es, beim Kauf einiges zu beachten.

Wichtig ist die Hochwertigkeit der einzelnen Komponenten. Bei manchen Produkten wird auf Weizenprotein zurückgegriffen. Das wirkt sich für den Hersteller positiv auf den Rohstoffpreis aus, dem Verbraucher aber bringt es nichts.

Weizenprotein vermeiden

Weizenprotein verfügt über eine niedrige biologische Wertigkeit und hat einen überaus geringen Anteil an wertvollen Aminosäuren. Hinzu kommt, dass mit der Aufnahme von Weizenprotein die Aufnahme von Weizenkleber (vielen besser bekannt als Gluten) verbunden ist. Jenes kann bei verdauungsempfindlichen Personen zu schweren Gesundheitsstörungen wie etwa der Entstehung einer Zöliakie führen. Auch Weizenprotein-Hydrolysate schneiden nicht besser ab. Sie tauchen in Lebensmittelanalysen gern unter dem Namen Glutaminpeptide auf. Deshalb Augen auf beim Kauf von Mehrkomponenten-Proteinpulver!

Mischungsverhältnis

Zugleich muss das Mischungsverhältnis der einzelnen Proteinpulver stimmen, um eine maximale biologische Wertigkeit zu erreichen. Mehrkomponenten-Proteinpulver sind für eine breite Masse von Sportlern geeignet. Freizeit- und Fitnesssportler profitieren ebenso davon wie Kraftsportler. Mehrkomponenten-Proteinpulver unterstützt den Aufbau von Muskelmasse ohne großen Zeit und Kostenaufwand. Ein qualitativ hochwertiges Mehrkomponenten-Proteinpulver macht die Einnahme weiterer Nahrungsergänzungsmittel entbehrlich.
Zusammenfassung Mehrkomponenten Protein:Mehrkomponenten-Proteinpulver enthalten Globuline, Aminosäuren und Mineralstoffe in einem optimalen Verhältnis. Wichtig ist, auf ein qualitativ hochwertiges Pulver zurückzugreifen.

Gehirndoping / Neuro Enhacement mit Nootropika

Gehirndoping Unter Gehirndoping oder Neuro Enhancement versteht man die Steigerung der geistigen Fähigkeiten durch Einnahme von sogenannten Nootropika . Diese Klasse von Substanzen und Medikamenten soll sich positiv auf die Leistung des Zentralen Nervensystems und damit auch auf die Gehirnleistung auswirken.

Unter den Nootropika (engl.: nootropics) befinden sich sowohl legale und rezeptfreie Aufputschmittel als auch rezeptpflichtige Medikamente, die ursprünglich zu einem ganz anderen Zweck entwickelt wurden und deren Kauf ohne Rezept illegal ist.

In diesem Artikel stellen wir die wichtigsten und meistgenutzten Nootropika vor. Ethische Fragen lassen wir hier bewusst aussen vor, selbstverständlich warnen wir aber ausdrücklich vor dem illegalen Missbrauch von Medikamenten.

Test – Legale rezeptftreie Mittel in Deutschland

Um eine ähnliche Wirkung wie Adderall, Modafinil und andere nicht ohne weiteres erhältlichen Mitteln mit rezeptfreien Supplements zu erreichen, empfehlen sich Produkte mit sinnvollen Kombinationen verschiedener Wirkstioffe. Diese Produkte haben uns im Test überzeugt:

Testsieger

Ritalin

Ritalin Tabletten Packung.
Ritalin Tabletten von Novartis.

Der Arzneistoff Methylphenidat, besser bekannt unter dem Handelsnamen Ritalin, ist in Deutschland und weltweit eines der meistgenutzten Medikamente für das „Gehirntuning“. Durch eine Vielzahl von Medienberichten über dopende Studenten und Manager hat das Medikament, welches eigentlich hauptsächlich zur Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit von Kindern mit ADHS eingesetzt wird, bereits eine gewisse Berühmtheit erlangt.

Es ist heute vermutlich das meistgenutzte Gehirndoping Medikament in Deutschland.

Nachdem die leistungssteigernde Wirkung auf das Hirn nachlässt kann es zu Nebenwirkungen wie Antriebslosigkeit und depressiven Zuständen kommen, wodurch auch das Risiko einer Abhängigkeit gesteigert wird.

Ritalin kaufen

Ritalin kann mit Rezept in jeder Apotheke gekauft werden. Es kann nicht online in Versandapotheken bestellt werden. Der Wirkstoff Methylphenidat fällt unter das Betäubungsmittelgesetz (BTMG) und wird von den meisten Ärzten auch nicht ohne weiteres verschrieben, weil oftmals ein möglicher Missbrauch als „Brain Booster“ befürchtet wird.

Vom illegalen Kauf in den diversen zwielichtigen Online Apotheken kann nur abgeraten werden. Man macht sich dabei strafbar und der Erhalt der Ware ist keineswegs sicher.

Modafinil, Vigil

Modafinil (Modalert) Tabletten, Vigil
Modafinil (Modalert) Tabletten

Modafinil ist ein Wirkstoff, der zur Bekämpfung der Schlafkrankheit bzw. Narkolepsie entwickelt wurde. In Deutschland ist es vor allem unter dem Handelsnamen Vigil (in den USA: Provigil) bekannt.

Es wirkt stimmungsaufhellend, hält wach und verbessert die Konzentration.

Modafinil kaufen

Im Gegensatz zu Ritalin stehen Modafinil-Präparate in Deutschland nicht auf der Betäubungsmittelliste sondern sind lediglich verschreibungspflichtig. Sie können daher auch in Online-Versandapotheken bestellt werden.

Modalert

Eine günstige Alterantive ist das Generikum Modalert vom indischen Pharmaunternehmen Sun Pharma.

Armodafinil

Handelsname Nuvigil, vom Pharmakonzern Cephalon entwickelt. In der Wirkung dem Modafinil sehr ähnlich.

Adderall

Adderall XR 25mg 20mg 30mg
Adderall XR 25mg Kapseln

Adderall XR mit dem Wirkstoff Dextroamphetamin (ein Amphetamin) ist ein hauptsächlich in den USA eingesetztes Medikament, das als Hollywood-Droge bekannt geworden ist. Es wird oftmals von Schauspielern angewendet, weil es neben der Wirkung als Cognitive Enhancer auch den Appetit zügelt. Tatsächlich wurde es eins unter dem Namen Obetrol als Schlankheistmittel verkauft. Offiziell ist es, so wie Ritalin, ein ADHS-Medikament.

Adderall nicht in Deutschland zugelassen

Wegen der möglichen Nebenwirkungen wie erhöhter Herzfrequenz, Insomnia (Schlaflosigkeit), Bluthochdruck, Diarrhö und sogar Symptomen wie Halluzinationen, Panikattacken und Aggressivität ist Adderall in Deutschland nicht zugelassen.

Adderall kaufen

Der Kauf des Amphetamins Adderall ist in Deutschland verboten.

Piracetam

Piracetam wird in der Medikation von Demenz und zum lindern von Hirnleistungsstörungen eingesetzt. Es wurde bereits vor einiger Zeit von Biohackern als Mittel zur Steigerung der Gehirnleistung bei gesunden Menschen entdeckt. Bis zum Wirkungseintritt vergehen meist nur wenige Minuten.

Piracetam Tabletten und Tropfen  kaufen

Hier kann man verschiedene Präparate online bestellen: www.docsimon.de/piracetam (Tschechische Apotheke mit Lieferung nach Deutschland.

Dort erhältliche Nootropika mit Piracetam:

  • Geratram 800 mg Tabletten
  • Geratram 1200 mg Tabletten
  • Nootropil 20 % Tropfen
  • Pirabene ratiopharm 800 mg
  • Pirabene ratiopharm 1200 mg
  • Piracetam AL 800
  • Piracetam AL 1200

Mehr:

  • Adderall
  • Ciltep
  • Brain Enhancer
  • Cognitive Enhancer
  • Smart Drugs
  • Qualia Mind